821 Ergebnisse für Deutsche

Tochterfirma der Deutsche Bahn AG und das „Tren Maya“-Projekt

Die Verantwortung der Bundesrepublik Deutschland durch die Ratifikation der ILO-Konvention 169

Protestaktion gegen die Deutsche Bahn am 30.10.2021 in Stuttgart. Foto: Robin Wood

In Mexiko setzen sich Indigene gegen das auf über 1.500 Kilometern fünf Bundesstaaten durchquerende Bahnprojekt „Tren Maya“ zur Wehr, da es indigene Gebiete durchschneidet und Auswirkungen auf diese befürchtet werden und die Indigenen nicht angemessen konsultiert wurden. An dem Projekt ist u.a. die DB Engineering & Consulting GmbH beteiligt. Zusammen mit zwei anderen Unternehmen, den staatlichen spanischen Unternehmen Renfe Operadora und Ingeniería y Economía del Transporte (Ineco), übt dieses Dreier-Konsortium die Rolle des „shadow operator“ des „Tren Maya“ aus. Weiterlesen

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Das deutsche Lieferkettengesetz – Lösung oder Schönfärberei?

Webinar am 24.11.2021, 10.15-11.00 Uhr

Viele Unternehmen profitieren von den weltumspannenden Handelsketten. Während es in Deutschland z.B. einen Mindestlohn, ein Verbot von Kinderarbeit und eine wirksame Umweltgesetzgebung gibt, fehlen solche Gesetze in anderen Ländern. Das im Juni 2021 vom Bundestag verabschiedete Lieferkettengesetz gilt ab 2023 zunächst für Unternehmen mit mehr als 3.000 Beschäftigten, ab 2024 dann auch für Firmen mit mehr als 1.000 MitarbeiterInnen. Doch was bringt das Gesetz wirklich? Löst es ökologische und soziale Probleme in den Lieferketten oder klingt es nur gut? Diesen Fragen wird der Referent, Markus Dufner, Geschäftsführer des Dachverbands der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre, auf den Grund gehen. Weiterlesen

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Kein doppeltes Spiel der deutschen Autoindustrie mehr

Offener Brief an die Vorstandsvorsitzenden der Automobil-Konzerne Volkswagen, Daimler und BMW

Sehr geehrter Herr Diess, sehr geehrter Herr Källenius, sehr geehrter Herr Zipse,

immer wieder sprechen sich ihre Unternehmen und der von ihnen unterstütze Verband der Automobilindustrie (VdA) öffentlich und medienwirksam für mehr Klimaschutz aus. Frau Müller hat vor der Bundestagswahl die Wahlprogramme der Parteien in Sachen Klimaschutz sogar für nicht ausreichend bezeichnet und davor gewarnt, dass Deutschland das von der Bundesregierung gesetzte Ziel der Klimaneutralität verpassen könnte. Eine Einschätzung, die wir vom Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre ausdrücklich teilen.

In der politischen Arbeit fällt aber immer wieder auf, dass der VdA und einige wichtige Mitgliedsunternehmen ambitionierte Klimaschutzziele eher als vermeintliche Hürde denn als Notwendigkeit oder gar als Chance für die Unternehmen begreifen. Weiterlesen

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Das rücksichtslose Geschäftsmodell von Nornickel und die Verantwortung deutscher Konzerne

Folgenreiches Desaster: 21.000 Tonnen Diesel liefen im Mai 2020 aus einem Kraftwerkstank von Nornickel, das Flusswasser färbte sich rot.

Deutsche Konzerne müssen vom russischen Rohstoffkonzern Nornickel die Achtung indigener Rechte und von Umweltstandards einfordern ‒ oder Geschäfte beenden

Nachdem im Mai 2020 über 21.000 Tonnen Diesel aus einem Kraftwerkstank ausliefen und für die bisher größte Ölkatastrophe in der russischen Arktis sorgten, musste der verantwortliche Konzern Nornickel (Norilsk Nickel) die bisher höchste Strafzahlung Russlands zahlen.

