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3. Juni 2026
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3. Juni 2026
Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,
sehr geehrte Mitglieder von Vorstand und Aufsichtsrat,
ich spreche heute für den Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre.
Evonik positioniert sich als Unternehmen, das Nachhaltigkeit als Bestandteil seiner Unternehmensstrategie versteht. Herr Kullmann hat heute erneut betont, dass Evonik von Innovationen, Ressourceneffizienz und nachhaltigen Zukunftslösungen getragen werden soll. Besonders hervorgehoben wurden die sogenannten „Next Generation Solutions“, die mittlerweile rund 48 Prozent des Konzernumsatzes ausmachen und nach Aussage des Unternehmens einen überlegenen Nachhaltigkeitsnutzen bieten.
Zudem wurden in den vergangenen Jahren zahlreiche Prozesse, Analysen und Programme eingeführt, um Nachhaltigkeitsrisiken systematischer zu erfassen und zu steuern.
Diese Bemühungen erkennen wir ausdrücklich an. Weiterlesen
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3. Juni 2026
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3. Juni 2026
Sehr geehrter Vorstand, sehr geehrter Aufsichtsrat und sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,
ich spreche für die Umwelt. Und Menschenrechtsorganisation urgewald.
Es gab mal eine Zeit, da galt innerhalb der DWS angeblich der Grundsatz „ESG ist ein fester Bestandteil unserer DNA“.
Doch was ist daraus geworden?
Unter anderem auf jeden Fall eine Bußgeldzahlung von 25 Millionen Euro, die 2025, dem Jahr, das wir hier entlasten sollen, von der Staatsanwaltschaft Frankfurt verhängt wurde. Die DWS hatte bei nachhaltigen Finanzprodukten eben leider „keine marktführende Position“, wie sie ihren Kund*innen und Aktionär*innen weiß machen wollte.
Dies klingt hämisch – aber im Grunde sind wir eher enttäuscht. Weiterlesen
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2. Juni 2026
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2. Juni 2026
Die Klimaschutzorganisationen urgewald, Deutsche Umwelthilfe (DUH) und Leave it in the Ground Initiative (LINGO) kritisieren den Vermögensverwalter DWS kurz vor dessen Hauptversammlung am Mittwoch wegen seiner Investitionen in extrem CO₂-intensive Unternehmen weltweit. Eine jüngste Recherche von urgewald zeigt: DWS investierte zum Stichtag 27.02.2026 insgesamt 9,1 Milliarden US-Dollar in acht Unternehmen, die nach Daten von LINGO an 57 fossilen Kohlenstoffbomben weltweit beteiligt sind. Davon entfielen 8,8 Milliarden auf Aktienbeteiligungen und 340 Millionen US-Dollar auf Anleihebestände. [1]
Konkret geht es um die Konzerne BP, Chevron, ConocoPhillips, Enbridge, Eni, Exxon Mobil, Shell und TotalEnergies. Die 57 Kohlenstoffbomben könnten über ihre gesamte Lebensdauer zusammen mehr als 220 Gigatonnen (220 Milliarden Tonnen) CO₂ erzeugen. Weiterlesen
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2. Juni 2026
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2. Juni 2026
Gegenanträge des Dachverbands der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre zur Hauptversammlung der Traton SE am 16.06.2026
Gegenantrag zu Tagesordnungspunkt 3: Entlastung der Mitglieder des Vorstands
Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre beantragt, die Mitglieder des Vorstands für das Geschäftsjahr 2025 nicht zu entlasten.
Begründung:
Der Vorstand versäumt es, die Lobbyarbeit und die rechtlichen Schritte seiner Tochtergesellschaften mit Zielen und Verpflichtungen des Unternehmens in Einklang zu bringen.
Im Geschäftsbericht 2025 erklärte TRATON, dass der Abbau der Klimavorschriften durch die Trump-Regierung „erhebliche regulatorische und Marktrisiken“ mit sich bringe und „die regulatorische Volatilität, das Risiko von entwerteten Anlagegütern sowie eine potenzielle Diskrepanz zu globalen Nachhaltigkeitstrends erhöhe“. Weiterlesen
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28. Mai 2026
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28. Mai 2026
Guten Tag an alle,
vielen Dank für die Möglichkeit, heute zu sprechen.
