Nichtregierungsorganisationen appellieren an die RWE Power AGund überreichen Brief anlässlich der Hauptversammlung der RWE AG an Konzernmitarbeiter
RWE Power AG Herr Vorstandsvorsitzender Dr. Frank Weigand RWE Platz 2 45141 Essen
30.04.2026
Sehr geehrter Herr Dr. Weigand, sehr geehrte Vorstände und Aufsichtsräte der RWE Power AG,
wir hatten Sie am 6. Februar 2026 angeschrieben und um ein Moratorium für den Start der Bauarbeiten für die Rheinwassertransportleitung (RWTL) gebeten.
Leider haben wir bisher von Ihnen keine Antwort auf unser Schreiben erhalten. Inzwischen haben sich weitere Nichtregierungsorganisationen unserem Appell angeschlossen.
Wir möchten unseren Appell noch einmal mit weiteren Argumenten unterlegen, da wir in der jetzt erteilten Genehmigung durch die Bezirksregierung Arnsberg entscheidende Punkte von überragendem öffentlichen Interesse nicht berücksichtigt sehen. Weiterlesen
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Pressemitteilung zur Hauptversammlung der RWE AG am 30. April 2026 Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre – Wasserbündnis Rheinisches Revier –Deutsche Umwelthilfe – medico international – ECCHR – Biofuel Watch
Protest während der Hauptversammlung vor der Konzernzentrale von RWE in Essen
Schadensersatzklage pakistanischer Bäuer*innen gegen RWE
Gerichtsentscheidungen: Große Klimagas-Emittenten in der Verantwortung
RWE verstößt gegen die neuen Berichtspflichten der EU-Methanverordnung
Rheinwasser-Transportleitung: RWE muss wasserrechtliche Anträge stellen
29.04.2026 – Ein Bündnis von Nichtregierungsorganisationen fordert die RWE AG auf der Hauptversammlung am 30. April auf, wegen der Risiken der eigenen Geschäftstätigkeit die Rückstellungen für die Kompensation von Klimakrisenschäden deutlich zu erhöhen. Gerichtsentscheidungen und die jetzt anhängige Schadensersatzklage von 39 pakistanischen Bäuerinnen und Bauern gegen RWE und zeigen, dass sich große Emittenten ihrer rechtlichen Verantwortung nicht länger entziehen können. Weiterlesen
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Sehr geehrte Vertreterinnen und Vertreter der Medien,
wir laden Sie zu einem Zoom-Meeting anlässlich der Hauptversammlung der RWE AG ein.
Thema: Die Risiken fossiler Geschäfte der RWE AG Zeit: 29. April 2026, 10:00
Unser Bündnis von Nichtregierungsorganisationen fordert die RWE AG auf der Hauptversammlung am 30. April auf, als Reaktion auf die Schadensersatzklage von 39 pakistanischen Bauern und Bäuerinnen gegen RWE die Rückstellungen für die Kompensation von Klimakrisenschäden deutlich zu erhöhen. Das Unternehmen hat diese Schäden mit verursacht und trägt durch seine aktuelle Geschäftstätigkeit, wie durch den Bau der Rheinwassertransportleitung, immer noch dazu bei. Weiterlesen
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Gegenantrag zu Tagesordnungspunkt 2, Verwendung des Bilanzgewinns
Der Dachverband lehnt die von Vorstand und Aufsichtsrat vorgeschlagene Verwendung des Bilanzgewinns für das Geschäftsjahr 2024 ab.
Begründung:
Aufgrund der Risiken, die von der fossilen Geschäftstätigkeit von RWE ausgeht, müssen die Rücklagen für Entschädigungen und Maßnahmen zur Behebung und Abwendung von Schäden erheblich erhöht werden.
Daher lehnen wir die von Vorstand und Aufsichtsrat vorgeschlagene Verwendung des Bilanzgewinns für das Geschäftsjahr 2025 und die Ausschüttung einer Dividende von 856.277.653,20 Euro (1,20 Euro pro Stückaktie) an die Aktionärinnen und Aktionäre ab.
