RWE AG Hauptversammlung 2021

Soziale und ökologische Probleme beim Kohleausstieg und Atomausstieg: 115 Fragen zur RWE-Hauptversammlung

In unseren Gegenanträgen kritisieren wir, dass RWE nicht der eigenen Verantwortung gerecht wird, die konkreten Anforderungen des Pariser Klimaschutzabkommens zu erfüllen und den Kohleausstieg als auch den Atomausstieg umwelt- und sozialgerecht zu vollziehen. Zur virtuellen Hauptversammlung haben wir dazu diese Fragen eingereicht:

Fragen zu Klimaschutz, Kohleausstieg und Energiewende

  • Die Science Based Target Initiative (SBTi) hat testiert, dass die RWE-Klimaschutzziele mit dem Pariser Klimaabkommen und dem dort gesetzten Ziel, die Erderwärmung auf deutlich unter 2 Grad zu begrenzen, im Einklang stehen. Trifft das auch auf das eigentlich erstrebenswerte Ziel zu, die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen?
  • Dies scheint die SBTi nämlich genau nicht testiert zu haben, und entsprechend ist RWE auch nicht Teil der SBTi „Business Ambition for 1.5°C“.
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Rheinmetall AG Hauptversammlung 2021

Riskante wie unverantwortliche Wachstumspläne für die Rüstungssparte – unser Gegenantrag

Zu TOP 3: Beschlussfassung über die Entlastung des Vorstands für das Geschäftsjahr 2020

Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre beantragt, die Mitglieder des Vorstands nicht zu entlasten.

Begründung:
Der Vorstand der Rheinmetall AG kommt seinen menschenrechtlichen Sorgfaltspflichten nicht nach. Gemäß der UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte (UNGPs) muss Rheinmetall sicherstellen, dass die eigenen Produkte nicht zu Menschenrechtsverletzungen beitragen. Doch der Vorstand belegt nicht transparent, wie Menschenrechtsrisiken der eigenen Geschäftstätigkeit identifiziert und minimiert werden. Mit dem bereits vom Bundeskabinett beschlossenen Sorgfaltspflichtengesetz erhöhen sich die rechtlichen und finanziellen Risiken, denn Verstöße können zu Bußgeldern und zum Ausschluss von der Vergabe öffentlicher Aufträge in Deutschland führen. Weiterlesen

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RWE AG Hauptversammlung 2021

„Die Koalition aus RWE und NRW-Landesregierung befeuert die Konflikte um die Kohle“: Antje Grothus auf der Pressekonferenz am 26.04.2021:

Redebeitrag von Antje Grothus ( Initiative „Buirer für Buir“) anlässlich der Hauptversammlugn von RWE am 28.04.2021

Guten Tag in die Runde, mein Name ist Antje Grothus, ich lebe in Buir, unmittelbar am Tagebau Hambach und Hambacher Wald, bin als kohlekritische Netzwerkerin im Rheinischen Revier aktiv und habe die Initiatve Buirer für Buir, für die ich heute spreche, mitgegründet.

Unser Dank geht an die kritischen Aktionäre für die wichtige Arbeit, die sie verlässlich ganzjährig, aber insbesondere anlässlich der alljährlichen Jahreshauptversammlungen leisten. Danke für die Gelegenheit im Rahmen dieser Pressekonferenz sprechen zu dürfen.

Das Motto, dass sich unser Bündnis in diesem Jahr ausgesucht hat, lautet: „RWE, jetzt ist Schluss!“ Weiterlesen

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RWE AG Hauptversammlung 2021

Niemand nimmt RWE den angeblichen Strategieschwenk vom Klimakiller zum Öko-Unternehmen ab“: Markus Dufner auf der Pressekonferenz „RWE, jetzt ist Schluss!“

Pressekonferenz „RWE, jetzt ist Schluss!“ am 26.04.2021, 10 Uhr

Statement Markus Dufner, Geschäftsführer des Dachverbands der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre

Als Aktionärsvereinigung nutzt der Dachverband auf Hauptversammlungen die Aktionärsrechte. Dazu gehören auch die Gegenanträge. Wir haben in diesem Jahr vier Gegenanträge bei RWE eingereicht, in denen wir auf die fatalen Fehler der Kohle-Manager aufmerksam machen.

