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Vergangene Veranstaltungen

Nach der Rettung der Dörfer soll Bevölkerung selbstbestimmt leben

Jahrestagung des Dachverbands 2021: Henry Mathews Preis an Alle Dörfer bleiben / Russische Aktivsten aus der Arktis melden sich zu Wort: Traditionelle Lebensweise ist bedroht

Alle Dörfer bleiben mit Henry Mathews Preis: v.l. Nora Mittelstädt, Marita Dresen, Alex Brüne und Franzi Knauer. (Foto: Herbert Sauerwein)

Am Samstag hat der der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre den Henry Mathews Preis an Alle Dörfer bleiben verliehen. Stellvertretend für das Bündnis aus dem Rheinland, der Lausitz und dem Halle-Leipziger Land nahmen Marita Dresen, Alex Brüne, Franzi Knauer und Nora Mittelstädt den Preis für ihr „großes Engagement für Klimagerechtigkeite und den Kampf gegen den Braunkohletagebau“ entgegen. Weiterlesen

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RWE auf der Aktionärsversammlung unter Druck setzen?!

Workshop: Zivilgesellschaftliche Forderungen und Fragen an den RWE-Vorstand richten

Montag, 9. August 2021, 14.30-16.30 Uhr
im Open Space des Klimacamps im Rheinland, Lützerath

Trotz aller Werbesprüche einer „neuen RWE“ und den ersten Abschaltungen von Kraftwerksblöcken: Beim Tagebau Garzweiler II baggert RWE ungehindert weiter. Auch wenn selbst die Internationale Energieagentur nun einsieht, dass für die Einhaltung des 1,5-Grad-Ziels des Pariser Klimaschutzabkommens die Kohleverstromung in Deutschland spätestens 2030 beendet sein sollte, darf RWE dort bis 2038 weiterbaggern. Dazu hat RWE zumindest noch politische Rückendeckung durch die Bundesregierung und Landesregierung NRW. Doch das gerade überarbeitete Klimaschutzgesetz der Bundesregierung könnte den bisherigen von RWE bevorzugten Kohleausstiegspfad erneut in Frage stellen. Weiterlesen

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Gesetze zu Kohleausstieg und Lieferketten – und nun?

Zivilgesellschaftliche Impulse für effektiven Schutz von Klima und Menschenrechten: Unserere virtuelle Jahrestagung am Samstag, den 25.09.2021

Wir bitten um verbindliche Anmeldung per E-Mail bis 24. September 2021, sodass wir die Zugangsdaten mitteilen können.

Politik und Unternehmen brauchen starke Impulse der Zivilgesellschaft, wenn es um den wirksamen Schutz von Menschenrechten, Umwelt und Klima geht. Zuletzt haben viele Unternehmen ihre Nachhaltigkeitsstrategien überarbeitet und eigene Zielvorgaben bis zur Erreichung einer klimaneutralen Produktion gesetzt. Im Bereich der Kohleverstromung bildet das im Juli 2020 verabschiedete Kohleausstiegsgesetz den entscheidenden Referenzrahmen.

Für mehr menschenrechtliche Sorgfaltspflichten von Unternehmen macht die Initiative Lieferkettengesetz seit Jahren Druck. Lobbyisten der großen Wirtschaftsverbände versuchten bis zuletzt, das ohnehin nicht sehr strenge Gesetz weiter zu verwässern. Weiterlesen

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RWE auf der Aktionärsversammlung unter Druck setzen?!

Workshop: Zivilgesellschaftliche Forderungen und Fragen an den RWE-Vorstand richten

Foto: Klimacamp Köln

Dienstag, 13. Juli 2021, 16-17 Uhr
Klimacamp Köln, Zülpicher Str. 77, 50937 Köln

Trotz aller Werbesprüche einer „neuen RWE“ und den ersten Abschaltungen von Kraftwerksblöcken: Beim Tagebau Garzweiler II baggert RWE ungehindert weiter. Auch wenn selbst die Internationale Energieagentur nun einsieht, dass für die Einhaltung des 1,5-Grad-Ziels des Pariser Klimaschutzabkommens die Kohleverstromung in Deutschland spätestens 2030 beendet sein sollte, darf RWE dort bis 2038 weiterbaggern. Dazu hat RWE zumindest noch politische Rückendeckung durch die Bundesregierung und Landesregierung NRW. Doch das gerade überarbeitete Klimaschutzgesetz der Bundesregierung könnte den bisherigen von RWE bevorzugten Kohleausstiegspfad erneut in Frage stellen. Weiterlesen

