Kategorie: Hauptversammlung 2022

Stellungnahme von Market Forces zur Finanzierung neuer Kohleförderung durch die Deutsche Bank

Die Deutsche Bank bekennt sich zu den Zielen des Pariser Abkommens und zur Erreichung von Netto-Null-Emissionen bis 2050. Die Bank ist Unterzeichner des Paris Pledge for Action, der Klimaverpflichtung des deutschen Finanzsektors und der Net Zero Banking Alliance [1]. Der Vorstandsvorsitzende Christian Sewing hat auch öffentlich erklärt: „Der Kampf gegen den Klimawandel ist wahrscheinlich die größte Herausforderung, vor der die Menschheit steht, und wir Banken müssen uns grundlegend daran ausrichten.“ [2]

Die Behauptungen der Deutschen Bank müssen sich daran messen lassen, was nach Ansicht wissenschaftlicher und wirtschaftlicher Expertengremien erforderlich ist, um die globale Erwärmung auf 1,5 ºC zu begrenzen und bis 2050 weltweit Netto-Null-Emissionen zu erreichen. Weiterlesen

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HeidelbergCement missachtet Klimaschutz und Menschenrechte

Pressemitteilung vom 11.05.2022 zur Hauptversammlung der HeidelbergCement AG am 12.05.2022

  • Zweitgrößter Klimakiller unter den DAX-Unternehmen
  • Neokoloniale Geschäftstätigkeit in Indonesien, Palästina und der Westsahara

Ein Bündnis von Nichtregierungsorganisationen aus ROBIN WOOD, Watch Indonesia!, Pax Christi, Western Sahara Research (WSRW), cemEND-Bündnis und dem Dachverband der Kritischen Aktionär*innen verlangt von HeidelbergCement wirksame Maßnahmen für den Klimaschutz, die Achtung von Menschenrechten entlang der Lieferkette, die Achtung des Völkerrechts und die Einhaltung der UN-Leitlinien zum Schutz Indigener. Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre verlangt in seinen Gegenanträgen, Vorstand und Aufsichtsrat nicht zu entlasten.

Dachverband: „Klimasünder“ verschiebt Transformation auf die nächsten Jahrzehnte
HeidelbergCement produziert jährlich über 70 Millionen Tonnen CO2. Weiterlesen

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Sprechen Sie sich für existenzsichernde Löhne in Ihrer Lieferkette aus? Unsere Fragen an den Vorstand von Hugo Boss

Fragen von FEMNET, Kritische Aktionär:innen und Kampagne für Saubere Kleidung auf der HV 2022 von Hugo Boss

Xinjiang

US-Präsident Biden hat den Uyghur Forced Labor Prevention Act im Dezember 2021 unterzeichnet, der die Einfuhr von Waren aus der Xingjang Provinz in die USA verbietet, da von Zwangsarbeit ausgegangen werden muss. Auf der HV 2021 antwortete Hugo Boss auf die Frage, ob das Unternehmen Baumwolle aus der Region Xinjiang beziehe, mit nein. Auch Vorlieferanten seien überprüft worden. Neuere Recherchen von STRG_F und Panorama (5.Mai 2022) weisen nach, dass mit Hilfe einer Isotopen-Analyse, durchgeführt vom Agroisolab Jülich und der Fachhochschule Niederrhein, die Herkunft der Baumwolle aus einem Hemd von Hugo Boss aus Xinjiang bestimmt werden konnte.  Weiterlesen

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Was tun Sie , um Ihre Marktmacht nicht missbräuchlich einzusetzen? Unsere Fragen an den E.ON-Vorstand

Nutzung von Gas und Erneuerbare Energien

  • E.ON ist über seinen Pensionsfonds mit über 15 Prozent an der Gaspipeline Nord Stream 1 beteiligt. Sie wollen trotz des völkerrechtswidrigen Angriffskriegs von Russland gegen die Ukraine daran festhalten. Wie begründen Sie dies genau?
  • Haben Sie nicht zumindest intern Optionen über einen Ausstieg geprüft oder planen noch, dies genauer zu prüfen? Falls ja, unter welchen Bedingungen?
  • Sollte Russland kurzfristig kein Gas mehr liefern, was wären die konkreten Folgen für E.ON?
  • Wieviel Gas importierten E.ON oder E.ON-Töchter in 2021 und aus welchen Ländern konkret?
  • Wieviel Gas importierte E.ON in 2021 aus Russland? Was machte das in Prozent des von E.ON
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Können Sie versichern, dass Ihre Baumwolle nicht unter Einsatz von Zwangsarbeit gepflückt wurde? Unsere Fragen an den Adidas-Vorstand

Fragen an Adidas von Dachverband Kritische Aktionärinnen und Aktionäre, Kampagne für Saubere Kleidung e.V. und Clean Clothes Campaign zur Hauptversammlung 2022: 

Weiterhin Baumwolle mit hohem Zwangsarbeits-Risiko

Aktuelle Recherchen des investigativen Formats STRG_F (NDR/funk) zeigen, dass Adidas weiterhin Baumwolle aus der Region Xinjiang im Westen Chinas bezieht. Adidas hatte bisher öffentlich beteuert, keine Baumwolle mehr aus Xinjiang zu nutzen, da es dabei ein hohes Risiko gibt, dass die Baumwolle unter Zwangsarbeit produziert worden sein könnte.

