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Hauptversammlung 2019 DWS Group

Gegenantrag

Zu Tagesordnungspunkt 3: Entlastung der persönlich haftenden Gesellschafterin für das Geschäftsjahr 2018

Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre beantragt, der persönlich haftenden Gesellschafterin die Entlastung zu verweigern.

Begründung:

Die persönlich haftende Gesellschafterin der DWS KGaA, die DWS Management GmbH, kommt weder ihrer menschenrechtlichen Sorgfaltspflichten noch ihrer Verantwortung hinreichend nach, wirksame Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels im Sinne des Pariser Klimaschutzabkommens umzusetzen. Die DWS besitzt keine kategorischen Ausschlusskriterien für ökologisch und menschenrechtlich hoch sensitive Branchen wie die Kohle- oder Rüstungsindustrie.

Keine Ausschlusskriterien für umstrittene Rüstungsexporte und Atomwaffen

Die DWS schließt generell lediglich Investitionen in Streumunitions- und Landminenhersteller aus. Darüber hinaus bekennt sie sich nur dazu, Umwelt- und Sozialkriterien in Analysen und Anlageentscheidungen einzubeziehen und sich im Rahmen von Engagement-Prozessen mit Unternehmen zu diesen Themen auseinanderzusetzen und dies auch beim Abstimmungsverhalten auf Aktionärsversammlungen zu berücksichtigen. Weiterlesen

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Uniper SE Pressemitteilung Hauptversammlung 2019

Neue Recherche zeigt größte Investoren und Geldgeber

• 11,2 Mrd. Euro erhielt Uniper seit Paris-Abkommen von Banken
• Konzern investiert Geld nach wie vor nicht im Sinne von Paris-Zielen
• Zunehmender Fokus auf Gas schafft neue Gefahren

Düsseldorf, 21.5.2019    Einen Tag vor der Uniper-Hauptversammlung zeigt eine Finanzrecherche die wichtigsten europäischen Investoren und Geldgeber von Europas größten Kohleunternehmen, zu denen auch Uniper gehört.

Uniper erhielt seit der Unterzeichnung des Pariser Klimaschutzabkommens 11,2 Mrd. Euro an Krediten und Investmentdienstleistungen, allen voran von der Deutschen Bank [1] und der niederländischen ING mit je rund 800 Mio. Euro, knapp gefolgt von Commerzbank, Bayern LB und UniCredit mit je rund 790 Mio. Weiterlesen

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Mercedes-Benz Group AG Pressemitteilung Hauptversammlung 2019

Daimler: Unschuldsbeteuerungen im Diesel-Abgasskandal widerlegt – Rüstungslieferungen verursachen Blutbad im Jemen

Dachverband und Attac und protestieren am 22. Mai vor der Daimler-Hauptversammlung, Messe Berlin (Süd), Tor 25, vor Eingang Halle 26, Jafféstr. 2

Die Daimler AG macht sich sowohl durch mangelnden Aufklärungswillen beim Dieselskandal als auch durch Rüstungsexporte in Kriegs- und Krisengebiete schuldig. Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre fordert deshalb, Vorstand und Aufsichtsrat des Unternehmens bei der Hauptversammlung am 22. Mai nicht zu entlasten.

Lange hat die Daimler AG versucht ihre Verantwortung im Diesel-Abgasskandal klein zu reden. Aber die 2018 vom Kraftfahrbundesamt angeordneten Rückrufe widerlegen diese Beteuerungen. Das Vorstandsmitglied des Dachverbands, Jens Hilgenberg, fordert: „700.000 Fahrzeuge muss der Konzern europaweit zurückrufen, darunter Fahrzeuge die noch letztes Jahr von der Daimler AG als Neuwagen verkauft wurden. Weiterlesen

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Rheinmetall AG Hauptversammlung 2019

Die Toten kommen!

Wenn am 28. Mai 2019 Deutschlands größter Rüstungskonzern Rheinmetall im Berliner Maritim Hotel zur Hauptversammlung lädt, möchten wir mit einer Parade den Toten gedenken, ihr Leben nochmals feiern und gegen die skrupellose Geschäftsstrategie von Rheinmetall protestieren!

