Barbara Happe auf der virtuellen Hauptversammlung von Rheinmetall

Heute begleitete das ARD-Mittagsmagazin Barbara Happe zur ersten virtuellen Hauptversammlung der Rheinmetall AG.
Die Rüstungsreferentin von urgewald, die auch Vorstandsmitglied des Dachverbands der Kritischen Aktionär*innen ist, hatte vorab Fragen an den Düsseldorfer Rüstungskonzern eingereicht. „Was sagen die Menschen im Jemen, die durch Munition von Rheinmetall verletzt werden? Das ist etwas, mit dem wir den Vorstand heute gerne konfrontiert hätten.“

ARD: Informationen des Dachverbands sehr hilfreich

Nach dem Beitrag mit Barbara Happe folgte ein Interview mit ARD-Börsenkorrespondent Klaus-Rainer Jackisch. Der findet die Informationen des Dachverbands der Kritischen Aktionäre als „sehr hilfreich“.
Frage der Moderatorin: „Wie finde ich denn ein Unternehmen, das überhaupt zu meinen Wertevorstellungen passt?“
Jackisch: „Nun, die erste Anlaufstelle ist in der Regel sicherlich immer das Unternehmen selbst, also die eigenen Informationen etwa auf der Internetseite. Ob die dort angepriesenen Öko- und Sozialstandards dann auch wirklich das halten, was sie versprechen, kann man häufig ganz gut an Börsenindizes oder Produkten der Fondsgesellschaften überprüfen. Die legen nämlich genaue Kriterien fest, die man dann nachlesen kann, und nur wenn ein Unternehmen die denn auch wirklich erfüllt, kommt es da auch rein. Sehr hilfreich sind auch Informationen und Webseiten der Aktionärsverbände, etwas der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz oder des Dachverbands der Kritischen Aktionäre. Auf deren Internetseiten gibt es zahlreiche Artikel etwa zu ökologischen, sozialen oder ethischen Aspekten, häufig auch direkt auf bestimmte Unternehmen bezogen. Und aus diesem Puzzle von Informationen kann man eigentlich dann ganz gut herausfinden, welche Unternehmen den eigenen Wertevorstellungen am besten entsprechen.“

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