Wir beantragen, dass die RWE AG ihre Rückstellungen für die Kompensation von Klimakrisenschäden, zu deren Verursachung das Unternehmen beigetragen hat und noch immer beiträgt, deutlich erhöht. Weiterlesen
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Die unterzeichnenden Nichtregierungsorganisationen fordern die Bezirksregierung Arnsberg auf, die Zulassung zu pausieren, um sie auf neueste Berichte und Untersuchungen hin zu überprüfen und sicherzustellen, dass die Erkenntnisse der Berichte in die Zulassung einfließen und Berücksichtigung finden. Die Bezirksregierung soll bis auf Weiteres auf eine Veröffentlichung im Amtsblatt der Bezirksregierung verzichten. Weiterlesen
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RWE-Hauptversammlung: Unsere Reden und unsere Protestkundgebung am 30. April 2025
Während der Vorstand und Aufsichtsrat in einem Studio sitzt, haben sich vor der Essener RWE-Konzernzentrale am RWE-Platz 30 Menschen eingefunden. Sie halten ein Banner hoch auf dem zu lesen ist: „Von Peru bis zum Hambi: RWE zur Rechenschaft ziehen!“
„Von Peru bis zum Hambi“: Hana Obser vom Dachverband protestierte vor der Konzernzentrale in Essen und verlangte, RWE zur Rechenschaft zu ziehen.
Die Geschäftstätigkeit von RWE beinhaltet eine Vielfalt von Risiken. Damit konfrontiert wurden die Konzernverantwortlichen von unserem internationalen Bündnis von Nichtregierungsorganisationen:
die Nama Traditional Leaders Association aus Namibia
das European Center for Constitutional und Human Rights (ECCHR)
das Community Action Network aus Port Arthur im US-Bundesstaat Texas
das Wasserbündnis aus dem Rheinischen Revier
Biofuel Watch
die Menschenrechts- und Umweltorganisation urgewald
und der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre.
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Von Peru bis zum Hambi: RWE zur Rechenschaft ziehen!
Pressemitteilung vom 29.04.2025
Ein internationales Bündnis von Nichtregierungsorganisationen fordert die RWE AG auf ihrer Hauptversammlung am Mittwoch auf, schnell wirksame Maßnahmen zu ergreifen, um Menschenrechts- und Umweltverletzungen innerhalb der eigenen Geschäftstätigkeit zu beenden.
Im Geschäftsbericht verspricht RWE „Bessere Energie für eine bessere Zukunft“. Ein fragwürdiger Slogan. Tatsächlich setzt RWE auf eine Ausweitung fossiler Öl- und Gasförderung und torpediert damit die Pariser Klimaziele. Durch Verträge mit problematischen Geschäftspartnern, zum Teil in autokratischen Staaten, missachtet RWE seine menschenrechtlichen Sorgfaltspflichten innerhalb seiner Lieferkette. Darüber hinaus unterstützt RWE „grüne“ Energieprojekte finanziell, die die Menschenrechte indigener Völker verletzen. Weiterlesen
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Wehren sich gegen RWE: der peruanische Bauer Saúl Luciano Lluiya und Demonstrant*innen am Hambacher Wald.
Wir laden Sie herzlich zu unserer virtuellen Pressekonferenz am Donnerstag, den 29. April, 10 Uhr, ein. Sie findet als Videokonferenz anlässlich der Hauptversammlungder RWE AG am 30. April statt.
„Bessere Energie für eine bessere Zukunft“, verspricht die RWE AG. Aber stimmt das? Tatsächlich setzt RWE auf eine Ausweitung fossiler Öl- und Gasförderung und torpediert damit die Pariser Klimaziele. Durch Verträge mit problematischen Geschäftspartnern, zum Teil in autokratischen Staaten, missachtet RWE seine menschenrechtlichen Sorgfaltspflichten innerhalb seiner Lieferkette. In einem derzeit noch schwebenden Verfahren am Oberlandesgericht Hamm (Klimaklage Saúl Luciano Lluiya gegen RWE) wird entschieden, ob Betroffene der Klimakrise Konzerne zur Verantwortung ziehen können. Weiterlesen
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