| Tagesordnungspunkte | JA | NEIN | ENTHALT. |
|---|---|---|---|
| 2. Verwendung des Bilanzgewinns | X | ||
| 3. Entlastung der Mitglieder des Vorstands | X | ||
| 4. Entlastung der Mitglieder des Aufsichtsrats | X | ||
| 5. Billigung des Systems zur Vergütung der Mitglieder des Vorstands der Allianz SE | X | ||
| 6. Vergütung der Aufsichtsratsmitglieder der Allianz SE und entsprechende Satzungsänderung | X | ||
| 7. Satzungsänderung zur Amtszeit der Aufsichtsratsmitglieder | X |
Unser Abstimmverhalten Allianz-HV 2021
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Bauschutt aus Lützerath für RWE-Chef Schmitz
Impressionen von der Protestveranstaltung „RWE, jetzt ist Schluss!“ am 28.04.2021 in Essen / Betroffene wehren sich gegen die Konzernmacht
Drei Stunden Programm mit Reden, Protestsongs und Sketch auf der Kundgebung vor der RWE-Zentrale an der Altenessener Straße



Immer wieder war zu hören: „Großartige Stimmung, tolle Beiträge, macht richtig Spaß!“ Weiterlesen
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BASF: Erneute Rekord-Dividende, weiterhin miserable Lebens- und Arbeitsbedingungen in Rohstoff-Lieferketten

Anlässlich der heutigen Hauptversammlung der BASF kritisiert das internationale Netzwerk Plough Back the Fruits, dass der weltweit größte Chemiekonzern seinen Ansprüchen im Umgang mit sozialen und ökologischen Missständen in den eigenen Lieferketten nicht gerecht wird. Vor allem beim Zulieferer Sibanye-Stillwater und dessen Platinmine bei Marikana in Südafrika sind Lebens- und Arbeitsbedingungen unverändert stark verbesserungswürdig.
Bischof Jo Seoka von der Bench Marks Foundation in Südafrika erklärt zur BASF-Hauptversammlung 2021: „Alle, die an der anhaltenden Tragödie von Marikana beteiligt sind, müssen daran erinnert werden, dass eine verspätete Justiz eine verweigerte Justiz ist. Wir möchten daher die BASF-Investoren auffordern, ihre Anlagepolitik zu überdenken. Moral und ethisches Handeln müssen über dem monetären Gewinn stehen. Weiterlesen
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Was hätte es gebracht? Marikana, BASF und das Lieferkettengesetz

