Kategorie: Allianz SE

Gegenantrag

Gegenantrag zu Tagesordnungspunkt 3:
Entlastung der Mitglieder des Vorstands für das Geschäftsjahr 2014:

Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre beantragt, die Mitglieder des Vorstands der Allianz SE nicht zu entlasten.

Begründung:

Klima

Zwar rühmt sich der Allianz Konzern für seinen Klimaschutz-Einsatz, und die Allianz Österreich hat im Dezember 2014 einen Rückzug aus Kohleinvestitionen angekündigt. Im Angesicht des dramatischen Klimawandels und im entscheidenden Klimajahr 2015 reichen solche Einzelmaßnahmen aber nicht aus. Stattdessen muss die ganze Allianzgruppe klare Ausschlusskriterien für treibhausgas-intensive Unternehmen festlegen und umsetzen. Erst Ende März hat Jeremy Oppenheim von McKinsey und dem New Economy Projekt Versicherer und Rückversicherer aufgefordert, wegen der Klimarisiken Kohleunternehmen nicht mehr abzusichern. Weiterlesen

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Rede Christian Russau

Sehr geehrte Damen und Herren von Vorstand und Aufsichtsrat der Allianz, werte Aktionärinnen und Aktionäre,

meine Name ist Christian Russau und ich spreche hier im Namen des von GegenStrömung, einer Initiative, die sich für menschenrechtskonformes Handeln von Unternehmen einsetzt.

Die Allianz schreibt sich NACHHALTIGKEIT ganz groß auf ihre Fahnen! Kaum eine Broschüre der Allianz, die nicht auf ökologische Nachhaltigkeit, Verantwortung für Umwelt und soziale Nachhaltigkeit des Konzernagierens verweist.

Aber – wie sieht das denn in der Praxis aus?

Herr Diekmann erwähnte eingangs die vermeintlich „bindenden Richtlinien“, die sich die Allianz gegeben hätte, sowohl für das Versicherungsgeschäft als auch für die eigenen Anlagen. Weiterlesen

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Gegenanträge

Gegenantrag zu Tagesordnungspunkt 3,
Entlastung des Vorstands für das Geschäftsjahr 2013

Die Mitglieder des Vorstands der Allianz SE werden nicht entlastet.

Begründung:

Die Allianz sagt von sich, dass sie führender grüner Versicherer werden will. Dazu hat sie in den vergangenen Jahren versprochen, Umweltstandards zu erarbeiten, um ihrer ökologischen Verantwortung besser gerecht zu werden.

Bisher jedoch sind diese positiven Ansätze noch nicht bei den Anlagen des Konzerns angekommen. Öffentliche und verbindliche Umwelt- und Sozialstandards fehlen der Allianz. Und im Anlageuniversum der Allianz finden sich immer noch zahlreiche der umstrittensten Bergbaukonzerne weltweit wie z.B. Barrick Gold, AngloAmerican, Newmont Mining oder Rio Tinto. All diese Konzerne werden massiv dafür kritisiert, in ihren Kohle-, Gold-, Kupfer- oder Uran-Minen die Umwelt zu verschmutzen, knappe Wasserressourcen auszubeuten oder für Vertreibungen verantwortlich zu sein. Weiterlesen

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Rede Verena Glass

Sehr geehrte Damen und Herren,

mein Name ist Verena Glass. Ich bin heute hier als Repräsentantin der Widerstandsbewegung am Xingu-Fluss im brasilianischen Amazonas. Diese Widerstandsbewegung ist das wichtigste Bündnis gegen den Bau des Wasserkraftwerks Belo Monte. Ich bedanke mich für die Möglichkeit, heute hier sprechen zu können, um über die enormen sozialen und ökologischen Auswirkungen dieses Projekts zu informieren, an dessen Absicherung die Allianz mit über 400 Mio. € beteiligt ist.

