Dachverband fordert Rücktritt von RWE-Chef Schmitz und Halbierung der Dividende
Kundgebung „irRWEge stoppen“ vor Grugahalle am 3. Mai um 8.30 Uhr
Köln/Erkelenz. Der Dachverband der
Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre und die Initiative „Alle Dörfer bleiben!“
werfen der RWE AG vor, den Kohleausstieg zu behindern und eine möglichst hohe
Entschädigung für den Konzern herausholen zu wollen. Es ist möglich, sowohl den
Hambacher Wald zu retten als auch die Dörfer an den Tagebauen Garzweiler und
Hambach zu erhalten. Vor Beginn der Hauptversammlung des Energiekonzerns am 3.
Mai in Essen veranstaltet ein breites Bündnis von Umwelt- und
Menschenrechtsorganisationen unter dem Motto „irRWEge stoppen – für
Klimagerechtigkeit kämpfen!“Weiterlesen
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• Neue Kohle-Regeln: Mehr Klimaschutz möglich und nötig • Staudamm-Desaster in Kolumbien Beleg für mangelnde ESG-Prüfungen • Zuvor scharf kritisiertes Projekt verursacht „größten Einzelschaden“
Auf der morgigen Hauptversammlung des Rückversicherers Munich Re konfrontieren Vertreter*innen der NGOs urgewald, Dachverband der Kritischen Aktionär*innen und Ökumenisches Büro für Frieden und Gerechtigkeit das Management mit den Folgen seiner Geschäfte.
Trotz
massiver Kritik von Umwelt- und Menschenrechtsgruppen hatte der Konzern
einen Teil der Rückversicherung für den Staudamm Hidroituango im Norden
Kolumbiens übernommen – nach Fertigstellung soll er der größte Staudamm
des Landes sein. Ende April 2018 wurde durch einen Erdrutsch einer der
Entlastungstunnel an der Staumauer verstopft und am Folgetag durch den
Druck des sich aufstauenden Wassers wieder frei gespült. Weiterlesen
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Einladung zur
Pressekonferenz am 25. April 2019,15 bis 16 Uhr
in Bonn
Aachen/Berlin/Düsseldorf, 17. April 2019. Anlässlich der Bayer-Hauptversammlung am 26. April in Bonn kritisieren zivilgesellschaftliche Organisationen die Geschäftspraktiken der Bayer AG. Im Zentrum der Kritik steht das umwelt- und gesundheitsschädliche industrielle Agrarmodell, das auf einer Kombination aus gentechnisch verändertem Saatgut und Pestiziden basiert. Die Folgen für die Gesundheit der Menschen, die Umwelt und die Wirtschaftlichkeit der Bauern und Bäuerinnen seien verheerend. Seit der Übernahme des US-Unternehmens Monsanto im vergangenen Jahr habe sich die Nachhaltigkeitsbilanz von Bayer entgegen aller Versprechen weiter verschlechtert.
„Die Klagewelle von Glyphosat-Opfern in den USA zeigt: Mit Monsanto hat Bayer trotz vielfacher Warnungen einen Konzern gekauft, der wirtschaftliche Interessen über den Schutz von Menschen und Umwelt gestellt hat“, sagt Lena Michelsen von der Entwicklungsorganisation INKOTA. Weiterlesen
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• Enge geschäftliche Partnerschaft mit Saudi-Arabien • Expansionspläne in Kriegsregionen wie Arabischer Golf • Zehntausende Zivilist*innen sterben durch Luftangriffe im Jemen
München, 10.4.2019.Vor der morgigen Aktionärsversammlung des Triebwerksherstellers MTU Aero Engines weist der Dachverband Kritischer Aktionärinnen und Aktionäre zusammen mit urgewald auf die verheerenden Folgen der militärischen Auslandsgeschäfte des Münchener Konzerns hin. So ist MTU mit 19 Prozent an der saudi-arabischen Firma Middle East Propulsion Company (MEPC) beteiligt, die sich auf die Wartung von Triebwerken spezialisiert hat. Hauptkunde ist die Royal Saudi Air Force, die maßgeblich für Bombardements im Jemen-Krieg verantwortlich ist, in dem bereits über 60.000 Menschen, darunter mehr als 18.000 Zivilist*innen, getötet wurden. Weiterlesen
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Drohende Massenentlassung durch Übernahme von BASF-Zulieferer: Internationales Marikana-Bündnis ruft zur Solidarität mit südafrikanischen Bergleuten auf / Protest vor der Lonmin-Hauptversammlung am 25. März in London
Köln/London/Johannesburg. Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre und ein internationales Bündnis von Nichtregierungsorganisationen fordern, dass der britisch-südafrikanische Bergbau-Konzern Lonmin nach dem Massaker an 34 streikenden Bergarbeitern im Jahr 2012 seinen Verpflichtungen gegenüber der Gemeinschaft von Marikana nachkommt. Der Sprecher des Bündnisses, der südafrikanische Bischof Johannes Seoka, fordert Lonmin auf, die Umsetzung des rechtlich verbindlichen Sozialarbeitsplans sicherzustellen, zudem müssten 12.600 Arbeitsplätze erhalten bleiben.
