Category: Hauptversammlung 2015

Rede Barbara Happe

Sehr geehrte Aktionäre, sehr geehrte Vorstände,

mein Name ist Barbara Happe – ich spreche heute für den Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre.

Ich möchte heute mal mit einem Lob beginnen – ich habe selten einen so klaren und deutlichen Geschäftsbericht gelesen wie den Ihren. Wer Aktien an Rheinmetall hält, der weiß zumindest genau, welche Strategien sein Konzern verfolgt, sowohl im Rüstungs- als auch im Automobilsektor.

Trotzdem sind auch nach intensiver Lektüre noch einige Fragen offen geblieben, um deren Beantwortung ich Sie daher ersuchen möchte:

1. Internationalisierungsstrategie: Riskante Wachstumsstrategie

Laut Geschäftsbericht planen Sie, die seit Jahren verfolgte Strategie einer Internationalisierung des Geschäftsbereiches Defense weiter voranzutreiben. Weiterlesen

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FEMNET und die Kampagne für Saubere Kleidung werfen HUGO BOSS einen Mangel an gesellschaftlicher Verantwortung vor

„Todschick – Edle Labels, billige Mode – unmenschlich produziert“: Das Buch von Gisela Burckhardt enthüllt, dass auch für teure Marken wie HUGO BOSS Textilarbeiterinnen in Bangladesch ausgebeutet werden. Während sich das Unternehmen mit fairen Produktionsstandards schmückt, sieht die Realität bei den Zulieferern anders aus: Überstunden, marode Fabriken und keine Gewerkschaften. Burckhardt, Vorstandsvorsitzende von FEMNET, das Mitglied der Kampagne für Saubere Kleidung ist, will die Aktionäre auf der Hauptversammlung von HUGO BOSS am 12. Mai in Stuttgart über ihre Rechercheergebnisse informieren.

So behauptet das Unternehmen in seinen Geschäftsberichten, seine Zulieferer zahlten angemessene Löhne, produzierten unter sicheren, gesunden Arbeitsbedingungen, verböten Diskriminierung und garantierten die Koalitionsfreiheit. Weiterlesen

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Rheinmetall: Waffendeals mit Konfliktregionen

Anlässlich der Hauptversammlung des Rüstungskonzerns Rheinmetall am Dienstag kritisieren Umwelt- und Menschenrechtsorganisationen die rasant vorangetriebene Internationalisierung des deutschen Branchenprimus. Die im Ausland erwirtschafteten Rüstungsumsätze machten 2014 bereits einen Anteil von 71% am gesamten Geschäftsvolumen aus; 60% des Auftragseingangs kamen im vergangenen Jahr von außerhalb Europas. Dabei macht sich der Konzern zunehmend abhängig von umstrittenen Kunden wie Algerien, Katar oder der Türkei. Zudem belasten Korruptionsvorwürfe aus Griechenland und Indien den Konzern.

Laut dem Friedensforschungsinstitut SIPRI nimmt Rheinmetall Platz 32 der weltweit größten Waffenhersteller ein und hat 2013 für fast drei Mrd. US-Dollar Waffen in alle Welt verkauft. Aktuell steht der Konzern in der Kritik, weil er eine Fertigungsstraße zur Montage von fast 1.000 Panzern des Typs FUCHS für Algerien baut. Weiterlesen

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„Meine Stimme für gerechte Löhne“

Kritische Aktionärinnen und Aktionäre nahmen an Hauptversammlungen von Hugo Boss, Adidas und Puma teil

Unsere Forderungen an die drei Konzerne: existenzsicherned Löhne, menschenwürdige Arbeitsbedingungen und Vereinigungsfreiheit für die ArbeiterInnenauch in den Zulieferbetrieben. In unseren „Steckbriefen“ können Sie unsere Hauptkritikpunkte an Adidas und Puma nachlesen.

Zur Kampagne haben wir eine Online-Petition auf der Plattform openpetition.de erstellt. Unterstützen Sie uns und unterzeichnen Sie unsere Petition, indem Sie dem unterstehenden Link folgen. Geben auch Sie Ihre Stimme für gerechte Löhne ab.

https://www.openpetition.de/petition/online/meine-stimme-fur-gerechte-lohne

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Adidas-Chef Hainer verdient 2000 Mal mehr als Näherin von Drei-Streifen-Schuhen

Der größere der beiden Sportartikel-Konzerne aus dem fränkischen Herzogenaurach zeigt sich im Umgang mit seinen Kritikern arrogant und uneinsichtig. Herbert Hainer äußert sich nicht zu der Diskrepanz der Einkommen und ignoriert die Übergabe von Protestunterschriften durch die Kritischen Aktionäre.

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Rede Markus Dufner

Sehr geehrte Mitglieder des Aufsichtsrats!
Sehr geehrte Mitglieder des Vorstands!
Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre von Adidas!

Ich heiße Markus Dufner und bin Geschäftsführer des Dachverbands der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre. Mit unseren 30 Mitgliedsorganisationen setzen wir uns ein für die Einhaltung von Umweltschutz, Menschenrechten und soziale Rechten durch die Unternehmen.

Vor drei Monaten hatte ich Gelegenheit, mit einer Delegation der Christlichen Initiative Romero nach El Salvador zu reisen. Wir haben uns zwei Wochen in dem kleinen mittelamerikanischen Land aufgehalten, um uns ein eigenes Bild von den Produktionsbedingungen in der Textilbranche zu machen. Die Gespräche mit Näherinnen und Stickerinnen, mit Gewerkschaften und Frauenkooperativen, mit der Arbeitsministerin von El Salvador und dem Arbeitgeberverband der Textilbranche machten eines deutlich: die Abhängigkeit von den multinationalen Konzernen ist sehr groß. Weiterlesen

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