Anlässlich der Hauptversammlung von Rheinmetall am 11.5.2021 ruft ein Bündnis friedenspolitischer Gruppen zur Protestaktion gegen den Rüstungskonzern auf. Im Rahmen einer Mahnwache und Kundgebung vor der Konzernzentrale in Düsseldorf sollen die Rüstungsproduktion und die Waffenexportpolitik von Rheinmetall kritisiert werden. Ebenfalls wird ein strenges Rüstungsexportkontrollgesetz gefordert, das auch die Schlupflöcher für Waffenexporte über Tochterfirmen stoppen soll.
Die beteiligten Gruppen fordern den Stopp von Rüstungsexporten und die Umstellung der Waffenproduktion auf zivile Güter. Rheinmetall-Bomben kämen u.a. im Krieg im Jemen zum Einsatz. Derweil spricht Rheinmetall von einem „Superzyklus“ und erfreut sich am 2%-Aufrüstungs-Ziel der NATO sowie der nachlässigen Rüstungsexportpolitik der Bundesregierung. Konzernchef Papperger registriert für „Rheinmetall Defence“ Umsatz- und Gewinnsteigerungen sowie volle Auftragsbücher. Weiterlesen
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1. Die Zeichnungspolitik für Kohlerisiken von Talanx schließt die Risikozeichnung bei neu geplanten Kohlekraftwerken und -minen aus. Für Staaten, in denen der Anteil von Kohle im Energiemix besonders hoch ist und in denen kein ausreichender Zugang zu alternativen Energien besteht, sind jedoch in Einzelfällen Ausnahmen zugelassen. Gab es seit Erlass der Zeichnungspolitik Anfragen für solche Ausnahmen? Wenn ja wie viele? Wurde ihnen stattgegeben, wenn ja vielen und in welchen Ländern?
2. Petro Vietnam Insurance (PVI) ist ein vietnamesischer Versicherer mit großer Bedeutung für vietnamesische Kohlekraftwerke. Talanx hält eine hohe Minderheitsbeteiligung an PVI. Welche Rolle spielt die Talanx Zeichnungspolitik für Kohlerisiken für PVI? Weiterlesen
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Gunarti ist Mutter, Großmutter und Bäuerin, wie ihre Eltern und Großeltern. Gunarti (die wie viele Menschen auf der indonesischen Insel Java nur einen Namen hat) gehört zur indigenen Gruppe der Samin und ist Mitglied des Netzwerkes der Menschen, denen das Kendeng-Gebirge am Herzen liegt (JMPPK). JMPPK setzt sich seit Jahren für den Erhalt des Karstgebirges ein, dass mit seinen unterirdischen Wasserläufen für die lokale Landwirtschaft unverzichtbar ist. Der Bau von Zementfabriken am Kendeng-Gebirge, u.a. geplant von Indocement, dem Tochterunternehmen der deutschen HeidelbergCement, würde den lokalen Kleinbäuer*innen die Existenzgrundlage entziehen. Aus diesem Grund reiste Gunarti 2017 auf Einladung des transnationalen Solidaritätsnetzwerkes Save Kendeng nach Deutschland und appellierte auf der Hauptversammlung von HeidelbergCement an die Aktionär*innen, den zerstörerischen Kurs des Unternehmens nicht zu unterstützen.Weiterlesen
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Aktuelle Studie: Talanx-Töchter sichern europäische Flüssiggas-Anlagen ab
Kaum Ausschlüsse für Geschäfte mit klimaschädlicher Öl- und Gasindustrie
Hannover Re: Großes Schlupfloch in konzerneigenen Anti-Kohle-Regeln
Neben dem Ausschluss von Kohle müssen Versicherungskonzerne schnellstmöglich auch ihre Geschäfte mit dem Öl- und Gassektor herunterschrauben, wollen sie ihrer Klimaverantwortung gerecht werden. Der Rückversicherer Hannover Re und dessen Mutterkonzern Talanx, die am Mittwoch bzw. Donnerstag ihre Hauptversammlungen abhalten, haben hier noch viel zu tun.
