Kategorie: Kohleausstieg

Ausstieg aus der Braunkohle – Einstieg in nachhaltiges Wirtschaften?

Wie DAX-Unternehmen auf den Kohleausstieg in NRW reagieren

Mit den vorgelegten Empfehlungen der sogenannten Kohlekommission werden die Herausforderungen des globalen Klimaschutzes in Nordrhein-Westfalen konkret. Der geplante Ausstieg aus der Kohleverstromung wird einen Strukturwandel ohne Gleichen hervorrufen: neue Kraftwerke, neue Stromnetze, neue Berufsfelder. Milliardenschwere Finanzhilfen werden sich auch an die Förderung der regionalen Wirtschaft richten. Allein für das Rheinische Revier umfasst der Abschlussbericht der Kohlekommission 157 konkrete Projektvorschläge für Strukturentwicklung.

Damit ist klar: DAX-Unternehmen sind nicht nur von dem Kohleausstieg betroffen, sondern sind ein entscheidender Schlüssel für das konkrete Tempo und die Art und Weise des Kohleausstiegs. Dabei geht es nicht nur um direkt betroffene Energieunternehmen aus Nordrhein-Westfalen wie RWE oder Uniper, sondern auch um alle Unternehmen, die sich nun an konkreten Projekten beteiligen können, etwa Thyssenkrupp oder Siemens. Weiterlesen

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RWE auf der Aktionärsversammlung unter Druck setzen?!

Workshop: Zivilgesellschaftliche Forderungen und Fragen an den RWE-Vorstand richten

Montag, 9. August 2021, 14.30-16.30 Uhr
im Open Space des Klimacamps im Rheinland, Lützerath

Trotz aller Werbesprüche einer „neuen RWE“ und den ersten Abschaltungen von Kraftwerksblöcken: Beim Tagebau Garzweiler II baggert RWE ungehindert weiter. Auch wenn selbst die Internationale Energieagentur nun einsieht, dass für die Einhaltung des 1,5-Grad-Ziels des Pariser Klimaschutzabkommens die Kohleverstromung in Deutschland spätestens 2030 beendet sein sollte, darf RWE dort bis 2038 weiterbaggern. Dazu hat RWE zumindest noch politische Rückendeckung durch die Bundesregierung und Landesregierung NRW. Doch das gerade überarbeitete Klimaschutzgesetz der Bundesregierung könnte den bisherigen von RWE bevorzugten Kohleausstiegspfad erneut in Frage stellen. Weiterlesen

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Alle Dörfer müssen bleiben

Will Deutschland dem 1,5-Grad-Ziel gerecht werden, darf RWE keine weiteren Dörfer im Rheinland zerstören

Lützerath vor dem Tagebau Garzweiler II (oben rechts) im August 2020. Mittlerweile sind die Bagger noch näher an das Dorf herangerückt.

Eckhardt Heukamp gibt nicht auf. Der Landwirt aus Lützerath klagt gegen die Enteignung seines Hofes durch den Kohlekonzern RWE. Falls Heukamp den Rechtsstreit verliert, müsste er schon in den nächsten Monaten seinen Vierkanthof räumen. Trotz aller Werbesprüche einer „neuen RWE“ und den ersten Abschaltungen von Kraftwerksblöcken: Beim Tagebau Garzweiler II baggert RWE weiter wie bisher.

Eckhardt Heukamp

„Der RWE-Konzern versucht seit Jahren, mit allen Mitteln gegen mich vorzugehen.

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RWE auf der Aktionärsversammlung unter Druck setzen?!

Workshop: Zivilgesellschaftliche Forderungen und Fragen an den RWE-Vorstand richten

Foto: Klimacamp Köln

Dienstag, 13. Juli 2021, 16-17 Uhr
Klimacamp Köln, Zülpicher Str. 77, 50937 Köln

Trotz aller Werbesprüche einer „neuen RWE“ und den ersten Abschaltungen von Kraftwerksblöcken: Beim Tagebau Garzweiler II baggert RWE ungehindert weiter. Auch wenn selbst die Internationale Energieagentur nun einsieht, dass für die Einhaltung des 1,5-Grad-Ziels des Pariser Klimaschutzabkommens die Kohleverstromung in Deutschland spätestens 2030 beendet sein sollte, darf RWE dort bis 2038 weiterbaggern. Dazu hat RWE zumindest noch politische Rückendeckung durch die Bundesregierung und Landesregierung NRW. Doch das gerade überarbeitete Klimaschutzgesetz der Bundesregierung könnte den bisherigen von RWE bevorzugten Kohleausstiegspfad erneut in Frage stellen. Weiterlesen

