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10. Februar 2015
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10. Februar 2015
Auf der heutigen TUI-Aktionärsversammlung kamen auch kritische Stimmen aus der Anti-Atom-Bewegung zu Wort. Grund ist die ca. 14% Beteiligung der TUI an Hapag-Lloyd.
Irene Thesing von Contratom führte aus: „Hapag-Lloyd führt Atomtransporte quer durch die Welt durch, zum Beispiel mit der „Montreal Express“ und der „Toronto Express“ zwischen Kanada und Hamburg. Geliefert wird neben anderen radioaktiven Stoffen vor allem Uranhexafluorid für die Urananreicherungsanlage in Gronau.
Das dafür notwendige Uran wird in Kanada abgebaut. Der aktuelle TUI-Katalog bietet an; Kanada aus unterschiedlichsten Blickwinkeln zu erleben, der folgende ist im Katalog – wenig überraschend – nicht enthalten: Lange war Kanada der größte Uranproduzent der Welt. Weiterlesen
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30. Januar 2015
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30. Januar 2015
Sehr geehrte Damen und Herren vom Vorstand und Aufsichtsrat der ThyssenKrupp AG, werte Aktionäre und Aktionärinnen,
mein Name ist Barbara Happe und ich spreche hier heute für den Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre.
Alles was schwimmt, geht. Das war die goldene Regel, die der damalige Außenminister Hans-Dietrich Genscher in den achtziger Jahren für deutsche Rüstungsexporte ausgegeben haben soll. Und das scheint bis heute auch die Handlungsmaxime von TKMS (ThyssenKrupp Marine Systems) zu sein. Aktuelle Zahlen zeigen, dass das Auslandsgeschäft der deutschen Werften immer weiter ausgebaut wird. Über 2/3 Ihrer Produktion hängt nach Schätzungen von Branchenkennern mittlerweile am Exportgeschäft. Weiterlesen
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30. Januar 2015
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30. Januar 2015
Sehr geehrte Damen und Herren,
gehen wir doch gleich in medias res! Herr Hiesinger, ich muss Sie leider korrigieren, wie so jedes Jahr. Sie sagten in ihrer Eingangsrede, das ThyssenKrupp-Stahlwerk in Rio hätte zwar keine definitive Betriebsgenehmigung, aber eine vorläufige Betriebsgenehmigung. Das ist falsch. Es könnte sich ja die Frage stellen, ob Ihre Aussage auf einer Fehlannahme beruht oder schlicht Augenwischerei ist. Die vorläufige Genehmigung (licença prévia) ist schon lange abgelaufen, da sie automatisch ersetzt wurde durch die licença de instalação, Die galt ab 2006 – aber sie wurde nie durch eine Licença de operação, also die Betriebsgenehmigung ersetzt. Weil der Stahlwerkstaub aus den toxischen Stoffen – Nickel, Cadmium, Blei, etc – immer noch auf die Anwohnerinnen und Anwohner rieselt. Weiterlesen
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30. Januar 2015
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30. Januar 2015
Sehr geehrter Herr Hiesinger, sehr geehrte Damen und Herren
im Vorstand von Thyssenkrupp, sehr geehrte Aktionäre und Aktionärinnen,
mein Name ist Ute Bott ich spreche hier in Zusammenarbeit
mit dem Dachverband der kritischen Aktionäre für alle Bürger aus und um
Rottweil, der ältesten Stadt Baden-Württembergs, die sich wie ich gegen den
geplanten Testturm für Hochgeschwindigkeitsaufzüge von Thyssenkrupp wenden. Mit
einer Höhe von 246m und einem Durchmesser von 25m überschreitet dieses
Bauvorhaben das Maß dessen was für unsere Stadt und Umgebung mit Ihren
Denkmälern und ihrer hochwertigen Landschaft erträglich ist bei weitem.
In Ihrer Stellungnahme zum Gegenantrag weist die Verwaltung
von Thyssenkrupp unsere Vorwürfe als unbegründet zurück. Weiterlesen
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29. Januar 2015
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29. Januar 2015
Nichtregierungsorganisationen fordern konsequentes Umlenken des Konzerns
- Stahlwerk in Brasilien: Geschädigte Anwohner/innen schützen und entschädigen!
- Waffenexporte an Krisenstaaten: Menschenrechte ernst nehmen!
- Aufzugstestturm in Rottweil: Bürgerinteressen achten!
