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Dax-Reform: Deutsche Börse knickt vor Rüstungsindustrie ein

Anlässlich der heute veröffentlichten neuen Dax-Regeln der Deutschen Börse kritisieren urgewald und der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre die neuen Qualitätskriterien als Rückschritt für Menschenrechte und Klimaschutz im Finanzsektor.

Barbara Happe, Rüstungs-Campaignerin bei urgewald, stellt fest: „Die Deutsche Börse stellt sich selbst ein Armutszeugnis aus und knickt vor der Rüstungsindustrie ein. Zu minimalen Qualitätsanforderungen für Dax-Indizes gehört auch die Ächtung kontroverser Waffen wie Atomwaffen – gerade im Hinblick auf den am 22. Januar 2021 in Kraft tretenden UN-Verbotsvertrag.

Dass die Deutsche Börse selbst Atomwaffen nicht ausschließen will, entlarvt den Anspruch sich als nachhaltigen Finanzplatz zu profilieren als Feigenblatt.

Neben Atomwaffenproduzenten sollten auch schnellstens weitere Rüstungskonzerne, die ihre Produkte ohne Skrupel an kriegführende Staaten liefern, aus den Indizes entfernt werden. Weiterlesen

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Fragen an die Deutsche Post

Hauptversammlung 2020 der Deutschen Post DHL: Aktionärinnen und Aktionäre können nur online teilnehmen.

Fragen zu Unternehmensverantwortung, menschenrechtlichen Sorgfaltspflichten und Geschäftstätigkeit der Deutschen Post/DHL in der Westsahara

Der zur Deutschen Post AG gehörige Paket- und Briefexpressdienst DHL betreibt seit 2016 eine Filiale in El Aaiún, der Hauptstadt der Westsahara. Die Westsahara ist Afrikas letzte Kolonie und wird von den UN seit 1963 als Hoheitsgebiet ohne Selbstregierung geführt. Seit dem Rückzug der Kolonialmacht Spanien 1975 stehen große Teile der Westsahara unter marokkanischer Besatzung. Die Annexion des Territoriums durch Marokko ist von keinem Staat der Welt anerkannt. Vielmehr ist Marokko als Besatzungsmacht in der Westsahara anzusehen; zu diesem Schluss kommt auch ein Gutachten der Wissenschaftlichen Dienste des Bundestages von 2019 1. Weiterlesen

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Gegenantrag zur Hauptversammlung der Deutschen Post AG am 27. August 2020

CO2-Ausstoß 2013-2019 (statista.com)
CO2-Ausstoß Deutsche Post 2013-2019 (statista.com)

Zu Tagesordnungspunkt 3: Entlastung der Mitglieder des Vorstands

Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre beantragt, den Mitgliedern des Vorstands die Entlastung zu verweigern.

Begründung:

Der Vorstand der Deutschen Post AG unternimmt zu wenig für den Klimaschutz, die Wahrnehmung menschenrechtlicher Sorgfaltspflichten und die Beteiligung der Beschäftigten am Unternehmensgewinn.

Keine Verringerung des CO2-Ausstoßes seit 2013
Nach eigenen Angaben befasst sich die Deutsche Post „seit mehr als 15 Jahren mit Maßnahmen für den Klima- und Umweltschutz“ und hat „die Weichen für eine nachhaltige Logistik gestellt“ (Nachhaltigkeitsbericht 2019). Dass erst bis im Jahr 2050 „alle logistikbezogenen Emissionen netto auf null reduziert“ werden sollen, ist kein besonders ehrgeiziges Ziel. Weiterlesen

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Möglichkeiten und Grenzen globaler Einflussnahme deutscher Unternehmen

12 UhrVerleihung des Henry Mathews Preises für Konzernkritik 2020
Paul Russmann/Ohne Rüstung Leben
Einsatz für Frieden und Stopp der Rüstungsproduktion


Laudatio: Barbara Happe, Christian Russau, Markus Dufner
Charlotte Kehne, Ohne Rüstung Leben
14 UhrLösung Lieferkettengesetz?
Beispiel Pestizideinsatz in Brasilien: Umwelt- und Gesundheitsschutz durch Bayer und BASF?

Was würde ein Lieferkettengesetz ändern?

