Rede Katrin Ganswindt

Sehr geehrter Vorstand und Aufsichtsrat,
Werte Aktionärinnen und Aktionäre,

mein Name ist Katrin Ganswindt und beschäftige mich bei der Menschenrechts – und Umweltorganisation urgewald seit 3 Jahren mit der Kohle.

Die Allianz hat sich Klimaschutz ganz groß auf die Fahnen geschrieben; in der Financial Times haben Sie, Herr Diekmann, gemeinsam mit 42 anderen Investoren die Politik aufgerufen, bei den Klimaverhandlungen in Paris Ende dieses Jahres, zu verbindlichen Lösung zu kommen. Dieses Engagement finden wir gut – ebenso wie vermehrte Investitionen in Erneuerbare Energien. Aber der Klimawandel lässt sich nicht allein durch Zeitungsanzeigen und die Förderung der Erneuerbaren aufhalten. Sie müssen sich dazu auch von den größten Klimakillern verabschieden. Weiterlesen

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HeidelbergCement muss Völkerrecht und OECD-Leitsätze einhalten

Kritische Aktionäre und pax christi fordern Trennung von Westbank-Geschäftsbereich

Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre und pax christi verlangen von HeidelbergCement die Achtung und Umsetzung internationalen Rechts wie auch der OECD-Leitsätze für multinationale Unternehmen von 2011 – auch um weiteren Schaden vom Unternehmen fernzuhalten.

Bei der morgigen Hauptversammlung von HeidelbergCement fordern der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre und die Nahost-Kommission der internationalen Friedensbewegung pax christi, Deutsche Sektion, sowie pax christi Baden-Württemberg die unverzügliche Trennung vom Geschäftsbereich der Tochterfirma Hanson Israel, der in dem von Israel besetzten palästinensischen Westjordanland tätig ist. Weiter wird eine Entschädigungszahlung an die Enteigneten bzw. Geschädigten gefordert sowie die Trennung von Hanson Israel, sofern von dort aus die illegalen Siedlungen und/bzw. Weiterlesen

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Rede Christian Russau

Sehr geehrte Damen und Herren,

schauen Sie sich doch mal dieses Photo hier an: [*zeigt ein Photo]

Ein kleines, einstöckiges Häuschen, gelegen an einer Ausfallstraße (oder Einfallstraße, je nach Blickrichtung). Da könnte auch ein Imbiß drin sein oder ein Automechaniker oder eben auch ein lokaler Allianz-Versicherungsvertreter. Naja, dem ist fast so. Hier in diesem kleinen Häuschen hat Allianz Asset Management of America L.P. seine registrierte Adresse: C/O Registered Agent Solutions, Inc. 1679 South DuPont Highway, Suite 100. Gelegen im Städtchen Dover, im schönen US-Bundesstaat Delaware. In diesem kleinen Häuschen hat die Allianz Asset Management of America L.P. im Jahr 2014 ganze 1.671.293.000 EURO Nettogewinn gemacht (siehe Allianz SE Annual Report 2014, S.110). Weiterlesen

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Allianz soll Kohleunternehmen wegen Klimarisiken nicht mehr absichern

Bei der Allianz-Hauptversammlung am 6. Mai 2015 verlangen die Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre von der ganzen Allianz-Gruppe klare Ausschlusskriterien für treibhausgas-intensive Unternehmen festlegen und umsetzen. Erst Ende März hat Jeremy Oppenheim von McKinsey und dem New Economy Projekt Versicherer und Rückversicherer aufgefordert, wegen der Klimarisiken Kohleunternehmen nicht mehr abzusichern. Noch jedoch gehört die Allianz SE zu den weltweit größten Kohleinvestoren. Weiterlesen

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Rede Katrin Ganswindt

Sehr geehrter Vorstand und Aufsichtsrat, Werte Aktionärinnen und Aktionäre,

mein Name ist Katrin Ganswindt und beschäftige mich bei der Menschenrechts – und Umweltorganisation urgewald seit 3 Jahren mit der Kohle.

