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RWE AG Hauptversammlung 2021

Niemand nimmt RWE den angeblichen Strategieschwenk vom Klimakiller zum Öko-Unternehmen ab“: Markus Dufner auf der Pressekonferenz „RWE, jetzt ist Schluss!“

Pressekonferenz „RWE, jetzt ist Schluss!“ am 26.04.2021, 10 Uhr

Statement Markus Dufner, Geschäftsführer des Dachverbands der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre

Als Aktionärsvereinigung nutzt der Dachverband auf Hauptversammlungen die Aktionärsrechte. Dazu gehören auch die Gegenanträge. Wir haben in diesem Jahr vier Gegenanträge bei RWE eingereicht, in denen wir auf die fatalen Fehler der Kohle-Manager aufmerksam machen.

Die Corona-Krise hat der RWE AG offenbar nicht geschadet: Der Konzern machte einen Gewinn von 1,2 Milliarden Euro (bereinigtes Nettoergebnis). Trotzdem lehnen die vom Vorstand vorgeschlagene Verwendung des Bilanzgewinns ab. Statt von Staaten Entschädigungen zu verlangen, sollte Europas Klimakiller Nr. 1 lieber selber in einen Entschädigungsfonds einzahlen. Weiterlesen

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Münchener Rück AG Pressemitteilung Hauptversammlung 2021

Munich Re will weiter Klimasünder absichern

  • Munich Re einer der wichtigsten Rückversicherer von Kohle in Polen
  • Im Öl- und Gassektor wirbt Munich Re offensiv um große Kunden
  • Konkurrentin Swiss Re beim Klimaschutz schon deutlich weiter 

Zwei Tage vor der Hauptversammlung von Munich Re, einem der weltweit größten Rückversicherer, steht der Konzern unter Druck wegen seiner klimaschädlichen Geschäftspolitik zugunsten von Kohle, Öl und Gas. 

Ende März wurde bekannt, dass Munich Re im Jahr 2020 einer der wichtigsten Rückversicherer von PZU in Polen war [1]. PZU ist ein Versicherungsunternehmen, das eine tragende Rolle für Polens Kohleindustrie spielt.[2] Damit bewahrheitet sich eine Befürchtung von urgewald und der polnischen Partnerorganisation „Development Yes – Open-Pit Mines No!“: Weiterlesen

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Bayer AG Hauptversammlung 2021

Pestizide, Menschenrechte und Klimaschutz: Unsere Fragen an den Bayer-Vorstand

In unserem Gegenantrag kritisieren wir, dass Bayer nicht ausreichend wirksame Maßnahmen für Klimaschutz und menschenrechtliche Sorgfalt bei der Kontrolle der eigenen Lieferketten umsetzt. Zur virtuellen Hauptversammlung 2021 haben wir diese Fragen schriftlich eingereicht:

Fragen zu Pestiziden und Doppelstandards

  • Bayer vertreibt weiterhin das laut verschiedenen wissenschaftlichen Studien krebserregende Pestizid Glyphosat, das auch die biologische Vielfalt gefährdet. In den USA sollen für Vergleiche mit 125.000 geschädigte Personen bis zu 11,6 Milliarden Euro gezahlt werden, in Deutschland wird die Nutzung ab 2024 verboten sein. Gibt es Pläne, Produkte mit Glyphosat und ähnlich gefährlichen Wirkstoffen bereits vor ihrem politischen Verbot vom Markt zu nehmen?
  • Bayer investiert viel in mögliche Glyphosat-Alternativen.
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HeidelbergCement AG Hauptversammlung 2021

Fragwürdige Dividende, erhebliche Menschenrechtsrisiken, Klimaschutz unzureichend: Unsere Gegenanträge

Zu TOP 2: Beschlussfassung über die Verwendung des Bilanzgewinns

Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre beantragt, die von der Verwaltung vorgeschlagene Verwendung des Bilanzgewinns abzulehnen.

Begründung:

Es passt nicht zusammen: Auf der einen Seite profitierte HeidelbergCement letztes Jahr finanziell von Kurzarbeit, auf der anderen Seite soll eine Rekord-Dividende ausgeschüttet werden. Bevor die Dividende derart erhöht wird, muss zuerst sichergestellt sein, dass die Lasten, welche die Beschäftigten, der Staat und die Gesellschaft in der Corona-Krise tragen, nicht zur Finanzierung der vorgeschlagenen Dividende beitragen.

