Kategorie: Airbus SE

Airbus: Angriff auf die Menschenrechte

  • Dossier: Airbus profitiert von Kriegen, Menschenrechtsbruch und Abschottung
  • Türkei fliegt trotz Embargo mit Airbus-A400M nach Libyen und Aserbaidschan
  • Brasiliens Polizei schießt aus Airbus-Hubschraubern auf Wohnviertel

Vor der morgigen Hauptversammlung von Airbus in Amsterdam zeigt ein neues Dossier, herausgegeben von urgewald (Deutschland), Stop Wapenhandel (Niederlande) und terre des hommes (Deutschland und Schweiz), wie stark der Konzern autoritäre und autokratische Regime mit Waffensystemen und sonstigen Rüstungsgütern unterstützt. Dazu gehören Kampfjets für den Jemenkrieg, Militärtransporter für die Türkei, Hubschrauber für die tödlichen Einsätze der brasilianischen Polizei und militärische Abschottungsanlagen an den Grenzen für Länder weltweit.

Link zum Dossier:
https://urgewald.org/downloads/dossier-airbus-konzern-sinkflug

Geschäfte mit Autokraten

Verschiedene Staaten im Mittleren Osten, der konfliktreichsten Region der Welt, stehen auf der Kundenliste von Airbus. Weiterlesen

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Kritik unerwünscht

  • Corona-Maßnahmen verhindern unnötigerweise kritische Nachfragen
  • Rüstungsgeschäfte finanziell riskant und teils mit Hilfe unlauterer Praktiken
  • Jemenkrieg: Menschenrechtlich fahrlässige Exportstrategie 

Nach einer turbulenten Vorbereitungsphase hält der Luftfahrt- und Rüstungskonzern Airbus heute seine Hauptversammlung in Amsterdam ab. urgewald und der Dachverband der Kritischen Aktionär*innen kritisieren, dass der jetzt geplante Ablauf der Hauptversammlung Kritik massiv erschwert.

Trotz der Corona-Pandemie hat der Konzern fahrlässigerweise an einer Präsenzveranstaltung am geplanten Termin festgehalten. Zum Schutz vor COVID-19-Ansteckungen bittet Airbus alle Aktionär*innen, auf eine Teilnahme zu verzichten. Selbst der Vorstand bleibt zu Hause und lässt sich nur durch seinen Rechtsanwalt vertreten. Statt einer kompletten Übertragung der Hauptversammlung im Internet sollen lediglich Reden des Managements übertragen und die Aktionär*innen mit einem Extra-Video zu den „Highlights“ des letzten Geschäftsjahres informiert werden.  Weiterlesen

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Lieferung von Raketen über Lybien an Syrien

Keine Übernahme von Verantwortung für illegale Re-Importe

Aktivisten der niederländischen Kampagne gegen Waffenhandel (Campagne tegen Wapenhandel) haben aus Anlass der Hauptversammlung des Rüstungsgigangten EADS gegen dessen Rüstungsproduktion und Rüstungsexport demonstriert. Durch die Stimmrechtsübertragung des Dachverbands der Kritischen Aktionäre hatte Wendela de Vries bei der Hauptversammlung Rede- und Stimmrecht. Hier ihre Fragen und die Antworten des Vorstands in einer deutschen Übersetzung und im englischen Original:

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Rede Jürgen Grässlin

Es gilt das gesprochene Wort.

Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,
sehr geehrte Herren Vorstände und Aufsichtsräte der EADS,

heute spreche ich zum zweiten Mal zu Ihnen, bereits im Mai 2005 habe ich eine Hauptversammlung der EADS in Amsterdam besucht. Ich vertrete heute die Kritischen AktionärInnen Daimler (KAD), die Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK), das RüstungsInformationsBüros (RIB e.V.) und die holländische Kampagne gegen Waffenhandel.

Als einer der Sprecher der Kritischen Daimler-Aktionäre habe ich in den vergangenen Jahren regelmäßig an den Hauptversammlungen des Daimler-Konzerns teilgenommen, der über insgesamt 22,5 Prozent der Stimmrechte der EADS verfügt und damit, neben der französischen Seite, der größte EADS-Anteilseigner ist. Weiterlesen

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Rede Andrea Kolling

M51-Atomwaffenträgersysteme der EADS

Im Jahr 2004 erhielt die EADS vom französischen Verteidigungsministerium einen Auftrag zur Produktion neuer Trägerraketen für M51-Atomsprengköpfe. Ab dem Jahr 2010 – also in diesem Jahr – sollen die Atomsprengköpfe auf vier französischen Atomwaffen-U-Booten stationiert werden. Im Januar 2010 hat das französische Verteidigungsministerium den erfolgreichen Test der neuen nuklearen Langstrecken-Rakete vom Typ M51 bekannt gegeben. Der Flugkörper sei vom U-Boot LE TERRIBLE in der Bretagne-Bucht abgeschos­sen worden. Dies war der vierte Test mit der M51, mit der ab Mitte 2010 das französische Nuklear-Arsenal erneuert werden soll. Die Rakete hat eine Reichweite von über 8 000 Kilometer, sie kann sechs atomare Sprengköpfe tragen und ist deutlich präziser als das Vorgänger-Modell M45. Weiterlesen

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Krieg statt Frieden: Die Rüstungsproduktion der EADS

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