E.ON SE Hauptversammlung 2021

Weiterhin Geschäfte mit Atomenergie: Unsere Gegenanträge

Zu Tagesordnungspunkt 3: Entlastung des Vorstands für das Geschäftsjahr 2020

Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre beantragt, den Mitgliedern des Vorstands die Entlastung zu verweigern.

Begründung:

Der Vorstand der E.ON SE wird seiner Verantwortung für den Atomausstieg nicht gerecht.

„Aber sagt mal, Eon, seid ihr das nicht, die mit ihren fünf Atomkraftwerken in Deutschland jeden Tag so viel atomaren Strahlenmüll produzieren, dass die Schönheit des Planeten auch in mindestens einer Million Jahren noch verstrahlt sein wird?“ fragt sich der klimareporter – wie wir finden völlig zurecht!

Urananreicherung Gronau:

Die einzige Urananreicherungsanlage in Deutschland steht in Gronau. Sie gehört dem Urenco-Konzern und ist vom deutschen Atomausstieg ausgenommen. Weiterlesen

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.kritischeaktionaere.de/e-on/weiterhin-geschaefte-mit-atomenergie-unsere-gegenantraege/

HeidelbergCement AG Hauptversammlung 2021

Bedenkliche Menschenrechtslage bei Projekten in Palästina, Indonesien, Togo und der Westsahara: Unsere Fragen an den Vorstand von HeidelbergCement

Fragen zur Dividende und Verwendung des Bilanzgewinns

  1. Sie haben letztes Jahr Kurzarbeit in Anspruch genommen, wollen nun aber eine Rekord-Dividende von 2,20 Euro je Aktie ausschütten. Haben Sie bei Ihrer Dividendenpolitik die aktuelle Situation beim Kurzarbeitergeld beachtet, dass dies zurzeit de facto steuerfinanziert und von daher mehr eine staatliche Hilfe in der Corona-Krise denn Versicherungsleistung ist?
  2. In welcher Höhe wurden Kosten durch den Einsatz von Kurzarbeit 2020 eingespart?
  3. In welcher Höhe haben Sie im Rahmen der Kurzarbeit Arbeitgeber-Sozialversicherungsbeiträge erstattet bekommen?

Fragen zu Klimaschutz und Klimazielen:

  1. Welche absolute CO2-Reduktion strebt HeidelbergCement konzernweit bis 2030 an?
  2. Wie möchten Sie CO2-neutralen Zement konkret in Zukunft herstellen, wenn Carbon Capture and Storage/Usage Technologien (CCS/U) bis 2050 nicht in großem Maßstab nutzbar sind?
Weiterlesen

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.kritischeaktionaere.de/heidelbergcement/bedenkliche-menschenrechtslage-bei-projekten-in-palaestina-indonesien-togo-und-der-westsahara-unsere-fragen-an-den-vorstand-von-heidelbergcement/

Deutsche Börse AG Hauptversammlung 2021

Keine ESG-Mindeststandards im neuen DAX: Unser Gegenantrag

Zu Tagesordnungspunkt 3: Entlastung der Mitglieder des Vorstands

Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre beantragt, den Mitgliedern des Vorstands die Entlastung zu verweigern.

Begründung:

Der Vorstand verfolgt kaum wirksame Maßnahmen und nachvollziehbare Kriterien für nachhaltige Investitionen bzw. Unternehmen in den Indizes der Deutschen Börse an.

Keine ökologischen und sozialen Mindeststandards im neuen DAX

Im Geschäftsbericht 2020 gibt die Deutsche Börse an, sich der Aufgabe „nachhaltigen Wirtschaftens“ verpflichtet zu fühlen. ESG (dt. Umwelt, Soziales und Unternehmensführung) wird als Teil der Unternehmenskultur und Gruppenstrategie bezeichnet. Zugleich verpflichtet sie sich als Mitglied des UN Global Compact die 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen (SDGs) umzusetzen. Weiterlesen

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.kritischeaktionaere.de/deutsche-boerse/keine-esg-mindeststandards-im-neuen-dax-unser-gegenantrag/

Deutsche Lufthansa AG Hauptversammlung 2021

Wird die Lufthansa ihre Klimaziele an die Anforderungen des 1,5-Grad-Ziels des Pariser Klimaschutzabkommens anpassen? Fragen zur Hauptversammlung der Airline

Hauptversammlung der Deutschen Lufthansa AG 2021: No better way to fly? (Fotocollage Dachverband)

Kurzarbeit und Entlassungen, Investitionen in den Klimaschutz, A380 und Zusammenarbeit mit Deutscher Bahn: Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre richteten auf der Hauptversammlung der Deutschen Lufthansa AG (04.05.2021) Fragen an den Vorstand.

1. Die Bundesregierung hat der Lufthansa AG erhebliche Mittel zur Rettung des Konzerns zur Verfügung gestellt, ohne Umweltauflagen und ohne sie an Maßnahmen zum Erhalt der Arbeitsplätze zu knüpfen. Wie viele Arbeitnehmer*innen hat die Lufthansa AG bei all ihren Tochterfirmen im Geschäftsjahr 2020 in Kurzarbeit geschickt und wie hoch war die Summe der damit verbundenen Mittel aus dem Topf des Kurzarbeitergelds? Weiterlesen

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.kritischeaktionaere.de/lufthansa/wird-die-lufthansa-ihre-klimaziele-an-die-anforderungen-des-15-grad-ziels-des-pariser-klimaschutzabkommens-anpassen-fragen-zur-hauptversammlung-der-airline/

Hauptversammlung 2021 Hensoldt AG

Blutiges Geschäft mit den Kriegen in Nahost: Unser Gegenantrag

Zu Tagesordnungspunkt 3: Entlastung der Mitglieder des Vorstands für das Geschäftsjahr 2020

Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre beantragt, den Mitgliedern des Vorstandes die Entlastung zu verweigern.