ThyssenKrupp muss endlich Verantwortung für die Konsequenzen seiner Großprojekte übernehmen. Das fordert ein Bündnis von Umwelt- und Menschenrechtsorganisationen anlässlich der Hauptversammlung des Essener Stahl- und Rüstungskonzerns am 30. Januar. Im Fokus der Kritik stehen die gravierenden negativen Folgen mehrerer Investitionen des Konzerns.
Das TKCSA-Stahlwerk in Brasilien hat auch vier Jahre nach Inbetriebnahme keine Betriebsgenehmigung. „ThyssenKrupp hat es bis heute nicht vermocht, die dringend eingeforderten Auflagen umzusetzen“, konstatiert Marcos da Costa Melo von der Organisation KoBra – Kooperation Brasilien, die die Situation der Betroffenen vor Ort in Brasilien seit Jahren eng begleitet. Weiterlesen
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27. Januar 2015
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27. Januar 2015
Deutscher
Technologiekonzern wird auf seiner Jahreshauptversammlung mit
Menschenrechtsverletzungen in Lateinamerika konfrontiert
München,
Deutschland – Dutzende Aktivist/-innen und Menschenrechtler/-innen einer
Koalition deutscher und internationaler Organisationen fanden sich heute vor
der Olympiahalle in München bei der Hauptversammlung der Aktionär/-innen von Siemens
ein, um gegen die Verwicklung des Unternehmens in Menschenrechtsverletzungen in
Brasilien, Honduras und Mexiko zu protestieren. Anhand zahlreicher Beispiele
kritisieren Nichtregierungsorganisationen (NGOs) die Mitverantwortung von
Siemens an Menschenrechtsvergehen bei umstrittenen Projekten, die der deutsche
Technikkonzern beliefert, obwohl sie erwiesenermaßen gegen zahlreiche
internationale Rechtsstandards verstoßen und in deren Umfeld Aktivist/-innen
bedroht und ermordet wurden.
Einer der streitbarsten
Gegenanträge auf der Hauptversammlung war die Rede über Siemens Beteiligung am
umstrittenen Mega-Staudamm-Projekt Belo Monte, das derzeit im brasilianischen
Regenwald gebaut wird. Weiterlesen
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27. Januar 2015
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27. Januar 2015
Sehr geehrte Damen und Herren des Vorstands und
Aufsichtsrats,
sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,
mein Name ist David Vollrath. Ich spreche für die
Initiative GegenStrömung und das Belo-Monte -Netzwerk, ein Zusammenschluss von
ca. 20 Organisationen aus den Bereichen Menschenrechte, Umweltschutz und
Entwicklungspolitik. Wir setzen uns für ein menschenrechtskonformes Handeln von
Unternehmen ein.
Ich stehe heute hier, weil sich das Unternehmen Siemens
über ein Joint Venture mit Voith-Hydro an einem „illegalen Projekt“
beteiligt. Denn Siemens und Voith-Hydro liefern Turbinen für den
Belo-Monte-Staudamm bei der Stadt Altamira am Fluss Xingu im brasilianischen
Amazonasgebiet. „Alle BrasilianerInnen wissen
heute dank Internet-Kommunikation, dass der Belo-Monte-Staudammbau illegal
ist, unnötig und im Hinblick auf die Umwelt katastrophal.“, Weiterlesen
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27. Januar 2015
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27. Januar 2015
„Dort stehen dreißig
und noch mehr ungeheure Riesen! ich werde ihnen entgegenreiten, und mit ihnen
kämpfen auf Leben und Tod!“ – „Wenn das Riesen sind!“ erwiderte
Sancho Pansa, – so will ich in meinem eigenen Fett gebraten werden! Es sind nur
unschuldige Windmühlen!“
Miguel der Cervantes, Don Quixote.
Guten Tag sehr geehrte
Damen und Herren,
Wir haben einige
Bemerkungen zum Engagement von Siemens an fünf Windenergie-Projekten auf dem
Isthmus von Tehuantepec in Südmexiko.
Siemens macht dort die
Vernetzung der Anlagen, sowie den Bau von zwei Umspannwerken. Vor etwa drei
Jahren begleitete ich die Menschenrechtsverteidigerin Bettina Cruz aus
Juchitan, Mexiko auf einer Rundreise durch die Bundesrepublik. Weiterlesen
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