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„Erosion der Demokratie durch RWE“

„Eine bis heute andauernde, vorsätzliche Zerstörung von Natur, Dörfern und Klima; Gesundheitsschädigungen und eine Erosion der Demokratie“ – so lautet das Fazit der Jury auf der ersten Tagung des RWE-Tribunals. Es fand vom 18. bis 20. Juni in Lützerath statt – nur wenige hundert Meter entfernt vom „Tatort“ Braunkohletagebau Garzweiler.

Erfolgreicher Auftakt des RWE-Tribunals: Initiator Alfred Weinberg und Sabina Rothe von der Vorbereitungsgruppe (Foto: Keeweel)
Die Wiese neben dem Hofgut Heukamp in Lützerath bot beste Bedingungen für das RWE-Tribunal (Fotos: Der Pilger)
Eckhardt Heukamp, Landwirt in Lützerath, sagte als Zeuge gegen RWE aus. Sein Hof ist nur noch wenige hundert Meter von der Tagebaukante entfernt.
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Internationale Schiedsgerichtsbarkeit und Straffreiheit für Multinationale

Erkenntnisse aus den Fällen Chevron und RWE

Freitag, 21. Mai 2021, 16:00 Uhr Amsterdam, 9:00 Uhr Quito

english, please scroll down, español ver abajo, gracias

Online-Veranstaltung: Freitag, 21. Mai 2021, 16 Uhr Amsterdam, 9 Uhr Quito
Einschreibung hier: https://tinyurl.com/iaci-chev-rwe

Simultanübersetzung auf deutsch, englisch und spanisch

Thema
Anlässlich des “Anti-Chevron”-Tages am 21. Mai hinterfragt diese Online-Veranstaltung das Funktionieren des Investor-to-Staat-Streitbeilegungssystems (ISDS), insbesondere anhand der Fälle Chevron in Ecuador und RWE in den Niederlanden. Der Fall um Chevrons Ölverschmutzung im Amazonasgebiet wirft die Frage auf, wie ein Schiedsspruch den Staat Ecuador anweisen kann, die Vollstreckung des Urteils der eigenen Justiz zu verhindern, und wie dieser Schiedsspruch aufgehoben werden kann. Weiterlesen

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Wie deutsche und südafrikanische Unternehmen gemeinsam den Krieg im Jemen anheizen und wie sie gestoppt werden können

Datum: Montag, 10. Mai 2021

Zeit: 13:00-14:15 Uhr (Berlin/Johannesburg)

Zur Anmeldung: https://zoom.us/webinar/register/WN_9GRvfWpERKqblUep9vxXIQ

Das European Center for Constitutional and Human Rights (ECCHR), die in Jemen ansässige Menschenrechtsgruppe Mwatana, die südafrikanische Organisation Open Secrets und Urgewald laden gemeinsam zu einer Diskussion über die anhaltende Komplizenschaft deutscher Rüstungsunternehmen und ihrer in Südafrika und Italien niedergelassenen Tochterunternehmen im jemenitischen Krieg ein. Diese globale Waffenlieferkette hat das deutsche Waffenkontrollsystem in Bezug auf den Krieg im Jemen bedeutungslos gemacht. Deshalb werden von deutschen, südafrikanischen und italienischen Autoritäten nun dringende Maßnahmen gefordert.

