Category: Hauptversammlung 2019

Rede von Moritz Leiner: „Ihre Klimastrategie muss konsequenter werden!“

Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre, lieber Vorstand, lieber Aufsichtsrat,

ich heiße Moritz Leiner, ich bin vom Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre, welcher über 40.000 uns übertragene Aktien der Deutschen Post vertritt. In meiner heutigen Rede beziehe ich mich auf den von uns eingereichten Gegenantrag, den Vorstand der Deutschen Post AG nicht zu entlasten.

Wieso sollte der Vorstand unserer Meinung nach nicht entlastet werden?

Wir vom Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre denken nicht, dass der Vorstand der Deutschen Post AG seiner Verantwortung zum Klimaschutz gerecht wird. Die Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels nicht ausreichen, vor allem nicht im Sinne des Pariser Klimaschutzabkommens und im Sinne der UN-Nachhaltigkeitsziele. Weiterlesen

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.kritischeaktionaere.de/deutsche_post/rede-von-moritz-leiner-ihre-klimastrategie-muss-konsequenter-werden/

„Wir können nichts für die Klimakrise, Sie schon“: Clara Marisa Mayer, Fridays for Future Berlin

Weiterlesen

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.kritischeaktionaere.de/volkswagen/wir-koennen-nichts-fuer-die-klimakrise-sie-schon-clara-marisa-mayer-fridays-for-future-berlin/

„Ab 2050 klimaneutral? Das ist viel zu spät!“: Joschua Wolf, Extinction Rebellion

Weiterlesen

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.kritischeaktionaere.de/volkswagen/ab-2050-klimaneutral-das-ist-viel-zu-spaet-joschua-wolf-extinction-rebellion/

Gegenantrag

Zu Tagesordnungspunkt 3: Beschlussfassung über die Entlastung des Vorstands für das Geschäftsjahr 2018

Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre beantragt, die Mitglieder des Vorstands nicht zu entlasten.

Begründung:
Der Vorstand der Rheinmetall AG wird seiner Verantwortung, zu Frieden und Nachhaltigkeit beizutragen, nicht gerecht. Konkret laufen etliche Geschäfte dem Ziel Nr. 16 der UN-Nachhaltigkeits-agenda 2030 entgegen, friedliche Gesellschaften und eine nachhaltige Entwicklung sowie Rechts-staatlichkeit zu fördern und Gewalt zu verringern.

Rheinmetall konnte 2018 erneut von der steigenden Anzahl besorgniserregender Konflikte und Kriege und der angespannten globalen Sicherheitslage wirtschaftlich profitieren. Unsicherheit und Ungewissheit führten zu einer hohen Nachfrage nach Rüstungsgütern. Mit der Strategie, sich beim Streben nach „nachhaltigem“ ökonomischem Wachstum auf Länder mit hohen Rüstungsausgaben zu konzentrieren, trägt Rheinmetall aktuell und kontinuierlich dazu bei, Krisen, Konflikte und Kriege weltweit anzufachen wie z.B. Weiterlesen

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.kritischeaktionaere.de/rheinmetall/gegenantrag-2019-12/

„Sie sind weiter mitten im Dieselskandal“: Rede von Jens Hilgenberg

Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,
Mitglieder von Vorstand und Aufsichtsrat,
meine Damen und Herren,

mein Name ist Jens Hilgenberg und ich spreche hier und heute für den Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) e.V. und den Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre e.V..

Wir beantragen heute sowohl dem Vorstand, als auch dem Aufsichtsrat der Volkswagen AG die Entlastung für das Geschäftsjahr 2018 zu verweigern. Der entsprechende Gegenantrag wurde fristgerecht eingereicht und ist auf der VW-Konzernwebsite veröffentlicht.

Rund 30 Mrd. Euro hat der Diesel-Abgasskandal die Volkswagen AG bislang gekostet, davon rund 5,5 Mrd. im letzten Geschäftsjahr. Darunter Bußgelder, Entschädigungen sowie Kosten für technische Umrüstungen. Weiterlesen

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.kritischeaktionaere.de/volkswagen/sie-sind-weiter-mitten-im-dieselskandal-rede-von-jens-hilgenberg/

„Verlangen Sie von der saudischen Regierung, die MenschenrechtsaktivistInnen frei zu lassen“: Rede von Julia Thrul

Guten Tag, meine Damen und Herren,

mein Name ist Julia Thrul, ich bin Wirtschaftsethikerin, ich spreche hier im Namen von Menschenrechtsaktivistinnen aus Genf. Diese vertreten die Interessen der Damen, die durch jahrelangen Aktivismus nicht nur dafür gesorgt haben, dass seit dem 24. Juni 2018 die Frauen in Saudi-Arabien endlich Auto fahren dürfen, sondern auch dafür gesorgt haben, dass Sie, die anwesenden Aktionärinnen und Aktionäre, dieses Jahr eine Dividende von über 4 Euro mit nach Hause nehmen.

Diese Damen haben gekämpft und die deutsche Automobilindustrie profitiert. Dafür haben sie zwar nicht direkt gekämpft, aber das war ein Ergebnis.

Fragen an den Vorstand:

Wissen Sie, dass die Verkäufe von VW in Saudi-Arabien direkt wegen dieser Aktion gestiegen sind? Weiterlesen

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.kritischeaktionaere.de/volkswagen/verlangen-sie-von-der-saudischen-regierung-die-menschenrechtsaktivistinnen-frei-zu-lassen-rede-von-julia-thrul/