Rheinmetall profitiert wie kaum ein anderer deutscher Konzern von den Kriegen dieser Welt – und liefert seine Güter auch an Länder wie Saudi-Arabien, Ägypten, die Vereinigten Arabischen Emirate oder die Türkei. Dass diese Empfängerländer in Kriege involviert sind und Menschenrechte systematisch missachten, stört Rheinmetall nicht. Geliefert wird die ganze Produktpalette von Munition, Bomben bis hin zu Militärfahrzeugen und kompletten Munitionsfabriken. Rheinmetall hilft, Despoten aufzurüsten und sie mit eigenen Rüstungsfabriken zu versorgen.  Weiterlesen

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BMW AG Hauptversammlung 2019

Fridays for Future und Kritische Aktionär*innen fragen nach Klimaverantwortung und Konflikt-Rohstoffen

Aktivist*innen von Extinction Rebellion fordern mehr Klimaschutz von BMW. Foto: Martin Bauhof

Dass Autokonzerne wie BMW und die Klimakrise etwas miteinander zu tun haben, liegt auf der Hand. Darauf werden heute auf der Hauptversammlung des bayrischen Unternehmens Schüler*innen von Fridays for Future hinweisen. Wie schon zuletzt bei Volkswagen, Lufthansa, RWE und anderen Konzernen überträgt der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre Stimmrechte an die Klimaaktivist*innen.

Beim Abgas-Skandal ist BMW im Vergleich zu VW und Daimler glimpflich davongekommen. Wegen fehlerhafter Software in der Abgasreinigung bei 7.965 Autos musste der Konzern gerade mal 8,5 Millionen Euro Bußgeld zahlen. Trotzdem muss sich BMW-Chef Harald Krüger fragen lassen, ob er inzwischen neue Erkenntnisse hat, dass in seinem Unternehmen wissentlich bei den Abgaswerten manipuliert wurde. Weiterlesen

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Hauptversammlung 2019 Deutsche Post AG/DHL

Rede von Luca Samlidis, Fridays for Future: „Spannend, wie man sich selbst für Klimaneutralität 2050 feiern kann, obwohl das viel zu spät ist.“

Luca Samlidis sprach auf der Hauptversammlung der Deutschen Post AG 2019.

Sehr geehrte Klimaschützerinnen und Klimaschützer,

es würde mich interessieren, ob Sie sich durch diese Anrede angesprochen fühlen. Bei einem erstaunlich großen Teil von Ihnen würde ich nicht davon ausgehen – denn als Aktionärinnen und Aktionäre der Deutschen Post und DHL sind Sie alle, jeder einzelne von Ihnen, Teil eines immens großen Verantwortungsapparats. Eines Verantwortungsapparats, der nicht die Augen verschließen kann vor all dem, was gerade in der Welt geschieht – allem voran dem fortschreitenden Klimawandel, der uns über kurz oder lang in eine Klimakatastrophe führen wird.

Mein Name ist Luca Samlidis, ich spreche heute als Teil der „Fridays for Future“-Bewegung. Weiterlesen

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Hauptversammlung 2019 Deutsche Post AG/DHL

Rede von Moritz Leiner: „Ihre Klimastrategie muss konsequenter werden!“

Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre, lieber Vorstand, lieber Aufsichtsrat,

ich heiße Moritz Leiner, ich bin vom Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre, welcher über 40.000 uns übertragene Aktien der Deutschen Post vertritt. In meiner heutigen Rede beziehe ich mich auf den von uns eingereichten Gegenantrag, den Vorstand der Deutschen Post AG nicht zu entlasten.

Wieso sollte der Vorstand unserer Meinung nach nicht entlastet werden?

Wir vom Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre denken nicht, dass der Vorstand der Deutschen Post AG seiner Verantwortung zum Klimaschutz gerecht wird. Die Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels nicht ausreichen, vor allem nicht im Sinne des Pariser Klimaschutzabkommens und im Sinne der UN-Nachhaltigkeitsziele. Weiterlesen

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Rheinmetall AG Hauptversammlung 2019

Gegenantrag

Zu Tagesordnungspunkt 3: Beschlussfassung über die Entlastung des Vorstands für das Geschäftsjahr 2018

Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre beantragt, die Mitglieder des Vorstands nicht zu entlasten.

Begründung:
Der Vorstand der Rheinmetall AG wird seiner Verantwortung, zu Frieden und Nachhaltigkeit beizutragen, nicht gerecht. Konkret laufen etliche Geschäfte dem Ziel Nr. 16 der UN-Nachhaltigkeits-agenda 2030 entgegen, friedliche Gesellschaften und eine nachhaltige Entwicklung sowie Rechts-staatlichkeit zu fördern und Gewalt zu verringern.

Rheinmetall konnte 2018 erneut von der steigenden Anzahl besorgniserregender Konflikte und Kriege und der angespannten globalen Sicherheitslage wirtschaftlich profitieren. Unsicherheit und Ungewissheit führten zu einer hohen Nachfrage nach Rüstungsgütern. Mit der Strategie, sich beim Streben nach „nachhaltigem“ ökonomischem Wachstum auf Länder mit hohen Rüstungsausgaben zu konzentrieren, trägt Rheinmetall aktuell und kontinuierlich dazu bei, Krisen, Konflikte und Kriege weltweit anzufachen wie z.B. Weiterlesen

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