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Position:   Konzernkritik

ThyssenKrupp AG

Die Thyssenkrupp AG ist ein Stahl-, Industrie- und Rüstungskonzern. Die Sparte Thyssenkrupp Marine Systems (TKMS) ist einer der führenden global agierenden europäischen Systemanbieter mit den Kernaktivitäten Entwicklung, Bau und Umbau von U-Booten und Fregatten.
> Portrait der Thyssenkrupp AG in "Aktion Aufschrei. Stoppt den Waffenhandel"

Aktuell


01.02.2019 Hauptversammlung der Thyssenkrupp AG

Fregatte des Typs Meko 200 in Kiel. Foto: Pwinninger, CC BY-SA 4.0

Ohne Skrupel: Rüstungsexporte in Konflikt- und Kriegsgebiete

Dachverband kritisiert im Gegenantrag Kriegsschiff-Lieferungen an Ägypten und Aufrüstung der Türkei

Thyssenkrupp kommt weiterhin seinen menschenrechtlichen Sorgfaltspflichten nicht ausreichend nach. Die für Korruptionsrisiken und potentielle Reputationsschäden bekannte Marinesparte soll trotz massiver Kritik und Problemen weitergeführt werden. Die Konzernführung hat weiterhin keine Skrupel, auch autoritäre Regime aufzurüsten und durch Technologietransfers dabei zu unterstützen, eigene Rüstungsindustrien aufzubauen.

Thyssenkrupp rüstet aggressive Türkei auf

Die Türkei steht wegen der zunehmend autoritären Politik ihres Präsidenten Erdogan sowie wegen des völkerrechtswidrigen Einmarsches in Syrien Anfang 2018 massiv in der öffentlichen Kritik. Hinzu kommt, dass die Türkei gegen die Kurden im eigenen Land und in Syrien mit Gewalt vorgeht. Darüber hinaus brechen immer wieder Streitigkeiten zwischen der Türkei und Griechenland in der Ägäis auf.
Seit Jahrzehnten zählt die Türkei zu den Stammkunden von Thyssenkrupp: Aktuell baut der Konzern gemeinsam mit türkischen Unternehmen sechs U-Boote des Typs 214 in deutscher Lizenz und mit Hilfe aus Deutschland gelieferter Materialpakete. Thyssenkrupp unterstützt damit in unverantwortlicher Weise die Bestrebungen der autoritär regierten Türkei nach rüstungstechnischer Autonomie und größtmöglichem Technologietransfer.

Trotz Jemenkrieg: Kriegsschiff-Lieferungen an Ägypten

Politische und menschenrechtliche Sorgfaltspflicht lässt der Konzern ferner bei seinen Bestrebungen vermissen, die Rüstungskooperation mit Ägypten weiter auszubauen. Obwohl bereits die Lieferung von zwei U-Booten in den letzten Jahren massiv in der Kritik stand und derzeit zwei weitere U-Boote für Ägypten im Bau sind, will der Konzern offenbar einen neuen Vertrag für den Bau einer oder mehrerer neuer Fregatten des Typs Meko 200 eingehen. Thyssenkrupp hat sich dafür eine erste Genehmigung der Bundesregierung erteilen lassen.
Seit dem Militärputsch 2013 regiert Präsident Al-Sisi das Land mit eiserner Hand und geht harsch gegen jede Art von Opposition vor. Darüber hat sich Ägypten an der von Saudi-Arabien angeführten Koalition beteiligt, die einen brutalen Krieg im Jemen führt. So beteiligte sich die ägyptische Marine z.B. an der Seeblockade gegen den Jemen, welche die dortige Bevölkerung teilweise von dringend benötigter Nahrungsmittelzufuhr abschneidet.