Der jemenitische Menschenrechtsaktivist Osamah Alfakih, Legal Advisor Laura Duarte Reyes (ECCHR), Open Secrets-Forscher Michael Marchant und Barbara Happe, Aktivistin für Banken und Rüstungsindustrie bei Urgewald, werden in ihrem Gespräch Unternehmen und Regierungen aufdecken, die von Menschenrechtsverletzungen profitieren. Weiterlesen

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Kohleausstieg, Klimaschutz und Arbeitsplätze

Online-Diskussionsveranstaltung am Donnerstag, 4. März 2021 um 19 Uhr: Perspektiven aus Gewerkschaften und von Umsiedlung betroffener Menschen

Referent*innen:

Zur Anmeldung bei der Melanchthon Akademie Köln

Die Richtung des Kohleausstiegs bis spätestens 2038 ist nun zwar per Gesetz vorgegeben, doch es kommt auf die konkrete Ausgestaltung an. Wie sozialverträglich sind die bisherigen Pläne für das Rheinische Braunkohlerevier? Dazu bringen wir zwei unterschiedliche Perspektiven zusammen:

Die Gewerkschaft ver.di sieht den im Sommer 2020 verabschiedeten Tarifvertrag Kohleausstieg als „Meilenstein“, der „die Transformation unserer Energieversorgung nicht nur klima-, sondern auch sozialverträglich“ gestaltet. Weiterlesen

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Gewalt gegen Indigene unter Bolsonaro

Zunehmende Angriffe auf traditionelle Territorien
Veranstaltung am Donnerstag 10.12.2020 um 19:30 Uhr

Seit dem Regierungsantritt von Jair Bolsonaro nimmt die Gewalt gegen Indigene und Quilombola (Nachkommen entflohener Sklav:innen) in Brasilien deutlich zu. Der Indigenenmissionsrat CIMI hat vor Kurzem den Jahresbericht 2019 zur Gewalt gegen indigene Völker in Brasilien veröffentlicht. Gleichzeitig erlässt die Bolsonaro-Regierung Dekrete, die die Rechte der indigenen Territorien beschneiden und deren Gebiete für wirtschaftliche Ausbeute wie Agroindustrie, Bergbau oder Stromerzeugung durch Wasserkraftwerke freigeben soll. Auch die Territorien der Quilombolas stehen im Visir der Bolsonaro-Regierung.

Auf der Online-Veranstaltung wird Roberto Liebgott vom Indigenenmissionsrat CIMI nacional die zentralen Erkenntnisse des Jahresberichts 2019 zur Gewalt gegen indigene Völker in Brasilien vorstellen. Weiterlesen

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Rohstoffausbeutung und Konflikt in Kolumbien

Erfahrungen und Perspektiven aus verschiedenen Regionen
(Virtuelle) Rundreise mit Referent*innen aus Kolumbien

03.12. – Kohlebergbau im Nordosten Kolumbiens und die Verletzung kollektiver und individueller Rechte
Kurze Einführung in die Energiepolitik Deutschlands und ihr Verhältnis zur kolumbianischen Kohle
online 19:00 Uhr

Lerber Dimas Vasquez, Dozent für Antropologie an der Universidad De La Guajira, und Mitglied der Forschungsgruppe La Oraloteca. Aufgrund von Morddrohungen wegen seines Forschungsthemas (Menschenrechte) befindet er sich im Exil.
Nora Braun, Ethnologin. Sie hat zur Binnenvertreibung in Kolumbien promoviert. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind unter anderen der bewaffnete Konflikt und der Frieden in Kolumbien, Flucht und Migration nach Deutschland.

Anmeldung: https://frama.link/Anmeldung_Registro Weiterlesen

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Dividende frisst Heimat

Virtuelle Lesung und Diskussion mit Hubert Perschke, Fotograf und Buchautor, der ehemaligen Hambi-Waldbesetzerin Nina Kaiser und dem Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre

Datum: 24.11.2020, 19 Uhr
Online-Veranstaltung gemeinsam mit der Melanchthon-Akademie Köln
Anmeldung: Bitte melden Sie sich online bei der Melanchthon-Akademie Köln an. Sie erhalten dann den Link für die Zoom-Konferenz.

Nina Kaiser und Hubert Perschke, beides aktive Klimaschützer, leben selbst seit vielen Jahren am Rande der Braunkohletagebaue Garzweiler und Hambach. Nina Kaiser war entsetzt über die Zerstörung des Hambacher Waldes und wurde zur Waldbesetzerin. Sie ist Mitinitiatorin der Initiative „Alle Dörfer bleiben“.