In Zusammenarbeit mit dem Agroisolab Jülich und der Fachhochschule Niederrhein weist STRG_F mittels Isotopen-Analyse die Herkunft der Baumwolle in Kleidung von Adidas eindeutig aus Xinjiang nach: https://daserste.ndr.de/panorama/archiv/2022/Adidas-Hugo-Boss-Adidas-Baumwolle-aus-Zwangsarbeit,zwangsarbeit262.html Weiterlesen

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Warum beraubt HeidelbergCement die Bevölkerung am Kendeng-Gebirge ihrer Lebensgrundlage?

43 Fragen zur Hauptversammlung der HeidelbergCement AG / Klima- und Umweltschutz, menschenrechtliche Sorgfaltspflichten, Lieferkettengesetz, Geschäftstätigkeit in Indonesien, Palästina und Westsahara

A. Fragen zu Klimaschutz und Klimazielen

1. Der Vorstandsvorsitzende von HeidelbergCement, Dominik von Achten, sagte im Herbst letzten Jahres in einem Zeitungsinterview: „Klar ist, dass unser CO2-Ausstoß hoch ist. Aber wir können uns auch nicht über Nacht komplett ändern. … Ich fühle mich nicht als Klimasünder.“ (Süddeutsche Zeitung, 18.10.2021) Herr Achten, wie fühlen Sie sich dann?

2. Herr Achten, es geht nicht darum, dass sich HeidelbergCement über Nacht komplett ändert, aber es geht schon darum, dass die Reduktionsziele ehrgeiziger sein sollten. Weiterlesen

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Warum wird nicht mehr in den Konzernumbau und in die Entwicklung umweltfreundlicher und ressourceneffizienter Fahrzeuge investiert?

31 Fragen zur Hauptversammlung der BMW AG: Klimaschutz, Lieferkettengesetz, Produktion, Modellpolitik, Verkehrwwende, menschenrechtliche Sorgfaltspflichten, Indigene Guarani und brasilianisches BMW-Werk, Kurzarbeitergeld und Dividende, Autobahnanschluss durch das Münchner Hasenbergl

Die BMW-Großaktionär*innen Susanne Klatten und Stefan Quandt (rechts) erhalten den Löwenanteil ausgeschütteten Dividende von 3,8 Milliarden Euro. (Foto: Bund für Naturschutz Bayern)

A. Klimaschutz, menschenrechtliche Sorgfaltspflichten und Lieferkettengesetz

  1. Die EU-Kommission hat einen Entwurf für ein EU-Lieferkettengesetz vorgestellt, das europaweit verpflichtende Menschenrechts- und Umweltstandards für Unternehmen schaffen soll. Wie ist Ihre Position zu diesem Gesetzentwurf? Welche Regeln finden Sie sinnvoll? Welche Kritikpunkte haben Sie?
  2. Ab 2023 müssen Sie gemäß deutschem Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) vorbeugend gegen menschenrechtliche Verstöße im Rahmen Ihrer Auslandsgeschäfte bzw.
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Was sind Ihre konkreten Ziele für Ihre neue Rüstungsrichtlinie? Unsere Fragen an den Vorstand der Commerzbank

Klimaschutz und Ausschluss fossiler Energien

Die Commerzbank hat im Dezember 2021 eine neue Richtlinie für fossile Brennstoffe verabschiedet, die seit dem 1. Januar in Kraft ist. Grundsätzlich ist die positiv: Als erste große konventionelle Bank in Deutschland bekennt sich die Commerzbank zum Kohleausstieg 2030. Zudem legt sie auch die ersten ernsthafteren Ausschlusskriterien für Öl & Gas vor.

Um rechtzeitig „Coal-Zero“ bis 2030 zu erreichen, reicht die bisherige Richtlinie aber noch nicht. Auch sind fossile Expansionen weiterhin möglich. So vergibt die Commerzbank die Chance, ihr Portfolio jetzt konsequent auf einen 1,5 °C-kompatiblen Kurs entsprechend des Pariser Klimaschutzabkommens zu bringen.

  1. Bestandskunden der Commerzbank dürfen bis Ende 2025 weiterhin ihre Kohlekraftwerke und -minen expandieren.
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