> Unser Gegenantrag

2017

27.01.2017

Den Werbedreispruch Thyssenkrupps Durchkreuzen:
verschmutzen - aufrüsten - ausbeuten: PM Flyer
Josefina Torres wurde zwangsumgesiedelt (Foto: Danwatch&PressVectors/ Shutterstock - Montage M. Fischer)

Thyssenkrupp exportiert immer noch Kriegsschiffe in Krisen- und Konfliktgebiete
Dachverband beantragt Nichtentlastung von Vorstand und Aufsichtsrat bei der Hauptversammlung am 27. Januar
In ihren Gegenanträgen bemängeln die Kritischen AktionärInnen die anstehenden Auslieferungen von Fregatten an Algerien sowie von U-Booten an Ägypten und Israel.
> Presseschau: Thyssenkrupp hat Ärger mit Aktionären (Neues Deutschland)
> Gegenanträge
> Pressemitteilung zur Thyssenkrupp-Hauptversammlung: U-Boot-Deals, heikle Umsiedlungen, Stahlstaub-Gefahren
26.1.2017, Bochum - Zur Thyssenkrupp-Hauptversammlung fordert ein NGO-Bündnis den Konzern dringend auf, bei Umwelt- und Menschenrechten nachzubessern.

Auf der Aktionärsversammlung...
Während ein Hamburger Großinvestor bei Thyssenkrupp in Bezug auf uns, "diesen linken... äh, schlimmer, diesen links-grünen Pseudo-Aktionären", forderte, uns das Rederecht zu kürzen, da wir nur die Firma schlechtredeten und uns über Rüstung und U-Bootaufträge aufregen würden, dabei habe die Welt seit 71 Jahren Frieden erlebt eben dank dieser Rüstung, ...hielten wir "links-grünen Pseudo-Aktionäre" unbeirrt unsere Reden gegen das AUFRÜSTEN, das VERSCHMUTZEN und das AUSBEUTEN:


"Läuft. Aber nur rückwärts und bergab", resümierte Barbara Happe  von urgewald und Dachverband auf der Thyssenkrupp-U-Boot-HV-Messe: MenschenVorProfit, scheint bei TK vorherrschend zu sein.

Anna Backmann von der Christlichen Initiative Romero (CIR) fragte Thyssenkrupp: Haben Sie sich je mit den Betroffenen in Mosambik unterhalten - oder nur mit ihrem Zulieferer Vale?

"Warum leben Vorstand und Aufsichtsrat mit ihren Familien nicht mal selbst neben dem Thyssenkrupp Stahlwerk TKCSA in Rio de Janeiro im direkten Fall-Out-Gebiet?", fragte Christian Russau vom Dachverband. "Dann gäbe es da dann sicher keine Stahlwerkstaubsprobleme mehr."
 
...unsere Reden im Einzelnen:

> Rede Barbara Happe (urgewald, Dachverband Kritische Aktionärinnen und Aktionäre)
> Rede Anna Backmann (Christliche Initiative Romero - CIR)
> Rede Christian Russau (KoBra, Dachverband Kritische Aktionärinnen und Aktionäre)
> Rede Delia Hollowell, London (dtsch.Ü.)

30.000 Protestunterschriften an Thyssenkrupp-Vorstandschef Heinrich Hiesinger übergeben
ThyssenKrupp bezog in den letzten Jahren nachweislich Kohle aus Minen in Mosambik, für die Menschen zwangsumgesiedelt wurden in lebensfeindliche Gebiete. Die Christliche Initiative Romero (CIR) sammelte zusammen mit Sumofus über 30.000 Unterschriften, die um 9:20 im Foyerbereich im zweiten Stocke Herrn Hiesinger übergeben wurden.
> CIR: Thyssenkrupp - Menschenrechtsverletzungen in Mosambik

Keine Festlegung auf Nicht-Beteiligung an Trumps Mauer zu Mexiko
Nicht festlegen wollte sich der Thyssenkrupp-Vorstand in Fragen einer künftigen Beteiligung an der von US-Präsident Donald Trump anvisierten Mauer zu Mexiko. Angesprochen von uns, ob TK dergleichen kategorisch ausschliessen könne, antwortete Heinrich Hiesinger, dazu lägen noch keine genauen Ausschreibungen vor und daher könne man sich zum aktuellen Zeitpunkt nicht äußern. Erst wenn die entsprechenden Ausschreibungen vorlägen, könne man sich dazu positionieren...

