Dividende frisst Heimat

Lesung und Diskussion am 24. November mit Hubert Perschke, Fotograf und Buchautor, der ehemaligen Hambi-Waldbesetzerin Nina Kaiser und dem Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre

Nina Kaiser und Hubert Perschke, beides aktive Klimaschützer, leben selbst seit vielen Jahren am Rande der Braunkohletagebaue Garzweiler und Hambach. Nina Kaiser war entsetzt über die Zerstörung des Hambacher Waldes und wurde zur Waldbesetzerin. Sie ist Mitinitiatorin der Initiative „Alle Dörfer bleiben“.
Hubert Perschke, Mitglied der Bürgerinitiative „Buirer für Buir“, ist Fotograf und hat 2020 das Fotobuch „Dividende frisst Heimat“ verfasst, zu dem BürgerInnen aus den Tagebaugemeinden und AktivistInnen Texte beigesteuert haben.
Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre will mit den Bürgerinitiativen verhindern, dass RWE die Dörfer abbaggert und die darunter liegende klimaschädliche Braunkohle fördert. Nach der jetzt bekannt gegebenen Leitentscheidung der NRW-Landesregierung soll die Umsiedlung der zu Erkelenz gehörenden Ortschaften Keyenburg, Kuckum, Unter- und Oberwestrich sowie Beverath bis spätestens 2028 abgeschlossen sein. Das zu Kerpen gehörende Manheim soll bereits bis 2022 umgesiedelt sein.

Datum: 24.11.2020, 19 – 21 Uhr
Ort: Melanchthon-Akademie Köln, Kartäuserwall 24B, 50678 Köln
Anmeldung: Wegen der Corona-Pandemie ist die Teilnehmerzahl begrenzt. Bitte melden Sie sich per Email bei der Melanchthon-Akademie Köln an: anmeldung@melanchthon-akademie.de

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.kritischeaktionaere.de/kohleausstieg/dividende-frisst-heimat-2/