Kategorie: Hauptversammlung 2025
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12. Mai 2025
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12. Mai 2025
- Rheinmetall: Festhalten an gefährlicher Expansionsstrategie trotz voller heimischer Auftragsbücher
- Hensoldt: Fragwürdige Kunden und Partnerschaften im Nahen Osten
- Daimler Truck: Militärfahrzeuge für Autokraten
Auf den Hauptversammlungen von Rheinmetall (am morgigen 13. Mai), Hensoldt und Daimler Truck (beide am 27. Mai) konfrontieren die „Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!“, der Dachverband Kritischer Aktionärinnen und Aktionäre, Facing Finance und Ohne Rüstung Leben die Unternehmensführungen mit scharfer Kritik. Sie werden ihr Rede- und Fragerecht bei den Hauptversammlungen nutzen und so die hochproblematischen Geschäftspraktiken der Konzerne in den Fokus rücken – etwa die Beteiligung an nuklearer Aufrüstung und Exporte an Staaten, die Menschenrechte verletzen oder in völkerrechtswidrige Kriegshandlungen verstrickt sind. Weiterlesen
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Ich heiße Dina Ndleleni und bin 63 Jahre alt. Ich bin Aktivistin des Women on Farm Projekts und eine ehemalige Landarbeiterin, die 53 Jahre lang auf kommerziellen Tafeltraubenfarmen in De Doorns im Hexriver Valley im Westkap von Südafrika gelebt und gearbeitet hat.
Im Juli 2022 wurde ich bei meiner Arbeit auf der Farm Mooigezicht Estates mit Dormex (das Cyanamid enthält) vergiftet. Diese Vergiftung hat sich auf alle Aspekte meines Lebens ausgewirkt. Meine Lunge wurde so stark geschädigt, dass ich meinen Arbeitsplatz und mein Einkommen verlor, weil ich arbeitsunfähig geworden bin. Ich leide seitdem unter irreversiblen, chronischen Atemwegsbeschwerden, die dazu führen, dass ich mehrmals im Jahr ins Krankenhaus muss, weil ich Probleme mit dem Atmen habe und künstlichen Sauerstoff brauche. Weiterlesen
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Zu TOP 3: Entlastung der Mitglieder des Vorstands
Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre beantragt, den Mitgliedern des Vorstands die Entlastung zu verweigern.
Begründung:
Der Vorstand der Porsche Holding SE kommt nicht hinreichend seiner Verantwortung nach, auf wirksame Maßnahmen für eine sozial- und klimagerechte Transformation bei seinen Hauptinvestments, der Volkswagen AG und der Porsche AG, hinzuwirken.
Porsche bringt Volkswagen zu unverantwortlich hohen Dividendenausschüttungen
Die vollkommen unverhältnismäßig hohe Dividendenvorschlag bei der kriselnden Volkswagen AG zeigt einmal mehr: Die Porsche Automobil Holding SE agiert unverantwortlich gemäß ihrem Eigeninteresse, der Umverteilung der Gewinne zugunsten der Familien Porsche und Piëch, statt im Sinne einer sozial und ökologisch tragfähigen Zukunftsperspektive für die Volkswagen AG. Weiterlesen
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Sehr geehrtes Aktionariat,
sehr geehrter Vorstand und Aufsichtsrat,
mein Name lautet Hana Obser, ich spreche für den Dachverband der Kritischen Aktionär:innen.
Laut aktuellem Geschäftsbericht stellt sich EnBW als Vorreiter in der Energiewende und als besonders nachhaltig agierendes Unternehmen dar. Doch trotz dieser Selbstdarstellung bezieht EnBW weiterhin Steinkohle aus Kolumbien – aus Regionen, in denen schwerwiegende Menschenrechtsverletzungen dokumentiert sind, insbesondere in Verbindung mit den Minen Cerrejón und Drummond. Es geht hier nicht nur um die Zerstörung der Umwelt, sondern um gewaltsame Vertreibungen und die gesundheitliche Schädigung der lokalen Bevölkerung.
