Kategorie: Hauptversammlung 2022

Wie will Hapag-Lloyd die großen Herausforderungen bewältigen?

24 Fragen zum Umwelt- und Klimaschutz, zu menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht, zum Lieferkettengesetz, zur Verwendung des Bilanzgewinns, den Anteilseignern und zum Aufsichtsrat

A. Fragen zum Umwelt- und Klimaschutz

1. In der vorab veröffentlichten Rede des Hapag-Lloyd-Vorstandsvorsitzenden Rolf Habben Jansen nehmen Klima- und Umweltschutz keinen sehr breiten Raum ein. Das lässt uns Aktionärinnen und Aktionäre im Unklaren darüber, wie die Hapag-Lloyd diese großen Herausforderungen, die in den nächsten Jahren auf den Konzern zukommen, bewältigen will. Bitte nehmen Sie dazu Stellung.

2. Gab es im abgelaufenen Geschäftsjahr Umweltklagen gegen Hapag-Lloyd? Bitte nennen Sie die drei gravierendsten Fälle.

3. Welchen Anteil der letztjährigen Gewinne von wohl über 9 Mrd. Weiterlesen

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Kritische Fragen zur Aktionärsversammlung von Hugo Boss: Bezieht das Unternehmen Baumwolle aus Xinjiang – trotz Zwangsarbeit?

Zwangsarbeit in China? Niedrige Löhne in der Ukraine? Mangelnde Fortschritte beim Klimaschutz? Diese und weitere Fragen muss sich das Modeunternehmen Hugo Boss auf seiner kommenden Hauptversammlung am 24. Mai von FEMNET, dem Dachverband der Kritischen Aktionäre und der Kampagne für Saubere Kleidung (CCC Deutschland) stellen lassen.

Aktuelle Recherchen von STRG_F und Panorama haben nun den Fingerabdruck einer Baumwollprobe aus der Region Xinjiang in einem Hemd von Hugo Boss nachgewiesen. Dort unterdrückt die chinesische Regierung die Minderheit der Uiguren: „Uiguren werden in Arbeits- und Umerziehungslagern eingesperrt und müssen unter menschenunwürdigen Bedingungen auf den Baumwollfeldern schuften“, sagt Dr. Gisela Burckhardt, Vorstandsvorsitzende der Frauenrechtsorganisation FEMNET. Weiterlesen

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Raus aus der Finanzierung fossiler Konzerne!

Videobotschaften und -reden von Patricia Namirembe, Fridays for Future Uganda, Coedie McAvoy, Wangan and Jagalingou und Luisa Neubauer, Fridays for Future Deutschland, zur Hauptversammlung der Deutschen Bank 2022:


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Ist das noch LEGal? Für hohe Dividenden treibt die LEG die Mieten an und missachtet Mieterrechte

Bei ihrer Hauptversammlung am heutigen 19. Mai 2022 will die LEG Immobilin SE die Ausschüttung einer Dividende in Höhe von fast 300 Mio. Euro beschließen. So sieht es der Antrag des LEG-Vorstandes vor. Die Ausschüttung entspricht knapp 44 % der Mieteinnahmen des Vorjahres. Schon seit Jahren werfen kritische AktionärInnen und Mieterorganisationen der LEG vor, dass diese hohen Gewinnausschüttungen zu Lasten der Mietenden gehen.

In der aus Anlass der Hauptverdammlung begonnenen Video-Serie „Ist das noch LEGal?“ zeigen die Plattform Kritische Immobilienaktionär*innen, welcher Tricks sich der zweitgrößte deutsche Wohnungsonzern bedient.

https://mieteraktionärin.de/leg-missachtet-mieterrechte/

https://www.mvwit.de/ist-das-noch-legal/

Schon 2021 protestierten MieterInnen aus der Rathenaustraße in Witten gegen die damals geplante Ausschüttung. Weiterlesen

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Uniper: Protest gegen zerstörerisches Geschäftsmodell

  • Initiativen und Gruppen der Klimagerechtigkeitsbewegung prangern Schäden für Mensch, Umwelt und Klima durch Unipers Importe fossiler Energien an
  • Protestaktion „UNIque PERformance of Destruction“ am 18. Mai ab 9 Uhr vor der Uniper-Zentrale Düsseldorf
„UNIque PERformance of Destruction“: Protest am 18.05.2022 vor der Uniper-Konzernzentrale in Düsseldorf (Foto: Der Pilger)