Eine aktuelle urgewald-Studie belegt: Talanx hat über seine Tochtergesellschaften Warta und HDI Global in den vergangenen Jahren große Flüssiggas-Anlagen wie Świnoujście in Polen, Zeebrugge in Belgien und Dunkerque in Frankreich abgesichert. Allein die Flüssiggas-Terminals in Zeebrugge und Dunkerque würden bei voller Auslastung klimaschädliche Emissionen in Höhe von 2,3 Gigatonnen CO2-Äquivalente[1] über die nächsten 25 Jahre ausstoßen – fast das Dreifache der Treibhausgasemissionen ganz Deutschlands im Jahr 2018. Weiterlesen
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In Ihrem Geschäftsbericht sprechen Sie an mehreren Stellen davon, dass der EnBW-Ansatz zur Klimaneutralität 2035 im Einklang mit den Vorgaben und Zielwerten des Pariser Klimaabkommens stehe, jedoch wird das 1,5-Grad Ziel im Geschäftsbericht nicht erwähnt.
Frage 1 (Klimaabkommen von Paris): Bezieht sich EnBW hier auf das 1,5-Grad-Ziel? Wenn nicht, bitten wir um eine Aufschlüsselung dessen, was hier mit Vorgaben und Zielwerten gemeint ist.
Frage 2 (Klimaneutralität 2035): Plant die EnBW zur Erreichung der Klimaneutralität 2035 auch Carbon Capture-Technologien und Carbon Offsetting mit ein oder werden solche Maßnahmen ausgeschlossen?
Klimafreundliche Gase
Die EnBW plant, die Möglichkeiten eines Fuel Switches zu prüfen, um von Kohle über „klimafreundlichere“ Gase auf „klimaneutrale“ Gase umzusteigen, erwähnt dabei aber explizit auch die Nutzung von LNG-Gas. Weiterlesen
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1. Hannover Re hat Einzel-Rückversicherungen für neue Kohlekraftwerke, -minen und -infrastruktur ausgeschlossen. Im Geschäftsbericht wird erklärt, dass mit Kunden, von denen große Portfolios rückversichert werden (Treaty-Reinsurance), Gespräche über den Kohleausstieg von Hannover Re geführt werden. Swiss Re hat im März 2021 angekündigt, seine Kohlepolicy im Treaty-Bereich ab 2023 zu verschärfen und immer weniger Kohle in den Verträgen zuzulassen. Wo steht die Diskussion innerhalb von Hannover Re zu diesem Thema?
2. Ein Beispiel für Treaty Resinurance ist die Rückversicherung des polnischen Erstversicherers PZU durch Hannover Re. Erste Schritte für die Bereinigung von Treaty Rückversicherung von Kohle sind Nachfragen bei und Gespräche mit Erstversicherern. Weiterlesen
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Zu Tagesordnungspunkt 2: Entlastung der Mitglieder des Vorstands
Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre beantragt, die Mitglieder des Vorstands nicht zu entlasten.
Begründung: Der Vorstand der Commerzbank AG wird seinem eigenen Bekenntnis zur Einhaltung der UN-Ziele zu Nachhaltiger Entwicklung und Sustainable Finance nicht gerecht. Er bleibt auch weit hinter seinen Möglichkeiten zurück, einen wirksamen Beitrag zum Erreichen der Ziele des Pariser Klimaschutzabkommens und zu leisten. Konkret laufen etliche Finanzgeschäfte den Zielen Nr. 13 und Nr. 16 entgegen, wirksame Klimaschutzmaßnahmen zu implementieren und Gewalt zu verringern.
Kohle-Richtlinien nicht kompatibel mit dem Pariser Klimaschutzabkommen
Im Geschäftsbericht 2020 bekennt sich die Commerzbank zum Ziel des Pariser Klimaschutzabkommens, „die Erderwärmung auf deutlich unter zwei Grad Celsius zu begrenzen und das 1,5-Grad-Ziel anzustreben.“ Weiterlesen
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Auslaufmodell A 380? Das war auf der Lufthansa-Hauptversammlung 2019 noch kein Thema (Fotocollage: Dachverband)
Gemeinsame Pressemitteilung Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und Dachverband vom 3. Mai 2021
Managerboni im Krisenjahr unmoralisch
Köln/Berlin. Vor der Aktionärsversammlung der Lufthansa AG am morgigen Dienstag bekräftigen der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre ihre Kritik am Umgang des Konzerns mit dem staatlichen Hilfspaket. Sie fordern ein stärkeres Engagement für Klimaschutz und zur Sicherung der Arbeitsplätze.
Antje von Broock, BUND-Geschäftsführerin: „Die Lufthansa muss mehr Klimaschutz endlich ernsthaft angehen. Eine Verlagerung aller Kurzstreckenflüge auf die Schiene bis 2030 ist möglich und nötig. Weiterlesen
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