Bisher völlig unzureichende Konsequenzen aus Zwangsarbeit in VW-Lieferketten
Protest vor und Interventionen auf der Volkswagen-Hauptversammlung
Dachverband protestiert mit Weltkongress der Uiguren und Gesellschaft für bedrohte Völker am City Cube in Berlin.
Anlässlich der morgigen Hauptversammlung von Volkswagen fordern der Weltkongress der Uiguren (WUC), die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV), und der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionären sämtliche Verantwortliche des Volkswagen-Konzerns auf, konkrete Maßnahmen zu ergreifen, um Profite aus dem Völkermord der chinesischen Regierung an den Uigur*innen auszuschließen.
Volkswagen hält weiter an seinem umstrittenen Werk in der uigurischen Region in China fest. Die dortige, katastrophale Menschenrechtslage ist hinreichend dokumentiert. In Internierungslagern werden Millionen von Uigur*innen und Angehörigen anderer Turkvölker indoktriniert, gefoltert und vergewaltigt. Weiterlesen
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Zu Tagesordnungspunkt 2: Beschlussfassung über die Entlastung der Mitglieder des Vorstands der Uniper SE für das Geschäftsjahr 2022
Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre beantragt, die Mitglieder des Vorstands nicht zu entlasten.
Begründung:
Der Vorstand der Uniper SE hat weiterhin keinen klaren Transformationsplan vorgelegt, der die Firmenstrategie in Einklang mit den deutschen, europäischen und Pariser Klimazielen bringt. Es gibt keine offene, ehrliche Aufarbeitung, wie es zur fatalen, einseitigen Abhängigkeit von russischem Gas kommen konnte. Stattdessen drohen alte Fehler beim Bau langfristiger LNG-Projekte mit entsprechender Infrastruktur wiederholt zu werden und die Abhängigkeit von fossilem Erdgas länger und teurer als nötig zu verlängern. Weiterlesen
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Gegenantrag zu Tagesordnungspunkt 3, Entlastung des Vorstands:
Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre erteilt dem Vorstand keine Entlastung.
Begründung: Heidelberg Materials verstößt gegen das deutsche Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG).
Indonesien: Zerstörerisches Bergbauprojekt am Kendeng-Gebirge Der Vorstand von Heidelberg Materials verletzt einige OECD-Leitsätze für multinationale Unternehmen und auch Bestimmungen des Lieferkettengesetzes. Dies zeigt z.B. das Vorhaben der indonesischen Tochterfirma Indocement, im Landkreis Pati der Provinz Zentraljava eine Zementfabrik am Rand des Kendeng-Gebirges zu errichten und für Zement benötigte Ressourcen abzubauen. Heidelberg Materials ist mit 51% Mehrheitsaktionär von PT. Indocement; die Aktivitäten von PT. Indocement bzw. dessen Tochter PT. SMS werden somit dem „eigenen Geschäftsbereich“ von HeidelbergCement zugeordnet. Weiterlesen
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Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre beantragt, die von Aufsichtsrat und Vorstand vorgeschlagene Verwendung des Bilanzgewinns abzulehnen.
Begründung:
Ein höherer Teil des Bilanzgewinns sollte statt als Dividende vielmehr für effektive Maßnahmen verwendet werden, um strukturelle Probleme in den Lieferketten von Puma zu lösen, damit grundlegende Arbeitsrechte und Sozialstandards gewahrt werden können.
Hohes Risiko von Lohndiebstahl in den Lieferketten von Puma
Dazu gehört aktuell und dringend eine nachhaltige Beendigung der Industriepraxis von Lohndiebstahl, einschließlich der Nichtzahlung von gesetzlich vorgeschriebenen Abfindungen und Sozialleistungen sowie ein Ende der Verletzung von Gewerkschaftsrechten, die seit Beginn der Covid-19-Pandemie nochmals zugenommen haben. Weiterlesen
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Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrter Vorstand und Aufsichtsrat,
mein Name ist Tilman Massa, ich spreche für den Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre. Mit den uns übertragenen Stimmrechten fordern wir von Hugo Boss deutliche effektivere Maßnahmen für die Umsetzung von Sozialstandards in den Textillieferketten von Hugo Boss ein.
