Kategorie: DWS Group
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8. Juni 2021
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8. Juni 2021
Fragen zu Nachhaltigkeit allgemein
- Sehr geehrter Herr Wöhrmann, in Ihrer Rede sprachen Sie davon, dass für das nachhaltige Handeln der DWS Ihr direkter Austausch mit Unternehmen zentral sei, in den Sie viel Zeit und Herzblut investieren würden. Wie viele Unternehmensdialoge führen Sie derzeit und was sind ihre bisherigen Erfahrungen und Ergebnisse?
- Nur dann, wenn Ihre Bemühungen im Rahmen der Dialoge mit Unternehmen nicht zu den erwünschten Ergebnissen führen, wollen Sie diese Unternehmen aus Ihrem Anlageuniversum ausschließen. Ist dies bereits auf Grundlage Ihrer neuen ESG-Bewertungssysteme passiert?
- Wie vielen Unternehmen in Ihrem Anlageuniversum droht der Ausschluss aktuell, um welche handelt es sich und bis wann müssen die Verbesserungen nachgewiesen sein?
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18. November 2020
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18. November 2020
Sehr geehrter Herr Wöhrmann,
Sie betonen, Nachhaltigkeit zum Kern ihres Handelns machen zu wollen, da dies für Ihre Kunden ein beherrschendes Thema sei. Ein eigens dafür entwickeltes Nachhaltigkeitsprogramm helfe Ihnen, Portfoliorisiken zu identifizieren und sich bei entsprechend auffallenden Firmen für mehr Nachhaltigkeit einzusetzen.
- Wie viel Prozent Ihres Anlagevermögens wird aktuell „nachhaltig“ gemanagt (Daten aus dem Nachhaltigkeitsbericht dürften inzwischen etwas „überholt“ sein)?
- Sie sagen, in diesem Jahr sei ein Drittel der Nettomittelzuflüsse in nachhaltige Fonds geflossen. Inwiefern handelt es sich dabei um eine Steigerung in welcher Höhe zu vorhergehenden Jahren?
- Sie sagen, dass Sie sich bei Unternehmensdialogen in erster Linie auf Unternehmen mit hohen Risiken aufgrund des Klimawandels und solchen, die gegen internationale Standards verstoßen, fokussieren.
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3. November 2020
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3. November 2020
Zu Tagesordnungspunkt 3: Entlastung der persönlich haftenden Gesellschafterin für das Geschäftsjahr 2019
Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre beantragt, der persönlich haftenden Gesellschafterin die Entlastung zu verweigern.
Begründung:
Die persönlich haftende Gesellschafterin der DWS KGaA, die DWS Management GmbH, kommt nicht hinreichend ihrer Verantwortung nach, menschenrechtliche Sorgfaltspflichten einzuhalten und Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels im Sinne des Pariser Klimaschutzabkommens umzusetzen. Formalen Bekenntnissen folgen bisher keine verbindlichen Taten, um klimaschädliche und menschenrechtsverletzende Unternehmen kategorisch aus dem eigenen Portfolio zu entfernen.
Die DWS ist im abgelaufenen Geschäftsjahr mit hohen Ansprüchen angetreten: im September 2019 wurde ein eigenes „Sustainability-Office“ gegründet. ESG, die Integration von ökologischen, sozialen und Governance-Aspekten, bei der Geldanlage, das sei kein „Nice to have“ mehr, sondern eine „Licence to operate“, so beschrieb es CEO Asoka Wöhrmann in einer Podiumsdiskussion. Weiterlesen
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5. Juni 2019
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5. Juni 2019
• Ausschlusskriterien in der Regel nur für Nachhaltigkeitsfonds
• Kohle: Investitionen in Kohlekraftwerksbauer
• Rüstung: Investitionen in Kriegslieferanten
Auf ihrer ersten Hauptversammlung heute in Frankfurt will die Deutsche-Bank-Tochter DWS ihre Aktionär*innen von einer soliden Investitionspolitik überzeugen. Aktuelle Stichproben und Datenbankanalysen zeigen jedoch, dass die Fonds der Vermögensverwalterin ethische Grenzen weit überschreiten. Dies wird urgewald-Campaignerin Barbara Happe heute gegenüber dem Vorstand kritisieren.
Das
Hauptproblem: Kategorische Ausschlusskriterien für ökologisch und
menschenrechtlich hoch sensible Branchen wie die Kohle- oder die
Rüstungsindustrie kennt die DWS in der Regel nur für ihre
Nachhaltigkeitsprodukte, wodurch sie für einen Großteil ihrer
Produktpalette nicht gelten.
Darüber
hinaus schließt DWS lediglich Investitionen in Streumunitions- und
Landminenhersteller aus. Weiterlesen
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5. Juni 2019
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5. Juni 2019
Sehr geehrte
Damen und Herren,
mein Name ist
Barbara Happe, ich arbeite für die Umwelt- und Menschenrechtsorganisation
urgewald und bin im Vorstand des Dachverbandes der kritischen Aktionär*innen.
In diesem
Kontext beobachten und analysieren wir auch seit vielen Jahren die Leistungen
der Deutschen Bank und der DWS aus ökologischer und sozialer Perspektive.
Und: wir waren
gespannt auf die „neue“ etwas eigenständigere DWS. Wie heißt es so schön bei
Hermann Hesse: „Jedem Neuanfang wohnt
ein Zauber inne.“
Der Zauber, etwas anders zu machen, sich neu aufzustellen
und bestimmte Altlasten hinter sich zu lassen.
Und tatsächlich fällt hier heute auf, dass das Thema
Nachhaltigkeit deutlich häufiger genannt wird als bei der Hauptversammlung der Deutschen
Bank. Weiterlesen
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21. Mai 2019
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21. Mai 2019
Zu Tagesordnungspunkt 3: Entlastung der persönlich
haftenden Gesellschafterin für das Geschäftsjahr 2018
Der
Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre beantragt, der
persönlich haftenden Gesellschafterin die Entlastung zu verweigern.
Begründung:
Die
persönlich haftende Gesellschafterin der DWS KGaA, die DWS Management GmbH, kommt
weder ihrer menschenrechtlichen Sorgfaltspflichten noch ihrer Verantwortung hinreichend
nach, wirksame Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels im Sinne des Pariser
Klimaschutzabkommens umzusetzen. Die DWS besitzt keine kategorischen
Ausschlusskriterien für ökologisch und menschenrechtlich hoch sensitive
Branchen wie die Kohle- oder Rüstungsindustrie.
Keine Ausschlusskriterien für umstrittene
Rüstungsexporte und Atomwaffen
Die
DWS schließt generell lediglich Investitionen in Streumunitions- und
Landminenhersteller aus. Darüber hinaus bekennt sie sich nur dazu, Umwelt- und
Sozialkriterien in Analysen und Anlageentscheidungen einzubeziehen und sich im
Rahmen von Engagement-Prozessen mit Unternehmen zu diesen Themen
auseinanderzusetzen und dies auch beim Abstimmungsverhalten auf
Aktionärsversammlungen zu berücksichtigen. Weiterlesen
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