Kategorie: Kampagne Plough Back The Fruits

„Lonmin mit neuer Welle des Protests konfrontiert“

Zur Hauptversammlung des britisch-südafrikanischen Bergbaukonzerns Lonmin am 15. März 2018 haben wir in London zusammen mit weiteren zivilgesellschaftlichen Organisationen das Unternehmen lautstark aufgefordert, für menschenwürdige Lebensbedinungen seiner Bergleute zu sorgen

In unserem Video stellen die Teilnehmer*innen unserer Delegation aus Südafrika, die Bürgerrechtlerin Thumeka Magwangqana, Bischof Johannes Seoka und Anwalt Andries Nkome, ihre Forderungen vor:

Lonmin weigert sich weiter, sich offiziell als Unternehmen gegenüber den Opfern des Massakers von Marikana zu entschuldigen, bei dem 34 friedlich streikende Minenarbeiter von der südafrikanischen Polizei erschossen wurden und für welches Lonmin mit die Verantwortung trägt. Das Unternehmen weigert sich auch weiterhin, Entschädigungen an die Opfer und Hinterbliebenen zu zahlen. Weiterlesen

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Lonmin und BASF zur Verantwortung ziehen!

Mahnwache vor der Hauptversammlung von Lonmin in London

Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre und das südafrikanisch-europäische Netzwerk Plough Back the Fruits fordern den britisch-südafrikanischen Bergbaukonzern Lonmin anlässlich seiner Hauptversammlung am 15. März in London auf, seinen sozialen und arbeitsrechtlichen Verpflichtungen endlich nachzukommen

Zusammen mit südafrikanischen und britischen Nichtregierungsorganisationen erinnern die Kritischen Aktionäre vor Beginn der Hauptversammlung mit einer Mahnwache vor dem Lincoln Center in der Londoner City an 34 Lonmin-Bergleute, die am 16. August 2012 in Marikana getötet wurden. Vom Platin-Hauptabnehmer BASF verlangt der Dachverband die Veröffentlichung der kompletten Lonmin-Audits.

Der südafrikanische Bischof Johannes Seoka, der bereits 2017 auf der Hauptversammlung von Lonmin sprach, wird das Management auffordern, Verantwortung für seine Arbeiter, die Gemeinschaft von Marikana und die Umwelt zu übernehmen. Weiterlesen

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Lonmin und BASF zur Verantwortung ziehen

  • Marikana Solidarity Week vom 12. – 16. März in London
  • Kritische Aktionärinnen und Aktionäre bei Hauptversammlung des britisch-südafrikanischen Bergbaukonzerns Lonmin
  • Übernahme durch Sibanye-Stillwater bedroht die Zukunft von 13.000 Bergleuten
  • Platin-Abnehmer BASF muss endlich Lonmin-Audits publizieren


Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre und das südafrikanisch-europäische Netzwerk Plough Back the Fruits fordern den britisch-südafrikanischen Bergbaukonzern Lonmin anlässlich seiner Hauptversammlung am 15. März in London auf, seinen sozialen und arbeitsrechtlichen Verpflichtungen endlich nachzukommen. Zusammen mit südafrikanischen und britischen Nichtregierungsorganisationen erinnern die Kritischen Aktionäre vor Beginn der Hauptversammlung mit einer Mahnwache vor dem Lincoln Center in der Londoner City an 34 Lonmin-Bergleute, die am 16.
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Rede von Mzoxolo Madigwana

Ich heiße Mzoxolo Magidwana, ich bin 29 Jahre alt.

Ich habe 2011 angefangen bei Lonmin zu arbeiten. Ich bin einer der Arbeiter, die 2012 beim Streik dabei waren, beim Streik, bei dem 34 Minenarbeiter erschossen worden sind. Am 16 August 2012, am Tag des Massakers, wurde ich von 9 Gewehrkugeln der Polizei getroffen. 2 Kugeln sind durch meinen Körper durchgegangen, 7 Kugeln wurden mir im Spital entfernt. Deswegen nennen sie mich in Marikana auch „dead man walking“.