Zur heutigen Hauptversammlung von Uniper fordern Umweltgruppen und Menschenrechtsaktivist*innen vom Energiekonzern ein Ende des zerstörerischen Geschäftsmodells. Trotz der fortschreitenden Klimakatastrophe, dem völkerrechtswidrigen Krieg Russlands gegen die Ukraine und Menschenrechtsverletzungen beim Kohleabbau in Kolumbien und anderen Ländern hält Uniper an seiner fossilen Strategie fest. 

Die Umweltgruppen fordern einen sofortigen Stopp des Imports von Gas und Kohle aus Russland. Weiterlesen

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Klimaschutz, Gas- und Kohleimporte aus Russland, Lieferketten, Datteln 4: Unsere Fragen an den Uniper-Vorstand

Klimaschutz allgemein:

  • Mehr als die Hälfte von Unipers Stromerzeugung 2021 basierte auf fossilem Erdgas und Öl, gegenüber 2020 benötigte Uniper 15 Prozent Öl und Gas. Auch die Kohleverstromung nahm um 23 Prozent zu, sodass Ihre direkten CO₂-Emissionen 2021 um fast 20 Prozent auf 50,9 Mio. Tonnen CO₂ gestiegen sind. Sieht Uniper mit diesem Jahresausstoß bei sich selbst eine Mit-Verantwortung für den Klimawandel?
  • Für mehr als doppelt so viele Emissionen ist Uniper zusätzlich in der vor- und nachgelagerten Wertschöpfungskette (Scope 3) verantwortlich. Wenn Sie nun vermehrt auf Flüssiggas (LNG) setzen, können Sie weiterhin Ihre Klimaziele für Scope 1, 2 und 3 realistisch einhalten oder werden Sie Ihre Klimaziele anpassen müssen?
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Uniper: Fossile Geschäfte mit Kriegstreibern statt Aufbruch in erneuerbare Zeiten

  • Trotz Ukraine-Krieg: Uniper will weiter russisches Gas importieren
  • Der Konzern plant, verstärkt „Blutkohle“ aus Kolumbien zu kaufen
  • Protestaktion am 18.5. vor der Uniper-Zentrale

Anlässlich der morgigen digitalen Hauptversammlung von Uniper kritisiert die Umwelt- und Menschenrechtsorganisation urgewald das skrupellose Festhalten des Energieunternehmens an russischen Gasimporten und an einem weiterhin viel zu stark auf fossile Energien ausgerichteten Geschäftsmodell.

Uniper hat Langfristverträge über 200 TWh russisches Erdgas. Dies entspricht etwa einem Fünftel des durchschnittlichen deutschen Gasverbrauchs. [1] Trotz des russischen Angriffs auf die Ukraine plant der Konzern weiterhin, dieses Gas auch zu importieren. Uniper spricht sich gegen ein Gasembargo aus, bleibt aber konkrete Zahlen schuldig, welche Auswirkungen ein sofortiger Importstopp hätte. Weiterlesen

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Deutsche Bank: Fossile Finanzierungen widersprechen Nachhaltigkeitsrhetorik

  • Deutsche Bank beteiligt an 8 Milliarden Kredit an TotalEnergies
  • Fortgesetzte Finanzierung für Öl- und Gasunternehmen
  • Protestaktion zur Hauptversammlung am Donnerstag in Frankfurt am Main geplant

Vor der Hauptversammlung der Deutschen Bank am kommenden Donnerstag, dem 19. Mai, kritisieren die Umwelt- und Klimagerechtigkeitsorganisationen urgewald, 350.org, KoalaKollektiv sowie der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre, dass die Bank trotz Nachhaltigkeitsrhetorik nach wie vor zu viel Geld an fossile Unternehmen vergibt. Das aktuellste Beispiel ist ein revolvierender Kredit über 8 Milliarden Euro an den Öl- und Gaskonzern TotalEnergies, den die Deutschen Bank in einem Konsortium mit elf anderen Banken vergeben hat (1).

TotalEnergies gehört weltweit zu den Öl- und Gasunternehmen mit den größten Expansionsplänen. Weiterlesen

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