Deutsche Börse AG Hauptversammlung 2021

Keine ESG-Mindeststandards im neuen DAX: Unser Gegenantrag

Zu Tagesordnungspunkt 3: Entlastung der Mitglieder des Vorstands

Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre beantragt, den Mitgliedern des Vorstands die Entlastung zu verweigern.

Begründung:

Der Vorstand verfolgt kaum wirksame Maßnahmen und nachvollziehbare Kriterien für nachhaltige Investitionen bzw. Unternehmen in den Indizes der Deutschen Börse an.

Keine ökologischen und sozialen Mindeststandards im neuen DAX

Im Geschäftsbericht 2020 gibt die Deutsche Börse an, sich der Aufgabe „nachhaltigen Wirtschaftens“ verpflichtet zu fühlen. ESG (dt. Umwelt, Soziales und Unternehmensführung) wird als Teil der Unternehmenskultur und Gruppenstrategie bezeichnet. Zugleich verpflichtet sie sich als Mitglied des UN Global Compact die 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen (SDGs) umzusetzen. Weiterlesen

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Deutsche Lufthansa AG Hauptversammlung 2021

Wird die Lufthansa ihre Klimaziele an die Anforderungen des 1,5-Grad-Ziels des Pariser Klimaschutzabkommens anpassen? Fragen zur Hauptversammlung der Airline

Hauptversammlung der Deutschen Lufthansa AG 2021: No better way to fly? (Fotocollage Dachverband)

Kurzarbeit und Entlassungen, Investitionen in den Klimaschutz, A380 und Zusammenarbeit mit Deutscher Bahn: Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre richteten auf der Hauptversammlung der Deutschen Lufthansa AG (04.05.2021) Fragen an den Vorstand.

1. Die Bundesregierung hat der Lufthansa AG erhebliche Mittel zur Rettung des Konzerns zur Verfügung gestellt, ohne Umweltauflagen und ohne sie an Maßnahmen zum Erhalt der Arbeitsplätze zu knüpfen. Wie viele Arbeitnehmer*innen hat die Lufthansa AG bei all ihren Tochterfirmen im Geschäftsjahr 2020 in Kurzarbeit geschickt und wie hoch war die Summe der damit verbundenen Mittel aus dem Topf des Kurzarbeitergelds? Weiterlesen

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Hauptversammlung 2021 Hensoldt AG

Blutiges Geschäft mit den Kriegen in Nahost: Unser Gegenantrag

Zu Tagesordnungspunkt 3: Entlastung der Mitglieder des Vorstands für das Geschäftsjahr 2020

Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre beantragt, den Mitgliedern des Vorstandes die Entlastung zu verweigern.

Begründung:

Das Unternehmen ist unlängst dem UN Global Compact beigetreten. Die Unterzeichner bekennen sich dazu, internationale Menschenrechte zu unterstützen und zu achten sowie sicherzustellen, dass sie sich nicht an Menschenrechtsverletzungen mitschuldig machen. Dieses Bekenntnis steht jedoch in eklatantem Widerspruch zu bestimmten Aktivitäten des Konzerns.

Im Rahmen einer ehrgeizigen Wachstumsstrategie baut der Konzern seine Standorte in Krisengebieten immer weiter aus. So verfügt das Unternehmen über Standorte und Mitarbeiter in menschenrechtlich hoch problematischen Ländern wie den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE), Saudi-Arabien und auch in der Türkei. Weiterlesen

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Rheinmetall AG Pressemitteilung Hauptversammlung 2021

Protest gegen Rheinmetall am 11. Mai in Düsseldorf, 11-12 Uhr

Anlässlich der Hauptversammlung von Rheinmetall am 11.5.2021 ruft ein Bündnis friedenspolitischer Gruppen zur Protestaktion gegen den Rüstungskonzern auf. Im Rahmen einer Mahnwache und Kundgebung vor der Konzernzentrale in Düsseldorf sollen die Rüstungsproduktion und die Waffenexportpolitik von Rheinmetall kritisiert werden. Ebenfalls wird ein strenges Rüstungsexportkontrollgesetz gefordert, das auch die Schlupflöcher für Waffenexporte über Tochterfirmen stoppen soll.

Die beteiligten Gruppen fordern den Stopp von Rüstungsexporten und die Umstellung der Waffenproduktion auf zivile Güter. Rheinmetall-Bomben kämen u.a. im Krieg im Jemen zum Einsatz. Derweil spricht Rheinmetall von einem „Superzyklus“ und erfreut sich am 2%-Aufrüstungs-Ziel der NATO sowie der nachlässigen Rüstungsexportpolitik der Bundesregierung. Konzernchef Papperger registriert für „Rheinmetall Defence“ Umsatz- und Gewinnsteigerungen sowie volle Auftragsbücher. Weiterlesen

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Talanx AG Hauptversammlung 2021

Klimarisiken und Beteiligungen an fossilen Energien: Unsere Fragen an den Talanx-Vorstand

1. Die Zeichnungspolitik für Kohlerisiken von Talanx schließt die Risikozeichnung bei neu geplanten Kohlekraftwerken und -minen aus. Für Staaten, in denen der Anteil von Kohle im Energiemix besonders hoch ist und in denen kein ausreichender Zugang zu alternativen Energien besteht, sind jedoch in Einzelfällen Ausnahmen zugelassen. Gab es seit Erlass der Zeichnungspolitik Anfragen für solche Ausnahmen? Wenn ja wie viele? Wurde ihnen stattgegeben, wenn ja vielen und in welchen Ländern?