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RWE-Tribunal

Auftakt vom 18. – 20. Juni in Lützerath / Wir klagen an: Klimaverbrechen, Gesundheitsschädigung, Heimatvertreibung und Umweltzerstörung durch die RWE AG unter Mittäterschaft der Landesregierung NRW

www.rwe-tribunal.org / Karikatur: Gerhard Mester

Der erste Teil des RWE-Tribunals findet vom 18. bis 20. Juni in Lützerath statt. Der Ortsteil von Erkelenz liegt nur noch wenige hundert Meter vom Rand des Tagebaus Garzweiler entfernt.
In dem öffentlichen Tribunal mit Ankläger*innen, einer Jury und vielen Zeug*innen soll der gesamte „NRWE-Komplex“ verhandelt werden. Das RWE-Tribunal ersetzt aber keine Klagen vor Gerichten; es soll Öffentlichkeit herstellen und durch die Anhörung von Zeug*innen und Sachverständigen weitere Klagen vorbereiten. Weiterlesen

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Kohleausstieg, Klimaschutz und Arbeitsplätze

Online-Diskussionsveranstaltung am Donnerstag, 4. März 2021 um 19 Uhr: Perspektiven aus Gewerkschaften und von Umsiedlung betroffener Menschen

Referent*innen:

Zur Anmeldung bei der Melanchthon Akademie Köln

Die Richtung des Kohleausstiegs bis spätestens 2038 ist nun zwar per Gesetz vorgegeben, doch es kommt auf die konkrete Ausgestaltung an. Wie sozialverträglich sind die bisherigen Pläne für das Rheinische Braunkohlerevier? Dazu bringen wir zwei unterschiedliche Perspektiven zusammen:

Die Gewerkschaft ver.di sieht den im Sommer 2020 verabschiedeten Tarifvertrag Kohleausstieg als „Meilenstein“, der „die Transformation unserer Energieversorgung nicht nur klima-, sondern auch sozialverträglich“ gestaltet. Weiterlesen

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Kampf gegen Kohleabbau im Rheinischen Revier

Internationaler Protest für den Stopp des Tagebaus Garzweiler II: Alexandra Korolewa (Ecodefense) und David Dresen (Alle Dörfer bleiben).

Klimaschädlich, sozial spaltend und energiewirtschaftlich unnötig: Trotzdem will RWE weiter Dörfer für Braunkohle abbaggern. Betroffene wehren sich.

Barbara Oberherr will ihr Dorf Keyenberg retten. Es liegt am Rand des Tagebaus Garzweiler II im Rheinland. Wie die benachbarten Dörfer Berverath, Kuckum, Ober- und Unterwestrich und Lützerath soll Keyenberg abgebaggert werden ‒ bereits 2023.

Barbara ist aktiv in der Solidargemeinschaft „Menschenrecht statt Bergrecht“, die mit juristischen Mitteln gegen die Enteignungen für den Tagebau vorgeht. Wie andere Mitglieder der Solidargemeinschaft arbeitet auch Barbara mit dem Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre zusammen. Weiterlesen

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Steinkohle aus dem Kuzbass: Repression und Umweltzerstörung stoppen!

Alexandra Korolewa hat sich in Russland jahrzehntelang für Umweltschutz und Menschenrechte engagiert. Mit ihrer Nichtregierungsorganisation Ecodefense verhinderte sie den Bau des Atomkraftwerks Kaliningrad und setzte sich für die indigene Minderheit der Schor*innen im sibirischen Kohleabbaugebiet des Kuzbass ein. „Die Menschen können nicht mehr nutzen, was die Natur ihnen gibt“, sagt Alexandra. „Wasser und Luft sind mit Kohlenstaub verschmutzt, im Winter fällt schwarzer Schnee, landwirtschaftliche Flächen werden durch den Kohleabbau unwiederbringlich zerstört.“

Ecodefense ist eine der ältesten Umweltorganisation Russlands ‒ und erfolgreich. 2019 gelang es ihr erstmals, eine neue Kohlemine in der sibirischen Region Kuzbass auf rechtlichem Wege zu verhindern. Danach erhöhte sich der Druck aus Wirtschaft und Politik, gegen Ecodefense vorzugehen. Weiterlesen

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„Alle Dörfer, alle Wälder bleiben!“ – Mahnwache bei RWE Power

Aktivist*innen des Bündisses „Aller Dörfer – Alle Wäler bleiben!“ protestieten am 26. November 2020 vor der Verwaltung von RWE Power in Köln.

Zivilgesellschaftliches Bündnis fordert Rodungsstopp und schnellen Kohleausstieg

Das Aktionsbündnis „Alle Dörfer – Alle Wälder bleiben!“ protestiert heute von 14:00 – 17:00 Uhr vor der Verwaltung von RWE Power in Köln, um auf das rücksichtslose Kohle-Business von RWE aufmerksam zu machen. Die Tochtergesellschaft der RWE AG betreibt die Braunkohletagebaue Garzweiler, Hambach und Inden. RWE nutzt den Corona-Lockdown, um unbemerkt Fakten zu schaffen. Unsere Forderungen an den Vorstandsvorsitzenden der RWE Power AG, Dr. Frank Weigand, und den Chef des Gesamtkonzerns und Aufsichtsratsvorsitzenden von RWE Power, Dr. Weiterlesen

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