Kategorie: Konzernstudie

Konzernatlas 2026: Agrar- und Ernährungsindustrie blockiert Agrarwende und diktiert Preise

Der heute veröffentlichte „Konzernatlas 2026 – Daten und Fakten über die Agrar- und Lebensmittelindustrie“ zeigt die Folgen der starken Marktkonzentration im Agrar- und Ernährungssektor auf und präsentiert politische Instrumente, um die Markt- und Lobbymacht dominanter Konzerne einzudämmen. Die Herausgeber Heinrich-Böll-Stiftung, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und Dachverband Kritische Aktionärinnen und Aktionäre warnen: Wenige Konzerne setzen Preise durch – von Saatgut und Pestiziden bis zum Lebensmitteleinzelhandel – und beeinflussen politische Entscheidungen.

Weltweit kontrollieren jeweils nur vier Konzerne 61 Prozent des Pestizidmarkts, 56 Prozent des Saatguts und 43 Prozent der Landmaschinen. In Deutschland beherrschen die vier großen Supermarktketten Aldi, Edeka (mit Netto), Rewe (mit Penny) und die Schwarz-Gruppe (mit Lidl und Kaufland) inzwischen rund 88 Prozent des Lebensmittelhandels – 1995 waren es noch 55 Prozent. Weiterlesen

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Konzernatlas 2026: Daten und Fakten über die Agrar- und Lebensmittelindustrie

Agrar- und Ernährungsindustrie blockiert Agrarwende und diktiert Preise

Die Coronapandemie und der russische Angriffskrieg auf die Ukraine haben gezeigt, wie fragil globale Agrarlieferketten sind und wie stark die Auswirkungen volatiler Weltmarktpreise sein können. Unser Ernährungssystem ist deshalb so anfällig für Krisen und Preisschocks, weil es stark konzentriert ist: auf wenige zentrale Agrarrohstoffe, auf wenige exportstarke Anbauländer und auf wenige Agrarkonzerne. Sie dominieren die Märkte von den landwirtschaftlichen Betriebsmitteln bis zum Einzelhandel.

Der Konzernatlas 2026 zeigt auf, warum die steigende Marktkonzentration im Agrar- und Ernährungssektor problematische Folgen hat: Je mächtiger die Unternehmen, desto effektiver können sie Politik beeinflussen und Regulierung verhindern, aber auch Preise setzen. Weiterlesen

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Pressekonferenz zum Konzernatlas 2026: Agrar- und Ernährungsindustrie blockiert Agrarwende und diktiert Preise

Pressekonferenz zur Vorstellung des Konzernatlas am 7. Januar 2026, 10:30-11:30 Uhr in der Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstraße 8, 10117 Berlin, oder online

mit :

  • Dr. Imme Scholz, Vorständin der Heinrich-Böll-Stiftung
  • Olaf Bandt, Vorsitzender des BUND
  • Christian Russau, Vorstandsmitglied des Dachverbands Kritische Aktionärinnen und Aktionäre

Wir laden herzlich zur Vorstellung des Konzernatlas 2026 ein. Herausgeber sind die Heinrich-Böll-Stiftung, der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und der Dachverband Kritische Aktionärinnen und Aktionäre.

Der „Konzernatlas 2026 – Daten und Fakten über die Agrar- und Lebensmittelindustrie“ zeigt auf, warum die steigende Marktkonzentration im Agrar- und Ernährungssektor problematische Folgen hat: Je mächtiger die Unternehmen, desto effektiver können sie Politik beeinflussen und Regulierung verhindern – etwa eine Verordnung zur Pestizidreduktion auf EU-Ebene. Weiterlesen

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Launch des Konzernatlas 2026

Daten und Fakten über die Agrar- und Lebensmittelindustrie: Vorstellung des neuen Konzernatlas mit Podiumsdiskussion am Montag, 12. Januar 2026 ab 18 Uhr in Berlin und online

Konzernatlas 2026. Urheber/in: STOCKMAR+WALTER Kommunikationsdesign. All rights reserved.

Das globale Ernährungssystem wird dominiert von wenigen großen Playern – vom Saatgut bis zum Supermarkt. Wohin diese starke Konzentration führt, konnten wir zuletzt anhand von Versorgungsengpässen während der Corona-Pandemie und einer drastischen Inflation in Folge des russischen Angriffs auf die Ukraine beobachten. Dabei haben etwa Agrarhandels- oder Düngemittelkonzerne von diesen ökonomischen Schocks enorm profitiert.

Der Konzernatlas 2026 beleuchtet, wie Agrar- und Lebensmittelkonzerne ihre Macht einsetzen und welche Folgen dies hat: Sie blockieren mit ihrer Lobbymacht Gesetze, um sich Vorteile zu verschaffen. Weiterlesen

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Adidas: Mehr Nachhaltigkeit wäre möglich

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Krieg statt Frieden: Die Rüstungsproduktion der EADS

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