„Ihre Stellungnahme bringt genauso wenig Licht ins Dunkle wie Ihr schöner neuer Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht“, kritisiert Tilman Massa die Berichtstransparenz des Unternehmens.
Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrter Vorstand und Aufsichtsrat,
mein Name ist Tilman Massa, ich spreche für den Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre. Mit den uns übertragenen Stimmrechten fordern wir von Ihnen deutlich mehr Engagement und vor allem Investitionen in den Klimaschutz und nachhaltigen Geschäftspraktiken, die nicht nur klima- sondern auch sozial gerecht sein müssen. Dies haben wir bereits mit unseren Gegenanträgen deutlich gemacht. Ich möchte nun konkret auf unsere Kritikpunkte und Fragen in Bezug auf Ihre menschenrechtlichen Sorgfaltspflichten eingehen. Weiterlesen
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„Wir sehen eine ernsthafte Gefahr für den internen sozialen Zusammenhalt“, kritisiert Vincent Kuhn die Vorstandsvergütung auf der Thyssenkrupp Hauptversammlung 2026.
Sehr geehrte Damen und Herren im Vorstand und Aufsichtsrat, sehr geehrtes Aktionariat!
Mein Name ist Vincent Kuhn, ich spreche für den Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre.
Ich habe einige kritische Kommentare und Fragen zu Ihrem Dividendenvorschlag und dem Vergütungsbericht, beides steht ja hier heute zur Abstimmung. Dabei möchte ich auch kurz unsere Gegenanträge zu den jeweiligen Tagesordnungspunkten 2 und 6 erläutern.
Herr López, Herr Russwurm: Wir begrüßen Ihre Entscheidung, einen Großteil der im letzten Geschäftsjahr erzielten Gewinne als Rücklagen einzubehalten. Weiterlesen
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Gegenantrag zu TOP 2: Beschlussfassung über die Verwendung des Bilanzgewinns
Wir lehnen den Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat ab, den im festgestellten Jahresabschluss der Aurubis AG zum 30.09.2025 ausgewiesenen Bilanzgewinn in Höhe von 226.611.990,83 € zur Ausschüttung einer Dividende von 1,60 € je dividendenberechtigter Stückaktie, also insgesamt 69.854.448,00 € auf das dividendenberechtigte Grundkapital in Höhe von 111.767.116,80 €, an die Aktionäre zu verwenden und den Betrag von 156.757.542,83 € auf neue Rechnung vorzutragen.
Begründung:
Das Kerngeschäft von Aurubis ist die Einfuhr von Kupfererz und die Herstellung von Metallprodukten. Menschen, die beispielsweise in Mexiko, Panama oder Peru vom Kupferbergbau betroffen sind, prangern Umweltzerstörung, Gewalt und schwerwiegende Gesundheitsschädigungen infolge der Minenaktivitäten an. Weiterlesen
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Zu Tagesordnungspunkt 3.1: Beschlussfassung über die Entlastung des Vorstandsvorsitzenden Dr. Roland Busch
Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre beantragt, dem Vorstandsvorsitzenden Dr. Roland Busch die Entlastung zu verweigern.
Begründung:
Dr. Roland Busch hat durch sein irreführendes Lobbying im Namen als Vorstandsvorsitzender der Siemens AG gegen allgemeine und Siemens‘ interne Grundsätze zu guter Unternehmensführung und integrer Lobbyarbeit verstoßen.
Irreführender Lobby-Brief untergräbt fairen demokratischen Entscheidungsprozess zu unternehmerischen Sorgfaltspflichten und Vertrauen in Siemens
Zusammen mit dem CEO des fossilen Energiekonzerns Total Energies, Patrick Pouyanné, hatte sich Busch im Herbst 2025 mit einem Brief direkt an die Regierungschefs von Frankreich und Deutschland, Emmanuel Macron und Friedrich Merz gerichtet. Weiterlesen
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Offener Brief an das Rautenstrauch-Joest-Museum und den Kölner Kulturdezernent
Sehr geehrte Direktorinnen Nanette Snoep und Anne Fischer, sehr geehrter Kulturdezernent Stefan Charles,
als Menschenrechts- und Umweltorganisationen, die sich seit Jahrzehnten für die Landrechte indigener Gemeinschaften in Lateinamerika einsetzen, begrüßen wir sehr die Würdigung der Arbeit von Sebastião Salgado durch die beeindruckende Ausstellung im Kölner Rautenstrauch-Joest-Museum.