Am 25. März Uhr um 11 Uhr (deutsche Zeit) wird das Bündnis vor der Hauptversammlung von Lonmin in London (Carlton House Terrace, London SW1Y 5AH) protestieren. Weiterlesen
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Dorfbewohner*innen aus dem Rheinischen Revier, katholische Christinnen und Christen, Umweltschutz- sowie Anti-Atom-Gruppen aus dem Münsterland und Kritische Aktionärinnen und Aktionäre protestieren am 13. März bei der Frühjahrsvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz in Lingen für die Erhaltung von Dörfern und Kirchen an den Tagebauen Garzweiler und Hambach.
Bei einer
Kundgebung am Mittwochnachmittag vor dem Ludwig-Windthorst-Haus in Lingen überreicht
das Bündnis den Bischöfen den „Appell katholischer Christen: Schöpfung
bewahren! Kohleabbau stoppen! Hambacher Wald retten!“.
„Seit die Kohlekommission ihre Empfehlungen an die Politik vorgelegt hat, beschleunigt RWE den Abriss der Dörfer an den Tagebauen Garzweiler und Hambach“, berichtet Barbara Ziemann-Oberherr aus dem Erkelenzer Ortsteil Keyenberg. Weiterlesen
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Deutsche Industrie empfängt umstrittenen rechten Gouverneur von Rio de Janeiro
Witzel befürwortet tödliche Gewalt von Sicherheitskräften gegen Verdächtige
Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre verurteilt die Treffen deutscher Firmenvertreter (Siemens, Volkswagen, Wintershall, Deutsche Bahn), deutscher Industrievertreter (BDI, DIHK, Lateinamerika Verein) sowie von Vertretern staatlicher Organe (KfW) am 6. und 7. März 2019 in Berlin mit dem Gouverneur des Bundesstaates von Rio de Janeiro, Brasilien, Wilson Witzel.
„Gouverneur Witzel predigt nicht nur menschenverachtende Politik in einer brachialen Sprache, er setzt sie auch in die Tat um. Es ist unerträglich, wie sich deutsche Firmen- und Staatsvertreter mit einem Gouverneur treffen und ihm die Hand schütteln können, der eine explizit faschistische Politik fordert und eine solche befördert“, erklärt Dachverbands-Vorstand Christian Russau. Weiterlesen
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Erstmals in der Firmengeschichte von Heckler & Koch wurde das
Unternehmen wegen illegalen Waffenhandels schuldig gesprochen. Zwei
ehemalige H&K-Beschäftigte, der Vertriebsleiter I. Sahlmann und die
Sachbearbeiterin M. Beuter, wurden zu Haftstrafen zur Bewährung
verurteilt. Ihnen wurde bandenmäßiger widerrechtlicher Waffenhandel mit
Mexiko nachgewiesen. Die beiden Geschäftsführer P. Beyerle und J. Meurer
sowie der Ex-Vertriebsleiter W. Mackrodt wurden freigesprochen.
„Ein
klarer Fall von Zweiklassenjustiz: Die Kleinen hängt man, die Großen
lässt man laufen“, sagt Jürgen Grässlin, Vorsitzender des
RüstungsInformationsBüro, Bundessprecher der DFG-VK und von Aktion
Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel! „Als Strafanzeigenerstatter gegen
Heckler & Koch begrüße ich nachdrücklich die hohe Strafzahlung von
über 3,7 Mio. Weiterlesen
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