Heckler & Koch AG Menschenrechte Hauptversammlung 2025

Ungeklärte Risiken durch Drohnenabwehr und KI: Unsere Gegenanträge zur Hauptversammlung der Heckler & Koch AG

Ausnahmegenehmigungen in der Grünen-Länder-Strategie: Heckler & Koch-Vorstandsvorsitzender Jens Bodo Koch

Gegenanträge des Dachverbands der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre zur virtuellen Hauptversammlung der H&K AG am 9. Juli 2025

Gegenantrag zu TOP 2: Verwendung des Bilanzgewinns
Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre lehnt die vom Vorstand und vom Aufsichtsrat vorgeschlagene Verwendung des Bilanzgewinns ab und beantragt Folgendes:

Vortrag des Restbetrags in Höhe von EUR 210.301.139,71 auf neue Rechnung.
Ausschüttung einer Dividende in Höhe von EUR 0,01 je dividendenberechtigter Stückaktie, das entspricht bei 35.482.784 dividendenberechtigten Stückaktien einem Gesamtbetrag von EUR 354.827,84.

Begründung:
Die vom Vorstand und Aufsichtsrat vorgeschlagene Ausschüttung einer Dividende von 0,06 Euro je dividendenberechtigter Stückaktie ist zu hoch. Weiterlesen

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.kritischeaktionaere.de/heckler-koch/ungeklaerte-risiken-durch-drohnenabwehr-und-ki-unsere-gegenantraege-zur-hauptversammlung-der-heckler-koch-ag/

HHLA AG Klimaschutz Hauptversammlung 2025

Warnungen vor MSC in den Wind geschlagen: Unsere Gegenanträge zur Hauptversammlung 2025 der HHLA AG

Machtpoker im Hamburger Hafen: v.l. MSC-Eigentümer Gianluigi Aponte, Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg und HHLA-Vorstandsvorsitzende Angela Titzrath

Hauptversammlung der Hamburger Hafen und Logistik AG am 03.07.2025

Gegenantrag zu Tagesordnungspunkt 2: Verwendung des Bilanzgewinns

Der Dachverband lehnt die von Vorstand und Aufsichtsrat vorgeschlagene Verwendung des Bilanzgewinns für das Geschäftsjahr 2024 ab.

Begründung:

Es ist schon ein außergewöhnlicher Vorgang, dass die HHLA AG eine Ad-hoc-Mitteilung der der Mehrheitsaktionärin, der Port of Hamburg Beteiligungsgesellschaft SE, herausgibt, die einen Gegenantrag zur Verwendung des Bilanzgewinns beinhaltet.

„Ad hoc: Mehrheitsaktionärin stellt Gegenantrag auf Reduzierung der Dividende
Die Port of Hamburg Beteiligungsgesellschaft SE, die insgesamt rund 90,4 Prozent des Grundkapitals der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) hält, hat heute einen Gegenantrag zu Tagesordnungspunkt 2 der für den 3. Weiterlesen

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.kritischeaktionaere.de/hhla/warnungen-vor-msc-in-den-wind-geschlagen-unsere-gegenantraege-zur-hauptversammlung-2025-der-hhla-ag/

Pressemitteilung DWS Group Hauptversammlung 2025

DWS: NGOs kritisieren leere ESG-Versprechen

  • Neueste Statements: Offenbar sinkende Nachhaltigkeitsambitionen
  • Finanzrecherchen: 8,7 Milliarden Euro für Fossile in DWS-„ESG-Fonds“
  • Rüstung: Kritik an erleichterten Bedingungen für Artikel-8-ESG-Fonds