Die Allianz hat sich Klima schutz ganz groß auf die Fahnen geschrieben; in der Financial Times haben Sie, Herr Diekmann, gemeinsam mit 42 anderen Investoren die Politik aufgerufen, bei den Klimaverhandlungen in Paris Ende diesen Jahres, zu verbindlichen Lösung zu kommen. Dieses Engagement finden wir gut – ebenso wie vermehrte Investitionen in Erneuerbare Energien.
Aber der Klimawandel lässt sich nicht allein durch Zeitungsanzeigen und die Förderung der Erneuerbaren aufhalten.

Sie müssen sich dazu auch von den größten Klimakillern verabschieden. Weiterlesen

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Rede Barbara Happe

Sehr geehrte Damen und Herren vom Vorstand und Aufsichtsrat der Allianz, werte Aktionäre und Aktionärinnen,

mein Name ist Dr. Barbara Happe und ich arbeite seit 15 Jahren als Finanzreferentin bei der  Umwelt- und Menschenrechtsorganisation urgewald.

Zugleich spreche ich heute hier auch als Vorstandsmitglied des Dachverbandes der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre.

Sehr geehrter Herr Diekmann, bevor wir Sie in den wohlverdienten Ruhestand entlassen, möchten wir Ihnen gerne nochmals aus der Perspektive einer Umweltorganisation, ein paar bilanzierende Worte zuwerfen zum Thema Nachhaltigkeit bei der Allianz.

Sie haben sich 2012 öffentlich zu diesem Thema bekannt, seither im Vorstand erste ernsthafte Beschlüsse dazu gefasst, ein Nachhaltigkeitsteam etabliert und sogar, was in der Branche wirklich eher unüblich ist, ein Nachhaltigkeitskomitee etabliert, das von Vorstandsmitgliedern geleitet wird. Weiterlesen

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Gegenantrag

Gegenantrag zu TOP 3, Entlastung des Vorstands

Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre beantragt, den Mitgliedern des Vorstands der Deutschen Bank für das Geschäftsjahr 2014 keine Entlastung zu erteilen.

Begründung:

Die Deutsche Bank behauptet immer wieder, sie sei der Nachhaltigkeit verpflichtet und wolle zur Lösung globaler Herausforderungen wie des Klimawandels beitragen. Dies schlägt sich jedoch auch nach Jahren fundierter Kritik seitens Umwelt- und Menschenrechtsorganisationen mitnichten in der Geschäftspolitik der Bank nieder.

So belegt nach einer Studie des Netzwerks Banktrack vom Oktober 2014 („Banking on Coal 2014“) die Deutsche Bank immer noch Platz zehn unter den weltweit größten Kohlefinanzierern und heizt damit den Klimawandel weiter an, statt ihn zu bekämpfen. Weiterlesen

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Rede Christian Russau

Sehr geehrte Damen und Herren,

in Brasilien wurde im Dezember 2014 der Abschlussbericht der Nationalen Wahrheitskommission veröffentlicht, der die Menschenrechtsverbrechen der brasilianischen Militärdiktatur von 1964-1985 untersuchte. Und laut diesem Abschlussbericht war neben anderen Firmen auch VW in die brasilianische Militärdiktatur verstrickt. Mehrmals wird VW erwähnt, genauso wie wir Ihnen das im letzten Jahr auf der Hauptversammlung schon vorab beschrieben hatten.

Nun hat VW reagiert, bereits bevor die neuen Erkenntnisse zur Verstrickung des Konzerns in die brasilianische Militärdiktatur bekannt wurden, und zugesagt, diese Vorgänge untersuchen zu lassen. Diesen Schritt begrüßen wir natürlich. Und da uns bewußt ist, dass die Archivrecherche sowie das Interviewen von Zeitzeugen und Betroffenen eine gewisse Zeit in Anspruch nimmt, verzichten wir auf die Hauptversammlung darauf, weitere diesbezügliche Nachfragen zu stellen. Weiterlesen

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