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Gegenanträge

Gegenantrag zu Tagesordnungspunkt 3, Beschlussfassung über die Entlastung der Mitglieder des Vorstands:

Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre beantragt, den Mitgliedern des Vorstands die Entlastung zu verweigern.

Begründung:

Münchener Rück und mangelndes Kohle-Divestment:

Die MUNICH RE hinkt in ihren konzerneigenen Vorgaben zum fossilen Divestment ihrer Branchenkonkurrenz weiter hinterher und rühmt  sich  dennoch für ihren vermeintlich vorbildlichen Klimaschutz-Ansatz. Die jüngste Ankündigung, in Zukunft bei Aktienanlagen bei Dritten auf Unternehmensanteile zu verzichten, die mehr als 50% ihres Umsatzes mit Kohle bzw. Kohleerzeugnissen machen, ist mit diesem als Richtlinie definierten Prozentsatz deutlich schwächer als erhofft und durch die noch immer ausstehenden diesbezüglichen Vorgaben für Anleihen und Versicherungsgeschäfte somit als untauglich zu erachten, um als ernstzunehmendes Klima-Commitment betrachtet zu werden. Weiterlesen

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Rede von Jens Hilgenberg

Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,
sehr geehrte Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats,
meine Damen und Herren,

mein Name ist Jens Hilgenberg und ich spreche hier und heute für den BUND e.V. und den Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre.

Wir brauchen den Diesel um unsere Klimaziele zu erreichen. Dieser Satz wird fast schon mantraartig vorgetragen, von der Politik wie von den Konzernen. Gleichzeitige stellt sich vor dem Hintergrund hoher Stickoxidemissionen in den Städten die Frage: wie geht es weiter mit dieser Technologie; wie geht es weiter mit dem von Daimler so hoch gelobten ‘Clean Diesel‘?

Klar ist: Theoretisch hätte der Diesel das Potential gehabt die fahrzeugspezifischen CO2-Ausstöße bei den Pkw zu reduzieren. Weiterlesen

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Rede Christian Russau

Sehr geehrte Damen und Herren,

mein Name ist Christian Russau. Ich bin vom Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre und vom FDCL.

In Ihrer Präsentation vorhin erwähnten Sie, ich zitiere, „Wir wachsen. Näher an den Minen.“ Schauen wir uns das doch einmal genauer an…

Ob beim Abbau von Kupfer, Kohle, Erz, Zinn, Zink, Wolfram, Gold, Platin, Blein o.a. oder ob bei der Förderung von Erdöl, Gas oder Schiefergas – fast ein Drittel der Vorwürfe von Menschenrechtsverletzungen im globalen Wirtschaftsgeschehen betreffen den extraktiven Sektor, so viel wie in keinem anderen Bereich der Wirtschaft – dies belegen Zahlen des UN-Menschenrechtsrat. Die betroffenen Menschen (Arbeiter/innen, Anwohner/innen) leiden sehr oft unter Umweltverschmutzung, Wasserverknappung oder -verseuchung, Landraub und nicht selten stehen Projekte der Rohstoffgewinnung in Zusammenhang mit bewaffneten Konflikten. Weiterlesen

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Rede Ulf Georgiew

Sehr geehrter Herr Vorsitzender,
sehr geehrte Damen und Herren,

mein Name ist Ulf Georgiew, und ich spreche hier für den Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre.

Seit fast sechs Jahren berichte ich auf der Hauptversammlung der Aurubis AG über die Folgen der fehlenden Umweltgerechtigkeit am Aurubis-Standort in Bulgarien und den Kritiken von Umwelt- und Menschenrechtsinitiativen zu fehlender Unternehmens-verantwortung entlang der Lieferkette der Aurubis. Und verfolge sehr intensiv, wie der Vorstand und der Aufsichtsrat im Anschluss an die Hauptversammlung mit ihren Antworten auf die Fragen umgegangen sind.

