Deutsche Telekom AG Hauptversammlung 2025

„Diversität ist kein Luxus, den man sich leisten kann, wenn die Bedingungen stimmen“: Redebeitrag von Hana Obser

Sehr geehrter Vorstand,
sehr geehrter Aufsichtsrat,
sehr geehrtes Aktionariat,

wir befinden uns an einem gesellschaftlichen Wendepunkt – sowohl als Gesamtheit als auch im wirtschaftlichen Sektor. Mein heutiges Anliegen handelt um ein altbekanntes, jedoch nach jüngsten Ereignissen äußerst wichtiges Thema: es geht um Diversität, Gleichstellung und Inklusion. Dies sind die Werte, welche die Deutsche Telekom gerne nutzt, um ihr unternehmerisches Profil darzustellen. Dies sind Werte, welche nicht nur als leere Schlagworte auf ihren Webseiten stehen sollten, sondern das Fundament sind, auf denen sie ihre Unternehmenskultur aufgebaut haben. In Ihrem aktuellen Geschäftsbericht zeigen Sie stolz auf, dass der Anteil der Frauen bei den Beschäftigten im Top-Management bei 28 Prozent liegt, Tendenz steigend. Weiterlesen

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Deutsche Telekom AG Hauptversammlung 2025

„Wie man sieht, braucht Europa kein DOGE“: Rede von Lara Krahlisch

Sehr geehrte Damen und Herren,
sehr geehrter Vorstand und Aufsichtsrat,

mein Name ist Lara Krahlisch und ich spreche für den Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre. Ich stehe heute hier, um einen klaren und dringenden Appell an die Deutsche Telekom und insbesondere an den Vorstand zu richten.

Als Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre fordern wir, den Mitgliedern des Vorstands, speziell dem Vorstandsvorsitzenden Herr Höttges, die Entlastung zu verweigern. Unsere Begründung ist klar und unmissverständlich: Der Vorstand der Deutschen Telekom versagt in seiner Verantwortung und gefährdet das Ansehen des Unternehmens.

Ein besonders beunruhigendes Beispiel dafür lieferten Sie, Herr Höttges, auf der weltgrößten Mobilfunkmesse in Barcelona, als Sie am 3. Weiterlesen

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Aurubis AG Lieferkettengesetz Menschenrechte Hauptversammlung 2025

Aurubis und seine rücksichtslose Rohstoffausbeutung

Mit BAFA-Beschwerde, unbequemen Fragen und Protest setzt Bündnis Europas größten Kupferkonzern unter Druck

Protest vor Beginn der Aurubis-Hauptversammlung vor dem Congress Center Hamburg: v.r. Mitarbeiter*innen von Goliathwatch, Romero Initiative und Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre.

„Aurubis veröffentlicht aus wettbewerbsrechtlichen Gründen grundsätzlich keine Informationen zu seiner Lieferantenbasis, konkreten Minen oder Bezugsmengen.“ Auf vielen ihrer Fragen erhielt Vanessa Schaeffer Manrique, Umweltanwältin aus Peru, immer dieselbe Standardantwort vom Aurubis-Vorstand. Europas größter Kupferkonzern hat offensichtlich kein Interesse, Auskunft darüber zu geben, unter welchen Bedingungen der Rohstoff abgebaut wird. Die Lieferanten von Aurubis in Peru, Panama und Mexiko werden mit Umweltzerstörung, Gewalt und schwerwiegenden Gesundheitsschädigungen in Verbindung gebracht. Weiterlesen

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Aurubis AG Lieferkettengesetz Menschenrechte Hauptversammlung 2025

„Der neue Vorstand sollte endlich mehr Transparenz in die Lieferkette bringen“: Redebeitrag von Luca Schiewe, Facing Finance

Sehr geehrter Herr Vorstandsvorsitzender Haag,
sehr geehrter Herr Aufsichtsratsvorsitzender Vahrenholt,
sehr geehrtes Aktionariat,

als Aktionäre partizipieren wir nicht einfach nur am finanziellen Erfolg oder Misserfolg von Aurubis, sondern sind auch Miteigentümer. Als Miteigentümer tragen wir Verantwortung für die Firma, bestimmen die grobe Richtung mit und stimmen für oder gegen die Entlastung des Vorstands. Gerade jetzt wo drei Viertel des Vorstands ausgetauscht wurden, ist ein Zeitpunkt, an dem wir Aktionäre dafür sorgen müssen, Aurubis in die richtige Richtung zu bewegen. Der alte Vorstand ist verantwortlich dafür, dass die organisierte Kriminalität in die Firma reingekommen ist, um Kupfer in Millionenwert zu klauen; verantwortlich für mehrere Tote bei Arbeitsunfällen; verantwortlich für mangelhaftes Risikomanagement; verantwortlich für Reputations- und Rechtsrisiken in der Lieferkette. Weiterlesen