Doch die Schäden sind damit noch längt nicht behoben, geschweige denn die Ursachen angegangen. Neben dem sensiblen Ökosystem müssen vor allem die indigenen Gruppen im Norden Russlands unter den Folgen des rücksichtslosen Geschäftsmodells von Nornickel leiden. Weiterlesen

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Deutsche Wohnen hat kein Konzept für die Übernahme durch Vonovia

Größere Marktmacht des Konzerns nachteilig für Mieter*innen und Politik

Gemeinsame Pressemitteilung der Plattform kritischer Immobilienaktionär*innen und des Dachverbands der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre nach der Hauptversammlung am 1. Juni 2021

Nach der heutigen Hauptversammlung der Deutschen Wohnen SE bezweifeln die Plattform kritischer Immobilienaktionär*innen und der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre, dass der Vorstand der Deutschen Wohnen SE über ein Konzept für die Absicherung der MieterInnen und Beschäftigten bei der geplanten Übernahme durch die Vonovia SE verfügt.

Laut den Antworten des Vorstandvorsitzenden Michael Zahn auf die Fragen der Kritischen AktionärInnen hatten die Fusionsgespräche mit der Vonovia SE erst wenige Tage vor der Verkündung des Übernahmeangebotes am 24. Weiterlesen

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Warum informierte die Deutsche Wohnen ihre Aktionär*innen nicht früher über das Übernahme-Angebot durch Vonovia?

60 Fragen zur Hauptversammlung der Deutsche Wohnen SE am 1. Juni 2021

Erstaunliches Bekenntnis des Vorstandsvorsitzenden der Deutsche Wohnen, Michael Zahn, auf der Hauptversammlung am 1. Juni 2021.

A. Fragen zum Zustandekommen und der Motivation der Übernahme der Deutsche Wohnen durch die Vonovia

  1. Am 24. Mai verkündeten die Vorstände von Deutsche Wohnen und Vonovia überraschend ein „Business Combination Agreement“ mit einem Erwerbsangebot der Vonovia SE für sämtliche ausstehenden Aktien der Deutsche Wohnen SE. Demnach sollen für jede Deutsche Wohnen SE Aktie 53,03 Euro inkl. Dividende 2021 gezahlt werden. Die Wohnungsbestände sollen gemeinsam bewirtschaftet werden. Michael Zahn (CEO der Deutsche Wohnen SE) und Philip Grosse (CFO der Deutsche Wohnen SE) sollen nach Erfolg des Zusammenschlusses in den Vorstand der Vonovia SE bestellt werden.
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Klimaschutz und Finanzierung fossiler Energien passen nicht zusammen: Unsere Fragen an den Vorstand der Deutschen Bank

Fragen zur Nachhaltigkeit, Klimaschutz und Finanzierung von fossilen Energien

  • Recherchen von urgewald zur Finanzierung der weltweiten Kohleindustrie finden die Deutsche Bank in Deutschland bei Krediten an zweiter Stelle hinter der Commerzbank  mit Krediten in Höhe von 2,4 Mrd. Euro. An der Ausgabe von neuen Aktien und Anleihen ist die Deutsche Bank mit 3,9 Mrd. Euro beteiligt. Diese Finanzierungen sind nicht vereinbar mit dem selbst erklärten Anspruch der Deutschen Bank, bei Klimaschutz und Nachhaltigkeit entscheidend aufgeholt zu haben. Welche konkreten Maßnahmen planen Sie als Vorstand der Deutsche Bank, um die Finanzierung fossiler Energien konsequent zu reduzieren und Ihrer gesellschaftlichen Verantwortung nachzukommen?
  • Nach Angaben des Rainforest Action Network war die Deutsche Bank zwischen 2016 und 2020 die 11.
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Die Deutsche Bank muss auf die Internationale Energieagentur hören: Keine neuen Investitionen in fossile Energien!

Unsere Stellungnahme zur Hauptversammlung 2021 der Deutschen Bank AG

Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,

im Jahr 2015 hat sich die Deutsche Bank zur Unterstützung des Pariser Abkommens bekannt [1]. Seitdem hat das Handeln der Deutschen Bank jedoch nicht diesem Bekenntnis übereingestimmt.

Seit der Unterzeichnung des Pariser Abkommens ist die Deutsche Bank eine wichtige Geldgeberin von Kohle, Öl und Gas. Laut dem Bericht „Banking on Climate Chaos“ hat die Deutsche Bank zwischen 2016 und 2020 30,438 Milliarden US-Dollar an Unternehmen vergeben, die für den Ausbau fossiler Brennstoffe verantwortlich sind [2]. Diese Investitionen untergraben massiv den Anspruch der Deutschen Bank, den Klimaschutz zu unterstützen. Weiterlesen

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