Denn: Das Kurzarbeitergeld ist seit 2020 de facto steuerfinanziert und eine weitere Unternehmenshilfe in der Corona-Krise. Die Leistungen wurden erhöht und Arbeitgeber-Sozialabgaben erstattet, wodurch die Bundesregierung aufgrund der hohen Nachfrage erhebliche Liquiditätshilfen für die Bundesagentur für Arbeit bereitstellen musste. Weiterlesen

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Talanx AG Hauptversammlung 2021

Gegenantrag: Engagement im Öl- und Gassektor gefährdet Klima

Zu Tagesordnungspunkt 3: Entlastung der Mitglieder des Vorstands für das Geschäftsjahr 2020

Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre beantragt, den Mitgliedern des Vorstands die Entlastung zu verweigern.

Begründung:
Der Vorstand der Talanx AG kommt nicht hinreichend seiner Verantwortung nach, wirksamere Maßnahmen für den Klimaschutz umzusetzen.

Engagement im Öl- und Gassektor im Widerspruch zu eigenen Klimaschutzbemühungen
Die Kohle-Policy von Talanx erlaubt weiter in bestimmten Ländern, etwa Polen, neue Kohlekraftwerke zu versichern. Darüber hinaus ist der Talanx-Konzern umfassend im Öl- und Gassektor aktiv, unter anderem bei der Realisierung von Flüssiggasterminals, die wegen Energieverlusten bei der Verflüssigung und Regasifizierung sowie Methan-Lekagen aus Klimasicht sehr problematisch sind. Weiterlesen

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Allianz SE Hauptversammlung 2021

Moralisch fragwürdige Dividende und klimaschädliche Investitionen: Unsere Gegenanträge

Zu Tagesordnungspunkt 2: Verwendung des Bilanzgewinns

Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre beantragt, die von der Verwaltung vorgeschlagene Verwendung des Bilanzgewinns abzulehnen.

Begründung:
Die Dividende sollte deutlich niedriger ausfallen, damit mehr Mittel zur Bewältigung der Coronakrise und ähnlicher Risiken bereitgestellt werden können. So können auch die Aktionär:innen der Allianz dazu beitragen, dass die ökonomischen und sozialen Folgekosten der Corona-Pandemie nicht nur vergesellschaftet, während die wenigen Gewinne privatisiert werden. Es ist mehr als nur ein bitterer Beigeschmack, wenn der Bilanzgewinn auch zum Nachteil jener Betriebe zustande gekommen ist, die sich gegen verordnete Betriebsschließungen versichert hatten, denen die Allianz nun aber keinen Versicherungsschutz gewährt. Weiterlesen

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MTU Aero Engines AG Hauptversammlung 2021

Dividende trotz Kurzarbeit, Klimaschutz und Rüstungsexporte: Unsere Fragen an den MTU-Vorstand

In unseren Gegenanträgen kritisieren wir Rüstungslieferungen in Krisengebiete und die Dividendenzahlung trotz Stellenabbau und Kurzarbeit.

Fragen zur Dividendenpolitik:

  • Da Kurzarbeit derzeit de facto eine steuerfinanzierte Staatshilfe ist, hält das Argument, Kurzarbeit sei eine Versicherungsleistung, nicht mehr Stand. Haben Sie dies bei der Entscheidung zur Dividendenauszahlung beachtet?
  • 2020 erhielt MTU durch pandemiebedingte Kurzarbeit 12 Mio. Euro Sozialversicherungsbeiträge erstattet, durch den Teilverzicht auf Bonus-Zahlungen durch Teile des Managements kamen 4 Mio. Euro für einen Solidarfonds für Mitarbeiter*innen zusammen. Wie hoch waren die Einsparungen aufgrund von Kurzarbeit 2020 jedoch insgesamt?
  • Würden Sie die durch die Kurzarbeit eingesparte Summe wieder an die Bundesagentur für Arbeit zurücküberweisen, wenn Sie doch so gut durch die Corona-Krise gekommen sind?
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BASF SE Hauptversammlung 2021

Verfehlte Klimaziele, unglaubwürdige Kontrolle: Unsere Gegenanträge

Zu Tagesordnungspunkt 2: Beschlussfassung über die Verwendung des Bilanzgewinns

Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre beantragt, die von der Verwaltung vorgeschlagene Verwendung des Bilanzgewinns abzulehnen.

Begründung:

Es passt nicht zusammen: BASF wiederholt die Rekord-Dividende vom Vorjahr, während weltweit weiter Stellen abgebaut werden sollen, selbst am Stammsitz in Ludwigshafen. Deutlich mehr Anteile des Bilanzgewinns sollten für eine zukunftsorientierte und gleichzeitig sozial gerechte Neuausrichtung der BASF ohne Stellenabbau genutzt werden. Während die Beschäftigten und ganze Gesellschaften die Lasten der Corona-Pandemie tragen müssen, privatisiert BASF sogar die dadurch entstandenen Gewinne.

So war die BASF in Großbritannien die größte Empfängerin von staatlichen Notfallfinanzierungen für Unternehmen, um besser durch die Corona-Pandemie zu kommen. Weiterlesen

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