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Aurubis AG Pressemitteilung Hauptversammlung 2025

Aurubis-Hauptversammlung: Beschwerden von NGOs wegen möglicher Verletzung des Lieferkettengesetzes

  • Rücksichtslose Rohstoffausbeutung schädigt Menschen in Lieferländern
  • Dividende auf 75 Cent je Aktie reduzieren
  • Kulturwandel und Transparenz bei Lieferbeziehungen benötigt
  • Zwei Beschwerden wegen möglicher Verletzung des Lieferkettengesetzes

Zur Hauptversammlung der Aurubis AG am heutigen Donnerstag fordern Umwelt- und Menschenrechtsorganisationen von Europas größtem Kupferkonzern die Einhaltung des Lieferkettengesetzes.

Unter dem Motto „Metals for Progress“ stellt sich Aurubis als Unternehmen dar, das mit seinen Metallen zu einer modernen und grünen Wirtschaft beiträgt. Im vergangenen Jahr hat Aurubis sogar den Deutschen Nachhaltigkeitspreis erhalten. Die Romero Initiative (CIR), der Dachverband der Kritischen Aktionäre, Facing Finance, Goliathwatch und die Kampagne Bergbau Peru halten diese Preisvergabe für „Greenwashing“, denn die Kupferminen, von denen Aurubis das Erz bezieht, zeigen eine andere Realität. Weiterlesen

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EnBW AG Pressemitteilung Rohstoffe – im Konflikt mit Menschenrechten

Kein Nachhaltigkeitspreis für EnBW!

Anlässlich der CSR-Preisverleihung der Bundesregierung am 3. April 2025 kritisieren zivilgesellschaftliche Organisationen die Nominierung des Energiekonzerns EnBW

Am 3. April vergibt die Bundesregierung ihren jährlichen „Corporate Social Responsibility“-Preis (CSR-Preis) – unter anderem für vorbildliche Geschäftspraktiken und den Schutz von Klima und Umwelt. In der Kategorie „konstruktive Stakeholder-Einbindung“ ist dafür auch EnBW nominiert. Das Energie-Unternehmen im Besitz von Land und Kommunen aus Baden-Württemberg verbrennt seit Jahren Steinkohle aus kolumbianischen Tagebauen. Deren Betreiber, die multinationalen Konzerne Glencore, Drummond und CNR, sind für eine Vielzahl von Menschenrechtsverletzungen und Umweltverschmutzung verantwortlich.

„Gemeinden in Kolumbien prangern seit Jahrzehnten an, dass Kritiker*innen des Steinkohle-Bergbaus immer wieder bedroht und angegriffen werden. Weiterlesen

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Pressemitteilung Lieferkettengesetz Menschenrechte

Kritik an Entwurf des Koalitionsvertrags: Lieferkettengesetz nicht verhandelbar

Zu den öffentlich gewordenen Vorschlägen der Union, das deutsche Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz abzuschaffen und die im vergangenen Jahr verabschiedete EU-Lieferkettenrichtlinie zu verhindern, erklärt Heike Drillisch von der Initiative Lieferkettengesetz:

Die Forderungen der Union aus den Koalitionsverhandlungen sind ein Frontalangriff auf sämtliche Menschenrechts- und Umweltstandards für Unternehmen. Globale Geschäfte dürfen kein rechtsfreier Raum sein.

Wir appellieren an die SPD, den Versuch der Union zu stoppen, zentrale Gesetze zum Schutz von Menschenrechten, Umwelt und Klima in Deutschland und der EU zu schreddern. Die Union erinnern wir daran, dass sie das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz 2021 selbst beschlossen hat, und fordern sie auf, weiterhin zu ihren Werten zu stehen. Weiterlesen

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Deutsche Telekom AG Hauptversammlung 2025

Skandallöse Forderung nach DOGE für Europa: Unsere Gegenanträge

Zu Tagesordnungspunkt 3: Beschlussfassung über die Entlastung der Mitglieder des Vorstands

Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre beantragt, den Mitgliedern des Vorstands die Entlastung zu verweigern.

Begründung:

Der Vorstand der Deutschen Telekom wird seiner Verantwortung nicht gerecht und schädigt das Image des Unternehmens.

Skandallöse Forderung nach DOGE für Europa
Auf der weltgrößten Mobilfunkmesse am 3. März in Barcelona sorgte der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Telekom, Timotheus Höttges, mit einer skandalösen Forderung für Aufsehen: „Was Europa braucht, ist ein DOGE“, sagte Höttges am Montag auf der weltgrößten Mobilfunkmesse MWC in Barcelona. (vgl. Video: https://www.mwcbarcelona.com/highlights/keynote-4#tab-marc-murtra, 22 Min. 27 Sek.)

DOGE ist das Department of Department of Government Efficiency. Weiterlesen

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