Kategorie: Hauptversammlung 2025

Mercedes-Benz Group AG Menschenrechte Klimaschutz Hauptversammlung 2025

„Die Anti-E-Auto-Strategie von Mercedes“: Rede von Markus Dufner

Hauptversammlung der Mercedes-Benz AG am 7.5. 2025

Markus Dufner, Geschäftsführer des Dachverbands (links) warf Mercedes-Chef Ola Källenius vor, Verluste mit massivem Stellenabbau wettmachen zu wollen.

Sehr geehrte Mitglieder des Vorstands und Aufsichtsrats, sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,

mein Name ist Markus Dufner. Ich bin Geschäftsführer des Dachverbands der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre. Mit unseren 30 Mitgliedsorganisationen sowie Kooperationspartnern aus den Bereichen Umwelt und Menschenrechte repräsentieren wir einen Teil der Zivilgesellschaft. Zudem ist der Dachverband Mitglied der Klimaallianz Deutschland mit 155 Mitgliedsorganisationen. Zur heutigen Hauptversammlung wurden uns die Stimmrechte für rund 20.000 Aktien übertragen. 

Herr Dr. Brudermüller, Sie leiten heute zum ersten Mal die Hauptversammlung der Mercedes-Benz Group AG. Weiterlesen

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Deutsche Bank AG Hauptversammlung 2025

Täglich 45 Millionen US-Dollar an die fossile Industrie: Unsere Gegenanträge

Zu Tagesordnungspunkt 3: Entlastung der Mitglieder des Vorstands für das Geschäftsjahr 2024

Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre beantragt, den Mitgliedern des Vorstands die Entlastung zu verweigern.

Begründung:

Der Vorstand der Deutschen Bank AG wird seinem eigenen Bekenntnis zur Einhaltung internationaler Klimaziele und Sustainable Finance nicht gerecht. Die Deutsche Bank bleibt die Großbank in Deutschland, die am meisten in die Finanzierung fossiler Energien und waldzerstörender Geschäftsmodelle involviert ist.

Täglich 45 Millionen US-Dollar an die fossile Industrie

Seit dem Pariser Klimaabkommen bis Ende 2023 hat die Deutsche Bank 132,4 Mrd. US-Dollar über Kredite oder die Ausgabe von Aktien und Anleihen an die fossile Industrie vergeben[1]. Weiterlesen

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Uniper SE Pressemitteilung Hauptversammlung 2025

Uniper: Bundesregierung muss Klimaziele und Versorgungssicherheit priorisieren statt an fossile Konzerne zu verkaufen

  • Uniper vertagt Klimaziele und setzt fahrlässig weiter auf fossiles Gas
  • Bundesregierung muss Strategie für den Gasausstieg bis 2035 festlegen
  • Geplante Reprivatisierung gefährdet Klimaziele und Versorgungssicherheit

Berlin, 07.05.2025. Anlässlich der morgigen Hauptversammlung von Uniper kritisieren die zivilgesellschaftlichen Organisationen urgewald, communia und der Dachverband der Kritischen Aktionär*innen das fahrlässige Festhalten am klimaschädlichen Geschäftsmodell und die geplante Reprivatisierung, die auch systemkritische Infrastruktur beinhalten würde.

Die NGOs sehen keinerlei Fortschritt bei Uniper, sich von fossilen Energieträgern zu lösen. Im Gegenteil: Uniper vertagt die eigenen Klimaziele (Scope 1 und 2) von 2035 auf 2040. Zudem schloss das staatlich kontrollierte Unternehmen neben bereits bestehenden Langfrist-Gaslieferverträgen mit der staatlichen, aserbaidschanischen Ölgesellschaft SOCAR und dem australischen Konzern Woodside in den letzten Monaten weitere klimaschädliche Gasimport-Verträge mit Woodside und ConocoPhillips ab. Weiterlesen

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Porsche AG Hauptversammlung 2025

Katastrophale Klimabilanz und klimafeindliches Lobbying: Unser Gegenantrag

Zu TOP 3: Entlastung der Mitglieder des Vorstands für das Geschäftsjahr 2024

Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre beantragt, den Mitgliedern des Vorstands die Entlastung zu verweigern.

Begründung:

Der Vorstand der Porsche AG kommt weiterhin nicht hinreichend seiner Verantwortung nach, wirksame Maßnahmen für den Klimaschutz umzusetzen.