Die Corona-Krise hat der RWE AG offenbar nicht geschadet: Der Konzern machte einen Gewinn von 1,2 Milliarden Euro (bereinigtes Nettoergebnis). Trotzdem lehnen die vom Vorstand vorgeschlagene Verwendung des Bilanzgewinns ab. Statt von Staaten Entschädigungen zu verlangen, sollte Europas Klimakiller Nr. 1 lieber selber in einen Entschädigungsfonds einzahlen. Weiterlesen

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Münchener Rück AG Pressemitteilung Hauptversammlung 2021

Munich Re will weiter Klimasünder absichern

  • Munich Re einer der wichtigsten Rückversicherer von Kohle in Polen
  • Im Öl- und Gassektor wirbt Munich Re offensiv um große Kunden
  • Konkurrentin Swiss Re beim Klimaschutz schon deutlich weiter 

Zwei Tage vor der Hauptversammlung von Munich Re, einem der weltweit größten Rückversicherer, steht der Konzern unter Druck wegen seiner klimaschädlichen Geschäftspolitik zugunsten von Kohle, Öl und Gas. 

Ende März wurde bekannt, dass Munich Re im Jahr 2020 einer der wichtigsten Rückversicherer von PZU in Polen war [1]. PZU ist ein Versicherungsunternehmen, das eine tragende Rolle für Polens Kohleindustrie spielt.[2] Damit bewahrheitet sich eine Befürchtung von urgewald und der polnischen Partnerorganisation „Development Yes – Open-Pit Mines No!“: Weiterlesen

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Bayer AG Hauptversammlung 2021

Pestizide, Menschenrechte und Klimaschutz: Unsere Fragen an den Bayer-Vorstand

In unserem Gegenantrag kritisieren wir, dass Bayer nicht ausreichend wirksame Maßnahmen für Klimaschutz und menschenrechtliche Sorgfalt bei der Kontrolle der eigenen Lieferketten umsetzt. Zur virtuellen Hauptversammlung 2021 haben wir diese Fragen schriftlich eingereicht:

Fragen zu Pestiziden und Doppelstandards

  • Bayer vertreibt weiterhin das laut verschiedenen wissenschaftlichen Studien krebserregende Pestizid Glyphosat, das auch die biologische Vielfalt gefährdet. In den USA sollen für Vergleiche mit 125.000 geschädigte Personen bis zu 11,6 Milliarden Euro gezahlt werden, in Deutschland wird die Nutzung ab 2024 verboten sein. Gibt es Pläne, Produkte mit Glyphosat und ähnlich gefährlichen Wirkstoffen bereits vor ihrem politischen Verbot vom Markt zu nehmen?
  • Bayer investiert viel in mögliche Glyphosat-Alternativen.
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Bayer AG Pressemitteilung Hauptversammlung 2021

Zivilgesellschaftliches Bündnis kritisiert Einschränkung der Meinungsfreiheit durch Bayer auf Aktionärsversammlung

  • Zivilgesellschaftliche Organisationen fordern Rederecht und direkten Austausch, um Kritik am Konzern zu äußern
  • Hauptversammlung droht zur reinen Werbeveranstaltung zu verkommen
  • Vielfältige Protestaktionen als Gegenprogramm angekündigt

Leverkusen/Köln. Kurz vor der Bayer-Hauptversammlung am 27. April 2021 kritisiert ein breites Bündnis zivilgesellschaftlicher Organisationen die Einschränkung der freien Meinungsäußerung durch den Konzern. In diesem Jahr will die Bayer AG den direkten Austausch mit seinen Aktionär*innen unterbinden. Das Unternehmen nutzt das pandemiebedingt virtuelle Format der Aktionärsversammlung, um sich unliebsamer Kritik zu entledigen. In einer heute veröffentlichten Erklärung fordert das Protest-Bündnis, dass die Vertreter*innen der Opfer der Bayer-Geschäftspraktiken wie in den Vorjahren ein Rederecht erhalten. Bayer muss am Dienstag insbesondere Stellung zu den Skandalen rund um Monsanto und den Doppelstandards bei Pestizidexporten beziehen. Weiterlesen

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Bayer AG Hauptversammlung 2021

Keine Entrechtung von Konzernkritik und Kleinaktionär*innen!

Bayer schränkt Rechte von Klein-Aktionär*innen und Kritiker*innen bei digitaler Hauptversammlung massiv ein

Produkte von BAYER/MONSANTO richten weltweit Schaden an. Bis heute gibt es keine Einigung mit den zahlreichen Glyphosat-Kläger*innen in den USA, die eine Anerkennung und eine gerechte Entschädigung für ihr Leid beinhaltet. BAYER verkauft zudem zahlreiche in der EU wegen ihrer gefährlichen Wirkungen verbotene Produkte in Länder des globalen Südens. Außerdem verweigert sich der Konzern der Aufarbeitung seiner giftigen Geschichte: Die Konzerntochter MONSANTO produzierte während des Vietnamkrieges das giftige Entlaubungsmittel Agent Orange.

Ein Bündnis aus NGOs, Aktivist*innen, sowie Betroffenen und deren Interessengruppen sorgt seit 1982 dafür, dass die Kehrseite der Konzernpolitik auf der BAYER-Hauptversammlung präsent ist. Weiterlesen

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