Unsere Arbeit beruht auf dem Völkerrecht, unter anderem dem Internationalen Pakt über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte der Vereinten Nationen sowie der ILO-Konvention 169 zu Rechten Indigener Völker. Wir haben in der Vergangenheit auch mit Sebastião Salgado kooperiert, beispielsweise zu Landkonflikten in Brasilien. Herr Salgado hat die brasilianische Landlosenbewegung MST und FIAN durch Überlassung von Bildrechten unterstützt. Weiterlesen
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Mit weiteren zivilgesellschaftlichen Organisationen des AK Rohstoffe haben wir die Vorstellung des Aktionsplans „Starke Partnerschaften für eine erfolgreiche Wirtschaft weltweit“, der den Rahmen für Ziel 3 des neuen BMZ-Reformplans stellt, mit großer Sorge zur Kenntnis genommen. Damit geht das BMZ einen deutlichen Schritt in Richtung engerer Einbindung deutscher Unternehmen in die entwicklungspolitische Arbeit und öffnet sich einer strategischen Ausrichtung an deutschen Wirtschaftsinteressen, unter anderem mit dem Ziel, Märkte zu erschließen und die Versorgung mit sogenannten kritischen und strategischen Rohstoffen zu sichern.
Mit einer gemeinsamen Stellungnahme, die wir mit 32 weiteren zivilgesellschaftliche Organisationen unterstützen, fordern wir die konsequente Ausrichtung an folgenden fünf Punkten:
Entwicklungspolitische Kernziele müssen zentrale Ziele von EZ bleiben
Zusammenarbeit an Bedürfnissen der Partnerländer und deren Bevölkerung ausrichten
Effektive Einbeziehung globaler Zivilgesellschaft und Betroffener in Entscheidungs- und Umsetzungsprozesse und notwendige Aufstockung zivilgesellschaftlicher Förderung
Verbindliche Sicherung menschenrechtlicher und ökologischer Standards durchsetzen
Reduktion des Rohstoffverbrauchs für eine global gerechte sozial-ökologische Transformation
Pressekonferenz zur Vorstellung des Konzernatlas am 7. Januar 2026, 10:30-11:30 Uhr in der Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstraße 8, 10117 Berlin, oder online
mit:
Dr.Imme Scholz, Vorständin der Heinrich-Böll-Stiftung
Olaf Bandt, Vorsitzender des BUND
Christian Russau, Vorstandsmitglied des Dachverbands Kritische Aktionärinnen und Aktionäre
Wir laden herzlich zur Vorstellung des Konzernatlas 2026 ein. Herausgeber sind die Heinrich-Böll-Stiftung, der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und der Dachverband Kritische Aktionärinnen und Aktionäre.
Der „Konzernatlas 2026 – Daten und Fakten über die Agrar- und Lebensmittelindustrie“ zeigt auf, warum die steigende Marktkonzentration im Agrar- und Ernährungssektor problematische Folgen hat: Je mächtiger die Unternehmen, desto effektiver können sie Politik beeinflussen und Regulierung verhindern – etwa eine Verordnung zur Pestizidreduktion auf EU-Ebene. Weiterlesen
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Daten und Fakten über die Agrar- und Lebensmittelindustrie: Vorstellung des neuen Konzernatlas mit Podiumsdiskussion am Montag, 12. Januar 2026 ab 18 Uhr in Berlin und online
Konzernatlas 2026. Urheber/in: STOCKMAR+WALTER Kommunikationsdesign. All rights reserved.
Das globale Ernährungssystem wird dominiert von wenigen großen Playern – vom Saatgut bis zum Supermarkt. Wohin diese starke Konzentration führt, konnten wir zuletzt anhand von Versorgungsengpässen während der Corona-Pandemie und einer drastischen Inflation in Folge des russischen Angriffs auf die Ukraine beobachten. Dabei haben etwa Agrarhandels- oder Düngemittelkonzerne von diesen ökonomischen Schocks enorm profitiert.
Der Konzernatlas 2026 beleuchtet, wie Agrar- und Lebensmittelkonzerne ihre Macht einsetzen und welche Folgen dies hat: Sie blockieren mit ihrer Lobbymacht Gesetze, um sich Vorteile zu verschaffen. Weiterlesen
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