Zunächst möchte ich den Vorstand zum Tagesordnungspunkt 3: „Entlastung des Vorstands“, über Vorgänge im abzustimmenden Wirtschaftsjahr befragen. Weiterlesen

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Rede von L. Sand

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte mit einer kurzen persönlichen Geschichte anfangen. Als Kind hatte ich Asthma. Damals sind wir öfters mit der Familie ans Meer gefahren. Es hieß, dass die gute Meeresluft meinen Lungen gut tun würde. Mein Großvater ist mit mir immer im Hafen spazieren gegangen. Um die ganzen großen Schiffe anzugucken. Genau diese Schiffe – auch TUIs Kreuzfahrtschiffe – sorgen nun dafür, dass die Luft in allen Häfen massiv mit Abgasen ist.

Im Gegensatz zu dem was mein Vorredner glaubte, erzeugt nämlich nicht nur VW Abgase, auch Schiffe und Flugzeuge erzeugen massive Abgasmengen. Besonders hoch ist diese Belastung natürlich auf den Schiffen selbst. Weiterlesen

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Rede von Irene Thesing

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte hier zur Nachhaltigkeitsstrategie von TUI sprechen.

Die TUI AG hat im letzten Jahr 60% mehr Umsatz in der Kreuzfahrtsparte gemacht. Aber bereits 2015 verbrauchten TUIs Schiffe 80.000 Tonnen Treibstoff, davon 80% Schweröl. Schweröl ist ein hochgiftiges Abfallprodukt aus der Petrochemie. An Land ist es auf Grund seiner Umwelt- und Gesundheitsschädlichkeit verboten. Eine Kreuzfahrt stößt auf gleicher Strecke soviel Schadstoffe aus wie 5 Millionen PKW und treibt so den Klimawandel voran. Bei Unfällen verteilt sich Schweröl auf dem Meeresboden, im Meer und an den Küsten und richtet verheerende Schäden an.

Daher frage ich: Welche Kreuzfahrtschiffe von TUI können auch mit Marinediesel oder Dieselkraftstoff fahren? Weiterlesen

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Gegenanträge

TOP 3: Beschlussfassung über die Entlastung der Mitglieder des Vorstands für das Geschäftsjahr 2015/16

Den Mitgliedern des Vorstands wird die Entlastung verweigert.

Begründung:

Aurubis übernimmt nach wie vor keine Verantwortung für Einhaltung der Menschenrechte in der Lieferkette.Seit Jahren beklagen sich Nichtregierungsorganisationen, dass sich Aurubis bei Menschenrechts- und Umweltverstößen entlang der Lieferkette der Sorgfaltspflicht entzieht. Menschenrechts- und Umweltverletzungen von Lieferanten bleiben bei Aurubis ohne Konsequenzen. Statt diesen Lieferanten zu kündigen, werden ihnen gegenüber lediglich „Missstände“ angesprochen. Aurubis übernimmt nur unzureichend Verantwortung für die Gesellschaft am bulgarischen Standort Pirdop.
Der Vorstand entzieht sich seiner Sorgfaltspflicht in gesundheitlichen Fragen gegenüber der lokalen Bevölkerung als auch seinen Mitarbeitern am Standort Pirdop. Weiterlesen

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Rede von Christian Russau

CHRISTIAN RUSSAU ÜBERTRUG SEIN REDERECHT AUF TOMAS GOMEZ (COPINH, HONDURAS), DAMIT DIESER SEINE REDE NOCH RECHTZEITIG HALTEN KANN. DENNOCH WOLLEN WIR UNSEREN LESERINNEN UND LESERN DIESEN REDEENTWURF NICHT VORENTHALTEN.

Sehr geehrte Damen und Herren,

mein Name ist Christian Russau. Ich bin vom Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre. Gehen wir gleich in medias res.

Reden wir doch zunächst einmal über das U-Bahn-Kartell in São Paulo. Seit 2014 laufen in São Paulo die Prozesse gegen insgesamt 15 Firmen, denen die Bildung des sogenannten U-Bahnkartells vorgeworfen wird. Die Staatsanwaltschaft des Bundesstaats von São Paulo fordert wegen der Kartellabsprachen bei U-Bahn- und Regionalbahnzügen Entschädigungszahlungen in Millionenhöhe von den Firmen, darunter auch Siemens Brasilien, Alstom Brasilien und Bombardier Brasilien. Weiterlesen

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