Es grenzt an ein Wunder, dass ich überlebt habe. Ich war 6 Monate lang in der Intensivstation, danach musste ich erst wieder lernen zu gehen. Weiterlesen

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Rede von Bischof Johannes Seoka

(Begrüßung und Einleitung: improvisiert)

2015, nach meinen ersten Besuch hier haben Sie einen Audit bei Lonmin durchgeführt und anschließend behauptet, dass Lonmin, bis auf einige in naher Zukunft lösbare kleinere Umweltprobleme, auf einem guten Weg wäre… 2016, bei meinem zweiten Besuch, habe ich darauf hingewiesen, dass die Realität und die Ergebnisse ihres Audits nicht übereinstimmen und habe unsere Einladung an Sie, sich selbst vor Ort ein Bild zu machen, wiederholt.

Letztes Jahr sind Sie dann meiner Einladung gefolgt und haben im Mai 2016 eine Delegation nach Südafrika entsandt, die sich in Marikana umgesehen hat. Seitdem sind Sie mehrmals wiedergekommen und haben Konferenzen, Dialoge und runde Tische initiiert. Weiterlesen

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Soziale Verantwortlichkeit? BASF verliert seine Glaubwürdigkeit vollends

Zur BASF-Hauptversammlung im fünften Jahr nach dem Massaker von Marikana in Südafrika

Heute fand die BASF-Hauptversammlung im Rosengarten statt. Wie schon 2015 und 2016 war es eine Delegation aus Südafrika, die für angespannte und beklemmende Atmosphäre sorgte. Die Delegation, die von den Nachwirkungen des Massakers von Marikana berichtete, bestand aus Bischof Jo Seoka und Joseph Mathunjwa, dem Präsidenten der AMCU, der größten Gewerkschaft im Platinum Belt in Südafrika. Darüber hinaus war ein südafrikanischer Minenarbeiter, Mzoxolo Magidwana , der beim Massaker von Marikana schwer verletzt wurde, Teil der Delegation. Es war sein Bericht, der das Publikum nachhaltig erschütterte:

„Weiterhin lebt die Mehrheit der Lonmin-Arbeiter und Arbeiterinnen in mit Ratten verseuchten Wellblechhütten-Slums. Weiterlesen

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„Lonmin soll sich endlich entschuldigen!“

Fünf Jahre nach dem Massaker von Marikana fordert Bischof Seoka vom britisch-südafrikanischen Bergbaukonzern die Einlösung von Versprechen
Kritische Aktionäre und BASF Catalysts Group diskutieren am 2. Februar

Ein internationales Bündnis von Nichtregierungsorganisationen hat den Druck auf das britisch-südafrikanische Bergbauunternehmen Lonmin erhöht, damit dieses endlich guten Willen zeigt. Auf der Hauptversammlung des weltweit drittgrößten Platin-Produzenten in London verlangte das vom südafrikanischen Bischof Johannes Seoka angeführte Bündnis, Lonmin müsse sich für seine Mitschuld am Massaker von Marikana endlich öffentlich entschuldigen.

Zwar bedauern einzelne Vertreter von Lonmin wie der Vorstandsvorsitzende (CEO) Ben Magara die Vorfälle, die am 16. August zum Tod von 34 Bergleuten führten. Weiterlesen

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Nichtregierungsorganisationen stellen Lonmin ein Ultimatum

Bergbaukonzern soll fünf Jahre nach dem Massaker von Marikana Versprechungen einlösen
Kritische Aktionäre am 26. Januar bei Hauptversammlung in London

Der südafrikanische Bischof Johannes Seoka wird zusammen mit internationalen Solidaritätsgruppen am 26. Januar den britisch-südafrikanischen Bergbaukonzern auffordern, bis zum 16. August 2017 die zugesagte Opferentschädigung zu zahlen und die Lebensbedingungen seiner Arbeiter zu verbessern. Das Datum ist der fünfte Jahrestag des Massakers von Marikana, bei dem die südafrikanische Polizei 34 streikende Bergleute erschoss.

WANN? Donnerstag, 26. Januar 2017, 9:30 Uhr – 10:15 Uhr

WO? Vor der Hauptversammlung von Lonmin, Haberdashers’ Hall, 18 W Smithfield,
London EC1A 9HQ

WAS? Eine düstere Hommage für die 34 Bergleute, die am 16. Weiterlesen

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