Begründung:

Das Unternehmen ist unlängst dem UN Global Compact beigetreten. Die Unterzeichner bekennen sich dazu, internationale Menschenrechte zu unterstützen und zu achten sowie sicherzustellen, dass sie sich nicht an Menschenrechtsverletzungen mitschuldig machen. Dieses Bekenntnis steht jedoch in eklatantem Widerspruch zu bestimmten Aktivitäten des Konzerns.

Im Rahmen einer ehrgeizigen Wachstumsstrategie baut der Konzern seine Standorte in Krisengebieten immer weiter aus. So verfügt das Unternehmen über Standorte und Mitarbeiter in menschenrechtlich hoch problematischen Ländern wie den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE), Saudi-Arabien und auch in der Türkei. Weiterlesen

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.kritischeaktionaere.de/hensoldt-ag/blutiges-geschaeft-mit-den-kriegen-in-nahost-unser-gegenantrag/

Rheinmetall AG Pressemitteilung Hauptversammlung 2021

Protest gegen Rheinmetall am 11. Mai in Düsseldorf, 11-12 Uhr

Anlässlich der Hauptversammlung von Rheinmetall am 11.5.2021 ruft ein Bündnis friedenspolitischer Gruppen zur Protestaktion gegen den Rüstungskonzern auf. Im Rahmen einer Mahnwache und Kundgebung vor der Konzernzentrale in Düsseldorf sollen die Rüstungsproduktion und die Waffenexportpolitik von Rheinmetall kritisiert werden. Ebenfalls wird ein strenges Rüstungsexportkontrollgesetz gefordert, das auch die Schlupflöcher für Waffenexporte über Tochterfirmen stoppen soll.

Die beteiligten Gruppen fordern den Stopp von Rüstungsexporten und die Umstellung der Waffenproduktion auf zivile Güter. Rheinmetall-Bomben kämen u.a. im Krieg im Jemen zum Einsatz. Derweil spricht Rheinmetall von einem „Superzyklus“ und erfreut sich am 2%-Aufrüstungs-Ziel der NATO sowie der nachlässigen Rüstungsexportpolitik der Bundesregierung. Konzernchef Papperger registriert für „Rheinmetall Defence“ Umsatz- und Gewinnsteigerungen sowie volle Auftragsbücher. Weiterlesen

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.kritischeaktionaere.de/rheinmetall/protest-gegen-rheinmetall-am-11-mai-in-duesseldorf-11-12-uhr/

Talanx AG Hauptversammlung 2021

Klimarisiken und Beteiligungen an fossilen Energien: Unsere Fragen an den Talanx-Vorstand

1. Die Zeichnungspolitik für Kohlerisiken von Talanx schließt die Risikozeichnung bei neu geplanten Kohlekraftwerken und -minen aus. Für Staaten, in denen der Anteil von Kohle im Energiemix besonders hoch ist und in denen kein ausreichender Zugang zu alternativen Energien besteht, sind jedoch in Einzelfällen Ausnahmen zugelassen. Gab es seit Erlass der Zeichnungspolitik Anfragen für solche Ausnahmen? Wenn ja wie viele? Wurde ihnen stattgegeben, wenn ja vielen und in welchen Ländern?

2. Petro Vietnam Insurance (PVI) ist ein vietnamesischer Versicherer mit großer Bedeutung für vietnamesische Kohlekraftwerke. Talanx hält eine hohe Minderheitsbeteiligung an PVI. Welche Rolle spielt die Talanx Zeichnungspolitik für Kohlerisiken für PVI? Weiterlesen

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.kritischeaktionaere.de/talanx/klimarisiken-und-beteiligungen-an-fossilen-energien-unsere-fragen-an-den-talanx-vorstand/

HeidelbergCement AG Hauptversammlung 2021

„Sprecht mit uns. Macht euch selbst ein Bild“: Brief von Gunarti an die Aktionär*innen von HeidelbergCement

Gunarti ist Mutter, Großmutter und Bäuerin, wie ihre Eltern und Großeltern. Gunarti (die wie viele Menschen auf der indonesischen Insel Java nur einen Namen hat) gehört zur indigenen Gruppe der Samin und ist Mitglied des Netzwerkes der Menschen, denen das Kendeng-Gebirge am Herzen liegt (JMPPK). JMPPK setzt sich seit Jahren für den Erhalt des Karstgebirges ein, dass mit seinen unterirdischen Wasserläufen für die lokale Landwirtschaft unverzichtbar ist. Der Bau von Zementfabriken am Kendeng-Gebirge, u.a. geplant von Indocement, dem Tochterunternehmen der deutschen HeidelbergCement, würde den lokalen Kleinbäuer*innen die Existenzgrundlage entziehen. Aus diesem Grund reiste Gunarti 2017 auf Einladung des transnationalen Solidaritätsnetzwerkes Save Kendeng nach Deutschland und appellierte auf der Hauptversammlung von HeidelbergCement an die Aktionär*innen, den zerstörerischen Kurs des Unternehmens nicht zu unterstützen. Weiterlesen

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.kritischeaktionaere.de/heidelbergcement/sprecht-mit-uns-macht-euch-selbst-ein-bild-brief-von-gunarti-an-die-aktionaerinnen-von-heidelbergcement/