Ab 2023 wird gesetzlich geregelt sein, wie BASF der eigenen menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht nachkommen muss. Hätte das Lieferkettengesetz dabei geholfen, dass BASF nach dem Massaker von Marikana vor neun Jahren ernsthafter auf die offensichtlichen Missstände bei seinem damals größten Platin-Zulieferer Lonmin reagiert hätte? Die Antwort darauf legt die Vorteile, aber auch die Defizite des aktuell im Bundestag diskutierten Gesetzentwurfs offen.
Von Tilman Massa, Dachverband Kritische Aktionärinnen und Aktionäre
Lange genug hatten deutsche Unternehmen Zeit nachzuweisen, dass sie freiwillig die UN-Standards bei der Achtung von Menschenrechten in ihren Lieferketten erfüllen. Nachdem letztes Jahr endgültig klar wurde, dass über 80 Prozent dies noch nicht einmal ansatzweise tun, zog die Bundesregierung die Konsequenz und machte den Weg frei für eine gesetzliche Regelung. Weiterlesen
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„Der RWE-Vorstand kommt nicht seiner Verantwortung nach, die konkreten Anforderungen des Pariser Klimaschutzabkommens zu erfüllen“: Line Niedeggen (Fridays for Future)
Statement für Pressekonferenz „RWE, jetzt ist Schluss!“ am 26.04.2021
Mein Name ist Line Niedeggen und ich bin Klimagerechtigkeitsaktivistin bei Fridays for Future. Bevor es Fridays for Future gab, habe ich 2018 mit tausenden Menschen für den Erhalt des Hambacher Waldes und gegen die fossile Kohleindustrie demonstriert. Die augenscheinlich so einfache Frage: “Wollen wir unsere Lebensgrundlagen, die Dörfer und Wälder erhalten oder weiterhin fossile Konzerninteressen schützen?” Erschien mir glasklar.
Doch im aktuellen Wirtschaftssystem, das durch Lobbyismus unsere Politik bestimmt, ist diese Frage überhaupt nicht einfach zu beantworten. Niemand möchte Arbeitsplätze für schädlich erklären, doch anstatt diese von ihrer fossilen Abhängigkeit zu befreien und zu zukunftsfähigen Arbeitsplätzen zu transformieren, wird die Klimakrise gegen sie ausgespielt. Weiterlesen
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Mit Klagen wie der von RWE gegen die Niederlande werden demokratische Prozesse untergraben: Claudia Müller-Hoff (ECCHR)
Statement auf der Pressekonferenz „RWE, jetzt ist Schluss!“ am 26.04.2021
- RWE (AG und RWE Eemshaven Holding II BV) hat im Februar 2021 die Niederlande vor dem ICSID, dem internationalen Zentrum zur Beilegung von Investitionsstreitigkeiten der Weltbank verklagt (ARB/21/4), weil das niederländische Parlament im Dezember 2019 den – entschädigungslosen – Ausstieg aus der Kohleenergie bis 2030 beschlossen hat. RWE verlangt 1,4 Milliarden EUR Entschädigung, weil sie 2015 ein neues Kohlekraftwerk in Eemshaven in Betrieb genommen haben, welches ab 2030 so nicht mehr operieren darf.
Das ICSID-Verfahren ist ein privates Schiedsverfahren unter Ausschluss der Öffentlichkeit, obwohl es über Fragen des öffentlichen Interesses verhandelt, nämlich: wieviel soll der Kohleausstieg ein Land kosten.
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Klimaschutz, Lieferketten und Personalpolitik: Unsere Fragen an den BASF-Vorstand
In unseren Gegenanträgen kritisieren wir, dass BASF nicht der eigenen Verantwortung für Klimaschutz und Achtung von Menschenrechten in den eigenen Lieferketten gerecht wird. Zur virtuellen Hauptversammlung haben wir diese Fragen an den Vorstand eingereicht:
Fragen zur Dividende und Verwendung des Bilanzgewinns
- Sie haben letztes Jahr Kurzarbeit in Anspruch genommen, schütten nun aber erneut die Rekord-Dividende vom Vorjahr aus. Haben Sie bei Ihrer aktuellen Dividendenpolitik die aktuelle Situation beim Kurzarbeitergeld beachtet, dass dies zurzeit de facto steuerfinanziert und von daher mehr eine staatliche Hilfe in der Corona-Krise denn Versicherungsleistung ist?
- In welcher Höhe wurden Kosten durch den Einsatz von Kurzarbeit 2020 eingespart?
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RWE, jetzt ist Schluss!

Zivilgesellschaftliches Bündnis protestierte am 28. April vor der RWE-Zentrale in Essen (Kundgebung an Altenessener Straße/ Ecke Theodorstraße beginnt um 9:45 Uhr)

Livestream von unserer Kundgebung: https://www.facebook.com/KritAktionaere/videos/
Tweets mit #RWEJetztIstSchluss
Dreistündiges Programm während die Hauptversammlung des Kohlekonzerns:
Reden von FFF Essen, Parents for Future Essen, ethecon, Fossil Free Münster, Gesellschaft für bedrohte Völker, Gewerkschafter*innen für den Klimaschutz, Handel Anders/Niederlande, 3 Rosen Aachen, Rosa-Luxemburg-Stiftung, RWE-Tribunal-Gruppe, Sofortiger Atomausstieg Münster, Waldforum Essen und Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre
Protestsongs mit Gerd Schinkel (u.a. „Grünwaschanlagen“) und der Gruppe ChriChriSiMarIii („Klimakiller“)
Sketch der Grannies for Future: „Laschet, Altmaier, Schmitz & Krebber“

Berichterstattung (Vorbericht) in der taz: „Versammlung von RWE: Proteste angekündigt!“ Weiterlesen
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