SDG-washing? Ohne uns!

Deutsche Großunternehmen und ihre Verantwortung für das Erreichen der Ziele nachhaltiger Entwicklung der Vereinten Nationen

Die Agenda der Sustainable Development Goals (SDGs) ist die weltweit wichtigste entwicklungspolitische Zielsetzung des nächsten Jahrzehnts. Sie betrifft, im Gegensatz zu den Millenniumszielen, auch die Industrienationen und damit in besonderem Maße auch deutsche Unternehmen. Deutschland hat sich den 17 UN-Zielen für eine nachhaltige Produktions- und Lebensweise verpflichtet, auch viele Unternehmen möchten selbst einen eigenen Beitrag leisten. Doch was heißt das konkret?

Die sichere, saubere und nachhaltige Trinkwasser- wie Energieversorgung ist gleich in vier der 17 Ziele festgehalten. Riskante und umweltschädigende Bergbauprojekte stehen dazu im Widerspruch. Beteiligte Firmen müssen daher auch viele ihrer bisherigen Geschäftspraktiken prüfen und ändern, um nachhaltig im Sinne der SDGs zu agieren.

In unserer Kampagne thematisieren wir die Verantwortung deutscher und internationaler Konzerne für die Umsetzung der SDGs. Dabei möchten wir nicht nur die UN-Nachhaltigkeitsagenda und ihre Herausforderungen anhand praktischer Fälle veranschaulichen, sondern auch dazu anregen, das Thema Nachhaltigkeit kritisch zu hinterfragen und weiterzudenken.

Wir fordern die nötige Achtung von Umweltschutz und Einhaltung der Menschenrechte entlang der gesamten Lieferkette in unseren Redebeiträgen auf den Hauptversammlungen ein. Darüber hinaus informieren wir aber auch über die Reaktionen der Konzerne, über Fortschritte und Probleme – hier, über die sozialen Netzwerke und auf öffentlichen Informationsveranstaltungen.


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