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Deutsche Bank AG Pressemitteilung

„Nachhaltigkeitsdenken aus den 90ern“

Zu den heute von der Deutschen Bank verkündeten neuen Nachhaltigkeitszielen[1] sagt Regine Richter, Finanz-Campaignerin bei urgewald:

„Kraftstoffverbrauch der Dienstwagen reduzieren, Mitarbeiter*innen zu Nachhaltigkeit weiterbilden, schönklingenden Initiativen beitreten. Alles gut und richtig, aber auch peinlich, weil das Nachhaltigkeitsdenken aus den 90ern ist. Schritte verkünden, die leicht umsetzbar sind, aber niemandem wehtun und wenig bringen. Dass die Bank erkannt hat, wie stark sie von nachhaltigen Finanzgeschäften profitieren kann, ist nicht ambitioniert, sondern purer Opportunismus. Mit dieser Augenwischerei wird die Deutsche Bank der Klimakrise nicht gerecht. 

Gleichzeitig hält sie an fossilen Geschäften fest. Zum Beispiel wird sie den Börsengang von Wintershall DEA organisieren[2], der seine Öl- und Gasgeschäfte entgegen jeder Klimavernunft um 30 Prozent steigern will. Weiterlesen

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Pressemitteilung Deutsche Börse AG Hauptversammlung 2021

„Grüner Anstrich reicht nicht“

Zur heutigen digitalen Hauptversammlung der Deutschen Börse kritisiert Barbara Happe, Finanz-Campaignerin bei urgewald und Vorständin des Dachverbands der Kritischen Aktionär*innen, die fehlenden Ambitionen des Konzerns, sich zum ethisch-nachhaltigen Handelsplatz zu entwickeln.

„Die Deutsche Börse präsentiert sich zur Hauptversammlung als Marktführerin für ESG-Produkte. Diesem hehren Anspruch folgen jedoch nicht die nötigen Taten. So hat die Deutsche Börse vergangenen Herbst bei der Überarbeitung des DAX-Regelwerkes eine Chance verpasst, die Dax-Familie endlich auf verbindliche Klima- und Menschenrechtsstandards festzulegen. Sie möchte offenbar noch immer nicht auf Geschäft mit Kunden aus fossilen Industrien oder mit Menschenrechtsproblemen in der Lieferkette verzichten. Das ESG-Segment sorgt lediglich für einen grünen Anstrich, während ansonsten business as usual betrieben wird. Weiterlesen

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Commerzbank AG Pressemitteilung Hauptversammlung 2021

Commerzbank: Nachhaltiger Anspruch, dreckige Realität

  • Bank war in vergangenen Jahren größte deutsche Kreditgeberin für Kohle
  • Neue Daten: Immer mehr Geschäft mit expandierenden fossilen Firmen
  • Kein Ausschluss von Rüstungsfirmen, die kriegführende Staaten beliefern

Zur heutigen Hauptversammlung der zweitgrößten Privatbank Deutschlands fordert urgewald gemeinsam mit der Fridays-for-Future-Bewegung eine Paris-kompatible Klimastrategie vom neuen Konzernchef Manfred Knof. 

Bereits am vergangenen Freitag hat Fridays For Future deutschlandweit unter dem Motto #KeineKohleFürDieKohle gegen klimaschädliche Finanzgeschäfte der Commerzbank demonstriert.[1] In bundesweit über 50 Städten gab es Aktionen vor Commerzbank-Filialen.

Eine urgewald-Analyse von Ende Februar hat enthüllt, dass die Bank in den vergangenen zwei Jahren mit Krediten in Höhe von 4,2 Milliarden Euro größte deutsche Kreditgeberin der globalen Kohleindustrie war – international rangiert sie auf Platz 13 und ist damit die einzige deutsche Bank unter den 30 größten Kreditgeberinnen.[2] Weiterlesen

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Uniper SE Hauptversammlung 2021

Klage gegen die Niederlande, Kohle-Lieferketten und Datteln 4: Unsere Fragen an den Vorstand von Uniper

Fragen zum Klimaschutz allgemein:

  • In Ihrem Nachhaltigkeitsbericht sprechen sie von „ehrgeizigen CO2-Zielen im Einklang mit dem Pariser Klimaabkommen“. Worauf fußt die Behauptung, dass die CO2-Ziele im Einklang mit dem Pariser Klimaschutzabkommen seien?
  • Bekennt sich Uniper zum 1,5-Grad-Ziel des Pariser Klimaschutzabkommens?