Vielleicht haben Sie es der Presse entnommen: Das Baugelände von Belo Monte ist seit Tagen von über 200 Indigenen BESETZT. Die Indigenen protestieren dort – weil die brasilianische Regierung die Verfassung bricht und die ILO-Konvention 169 missßachtet, obwohl sie diese ratifiziert hat: Laut Gesetz, Verfassung und internationalen Verträgen muss die brasilianische Regierung die von Staudammbauten wie Belo Monte betroffenen Indigenen VORAB konsultieren. Weiterlesen

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Rede Christian Russau

Sehr geehrte Damen und Herren von Vorstand und Aufsichtsrat der Allianz,
werte Aktionärinnen und Aktionäre,

mein Name ist Christian Russau und ich spreche hier im Namen von GegenStrömung, einer Initiative, die sich für menschenrechtskonformes Handeln von Unternehmen einsetzt, und für das Belo Monte-Netzwerk, in dem sich ca. 25 Organisationen und engagierte Einzelpersonen aus den Bereichen Brasiliensolidarität, Menschenrechte, Entwicklungspolitik und Umweltschutz zusammengeschlossen haben, um auf die katastrophalen Folgen aufmerksam zu machen, die die Großstaudämme in Brasilien anrichten.

Sehr geehrte Damen und Herren von Vorstand und Aufsichtsrat der Allianz, werte Aktionärinnen und Aktionäre,

Sehr geehrter Vorstand, ich muss leider nachhaken, denn eine Frage meiner Kollegin Frau Verena Glass war von Ihnen nicht beantwortet worden. Weiterlesen

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Schlechte Umwelt- und Menschenrechtsbilanz der Allianz

Anlässlich der morgigen Allianz-Hauptversammlung kritisieren Umwelt- und Menschenrechtsorganisationen die Unterstützung der Allianz für katastrophale Projekte weltweit. Denn obwohl sich das Unternehmen gern als nachhaltig agierend präsentiert, versichert es die umstrittenen Energieprojekte Belo Monte und Angra 3 in Brasilien und prüft eine Absicherung der Goldmine Rosia Montana in Rumänien.
 

„Das Staudammprojekt Belo Monte entzieht den Einwohnern der Amazonas-Region um Altamira und an der großen Flussschlinge des Xingu ihre Lebensgrundlage“, beschreibt Verena Glass von der Widerstandsbewegung „Lebender Xingu-Fluss“ die Situation in Brasilien. Durch das Staudammprojekt werden 400 km² Regenwald vernichtet und bis zu 40.000 Menschen sind von Zwangsumsiedlung bedroht.  Tausende Fischer, Flussanwohner, Indigene und Kleinbauern stehen vor dem Verlust ihr er Existenzgrundlage.

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Gegenanträge

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Umweltorganisationen nehmen Allianz-Geschäfte unter die Lupe

Kritische Aktionäre fordern Stopp der Investitionen in Kohle und Atomwaffen

Sassenberg/Köln – Anlässlich der morgigen Allianz-Hauptversammlung in München fordern internationale Umweltschützer mehr Verantwortung in der Allianz-Anlagestrategie. Denn obwohl die Allianz seit Jahren vorm Klimawandel warnt und sich als verantwortungsbewusstes Unternehmen darstellt, investiert sie massiv in Unternehmen des Kohlebergbaus und in Kohlekraftwerksbetreiber. Zudem ist sie die deutsche Nummer eins bei Beteiligungen an Herstellern von Atomwaffen und ihren Komponenten.

Calvin Quek von Greenpeace East Asia ist extra zur Allianz-Hauptversammlung angereist, denn die Allianz ist mit 160 Millionen Euro ein wichtiger Finanzierer des expandierenden chinesischen Kohlesektors. „Die größte Kohlefirma, in die die Allianz in China investiert hat, baute vorletztes Jahr 350 Millionen Tonnen Kohle ab. Weiterlesen

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