    Pressemitteilung – Berlin/Köln, 12. Juni 2025

Vor der Aktionärsversammlung der Deutsche-Bank-Tochter DWS am Freitag üben der Dachverband der Kritischen Aktionär*innen, Facing Finance und urgewald Kritik an klimaschädlichen und menschenrechtlich fragwürdigen Investitionen des Fondsanbieters. Dies tun sie gemeinsam mit Philippe Diaz, ehemaliger Mitarbeiter des WWF, der durch seine öffentliche Greenwashing-Kritik im Zusammenhang mit einem DWS-Fonds bekannt geworden ist[1], welcher zusammen mit dem WWF aufgelegt wurde. Das Bündnis bemängelt außerdem die Abschwächung der Nachhaltigkeitsbemühungen der DWS, was sich aus der vorab veröffentlichten Rede von Konzernchef Stefan Hoops[2] herauslesen lässt. Weiterlesen

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.kritischeaktionaere.de/dws/dws-ngos-kritisieren-leere-esg-versprechen/

Mainova AG Hauptversammlung 2025

Energie- und Wärmewende weder sozial noch klimagerecht: Unser Gegenantrag

Zu Tagesordnungspunkt 2: Entlastung der Mitglieder des Vorstands für das Geschäftsjahr 2024

Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre beantragt, den Mitgliedern des Vorstands die Entlastung zu verweigern.

Begründung:

Der Vorstand der Mainova ist seiner Verantwortung nicht hinreichend nachgekommen, wirksamere Maßnahmen für den Klimaschutz und menschenrechtliche Sorgfalt umzusetzen.

„Klimaneutralität 2040“ nicht nachvollziehbar: Keine Klimaziele für Scope 3

Dank einheitlicher EU-Vorgaben hat nun erstmals auch Mainova die eigene Klimabilanz offengelegt. Aufgrund der bisherigen Intransparenz ist ein Vergleich zu den Vorjahren nicht möglich. Die direkten Emissionen (Scope 1) sind mit fast einer Millionen Tonnen CO2 sehr hoch und zeigen, wie weit Mainova noch in der fossilen, massiv klimaschädlichen Energieversorgung verhaftet ist. Weiterlesen

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.kritischeaktionaere.de/mainova-ag/energie-und-waermewende-weder-sozial-noch-klimagerecht-unser-gegenantrag/

Renk AG Hauptversammlung 2025

„Haben Sie Geschäfte zum Schutz von Menschenrechten abgelehnt?“: Rede von Tilman Massa

Sehr geehrte Damen und Herren,
sehr geehrter Vorstand und Aufsichtsrat,

ich spreche für den Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre. Mit den uns übertragenen Stimmrechten fordern wir von Renk Transparenz, eine effektive Umsetzung menschenrechtlicher Sorgfaltspflichten sowie nicht erst aus aktuellen Anlässen ein Ende von Rüstungsexporten an Staaten, die Menschenrechte verletzen oder in völkerrechtswidrige Kriegshandlungen verstrickt sind.

Ausländische Produktions- und Vertriebsstandorte

  1. Welche Produkte werden jeweils an den ausländischen Vertriebs- und Produktionsstandorten in der Türkei, den Vereinigten Arabischen Emiraten, China und Indien hergestellt? Bitte schlüsseln Sie die Antwort nach dem jeweiligen Produktionsstandort auf und auch, ob die jeweiligen Produkte nur dort exklusiv hergestellt werden.
Weiterlesen

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.kritischeaktionaere.de/renk/haben-sie-geschaefte-zum-schutz-von-menschenrechten-abgelehnt-rede-von-tilman-massa/

DWS Group Hauptversammlung 2025

Greenwashing-Verstöße häufen sich weiterhin an: Unsere Gegenanträge

Zu Tagesordnungspunkt 3: Entlastung der persönlich haftenden Gesellschafterin für das Geschäftsjahr 2024

Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre beantragt, der persönlich haftenden Gesellschafterin die Entlastung zu verweigern.

Begründung:

Die persönlich haftende Gesellschafterin hat es versäumt, die langjährigen und anhaltenden Skandale rund um Greenwashing angemessen aufzuarbeiten und die Integrität nachhaltiger Finanzprodukte sicherzustellen.