2. Petro Vietnam Insurance (PVI) ist ein vietnamesischer Versicherer mit großer Bedeutung für vietnamesische Kohlekraftwerke. Talanx hält eine hohe Minderheitsbeteiligung an PVI. Welche Rolle spielt die Talanx Zeichnungspolitik für Kohlerisiken für PVI? Weiterlesen

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HeidelbergCement AG Hauptversammlung 2021

„Sprecht mit uns. Macht euch selbst ein Bild“: Brief von Gunarti an die Aktionär*innen von HeidelbergCement

Gunarti ist Mutter, Großmutter und Bäuerin, wie ihre Eltern und Großeltern. Gunarti (die wie viele Menschen auf der indonesischen Insel Java nur einen Namen hat) gehört zur indigenen Gruppe der Samin und ist Mitglied des Netzwerkes der Menschen, denen das Kendeng-Gebirge am Herzen liegt (JMPPK). JMPPK setzt sich seit Jahren für den Erhalt des Karstgebirges ein, dass mit seinen unterirdischen Wasserläufen für die lokale Landwirtschaft unverzichtbar ist. Der Bau von Zementfabriken am Kendeng-Gebirge, u.a. geplant von Indocement, dem Tochterunternehmen der deutschen HeidelbergCement, würde den lokalen Kleinbäuer*innen die Existenzgrundlage entziehen. Aus diesem Grund reiste Gunarti 2017 auf Einladung des transnationalen Solidaritätsnetzwerkes Save Kendeng nach Deutschland und appellierte auf der Hauptversammlung von HeidelbergCement an die Aktionär*innen, den zerstörerischen Kurs des Unternehmens nicht zu unterstützen. Weiterlesen

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Hannover Rück SE Talanx AG Pressemitteilung

Talanx und Hannover Re: Umwerben von Klimafeinden

  • Aktuelle Studie: Talanx-Töchter sichern europäische Flüssiggas-Anlagen ab
  • Kaum Ausschlüsse für Geschäfte mit klimaschädlicher Öl- und Gasindustrie
  • Hannover Re: Großes Schlupfloch in konzerneigenen Anti-Kohle-Regeln

Neben dem Ausschluss von Kohle müssen Versicherungskonzerne schnellstmöglich auch ihre Geschäfte mit dem Öl- und Gassektor herunterschrauben, wollen sie ihrer Klimaverantwortung gerecht werden. Der Rückversicherer Hannover Re und dessen Mutterkonzern Talanx, die am Mittwoch bzw. Donnerstag ihre Hauptversammlungen abhalten, haben hier noch viel zu tun.

Eine aktuelle urgewald-Studie belegt: Talanx hat über seine Tochtergesellschaften Warta und HDI Global in den vergangenen Jahren große Flüssiggas-Anlagen wie Świnoujście in Polen, Zeebrugge in Belgien und Dunkerque in Frankreich abgesichert. Allein die Flüssiggas-Terminals in Zeebrugge und Dunkerque würden bei voller Auslastung klimaschädliche Emissionen in Höhe von 2,3 Gigatonnen CO2-Äquivalente[1] über die nächsten 25 Jahre ausstoßen – fast das Dreifache der Treibhausgasemissionen ganz Deutschlands im Jahr 2018.  Weiterlesen

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EnBW AG Hauptversammlung 2021

Klimaschutz, fossile Energien und menschenrechtliche Sorgfalt: Unsere Fragen an den Vorstand der EnBW

  • Klimaabkommen von Paris:

In Ihrem Geschäftsbericht sprechen Sie an mehreren Stellen davon, dass der EnBW-Ansatz zur Klimaneutralität 2035 im Einklang mit den Vorgaben und Zielwerten des Pariser Klimaabkommens stehe, jedoch wird das 1,5-Grad Ziel im Geschäftsbericht nicht erwähnt.

Frage 1 (Klimaabkommen von Paris): Bezieht sich EnBW hier auf das 1,5-Grad-Ziel? Wenn nicht, bitten wir um eine Aufschlüsselung dessen, was hier mit Vorgaben und Zielwerten gemeint ist.

Frage 2 (Klimaneutralität 2035): Plant die EnBW zur Erreichung der Klimaneutralität 2035 auch Carbon Capture-Technologien und Carbon Offsetting mit ein oder werden solche Maßnahmen ausgeschlossen?

  • Klimafreundliche Gase

Die EnBW plant, die Möglichkeiten eines Fuel Switches zu prüfen, um von Kohle über „klimafreundlichere“ Gase auf „klimaneutrale“ Gase umzusteigen, erwähnt dabei aber explizit auch die Nutzung von LNG-Gas.  Weiterlesen

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