Dividende frisst Heimat

Virtuelle Lesung und Diskussion mit Hubert Perschke, Fotograf und Buchautor, der ehemaligen Hambi-Waldbesetzerin Nina Kaiser und dem Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre

Datum: 24.11.2020, 19 Uhr
Online-Veranstaltung gemeinsam mit der Melanchthon-Akademie Köln
Anmeldung: Bitte melden Sie sich online bei der Melanchthon-Akademie Köln an. Sie erhalten dann den Link für die Zoom-Konferenz.

Nina Kaiser und Hubert Perschke, beides aktive Klimaschützer, leben selbst seit vielen Jahren am Rande der Braunkohletagebaue Garzweiler und Hambach. Nina Kaiser war entsetzt über die Zerstörung des Hambacher Waldes und wurde zur Waldbesetzerin. Sie ist Mitinitiatorin der Initiative „Alle Dörfer bleiben“.

Hubert Perschke, Mitglied der Bürgerinitiative „Buirer für Buir“, ist Fotograf und hat 2020 das Fotobuch „Dividende frisst Heimat“ verfasst, zu dem BürgerInnen aus den Tagebaugemeinden und AktivistInnen Texte beigesteuert haben.

Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre will mit den Bürgerinitiativen verhindern, dass RWE die Dörfer abbaggert und die darunter liegende klimaschädliche Braunkohle fördert. Nach der jetzt bekannt gegebenen Leitentscheidung der NRW-Landesregierung soll die Umsiedlung der zu Erkelenz gehörenden Ortschaften Keyenberg, Kuckum, Unter- und Oberwestrich sowie Beverath bis spätestens 2028 abgeschlossen sein. Das zu Kerpen gehörende Manheim soll bereits bis 2022 umgesiedelt sein.

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