Hubert Perschke, Mitglied der Bürgerinitiative „Buirer für Buir“, ist Fotograf und hat 2020 das Fotobuch „Dividende frisst Heimat“ verfasst, zu dem BürgerInnen aus den Tagebaugemeinden und AktivistInnen Texte beigesteuert haben. Weiterlesen

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Weltspartag 2020: RWE den Geldhahn zudrehen

Deutsche Banken raus aus Kohle und Rüstung / Aktion im Rahmen der Kampagne „Banks against Future“

Von unserer Protestkundgebung in Köln am 30. Oktober 2020 vor der Filiale der Deutschen Bank (Hohenzollernring 14) und am Rudolfplatz gibt es die Audio-Video-Schau „Deutsche Bank: Raus aus Kohle und Rüstung“ von Herbert Sauerwein.

Unsere Kampagnen und Aktionen haben sich meist gegen die Konzerne gerichtet, die Kohlebergbau betreiben und Kohle verstromen: RWE und Uniper.

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RWE – raus aus Kohle und Atom! Aktivisti auf Aktionärsversammlungen

Workshop auf dem Klimacamp Aachen (Hollandwiesen) mit Todde Kemmerich und den Kritischen Aktionär*innen
Dienstag, 22.09.2020, 10 – 12 Uhr

2020 war die Aktionärsversammlung der RWE AG noch abgeschotteter als sonst. Wegen der Corona-Pandemie fand sie ohne Aktionär*innen in der RWE-Zentrale in Essen statt und wurde nur online übertragen.

Welche Mittel gibt es, um auch unter erschwerten Bedingungen wirkungsvoll zu protestieren?
Was muss man tun, dass der Konzern Fragen beantwortet?
Wie kann man mit und ohne Aktien Druck ausüben?

Diese und weitere Fragen rund um Einflussmöglichkeiten im Rahmen von Aktionärsversammlungen diskutieren wir auf unserem Workshop auf dem Klimacamp in Aachen.

Todde Kemmerich von den Artists for Future Aachen berichtet von der Baggerschaufel-Performance vor der RWE-Zentrale in Essen, die Teil eines dreistündigen Programms während der virtuellen RWE-Hauptversammlung am 26.

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Möglichkeiten und Grenzen globaler Einflussnahme deutscher Unternehmen

12 UhrVerleihung des Henry Mathews Preises für Konzernkritik 2020
Paul Russmann/Ohne Rüstung Leben
Einsatz für Frieden und Stopp der Rüstungsproduktion


Laudatio: Barbara Happe, Christian Russau, Markus Dufner
Charlotte Kehne, Ohne Rüstung Leben
14 UhrLösung Lieferkettengesetz?
Beispiel Pestizideinsatz in Brasilien: Umwelt- und Gesundheitsschutz durch Bayer und BASF?

Was würde ein Lieferkettengesetz ändern?

Francileia Paula de Castro, Permanente Kampagne gegen Agrargifte und für das Leben, Brasilien

Miriam Saage-Maaß, European Center for Constitutional and Human Rights
16 UhrKlimaschutz und Kohleausstieg
Perspektiven für einen ökologischen und sozialen Strukturwandel im Rheinischen Revier

Rechtlicher Hintergrund des Braunkohleabbaus und Enteignungen von Anwohner*innen

Andreas Büttgen, Initiative Buirer für Buir


Dirk Teßmer, Rechtsanwalt, vertritt Solidargemeinschaft Menschenrecht vor Bergrecht

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Volkswagen und die brasilianische Militärdiktatur

Die Veranstaltung zum Fall „Volkswagen und die brasilianische Militärdiktatur“ stieß mit über 4.600 Teilnehmenden auf großes Interesse in Brasilien und Deutschland

Pedro Campos von der Universidade Federal Rural do Rio de Janeiro gab einen Überblick über das Verhältnis der Unternehmen zur brasilianischen Militärdiktatur,