Es scheint, dass die erklärten Unternehmenswerte — Respekt, Verantwortlichkeit, Engagement und Befähigung — für die betroffenen Gemeinschaften bedeutungslos geworden sind, weil die Gemeinden in der Praxis weiterhin keine echte Beteiligung an Entscheidungen haben, die ihr Leben unmittelbar betreffen.
Seit Jahren bringen die Gemeinden immer wieder dieselben Sorgen und Probleme vor, dennoch trifft Sibanye-Stillwater weiterhin Entscheidungen und reagiert auf Probleme, ohne die Beschwerdeführenden selbst angemessen einzubeziehen. Weiterlesen
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28. Mai 2026
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28. Mai 2026
Sehr geehrte Damen und Herren,
sehr geehrter Vorstand und Aufsichtsrat,
mein Name ist Tilman Massa, ich spreche für den Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre. Mit den uns übertragenen Stimmrechten fordern wir von der Deutschen Bank deutliche effektivere Maßnahmen für den Schutz von Umwelt und Menschenrechten ein.
Wir können weiterhin nicht erkennen, dass Sie wirksame Maßnahmen und nachvollziehbare Kriterien für nachhaltige Investitionen vorantreiben. Stattdessen machen Sie eine Rolle rückwärts und schwächen Ihre Richtlinien sogar noch ab. Wir können auch dieses Jahr den Vorstand daher nicht entlasten. Wir haben entsprechende Gegenanträge eingereicht, die ich hiermit auf formal stelle.
Abschwächung der Kohlerichtlinie
Besonders kritisch ist die jüngste Abschwächung der Kohlerichtlinie der Deutschen Bank. Weiterlesen
Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.kritischeaktionaere.de/deutsche_bank/weiterhin-schwerwiegende-vorwuerfe-im-bereich-geldwaeschepraevention-und-compliance-rede-von-tilman-massa/
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27. Mai 2026
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27. Mai 2026
Wegen ihrer anhaltenden Finanzgeschäfte auf Kosten von Bergen, Meeren, Klima und Demokratie veranstaltet ein Bündnis aus Attac, Greenpeace Frankfurt und urgewald zwei bildstarke Protestaktionen zur Hauptversammlung der Deutschen Bank am Donnerstag.
Proteste zur Deutsche-Bank-Hauptversammlung
Einer der Aufhänger für den Protest ist die Beteiligung der Deutschen Bank an einem Kredit in Höhe von 2 Milliarden US-Dollar für die Vaca Muerta Oil Sur Pipeline in Argentinien. Die Pipeline soll Öl aus dem gewaltigen Vaca-Muerta-Fracking-Gebiet im Norden Patagoniens an die Küste des San-Matías-Golf transportieren. Noch bis 2022 stand der Golf von San Matías unter Schutz, der Bau fossiler Infrastruktur war dort untersagt. Doch nach dem Willen verschiedener fossiler Konzerne soll sich das bald ändern: Aktuell sind drei neue Öl- und Gasinfrastrukturprojekte geplant. Weiterlesen
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27. Mai 2026
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27. Mai 2026
Gegenantrag zu Tagesordnungspunkt 3: Entlastung der Mitglieder des Vorstands für das Geschäftsjahr 2025
Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre beantragt, die Mitglieder des Vorstands für das Geschäftsjahr 2025 nicht zu entlasten.
Begründung:
Die Hamburger Hafen und Logistik AG befindet sich in einer tiefgreifenden Transformation. Automatisierung, Digitalisierung und der zunehmende Einfluss der Mediterranean Shipping Company(MSC) verändern die strategische Ausrichtung des Unternehmens grundlegend. Der Vorstand ist seiner besonderen Verantwortung gegenüber Beschäftigten, Klima- und Umweltschutz sowie einer transparenten und nachhaltigen Unternehmensführung aus unserer Sicht jedoch nicht ausreichend gerecht geworden.
Zunehmender Einfluss von MSC und angekündigter Squeeze-out
Im Januar 2026 wurde bekanntgegeben, dass die Port of Hamburg Beteiligungsgesellschaft SE inzwischen mehr als 95 Prozent der Aktien der HHLA hält und einen Squeeze-out der verbleibenden Minderheitsaktionäre anstrebt. Weiterlesen
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