 

 

2016

29.01.2016/06.01.2016

Marcos da Costa Melo, FUgE, setzte in seiner Rede Thyssenkrupp unter Druck. Bereits vor der Hauptversammlung überreichte er ...
... Aufsichtsrats-Chef Lehner einen Protestbrief aus Brasilien.
Igor Birindiba Batista, KoBra

Thyssenkrupp kommt Sorgfaltspflichten als Zulieferer nicht nach / Stahlwerk in Brasilien bald ohne Genehmigung / Keine Menschenrechtsprüfung bei Rüstungsexporten
Der Dachverband der Kritischen Aktionäre, urgewald, die Christliche Initiative Romero (CIR), die Kooperation Brasilien, das Forum für Umwelt und gerechte Entwicklung und die Initiative "Stop Mad Mining" forderten die Thyssenkrupp AG bei der Hauptversammlung am 29. Januar in Bochum zu einem ernst zu nehmenden Kurswechsel auf. Bei der Rohstoffbeschaffung missachtet der Stahl-, Technologie- und Rüstungskonzern die Sorgfaltspflicht in der eigenen Zuliefererkette. Bei den stark gewachsenen Rüstungsexporten schreckt Thyssenkrupp nicht vor der Lieferung von U-Booten und Fregatten in Krisenregionen wie Algerien, Ägypten und Israel zurück. Christian Russau, Vorstandsmitglied des Dachverbands, kritisierte in seiner Rede Thyssenkrupps Verständnis von Nachhaltigkeit. Er lud den Vorstandsvorsitzenden Heinrich Hiesinger ein, sich mit ihm im April am TKCSA-Stahlwerk an der Bucht von Sepetiba zu treffen, wenn dem Werk die Betriebsgenehmigung entzogen werde. Marcos da Costa Melo (FUgE) verlas den Offenen Brief der Fischer und anderer Gruppen, die vom TKCAS-Stahlwerk bei Rio de Janeiro geschädigt wurden.
> Video Rede Christian Russau Teil 1 (Youtube)
> Video Rede Christian Russau Teil 2 (Youtube)
> Redemanuskript Christian Russau
> Redemanuskript Barbara Happe
> Redemanuskriot Anna Backmann, CIR
> Redemanuskript Igor Birindiba Batista, KoBra
> Rede Delia Hollowell (English version)
> Offener Brief der Stahlwerk-Geschädigten an Thyssenkrupp
> Pressemitteilung von Dachverband, Christliche Initiative Romero, FDCL, KoBra und urgewald
> Gegenanträge

2015

30.01.2015 Hauptversammlung

ThyssenKrupp verstößt gegen Regeln verantwortungsvoller Unternehmensführung

Zur Hauptversammlung des Essener Stahl- und Rüstungskonzerns am 30. Januar hat der Dachverband der Kritischen Aktionäre zwei Gegenanträge gestellt. Die Unternehmensführung zeigt sich nicht verantwortlich für die negativen Folgen der eigenen Investitionen wie beim Stahlwerk in Rio de Janeiro, als Ausrüster bei der Exploration kanadischer Ölsande und beim Bau des 244 Meter hohen Rottweiler Testturms. Die Produktion von Rüstungsgütern und deren Export in Krisen- und Konfliktgebiete widerspricht dem EU-Kodex von 1998.
> Rede Ute Bott
> Rede Barbara Happe
> Rede Christian Russau
> Pressemitteilung: Protest gegen ThyssenKrupp-Megaprojekt
> Gegenanträge

 

 

2014

17.01.2014 Hauptversammlung

Markus Dufner überreicht Hiesinger Unterschriften

Kritische Aktionäre übergeben fairplay-Unterschriftenlisten und Gesundheitsstudie bei ThyssenKrupp-Hauptversammlung Vorstands-Chef Hiesinger gibt zu: "Das Stahlwerk lastet bleischwer auf dem Konzern"

Christian Russau (KoBra und FDCL) nutzte Hiesingers Steilvorlage und entgegnete: "Das Stahlwerk lastet bleischwer auf den Anwohnern. Auf sie geht der giftige Stahlwerksstaub nieder."
> Rede Christian Russau
> Pressemitteilung 
> Gesundheitsstudie
> Gegenanträge
> Presseschau

 

 

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