Fragen zur Energiecharta-Klage:

  • Laut dem Uniper-Nachhaltigkeitsbericht ist ein „[…] entscheidender Baustein [der] Dekarbonisierungsstrategie [der] ehrgeizige Plan zum Ausstieg aus der Kohleverstromung in Europa. Der Zeitplan sieht vor, dass [Uniper] die Erzeugung von Strom aus Kohle […] in den Niederlanden bis 2029 einstell[t].“ Wieso verklagt Uniper die Niederlande vor einem internationalen Schiedsgericht auf Entschädigung, wenn der Kohleausstieg 2029 gleichzeitig vollmundig als Teil der „ehrgeizigen Dekarbonisierungsstrategie“ beworben wird?
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Deutsche Börse AG Hauptversammlung 2021

Sustainable Finance, ESG und Nachhaltigkeitsprüfungen: Unsere Fragen an den Vorstand der Deutschen Börse

  1. Stellt die Deutsche Börse besondere Anforderungen an die bei ihr gelisteten Unternehmen, die sich aus den Handlungsempfehlungen des Sustainable Finance-Beirates ergeben? Wenn ja, welche genau sind das?
  2. In welcher Form setzen Sie sich in diesem Zusammenhang für verbindliche Regulierung ein?
  3. Inwiefern überprüfen Sie vor dem Listing von Unternehmen, inwiefern Geschäftsmodell und Klimaziele eines Unternehmens kompatibel mit dem Zielen des Pariser Klimaschutzabkommens ist?
  4. 2020 hat der Börsengang des Rüstungsunternehmens Hensoldt stattgefunden. Inwiefern haben Sie im Vorfeld des Börsengangs überprüft, ob das Geschäftsmodell und die Tätigkeiten dieses Konzerns kompatibel mit dem Zielen des Pariser Klimaschutzabkommens und den Grundsätzen des UN Global Compact ist?
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Commerzbank AG Hauptversammlung 2021

Finanzierung fossiler Energie- und Rüstungskonzerne: Unsere Fragen an den Vorstand der Commerzbank

Fragen zum Klimaschutz und Finanzierung des fossilen Energiesektors

  • Wie passt es zusammen, dass die Commerzbank sich zum Pariser Klimaschutzabkommen bekennt, dennoch Unternehmen wie Glencore, RWE und BP finanziert, die keinen Ausstiegsplan aus fossilen Energieträgern haben, wie es für das 1,5 °C Ziel des Abkommens notwendig wäre? 
  • Laut aktuellem Geschäftsbericht strebt die Commerzbank an, die CO2-Emissionen ihres Kreditportfolios zu reduzieren. Wie soll dies geschehen und beinhaltet dies konkrete Richtlinien für Unternehmen aus dem fossilen Sektor (Kohle, Öl und Gas)?  
  • Die Commerzbank hat sich mehreren Klima-Initiativen, unter anderem der Science Based Targets Initiative (SBTI), verpflichtet. Was sind die konkreten Folgen für das Kreditgeschäft für fossile Projekte und Unternehmen? 
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RWE AG Chevron Corporation Veranstaltung

Internationale Schiedsgerichtsbarkeit und Straffreiheit für Multinationale

Erkenntnisse aus den Fällen Chevron und RWE

Freitag, 21. Mai 2021, 16:00 Uhr Amsterdam, 9:00 Uhr Quito

english, please scroll down, español ver abajo, gracias

Online-Veranstaltung: Freitag, 21. Mai 2021, 16 Uhr Amsterdam, 9 Uhr Quito
Einschreibung hier: https://tinyurl.com/iaci-chev-rwe

Simultanübersetzung auf deutsch, englisch und spanisch

Thema
Anlässlich des “Anti-Chevron”-Tages am 21. Mai hinterfragt diese Online-Veranstaltung das Funktionieren des Investor-to-Staat-Streitbeilegungssystems (ISDS), insbesondere anhand der Fälle Chevron in Ecuador und RWE in den Niederlanden. Der Fall um Chevrons Ölverschmutzung im Amazonasgebiet wirft die Frage auf, wie ein Schiedsspruch den Staat Ecuador anweisen kann, die Vollstreckung des Urteils der eigenen Justiz zu verhindern, und wie dieser Schiedsspruch aufgehoben werden kann. Weiterlesen

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BMW AG Hauptversammlung 2021

BMW muss Umweltfreundlichkeit und Ressourceneffizienz zum neuen „Premium“ machen

Unser Aktionsbündnis protestiert vor der BMW-Konzentrale in München (Foto: JBN)

Gemeinsame Pressemitteilung Attac, Jugendorganisation BUND Naturschutz (JBN) und Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre vom 11. Mai 2021

Die BMW AG soll im Sinne der Mobiliätswende durch Steuergelder subventionierte Dividendenausschüttung an Aktionär*innen stark kürzen / Aktion vor der BMW-Zentrale am Mittwoch, 9.30 Uhr

München/Frankfurt/Köln – Ein Bündnis, bestehend aus Attac, dem Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre und der Jugendorganisation BUND Naturschutz (JBN), verlangt zur Hauptversammlung der BMW AG am 12. Mai eine Kürzung der Dividende und die Produktion von deutlich kleineren und ressourceneffizienten Fahrzeugen, um die fällige Mobilitätswende einzuleiten.

„Keine Steuergelder für Klimakiller“: Attac und BUNDjugend beteiligten sich am Protest vor der BMW-Zentrale.
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