Christian Russau vom Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre berichtete über den Widerhall in Deutschland und die Entwicklungen des Falls der Komplizenschaft von VW do Brasil mit der Militärdiktatur. Dabei umriss er die Forderungen nach Entschuldigung, individueller und kollektiver Entschädigung der brasilianischen und deutschen Zivilgesellschaft und wie VW noch immer versucht, die historische Erinnerung und Verantwortung zu beschönigen. Weiterlesen

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Kreativer Protest vor der RWE-Zentrale

Baggerschaufel-Performance der Artists for Future Aachen vor der RWE-Zentrale in Essen

Anlässlich der Hauptversammlung der RWE AG am 26.06.2020 hat unser zivilgesellschaftlichse Bündnis: „RWE – raus aus Kohle und Atom!“ ein dreistündiges Programm* mit Protestsongs, Performances und Reden vorbereitet.

Beginn: 9 Uhr
Ort: Theodorstraße / Altenessener Straße in Essen

Einige Videostatements und Reden sind schon auf Youtube, Twitter, Facebook und diversen Webseiten zugänglich oder werden noch frei geschaltet.
Auf dem Youtube-Channel des Dachverbands https://www.youtube.com/channel/UCEJoEgwaNIcZtbnfDkc2h3g:
– Bündnis AgiEL, RWE: raus aus Kohle und Atom
– Matthias Eickhoff, RWE: raus aus Kohle und Atom
– DV Film RWE raus aus Kohle und Atom

Kim von Ende Gelände verbindet mit Aktivist*innen am Tagebau Garzweiler
9.00Begrüßung und Bekanntgabe des Programmablaufs
9.10Lied „Aktionärsschlaf“ von Gerd Schinkel
9.15IRWEGE: Rede von Todde Kemmerich (Artists for Future)
9.25Rede Kim Solievna (Ende Gelände)
Schalte zu Fridays for Future am Tagebau Garzweiler
9.35Abbaggern der Dörfer: Rede Barbara Ziemann Oberherr (Alle Dörfer bleiben)
9.40Lied „Arbeitseifer“
9.45Kohleimporte aus Russland: Rede Alexandra Koroleva (Ecodefense Russland)
Urenco – Uranabfall für Russland: Rede Matthias Eickhoff (Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen)
10.00Beginn der RWE-Hauptversammlung mit Gegenrede zu RWE-Chef Rolf Martin Schmitz: Michael Zobel (Naturführer)
Lied: „Wandernase“
Greenwashing-Aktion
von Parents for Future Essen
10.20Klimaschutz: Rede von Levi (Fridays for Future Essen)
10.30Schalte zur RWE-Hauptversammlung
10.40Baggerschaufelperformance Artists for Future Aachen
Parents for Future Essen mit Greenwashing-Performance
11.00Schalte in die Essener Innenstadt zur Kundgebung von Fridays for Future
11.15Divestment: Rede Alina Austmann (Fossil Free Münster)
11.30Tiefgreifende Umgestaltung der globalen Wirtschafts- und Klimapolitik (Rede von Merret, Naturfreundejugend)
11.40Lied von Gerd Schinkel
11.45Fazit und Ausblick: Sabine Rothe (Waldforum Essen)
Sabine Rothe hält die Schlussrede.
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Webinar: BASF und Lieferkettenverantwortung

Im August dieses Jahres wird sich das Massaker von Marikana in Südafrika, bei dem 34 Minenarbeiter getötet wurden, zum 8. Mal jähren. Seit 2015 hat die „Plough back the Fruits“-Kampagne versucht, die BASF, die in engen Geschäftsbeziehungen mit dem Betreiber der Platinmine von Marikana steht, in die Pflicht zu nehmen: Der Chemieriese muss Verantwortung sowohl für die Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen als auch für Verfehlungen der Vergangenheit übernehmen. Die BASF erneuert immer wieder das Versprechen, genauer hinschauen zu wollen. Geändert hat sich vor Ort in acht Jahren so gut wie nichts. Mit dem COVID-19-bedingten Lockdown in Südafrika hat sich die Situation für die umliegenden Gemeinschaften der Platinmine und für die Arbeiter*innen und deren Familien verschärft. Weiterlesen

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#StopAdani – Konzernkritik am Limit?

