EnBW AG Pressemitteilung Rohstoffe – im Konflikt mit Menschenrechten

Kein Nachhaltigkeitspreis für EnBW!

Anlässlich der CSR-Preisverleihung der Bundesregierung am 3. April 2025 kritisieren zivilgesellschaftliche Organisationen die Nominierung des Energiekonzerns EnBW

Am 3. April vergibt die Bundesregierung ihren jährlichen „Corporate Social Responsibility“-Preis (CSR-Preis) – unter anderem für vorbildliche Geschäftspraktiken und den Schutz von Klima und Umwelt. In der Kategorie „konstruktive Stakeholder-Einbindung“ ist dafür auch EnBW nominiert. Das Energie-Unternehmen im Besitz von Land und Kommunen aus Baden-Württemberg verbrennt seit Jahren Steinkohle aus kolumbianischen Tagebauen. Deren Betreiber, die multinationalen Konzerne Glencore, Drummond und CNR, sind für eine Vielzahl von Menschenrechtsverletzungen und Umweltverschmutzung verantwortlich.

„Gemeinden in Kolumbien prangern seit Jahrzehnten an, dass Kritiker*innen des Steinkohle-Bergbaus immer wieder bedroht und angegriffen werden. Weiterlesen

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Pressemitteilung Lieferkettengesetz Menschenrechte

Kritik an Entwurf des Koalitionsvertrags: Lieferkettengesetz nicht verhandelbar

Zu den öffentlich gewordenen Vorschlägen der Union, das deutsche Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz abzuschaffen und die im vergangenen Jahr verabschiedete EU-Lieferkettenrichtlinie zu verhindern, erklärt Heike Drillisch von der Initiative Lieferkettengesetz:

Die Forderungen der Union aus den Koalitionsverhandlungen sind ein Frontalangriff auf sämtliche Menschenrechts- und Umweltstandards für Unternehmen. Globale Geschäfte dürfen kein rechtsfreier Raum sein.

Wir appellieren an die SPD, den Versuch der Union zu stoppen, zentrale Gesetze zum Schutz von Menschenrechten, Umwelt und Klima in Deutschland und der EU zu schreddern. Die Union erinnern wir daran, dass sie das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz 2021 selbst beschlossen hat, und fordern sie auf, weiterhin zu ihren Werten zu stehen. Weiterlesen

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Deutsche Telekom AG Hauptversammlung 2025

Skandallöse Forderung nach DOGE für Europa: Unsere Gegenanträge

Zu Tagesordnungspunkt 3: Beschlussfassung über die Entlastung der Mitglieder des Vorstands

Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre beantragt, den Mitgliedern des Vorstands die Entlastung zu verweigern.

Begründung:

Der Vorstand der Deutschen Telekom wird seiner Verantwortung nicht gerecht und schädigt das Image des Unternehmens.

Skandallöse Forderung nach DOGE für Europa
Auf der weltgrößten Mobilfunkmesse am 3. März in Barcelona sorgte der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Telekom, Timotheus Höttges, mit einer skandalösen Forderung für Aufsehen: „Was Europa braucht, ist ein DOGE“, sagte Höttges am Montag auf der weltgrößten Mobilfunkmesse MWC in Barcelona. (vgl. Video: https://www.mwcbarcelona.com/highlights/keynote-4#tab-marc-murtra, 22 Min. 27 Sek.)

DOGE ist das Department of Department of Government Efficiency. Weiterlesen

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Aurubis AG Lieferkettengesetz Menschenrechte Hauptversammlung 2025

BAFA-Beschwerde und mangelnde Transparenz in der Lieferkette: Unsere Gegenanträge

Protestaktion in Mexiko: Die Ausschüsse für das Einzugsgebiet des Sonora-Flusses verlangen „Gesundheit für unsere Kinder“ (Foto: PODER). Auf dem Bild rechts ist die Mine Cobre Panama zu sehen. (Foto: CIAM)

Gegenantrag zu TOP 2: Beschlussfassung über die Verwendung des Bilanzgewinns

Die vorgeschlagene Verwendung des Bilanzgewinns wird abgelehnt.

Begründung:

Wir lehnen den Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat ab, den im festgestellten Jahresabschluss der Aurubis AG zum 30.09.2024 ausgewiesenen Bilanzgewinn in Höhe von 211.383.521,48 € zur Ausschüttung einer Dividende von 1,50 € je dividendenberechtigter Stückaktie – also insgesamt 65.488.545,00 € auf das dividendenberechtigte Grundkapital in Höhe von 111.767.116,80 € – an die Aktionäre zu verwenden. Weiterlesen

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Aurubis AG Rohstoffe – im Konflikt mit Menschenrechten Lieferkettengesetz Veranstaltung Hauptversammlung 2025

Aurubis – Nachhaltigkeit durch neokoloniale Ausbeutung?

