Kategorie: 40 Jahre Dachverband

„Zerstörung und Neuanfang: Das Mitteldeutsche Braunkohlerevier in Kultur und Konzernkritik“ auf der Klimabuchmesse in Leipzig

Veranstaltung mit dem Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre, der Künstlerin Verena Landau, dem Spaziergangsforscher Bertram Weisshaar und dem Verein Pödelwitz hat Zukunft am Freitag, 20. März 2026, 18:00–19:30 Uhr, im Deutschen Buch- und Schriftmuseum der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig

120 Jahre Braunkohletagebau in Deutschland haben tiefe Spuren hinterlassen: Mehr als 300 zerstörte Orte, 120.000 umgesiedelte Menschen und eine verwüstete Fläche von 1.000 Quadratkilometern in der Lausitz, im Leipziger Land und im Rheinland. Doch mit dem Kohleausstieg beginnt ein neues Kapitel. Die Veranstaltung „Zerstörung und Neuanfang. Das Mitteldeutsche Braunkohlerevier in Kultur und Konzernkritik“ will unterschiedliche Zugänge zu einer gigantischen Umweltzerstörung schaffen, menschliche Schicksale greifbar machen und gesellschaftliche Handlungsoptionen aufzeigen. Weiterlesen

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Konzerne, Klimaschutz und der Strukturwandel in NRW

Wieviel Verantwortung tragen Konzerne für den Klimaschutz? Dieser Frage gehen wir auf der Tagung am 23. April in Köln nach.

23. April 2026, 10 – 18 Uhr
Tagung im Gewerkschaftshaus Köln, Hans-Böckler-Platz
1, 50672 Köln

Begrüßung: Markus Dufner, Geschäftsführer des Dachverbands
40 Jahre auf Hauptversammlungen: Was haben wir erreicht?

Panel 1, 10:15 – 12:30
Wie viel Verantwortung tragen Unternehmen für den Klimaschutz?

  • Dr. Niklas Höhne, NewClimate Institute, von 2015 bis 2025 Professor für „Minderung von Treibhausgasemissionen“ an der Universität Wageningen/Niederlande
  • N.N., Thyssenkrupp (angefragt)
  • N.N. , Fondsgesellschaft (angefragt)

Panel 2, 14:00 – 16:00
Wie schafft das Rheinische Revier den Strukturwandel? Weiterlesen

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Seit 40 Jahren hat die Zivilgesellschaft eine Stimme auf Aktionärsversammlungen

Der Dachverband und seine Mitgliedsorganisationen verlangen Transparenz von börsennotierten Konzernen

Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre setzt sich seit 1986 auf Hauptversammlungen börsennotierter Unternehmen für Umweltschutz und Menschenrechte ein. Nicht nur die 29 Mitgliedsorganisationen des Verbands, sondern auch Bürgerinitiativen, NGOs, die Zivilgesellschaft und indigene Gemeinschaften aus dem Globalen Süden erhalten so die Möglichkeit, direkt auf Konzerne einzuwirken. Auch 2026 werden die Kritischen Aktionär*innen an mehr als 50 Hauptversammlungen teilnehmen und sich für konsequenten Klimaschutz, Menschenrechte und faire Unternehmenspraxis einsetzen.

Der Grundstein wurde 1986 gelegt, als 13 Umwelt- und Menschenrechtsaktivist*innen beschlossen, sich nicht länger mit schönen Worten abspeisen zu lassen. Seitdem stellen Kritische Aktionär*innen auf Hauptversammlungen unbequeme Fragen zu Atomausstieg, Rüstungsexporten, Umwelt- und Klimaschutz, Frauen in Führungspositionen und Menschenrechten in Lieferketten. Weiterlesen

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