EnBW behauptet, sich an das deutsche Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz zu halten, doch die Konzernerklärung bleibt in ihrer Wirkung vage und reduziert sich auf oberflächliche Audits. Weiterlesen
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Gegenantrag zu TOP 2: Beschlussfassung über die Verwendung des Bilanzgewinns für das Geschäftsjahr 2024
Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre beantragt, die von Vorstand und Aufsichtsrat vorgeschlagene Verwendung des Bilanzgewinns abzulehnen. Anstatt einer Dividende von 3,30 € pro Aktie sollen jeweils nur 2,70 € ausgezahlt werden. Die restlichen 0, 60€ pro Aktie, insgesamt 107.058.456 €, sollen einem Entschädigungsfonds zugeführt werden, der speziell Gemeinschaften unterstützen soll, die durch die Geschäftsaktivitäten von Heidelberg Materials beeinträchtigt wurden.
Begründung:
Die Profite des Unternehmens beruhen auf einer Wertschöpfungskette, die Umweltzerstörung, Menschenrechtsverletzungen und die Missachtung lokaler Gemeinschaften in Kauf nimmt – insbesondere im Globalen Süden. Weiterlesen
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Sehr geehrte Damen und Herren auf dem Podium,
sehr geehrter Herr Niedermaier, sehr geehrter Herr Martinez,
liebe Aktionärinnen und Aktionäre,
mein Name ist Lara Krahlisch, ich spreche heute im Namen des Dachverbands der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre. Wir vertreten Aktionärinnen und Aktionäre, denen verantwortungsvolles Wirtschaften wichtig ist – und bringen zugleich die Stimmen derjenigen mit, die von den Geschäftspraktiken der Alzchem Group AG unmittelbar betroffen sind.
Gemeinsam mit unseren Partnerorganisationen – dem Women on Farms Project aus Südafrika, INKOTA und PAN Germany – richten wir heute den Blick auf ein Produkt, das Ihre Bilanzen stärkt, aber auf Feldern im Globalen Süden fatale Folgen haben kann: Dormex. Weiterlesen
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Sehr geehrte Damen und Herren,
ich heiße Moritz Leiner, ich arbeite bei der gemeinnützigen Umwelt- und Menschenrechtsorganisation urgewald und vertrete hier heute den Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre.
Sie, Herr Lewis, haben in Ihrer Eröffnungsrede ja eine Metapher rund um den Düsseldorf Marathon vor zwei Wochen und Ihrer Teilnahme an einer Staffel bemüht. Ich möchte es Ihnen gleich tun: Stellen Sie sich vor: Sie trainieren für einen Marathon und rauchen dabei jeden Tag eine Schachtel Zigaretten. Sie werden mir zustimmen: das passt wirklich nicht zusammen. Genau das macht Uniper aber aktuell beim Versuch, Netto-Null Emissionen zu erreichen und gleichzeitig weiter in fossile Brennstoffe zu investieren: Statt frische Luft (also: klare Pläne für den Ausstieg aus allen fossilen Brennstoffen zu formulieren, setzt Uniper weiter auf Rauchen (also: auf die Ausweitung des Geschäfts mit klimaschädlichem, fossilem Gas). Weiterlesen
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Sehr geehrte Damen und Herren,
mein Name ist Nora Klemm, ich arbeite bei der Umwelt- und Menschenrechtsorganisation urgewald und habe Stimmrechte vom Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre erhalten.
Bei urgewald treibt uns besonders die Klimakrise um und welche Rolle Versicherungen bei ihrer Bekämpfung spielen können. Dazu habe ich eine Reihe von Fragen:
- Dem Rainforest Action Network liegt ein Versicherungszertifikat vor, das belegt, dass Sie die Versicherungsbeteiligung über Ihr Tochterunternehmen HDI Global Specialty SE an dem US-LNG-Terminal Cameron LNG im letzten Jahr verlängert haben. Bereits letztes Jahr wiesen wir auf die zahlreichen Umweltprobleme u. a. durch Fracking sowie menschenrechtsbezogene Probleme wie Umweltrassismus im Zusammenhang mit der Versicherung von LNG-Terminals in den USA hin.
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