Die DWS musste wegen Greenwashing und durch Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Frankfurt Strafzahlungen in Höhe von 25 Millionen Euro leisten. Erheblich höher fällt der Reputationsschaden für die DWS aus. Hintergrund waren irreführender Angaben zu angeblich nachhaltigen Investitionspraktiken. Die Staatsanwaltschaft stellte Verstöße gegen das Kapitalanlagegesetz fest. Es handelte sich dabei um die höchste Strafe, die jemals in Deutschland wegen Greenwashing-Delikten verhängt wurde. Weiterlesen

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.kritischeaktionaere.de/dws/greenwashing-verstoesse-haeufen-sich-weiterhin-an-unsere-gegenantraege/

Evonik Industries AG Hauptversammlung 2025

„Intransparenz bei Maßnahmen menschenrechtlicher Sorgfalt in Ihren Lieferketten“: Rede von Tilman Massa

Sehr geehrte Damen und Herren,
sehr geehrter Vorstand und Aufsichtsrat,

ich spreche für den Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre. Mit den uns übertragenen Stimmrechten fordern wir von Evonik deutlich effektivere Maßnahmen gegen die Klimakrise sowie für den Schutz von Umwelt und Menschenrechten ein.

Vor 80 Jahren wurde Europa vom nationalsozialistischen Terrorregime endgültig befreit. Herr Kullmann, ich möchte Ihnen danken, dass Sie, zusammen mit vielen weiteren Vorstandsvorsitzenden deutscher Unternehmen die Erklärung unterzeichnet haben, in dem Sie sich aus der daraus folgenden Verantwortung, die keinen Schlussstrich kennen kann, bekennen. Danke für Ihre klaren Worte, dass eben vor allem auch deutsche Unternehmen dazu beitrugen, ich zitiere: „die Herrschaft der Nationalsozialisten zu festigen. Weiterlesen

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.kritischeaktionaere.de/evonik-industries-ag/intransparenz-bei-massnahmen-menschenrechtlicher-sorgfalt-in-ihren-lieferketten-rede-von-tilman-massa/

Lieferkettengesetz Rüstungsexporte Daimler Truck AG Klimaschutz Hauptversammlung 2025

„Daimler Truck möchte das Geschäft mit Militärfahrzeugen zwar ausbauen, jedoch nicht als Rüstungsunternehmen gelten“: Rede von Charlotte Kehne

Aufsichtsratsvorsitzender Joe Kaeser musste den Vorwurf von Charlotte Kehne (Ohne Rüstung Leben) anhören: „Die Präsenz auf der IDEX 2025 in den Vereinigten Arabischen Emiraten unterstreicht, dass Sie nicht davor zurückschrecken, an Autokraten und in Krisenregionen zu liefern.“

Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre, sehr geehrte Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats,

mein Name ist Charlotte Kehne und ich spreche hier heute für die Organisation Ohne Rüstung Leben, eine der Mitgliedsorganisationen des Dachverbands Kritischer Aktionärinnen und Aktionäre, zum Gegenantrag des Dachverbands zu TOP 3.

Daimler Truck ist Mitglied im Bundesverband der deutschen Sicherheits- und Verteidigungsindustrie (BDSV), der Interessensvertretung der deutschen Rüstungsindustrie. Auf der Rüstungsmesse IDEX 2025 in Abu Dhabi zeigte Mercedes-Benz Special Trucks einen Ausschnitt seiner Militärfahrzeuge und buhlte mit Fahrzeugen, ich zitiere, »die insbesondere für den robusten Einsatz bei großer Hitze und in staubig-sandigen Gebieten ausgelegt sind« um Kunden im Nahen Osten. Weiterlesen

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.kritischeaktionaere.de/daimler-truck/daimler-truck-moechte-das-geschaeft-mit-militaerfahrzeugen-zwar-ausbauen-jedoch-nicht-als-ruestungsunternehmen-gelten-rede-von-charlotte-kehne/