Wir haben einen Gegenantrag zu Ihrem Vorschlag zur Verwendung des Bilanzgewinns eingereicht, den ich hiermit auf formal stelle.
Wir schlagen vor: Ein höherer Teil des Bilanzgewinns sollte für effektive Maßnahmen verwendet werden, um strukturelle Probleme in den Lieferketten von Hugo Boss zu lösen, damit grundlegende Arbeitsrechte und Sozialstandards gewahrt werden können. Weiterlesen
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Kampagne ruft Adidas-Aktionär*innen auf, das Unternehmen bei der Hauptversammlung nicht zu entlasten
Anlässlich der Adidas-Hauptversammlung am Donnerstag, 11. Mai, protestieren Vertreter*innen der Kampagne für Saubere Kleidung (Clean Clothes Campaign) gemeinsam mit dem Dachverband der Kritischen Aktionäre & Aktionärinnen und Verbündeten gegen Lohndiebstahl und Menschenrechtsverletzungen. Sie fordern von Adidas, seiner Sorgfaltspflicht gerecht zu werden und die Einhaltung grundlegender Arbeitsrechte sicherzustellen.
„Abfindungs- und Lohndiebstahl und die Verletzung grundlegender Gewerkschaftsrechte sind seit langem Probleme in der Lieferkette von Adidas, die sich für die Beschäftigten seit der Pandemie verschärft haben“, sagt Vivien Tauchmann, Koordinatorin der Kampagne Pay Your Workers. So zeigen Untersuchungen, dass allein den Beschäftigten in acht Adidas-Zulieferfabriken in Kambodscha von März 2020 bis Mai 2021 Lohnzahlungen in Höhe von fast 10 Millionen Euro geschuldet werden. Weiterlesen
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VW verkauft weiter zu wenig E-Autos im Vergleich zu Verbrennern
Konzern muss nach Verfahren und Urteilen im Diesel-Skandal mehr tun
Autobauer wegen Zwangsarbeit von Uiguren in China unter Druck
Anlässlich der morgigen Volkswagen-Hauptversammlung fordern der Dachverband kritischer Aktionäre und der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) den Autobauer auf, beim Klimaschutz über gesetzliche Vorgaben hinauszugehen. Entgegen dem eigenen Anspruch und Auftreten als Marktführer in Sachen E-Auto, fehlen insbesondere Angebote im vernachlässigten Kleinwagensegment. Gemäß absoluten Zahlen verkauft Volkswagen nach Tesla zwar noch immer die zweitmeisten E-Autos hierzulande, doch gemessen an den hohen Verkaufszahlen bei Verbrennern sind diese Zahlen vergleichsweise gering.
Jens Hilgenberg, Leiter Verkehrspolitik beim BUND und Mitglied im Vorstand des Dachverbands der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre: „Der prozentuale Anteil von E-Autos an den verkauften VW-Fahrzeugen lag im ersten Quartal 2023 in Deutschland gerade einmal bei gut zehn Prozent. Weiterlesen
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Pressemitteilung von Ohne Rüstung Leben, Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel, RüstungsInformationsBüro und Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre– 8. Mai 2023
– Auftragsboom und Aufstieg in DAX bzw. MDAX – Festhalten an umstrittenen Geschäftspraktiken und -partnern – Protestaktion zur Rheinmetall-Hauptversammlung in Düsseldorf
Anlässlich der Hauptversammlungen der beiden Rüstungsgrößen Rheinmetall (9. Mai 2023) und Hensoldt (12. Mai 2023) in dieser Woche werfen die Friedensorganisation Ohne Rüstung Leben, das RüstungsInformationsBüro, die Kampagne „Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!“ und der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre den Konzernen Imagepolitur und Doppelmoral vor. Sie fordern ein Ende der Geschäfte mit Ländern, die Menschenrechte verletzen oder in völkerrechtswidrige Kriegshandlungen verstrickt sind. Weiterlesen
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