Fragen zu Investitionen und Versicherungen im Bereich fossiler Energien
Das Pariser Klimaschutzabkommen beinhaltet das Ziel, den Anstieg der Erderwärmung auf 1,5°C zu begrenzen, um die Risiken und Folgen des Klimawandels zu mindern. In 1,5°C Klimaszenarien, die kein oder wenig CO2-Overshoot vorsehen, ist kein Platz für neue Öl- und Gasprojekte. Auch der UNEP-„Production Gap Report“ legt dar, dass Öl- und Gasproduktion jährlich um 3 Prozent bzw. 4 Prozent abnehmen müssen, wenn das 1,5°C-Limit gehalten werden soll. Zieht die Allianz als Unternehmen, das sich dem 1,5°C-Limit verschrieben hat, daraus Konsequenzen für Investitionen in und Versicherung von neuen Öl- und Gasprojekten und Unternehmen, die diese planen?
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5. Bestellung des Abschlussprüfers und Konzernabschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2021 und des Prüfers für die prüferische Durchsicht von Zwischenfinanzberichten
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6. Wahlen zum Aufsichtsrat a) Ingrid Deltenre b) Prof. Dr.-Ing. Katja Windt c) Dr. Nikolaus von Bomhard
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7. Schaffung eines Genehmigten Kapitals 2021
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8. Ermächtigung zu Erwerb/Verwendung eigener Aktien sowie zum Bezugsrechtsausschluss
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9. Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien durch Derivate
Impressionen von der Protestveranstaltung „RWE, jetzt ist Schluss!“ am 28.04.2021 in Essen/ Betroffene wehren sich gegen die Konzernmacht Drei Stunden Programm mit Reden, Protestsongs und Sketch auf der Kundgebung vor der RWE-Zentrale an der Altenessener Straße
Auch der Mann, dessen Bauernhof RWE noch in diesem Jahr abbaggern will, sprach vor der Konzernzentrale: Landwirt Eckhardt Heukamp aus Lützerath (Foto: Herbert Sauerwein)„RWE, jetzt ist Schluss!“: Übergabe des Abschiedsgeschenks an RWE-Chef Schmitz (15 Min. Video Keeweel, Kölle for Future)Brachte das „Greenwashing“ von RWE auf den Punkz: Gerd Schinkel vor der RWE-Zentrale in Essen (Foto: Herbert Sauerwein)
Immer wieder war zu hören: „Großartige Stimmung, tolle Beiträge, macht richtig Spaß!“Weiterlesen
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Anlässlich der heutigen Hauptversammlung der BASF kritisiert das internationale Netzwerk Plough Back the Fruits, dass der weltweit größte Chemiekonzern seinen Ansprüchen im Umgang mit sozialen und ökologischen Missständen in den eigenen Lieferketten nicht gerecht wird. Vor allem beim Zulieferer Sibanye-Stillwater und dessen Platinmine bei Marikana in Südafrika sind Lebens- und Arbeitsbedingungen unverändert stark verbesserungswürdig.
Bischof Jo Seokavon der Bench Marks Foundation in Südafrika erklärt zur BASF-Hauptversammlung 2021: „Alle, die an der anhaltenden Tragödie von Marikana beteiligt sind, müssen daran erinnert werden, dass eine verspätete Justiz eine verweigerte Justiz ist. Wir möchten daher die BASF-Investoren auffordern, ihre Anlagepolitik zu überdenken. Moral und ethisches Handeln müssen über dem monetären Gewinn stehen. Weiterlesen
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Ab 2023 wird gesetzlich geregelt sein, wie BASF der eigenen menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht nachkommen muss. Hätte das Lieferkettengesetz dabei geholfen, dass BASF nach dem Massaker von Marikana vor neun Jahren ernsthafter auf die offensichtlichen Missstände bei seinem damals größten Platin-Zulieferer Lonmin reagiert hätte? Die Antwort darauf legt die Vorteile, aber auch die Defizite des aktuell im Bundestag diskutierten Gesetzentwurfs offen.
Von Tilman Massa, Dachverband Kritische Aktionärinnen und Aktionäre
Lange genug hatten deutsche Unternehmen Zeit nachzuweisen, dass sie freiwillig die UN-Standards bei der Achtung von Menschenrechten in ihren Lieferketten erfüllen. Nachdem letztes Jahr endgültig klar wurde, dass über 80 Prozent dies noch nicht einmal ansatzweise tun, zog die Bundesregierung die Konsequenz und machte den Weg frei für eine gesetzliche Regelung. Weiterlesen
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Statement für Pressekonferenz „RWE, jetzt ist Schluss!“am 26.04.2021
Mein Name ist Line Niedeggen und ich bin Klimagerechtigkeitsaktivistin bei Fridays for Future. Bevor es Fridays for Future gab, habe ich 2018 mit tausenden Menschen für den Erhalt des Hambacher Waldes und gegen die fossile Kohleindustrie demonstriert. Die augenscheinlich so einfache Frage: “Wollen wir unsere Lebensgrundlagen, die Dörfer und Wälder erhalten oder weiterhin fossile Konzerninteressen schützen?” Erschien mir glasklar.
Doch im aktuellen Wirtschaftssystem, das durch Lobbyismus unsere Politik bestimmt, ist diese Frage überhaupt nicht einfach zu beantworten. Niemand möchte Arbeitsplätze für schädlich erklären, doch anstatt diese von ihrer fossilen Abhängigkeit zu befreien und zu zukunftsfähigen Arbeitsplätzen zu transformieren, wird die Klimakrise gegen sie ausgespielt. Weiterlesen
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Statement auf der Pressekonferenz „RWE, jetzt ist Schluss!“ am 26.04.2021
RWE (AG und RWE Eemshaven Holding II BV) hat im Februar 2021 die Niederlande vor dem ICSID, dem internationalen Zentrum zur Beilegung von Investitionsstreitigkeiten der Weltbank verklagt (ARB/21/4), weil das niederländische Parlament im Dezember 2019 den – entschädigungslosen – Ausstieg aus der Kohleenergie bis 2030 beschlossen hat. RWE verlangt 1,4 Milliarden EUR Entschädigung, weil sie 2015 ein neues Kohlekraftwerk in Eemshaven in Betrieb genommen haben, welches ab 2030 so nicht mehr operieren darf. Das ICSID-Verfahren ist ein privates Schiedsverfahren unter Ausschluss der Öffentlichkeit, obwohl es über Fragen des öffentlichen Interesses verhandelt, nämlich: wieviel soll der Kohleausstieg ein Land kosten.
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