
Attac Frankfurt und das Bündnis Wärmewende kritisieren, dass Mainova keine plausible Strategie für einen sozialverträglichen Ausstieg aus fossilem Gas vorlegt. Der Geschäftsbericht und die kommunale Wärmeplanung zeigen, dass das Unternehmen weiterhin auf langfristige Gasnutzung setzt und notwendige Entscheidungen für eine sozial gerechte Wärmewende hinauszögert.
Unsere Forderungen an die Mainova AG und die städtischen Vertreter im Aufsichtsrat:
- Jetzt die Gasnetzstilllegung planen
- Die Fernwärme muss dekarbonisiert werden – sozial und schnell
- Transparente Klimastrategie ohne Greenwashing
Karl Höhn von attac-Frankfurt und Bündnis Wärmewende sagt: „Mainova kündigt Klimaneutralität an, plant aber gleichzeitig mit nicht verfügbarem grünem Wasserstoff und gänzlich ohne Reduktionsziel für ihr Gasgeschäft. Zwischen Anspruch und tatsächlicher Strategie klafft eine riesige Lücke.“
Viola Rüdele von attac-Frankfurt warnt: „Wer den Ausstieg aus dem Gasnetz verschleppt, verursacht steigende Kosten für Mieter:innen, die Haushalte und die Allgemeinheit. Frühzeitig die Gasnetzstilllegung zu planen, ist die Voraussetzung für eine sozial gerechte Wärmewende.“
Alexis Passadakis von attac-Frankfurt ergänzt: „Die kommunale Wärmeplanung benennt selbst die Risiken eines verspäteten Gasnetzausstiegs. Umso unverständlicher ist es, dass eine verbindliche Gasnetzstilllegungsplanung nicht vorgesehen ist. Die Mainova AG scheint auf diese Weise als Mitautor der kommunalen Wärmeplanung ihr Gasgeschäft abzusichern.“