Podiumsdiskussion im EineWeltHaus München am 4. Februar 2020, 19 Uhr

Nach der Entscheidung von Siemens, an dem Liefervertrag mit Adani festzuhalten, steht der Münchener Konzern und seine Klimaziele weiter in der öffentlichen Kritik. Dank der andauernden Proteste von Fridays for Future ist die Kampagne gegen die größte Kohlemine Australiens in Deutschland angekommen.

Doch Adani kann weiter fest mit Kohleabbau rechnen, samt aller schädlichen Folgen für die lokale Umwelt und das globale Klima. Es geraten nun aber weitere, ähnlich umstrittene Projekte mit Siemens-Beteiligung in den Fokus, wie die Windparks von Siemens Gamesa in dem von Marokko besetzen Teil der Westsahara, durch welche die illegale Plünderung der Rohstoffe erst möglich wird. Weiterlesen

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Mehr Bürgerbeteiligung beim Kohleausstieg

Trotz des beschlossenen Kohleausstiegs darf Uniper mit Datteln 4 ein neues Steinkohlekraftwerk in Betrieb nehmen.Jana Boltersdorf von Fridays for Future machte die Widersprüche des Kohleausstiegsgesetzes deutlich.

„Kohleausstieg per Gesetz – Wie reagieren die betroffenen Konzerne in NRW?“
Acht von 28 Mitgliedern der Kohlekommission sehen den vor einem Jahr erzielten Kohlekompromiss durch Bund und Länder aufgekündigt. Die frühere Komissionschefin Barbara Praetorius sagte in Berlin: „Hier wird ein gesellschaftlicher Frieden, der vereinbart worden war, leichtfertig verspielt.“

Auch auf der Diskussionveranstaltung des Dachverbands der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre am 23. Januar in der Melanchthon-Akademie Köln stand der Kohleausstieg auf dem Prüfstand. „Der Kohleausstieg sollte Anlass sein, grundsätzliche Fragen zu stellen und zu beantworten“, sagte Jutta Schnütgen-Weber vom Koordinierungskreis Strukturwandel im Rheinischen Braunkohlerevier.

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„Memorias de Tierra“

Geschichten von Menschen aus der Steinkohletagebauregion Nordkolumbiens
Foto-Ausstellung, Vortrag & Diskussion und Montag, den 25. November 2019 ab 18.30 Uhr im AZ Köln

Das Dorf El Hatillo im Norden Kolumbiens wird verschwinden. Es ist umgeben von Minen, in denen internationale Konzerne Steinkohle abbauen. Die Bewohner*innen des Dorfes El Hatillo leiden seit Jahren an den lokalen Umweltverschmutzungen. Die Kohlebagger rücken immer näher und jetzt müssen die Bewohner*innen umgesiedelt werden, ihre Gemeinschaft wird auseinandergerissen.  Exportiert wird die hier abgebaute Steinkohle unter anderem für RWE und Uniper auch nach Deutschland. Der Abbau von Rohstoffen ist in vielen Ländern des globalen Südens ein großes Geschäft für multinationale Unternehmen. Weiterlesen

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Wie gefährlich ist der Hidroituango-Staudamm?

Veranstaltung mit Betroffenen am 7. November in Berlin: Menschenrechtsverletzungen am größten Wasserkraftprojekt Kolumbiens und die Mitverantwortung deutscher Unternehmen

Frühjahr 2018: Am größten Staudamm-Projekt Kolumbiens, Hidroituango, staut sich der Fluss Cauca völlig unkontrolliert auf – noch bevor die Staumauer fertig gestellt ist. Überschwemmungen flussaufwärts und riesige Flutwellen flussabwärts treiben Tausende in die Flucht. 25.000 Menschen müssen zeitweise evakuiert werden, weil die Behörden wochenlang unsicher sind, ob die Staumauer halten wird. Die sterblichen Überreste hunderter Verschwundener werden unwiederbringlich unter den Wassermassen des Stausees begraben.