Katastrophale Klimabilanz und Klimaziele in Gefahr

Dank einheitlicher EU-Berichtsregeln legt nun auch Porsche erstmals die vollständige Klimabilanz offen, inklusiver der relevanten Angabe der Emissionen, die aus der im letzten Geschäftsjahr verkaufen Produkte entstehen werden (Scope 3.11). Die Jahre zuvor hatte es Porsche nicht für nötig gehalten, der Öffentlichkeit den Klimaschaden mitzuteilen, der durch die verkauften Verbrenner und Plug-in-Hybride entsteht. Weiterlesen

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Deutsche Lufthansa AG Klimaschutz Hauptversammlung 2025

Irreführende Klimaschutz-Werbung der Lufthansa: Rede von Markus Dufner

Rede auf der Hauptversammlung der Deutschen Lufthansa AG am 6. Mai 2025

Sehr geehrter Herr Spohr, sehr geehrter Herr Kley, sehr geehrte Mitglieder des Vorstands und Aufsichtsrats, sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,

mein Name ist Markus Dufner. Ich bin Geschäftsführer des Dachverbands der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre. Mit unseren 30 Mitgliedsorganisationen sowie Kooperationspartner aus den Bereichen Umwelt und Menschenrechte repräsentieren wir einen Teil der Zivilgesellschaft. Zudem ist der Dachverband Mitglied der Klimaallianz Deutschland mit 155 Mitgliedsorganisationen. Zur heutigen Hauptversammlung wurden uns die Stimmrechte für mehr als 272.000 Aktien übertragen.

Auf der heutigen Hauptversammlung möchte ich hauptsächlich über Klimaschutz im Lufthansa-Konzern und eine Klimaklage gegen die Deutsche Lufhansa sprechen. Weiterlesen

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BMW AG Klimaschutz Hauptversammlung 2025

Dividende und Treibhausgas-Emissionen senken: Unsere Gegenanträge

Gegenanträge des Dachverbands der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre
zur Hauptversammlung der BMW AG am 14. Mai 2025 in München


Gegenantrag zu Tagesordnungspunkt 2: Verwendung des Bilanzgewinns

Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre beantragt, die von Vorstand und Aufsichtsrat vorgeschlagene Verwendung des Bilanzgewinns abzulehnen.

Begründung:

Die vorgeschlagene Dividende von 4,30 Euro ist zu hoch. Angesichts des Investitionsbedarfs in Klima- und Umweltschutz sowie in nachhaltige Elektromobilität fordert der Dachverband, die Ausschüttung der Dividende auf 10 Cent je Stückaktie und 12 Cent je Vorzugsaktie zu begrenzen.

Der verbleibende Betrag soll in die anderen Gewinnrücklagen eingestellt werden.

Gegenantrag zu Tagesordnungspunkt 3: Entlastung der Mitglieder des Vorstands

Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre beantragt, die Mitglieder des Vorstands für das Geschäftshahr 2024 nicht zu entlasten. Weiterlesen

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Menschenrechte Traton SE Hauptversammlung 2025

Traton-Tochter Scania Brasil muss sich seiner historischen Verantwortung stellen

Gegenantrag des Dachverbands der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre
zur Hauptversammlung der Traton AG am 14.05.2025


Gegenantrag zu Tagesordnungspunkt 4: Entlastung der Mitglieder des Vorstands


Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre beantragt, die Mitglieder des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2024 nicht zu entlasten.

Begründung:
Der Aufsichtsrat der Traton SE kommt seiner Verantwortung nicht nach, sich umfassend zu dem Menschenrechtsverletzungen in der Firmenhistorie zu bekennen.

Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionären hatte TRATON SE im vergangenen Jahr aufgefordert, sich endlich seiner historischen Verantwortung zu stellen und die Kollaboration ihrer heutigen Tochterfirma Scania Brasil mit der brasilianischen Militärdiktatur zu untersuchen. Der Dachverband hat dazu eine Reihe von historischen Belegen angesprochen und diese in einem Redebeitrag auf der HV 2024 dargelegt und TRATON SE zum Handeln aufgefordert. Weiterlesen

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BASF SE Hauptversammlung 2025

„Ab wann wird Engagement ohne sinnvolle Veränderungen zur Untätigkeit?“: Rede von Gomotsegang Brown Matloko, Wonderkop Community

Sehr geehrte Mitglieder des Vorstands und Aufsichtsrats,
sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,

Ich heiße Gomotsegang Brown Matloko und komme aus der Gemeinde Wonderkop in Marikana. Ich wende mich direkt aus Südafrika an Sie, um die Wirksamkeit – oder besser gesagt, die mangelnde Wirksamkeit – der BASF Maßnahmen zur Einhaltung von Menschenrechten und umweltbezogener Sorgfaltspflicht entlang der Lieferkette zu thematisieren.

Die BASF betont zu Recht ihr Engagement für Nachhaltigkeit und verantwortungsvolle Beschaffung. Diese Verpflichtungen auf dem Papier sind lobenswert. Der wahre Maßstab für Engagement und Verantwortung sind jedoch nicht Grundsatzpapiere, sondern greifbare Lösungen für aufgezeigte Probleme vor Ort. Bei der Platinumbeschaffung von Sibanye-Stillwater in Südafrika, sehen wir eine erhebliche und anhaltende Kluft zwischen erklärten Absichten und der Realität. Weiterlesen

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