Mine Cobre Panama (Foto: CIAM)

Einladung zur hybriden Infoveranstaltung am Vorabend der Hauptversammlung von Europas größtem Kupferkonzern

Zeit: Mittwoch, 2. April 2025, 18:30 Uhr – 20:30 Uhr

Ort: dock europe e.V., Internationales Bildungszentrum
Bodenstedtstr. 16, Hinterhof, Eingang a
22765 Hamburg

Anmeldung: Bitte bis zum 31.03. anmelden bei: dachverband[at]kritischeaktionaere.de (Betreff: Anmeldung Aurubis-Veranstaltung Hamburg 2.4.2025; bitte angeben, ob Teilnahme in Präsenz oder online)

Im vergangenen Jahr hat der Hamburger Metallkonzern Aurubis den Deutschen Nachhaltigkeitspreis erhalten. Doch ist diese Ehrung gerechtfertigt? Das Kerngeschäft von Aurubis ist die Einfuhr von Kupfererz und die Herstellung von Metallprodukten. Menschen, die beispielweise in Mexiko, Peru oder Bulgarien vom Kupferbergbau betroffen sind, prangern Umweltzerstörung, Gewalt und schwerwiegende Gesundheitsschädigungen an. Weiterlesen

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Deutsche Bahn AG Menschenrechte

Deutsche Bahn-Tochter DB E.C.O. Group lässt Memorandum of Understanding mit Hafen- und Bahnprojekt GPM in Brasilien auslaufen

Es fährt (zumindest nach jetzigem Stand der Dinge) kein Zug durch das östliche Amazonien mithilfe dem Know-How der Deutschen Bahn.

Deutsche Bahn-Tochter DB E.C.O.Group lässt Memorandum of Understanding mit Hafen- und Bahnprojekt GPM (Grão-Pará Maranhão) in Alcântara im brasilianischen Bundesstaaat Maranhão auslaufen
Bahnstrecke in Amazonien. Hier: Carajás-Eisenbahn. Foto: Christian Russau

Die Deutsche Bahn-Tochter DB E.C.O. Group hat die eigentlich beabsichtigte Beteiligung am Hafen-und Bahnprojekt GPM (Grão-Pará Maranhão) in Alcântara im brasilianischen Bundesstaaat Maranhão im östlichen Amazonasgebiet durch Auslaufen des im Februar 2023 (siehe Bericht bei KoBra) mit GPM geschlossenen Memorandum of Understanding auslaufen lassen. Dies hat die Beschwerdestelle der Deutschen Bahn, bei der die brasilianischen Organisation Justiça nos Trilhos gemeinsam mit Misereor, Rettet den Regenwald, KoBra und das FDCL Ende Mai 2024 eine formale, an das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) angelehnten Beschwerde bei der DB eingereicht hatten, den Beschwerde führenden Organisationen im Januar dieses Jahres mitgeteilt:


„Wir stehen aktuell nicht aktiv im Austausch mit GPM und planen derzeit auch keine weitere Zusammenarbeit in dieser Angelegenheit.

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Siemens Energy AG Hauptversammlung 2025

„Sie geben vor, den Klimawandel zu bekämpfen, aber in Wahrheit halten Sie ein ganzes Volk in einem Gebiet mit extremem Risiko für unüberwindbare Hitze und Feuchtigkeit“: Rede von Zeina Abdulmaati Abdulrahmaan

Kennen Sie das Gefühl der heißen Luft, wenn Sie Ihren Ofen öffnen? Diese Hitze, die sich anfühlt, als würde sie Sie sofort verbrennen? Stellen Sie sich nun vor, Sie wären diesem Gefühl nicht nur 10 Sekunden lang ausgesetzt, wenn Sie nach einem Kuchen schauen, sondern 24 Stunden am Stück. 4 Monate lang. Das ist die Realität eines Sommers in den sahrauischen Flüchtlingslagern.

Mein Name ist Zeina, ich bin 20 Jahre alt und wurde in einem Flüchtlingslager geboren. Jetzt werden Sie sich vielleicht fragen: „Warum wurde sie in einem Flüchtlingslager geboren?“, und „Warum lebt sie seit zwei Jahrzehnten an einem Ort, der nur temporär sein sollte?“ Weiterlesen

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Siemens Energy AG Hauptversammlung 2025

„Sie sollten sich klarmachen: Geld, das aus Russland kommt, ist blutiges Geld“: Rede von Vladimir Slivyak, Ecodefense


Sehr geehrter Herr Kaeser, sehr geehrter Herr Bruch,
sehr geehrte Mitglieder des Vorstandes und des Aufsichtsrates,
sehr geehrte Aktionäre,

mein Name ist Vladimir Slivyak. Ich arbeite für die russische Nichtregierungsorganisation Ecodefense, die sich seit 35 Jahren für sichere Energie und Klimaschutz einsetzt. Wegen dieser Arbeit wurde Ecodefense von der russischen Regierung zu Unrecht beschuldigt und verfolgt. Im Jahr 2022 entschied der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte, dass die russische Regierung unsere Rechte verletzte (siehe „Ecodefense and others v. Russia“ 9988/13). Leider mussten meine Kollegen und ich Russland verlassen, um nicht ins Gefängnis zu kommen.

Es ist fast drei Jahre her, dass Russland einen unprovozierten und blutigen Krieg in der Ukraine begann, der sich zum größten Krieg in der europäischen Geschichte seit dem Zweiten Weltkrieg entwickelte. Weiterlesen

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