Am Bau von Hidroituango beteiligt sind neben der KfW IPEX-Bank mit Siemens, Kaeser, Münchner Rück und Hannover Rück auch mehrere deutsche Großunternehmen. Weiterlesen

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Weltspartag: Protest gegen Rüstungs- und Kohlegeschäft der Sparkassen

Zum Weltspartag am 30. Oktober haben wir uns den Protestaktionen von urgewald angeschlossen und die Sparkassen aufgefordert, endlich aus der Finanzierung von Kohle- und Rüstungsunternehmen durch ihre Fondsgesellschaft Deka auszusteigen.

An unserer Protestaktion am 30. Oktober vor der Zentrale der Sparkasse KölnBonn beteiligte sich auch Fossil Free Neuss. Musikalisch unterstützt wurden wir vom Liedermacher Gerd Schinkel. Er hatte eigens für die Aktion den Song „Rendite“ komponiert.

Zudem bildeten wir eine Schlange vor einem der beiden Geldautomaten im Außenbereich der Sparkassen-Zentrale und simulierten kollektives Geldabheben.

Die Sparkasse hatte etwas abseits von unserem Stand einen eigenen Infostand aufgebaut, an dem Mitarbeiter*innen die neuen Nachhaltigkeitsrichtlinien ihrer Bank vorstellten. Weiterlesen

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Jahrestagung 2019

Konzernkritik von unten

Ob globale Lieferketten, Dammbrüche oder Kohleausstieg: Auf der Jahrestagung des Dachverbands haben die Referent*innen einmal mehr gezeigt: die mutigen, lokalen Initiativen sind der Antrieb für einen wirksamen Schutz der Menschenrechte und des Klimas

Europas größter Kupferkonzern Aurubis: Umwelt- und Menschenrechtsverstöße in Bulgarien und Brasilien

Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre hat auf seiner Jahrestagung am Samstag in Köln den konzernkritischen Henry Mathews Preis an Ulf Georgiew verliehen.

Ulf Georgiew arbeitet schon seit Jahren ehrenamtlich für die Kritischen Aktionär*innen und beschäftigt sich intensiv mit der Aurubis AG, Europas größtem Kupferproduzenten. Durch zahlreiche Aufenthalte in Bulgarien hat er einen besonderen Einblick in die Verhältnisse am Aurubis-Standort Pirdop. Weiterlesen

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Kritische Aktionäre im Klimacamp

Workshop über Aktionen auf Hauptversammlungen mit Fridays for Future

Friedhof der Dörfer im Rheinischen Braunkohlerevier: „Alle Dörfer bleiben“ zeigt im Klimacamp eine beeindruckende Ausstellung.

„Wir sind sehr zufrieden mit der Beteiligung an unserem Workshop AGM activism 4 climate“, sagte Markus Dufner. Beim Klimacamp im Rheinland hatten Tilman Massa und er über gemeinsame Aktionen des Dachverbands und von Fridays for Future bei den Aktionärsversammlungen informiert. Die Schülerinnen und Schüler waren 2019 zu mehr als 20 Hauptversammlungen von Großkonzernen gekommen. Sie protestierten nicht nur vor den Hallen, sondern hielten auch Reden innerhalb der Aktionärstreffen, z.B. bei RWE, VW und Rheinmetall.
Die rund 20 Teilnehmer*innen des Workshops stellten viele praktische Fragen, z.B. Weiterlesen

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Jahrestagung 2018

Öku-Büro und HondurasDelegation erhalten Henry Mathews Preis

Dachverband erinnerte an ermordete Menschenrechtlerin Berta Cáceres


Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre hat auf seiner Jahrestagung am Samstag in Köln den konzernkritischen Henry-Mathews-Preis an die HondurasDelegation und das Ökumenische Büro für Frieden und Gerechtigkeit München verliehen.

„Beide Organisationen haben in den letzten Jahren intensiv zu der Beteiligung von Siemens und Voith Hydro an dem umstrittenen Staudammprojekt Agua Zarca in Honduras recherchiert, informiert und auf den Hauptversammlungen von Siemens dazu gesprochen“, sagte Vorstandsmitglied Christian Russau. Die Umweltaktivistin Berta Cáceres war 2016 in Honduras aufgrund ihres Protestes gegen das Projekt von Auftragsmördern umgebracht worden. Der Prozess gegen die Hintermänner dauert an. Weiterlesen

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