Die Mitglieder des Vorstandes werden nicht entlastet.
Begründung:
Ungeachtet der tödlichen Folgen betreibt der Vorstand der Daimler AG unter Führung von Dr. Dieter Zetsche weiterhin eine zutiefst menschenverachtende Exportpolitik von Mercedes-Militärfahrzeugen. Diese wird forciert durch Auftritte auf Rüstungsmessen, wie der IDEX im Februar 2017 in Abu Dhabi. Dessen ungeachtet verweist der Daimler-Vorstand im Geschäftsbericht 2016 (GB) auf die ethischen Prinzipien des UN Global Compact (siehe S. 208). Leider dienen diese – durchaus wichtigen – Prinzipien der Vereinten Nationen lediglich der Image-Aufbesserung des Daimler-Konzerns.
Die Faktenlage:
Die Daimler AG war auch im Geschäftsjahr 2016 ein führender Exporteur von Militärfahrzeugen.
mein Name ist Christian Russau. Ich bin vom Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre und vom FDCL.
In Ihrer Präsentation vorhin erwähnten Sie, ich zitiere, „Wir wachsen. Näher an den Minen.“ Schauen wir uns das doch einmal genauer an…
Ob beim Abbau von Kupfer, Kohle, Erz, Zinn, Zink, Wolfram, Gold, Platin, Blein o.a. oder ob bei der Förderung von Erdöl, Gas oder Schiefergas – fast ein Drittel der Vorwürfe von Menschenrechtsverletzungen im globalen Wirtschaftsgeschehen betreffen den extraktiven Sektor, so viel wie in keinem anderen Bereich der Wirtschaft – dies belegen Zahlen des UN-Menschenrechtsrat. Die betroffenen Menschen (Arbeiter/innen, Anwohner/innen) leiden sehr oft unter Umweltverschmutzung, Wasserverknappung oder -verseuchung, Landraub und nicht selten stehen Projekte der Rohstoffgewinnung in Zusammenhang mit bewaffneten Konflikten. Weiterlesen
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ich möchte mit einer kurzen persönlichen Geschichte anfangen. Als Kind hatte ich Asthma. Damals sind wir öfters mit der Familie ans Meer gefahren. Es hieß, dass die gute Meeresluft meinen Lungen gut tun würde. Mein Großvater ist mit mir immer im Hafen spazieren gegangen. Um die ganzen großen Schiffe anzugucken. Genau diese Schiffe – auch TUIs Kreuzfahrtschiffe – sorgen nun dafür, dass die Luft in allen Häfen massiv mit Abgasen ist.
Im Gegensatz zu dem was mein Vorredner glaubte, erzeugt nämlich nicht nur VW Abgase, auch Schiffe und Flugzeuge erzeugen massive Abgasmengen. Besonders hoch ist diese Belastung natürlich auf den Schiffen selbst. Weiterlesen
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Fünf Jahre nach dem Massaker von Marikana fordert Bischof Seoka vom britisch-südafrikanischen Bergbaukonzern die Einlösung von Versprechen Kritische Aktionäre und BASF Catalysts Group diskutieren am 2. Februar
Ein internationales Bündnis von Nichtregierungsorganisationen hat den Druck auf das britisch-südafrikanische Bergbauunternehmen Lonmin erhöht, damit dieses endlich guten Willen zeigt. Auf der Hauptversammlung des weltweit drittgrößten Platin-Produzenten in London verlangte das vom südafrikanischen Bischof Johannes Seoka angeführte Bündnis, Lonmin müsse sich für seine Mitschuld am Massaker von Marikana endlich öffentlich entschuldigen.
Zwar bedauern einzelne Vertreter von Lonmin wie der Vorstandsvorsitzende (CEO) Ben Magara die Vorfälle, die am 16. August zum Tod von 34 Bergleuten führten. Weiterlesen
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mein Name ist Thilo Papacek, ich arbeite für die Nichtregierungsorganisation GegenStrömung und spreche hier heute im Namen des Dachverbands der kritischen Aktionäre.
Herr Kaeser, Sie haben eben erwähnt, dass die kanadische Organisation „Corporate Knights“ kürzlich, am 16. Januar, ihr Ranking der 100 nachhaltigsten Unternehmen weltweit herausgegeben hat. Das Unternehmen Siemens ist auf Platz eins gelistet. Ich möchte jetzt nicht darauf eingehen, wie Menschenrechts- und Umweltaktivisten dieses Ranking bewerten und was es unserer Meinung nach über die Organisation „Coporate Knights“ aussagt.
Ich möchte darauf eingehen, was Sie, Herr Kaeser laut „Coporate Knights“ in einer internen Veröffentlichung von Siemens gesagt haben. Weiterlesen
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Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre, sehr geehrte Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats,
Ich heiße Markus Dufner und bin Geschäftsführer des Dachverbands der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre. Mit unseren 26 Mitgliedsorganisationen und zahlreichen Kooperationspartnern setzen wir uns für Frieden, Umweltschutz und Menschenrechte ein – seit nunmehr 30 Jahren. Dass wir mit unseren Forderungen und Fragestellungen richtig liegen, finden auch immer mehr Kleinaktionäre.
Mein Kollege Jens Hilgenberg vom BUND hat in seiner Rede begründet, warum dem Vorstand der Volkswagen AG keine Entlastung gewährt werden sollte. Ich beantrage gemäß unseres Gegenantrags, den Mitgliedern des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2015 keine Entlastung zu erteilen. Weiterlesen
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Einen groben Verstoß gegen die Regeln guter Unternehmensführung bescheinigen der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre und der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) der Volkswagen AG. Aufgrund ihrer Verfehlungen im Diesel-Skandal dürften Vorstand und Aufsichtsrat nicht entlastet werden, forderten die Verbände anlässlich der Hauptversammlung des Wolfsburger Konzerns.
„Das Ausmaß der Trickserei und der Umgang damit sind in der Geschichte der Automobilindustrie beispiellos“, sagte der BUND-Verkehrsexperte Jens Hilgenberg. „Dass die Führung von Europas größtem Autokonzern mehr als zehn Jahre lang nichts von Vorgängen dieser Größenordnung gewusst haben will, erscheint unglaubwürdig. Eine öffentliche Reaktion der Konzernspitze auf die seit 2014 laufenden Untersuchungen zur Verfälschung der Abgaswerte erfolgte erst auf Druck der US-Behörden. Weiterlesen
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Wir sind daran gewöhnt, dass Rohstoffe frei verfügbar und billig sind: Platin aus Südafrika, Kohle aus Kolumbien, Kupfer aus Peru, Wolfram und Tantal aus dem Kongo. Kaum bekannt ist jedoch: 30 Prozent der Menschenrechtsverletzungen weltweit haben mit der Gewinnung von Rohstoffen zu tun. Das wollen wir ändern.
Mit der Kampagne „Rohstoffe – im Konflikt mit Menschenrechten“ setzen sich die Kritischen Aktionäre auf Hauptversammlungen für verbindliche menschenrechtliche Sorgfaltspflichten der Unternehmen ein.
Nationaler Aktionsplan Wirtschaft und Menschenrechte
Im Nationalen Aktionsplan Wirtschaft und Menschenrechte (NAP) verankert die Bundesregierung erstmals die Verantwortung von deutschen Unternehmen für die Achtung der Menschenrechte in einem festen Rahmen. Die Bundesregierung formuliert im Aktionsplan ihre klare Erwartung, dass Unternehmen die menschenrechtliche Sorgfaltspflicht einhalten und Menschenrechte entlang ihrer Liefer- und Wertschöpfungsketten achten. Weiterlesen
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