Francileia Paula de Castro, Permanente Kampagne gegen Agrargifte und für das Leben, Brasilien

Miriam Saage-Maaß, European Center for Constitutional and Human Rights
16 UhrKlimaschutz und Kohleausstieg
Perspektiven für einen ökologischen und sozialen Strukturwandel im Rheinischen Revier

Rechtlicher Hintergrund des Braunkohleabbaus und Enteignungen von Anwohner*innen

Andreas Büttgen, Initiative Buirer für Buir


Dirk Teßmer, Rechtsanwalt, vertritt Solidargemeinschaft Menschenrecht vor Bergrecht

1. Weiterlesen

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Vielfalt, Gleichstellung und Frauenanteil: Fragen des deutschen ingenieurinnenbund e.V. (dib e.V. ) an Vorstand und Aufsichtsrat der BASF 2020

  1. Besetzung des Aufsichtsrates:

Das neu gefasste Aktiengesetz versteht die Quote von 30 Prozent als Mindestanteilsgebot. Wir begrüßen, dass Sie die Quote von 30 Prozent in dem Diversitätskonzept für die Zusammensetzung des Aufsichtsrates verankert haben! Der Aufsichtsrat von BASF ist seit 2018 zu einem Anteil von 30 Prozent mit Frauen besetzt. Was tun Sie um diese Situation zu verstetigen?

  1. Besetzung des Vorstandes:

Der Aufsichtsrat ist verpflichtet, eine Zielgröße für die Besetzung des Vorstandes zu benennen. Sie haben sich für eine Quote “Mindestens einer Frau” entschieden. Durch den Wegfall einer Vorstandsposition ist somit die Zielquote von 12,5 Prozent auf 14,3 Prozent gesteigert worden. Weiterlesen

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Geplatzte Fusion Chance sich von Deutscher Bank abzusetzen

• Trotz Richtlinie keine Skrupel bei Finanzierung von Kriegslieferanten
• Menschenrechtler aus dem Jemen fordert schärfere Standards
• Geschäfte mit BAE Systems und Rheinmetall zeigen ethische Untiefen

Wiesbaden, 22.5.2019     Nachdem die Fusion mit der Deutschen Bank geplatzt ist, sollte der Vorstand der Commerzbank sich durch eine ethischere Ausrichtung seiner Geschäfte vom großen Konkurrenten absetzen. Das fordern Vertreter*innen verschiedener NGOs auf der heutigen Hauptversammlung. Auch Ali Jameel von der jemenitischen NGO Mwatana wird auf der Hauptversammlung sprechen. Er lebt in Sanaa und ist vom Jemen-Krieg betroffen. Seit der Eskalation des bewaffneten Konflikts im März 2015 versucht seine Organisation in akribischer Recherche die verantwortlichen Waffenlieferanten zu identifizieren. Weiterlesen

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Dachverband verurteilt Treffen der deutschen Industrie mit Rios Gouverneur Wilson Witzel

  • Deutsche Industrie empfängt umstrittenen rechten Gouverneur von Rio de Janeiro
  • Witzel befürwortet tödliche Gewalt von Sicherheitskräften gegen Verdächtige

Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre verurteilt die Treffen deutscher Firmenvertreter (Siemens, Volkswagen, Wintershall, Deutsche Bahn), deutscher Industrievertreter (BDI, DIHK, Lateinamerika Verein) sowie von Vertretern staatlicher Organe (KfW) am 6. und 7. März 2019 in Berlin mit dem Gouverneur des Bundesstaates von Rio de Janeiro, Brasilien, Wilson Witzel.

„Gouverneur Witzel predigt nicht nur menschenverachtende Politik in einer brachialen Sprache, er setzt sie auch in die Tat um. Es ist unerträglich, wie sich deutsche Firmen- und Staatsvertreter mit einem Gouverneur treffen und ihm die Hand schütteln können, der eine explizit faschistische Politik fordert und eine solche befördert“, erklärt Dachverbands-Vorstand Christian Russau. Weiterlesen

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13. März 2019: Kundgebung bei der Deutschen Bischofskonferenz in Lingen

Die Katholische Kirche muss sich in die gesellschaftliche Diskussion um Kohleabbau, Klimaschutz, die Rettung des Hambacher Walds und der Dörfer im Rheinischen Braunkohlerevier einmischen. Bitte unterschreiben Sie den Appell als Online-Petition bei WeAct.

Im Rahmen unserer Kundgebung vor dem Ludwig-Windthorst-Haus in Lingen, in dem die Deutsche Bischofskonferenz tagt, wollen wir dem Vorsitzenden, Kardinal Marx, den „Appell katholischer Christen“ persönlich überreichen. Die Petition kann natürlich auch von Nicht-Katholik*innen, Nicht-Christ*innen, Agnostiker*innen etc. unterschrieben werden.

Wir wüschen uns, dass sich möglichst viele Menschen an unserer Kundgebung am

Mittwoch, 13. März, 14-16 Uhr,
vor dem Ludwig-Windthorst-Haus (außerhalb von Lingen gelegen)

beteiligen. Gerd Schinkel wird uns mit seinen Protestliedern unterstützen. Weiterlesen

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