Volkswagen AG Hauptversammlung 2026

„Die Vorwürfe rund um den Niobabbau in Brasilien sind ein Prüfstein für die Wirksamkeit Ihrer konzernweiten Sorgfaltspflichtsysteme“: Rede von Matthias Bachmann

Sehr geehrte Damen und Herren,
sehr geehrte Mitglieder von Vorstand und Aufsichtsrat,

ich spreche heute für den Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre.

Der folgende Redebeitrag wurde uns von Italo Kant von der brasilianischen, pastoralen Landkommission CPT von Minas Gerais (CPT-MG) übermittelt. Ich werde ihn stellvertretend vortragen.

Die geschilderten Vorgänge betreffen zwar zunächst eine Geschäftsbeziehung innerhalb des TRATON-Konzerns. Warum sie zugleich Fragen an die Volkswagen AG und die Wirksamkeit ihrer konzernweiten Beschaffungs-, Risikoanalyse- und Sorgfaltspflichtensysteme aufwerfen, wird jedoch im Anschluss noch klar werden.

Ich muss den Beitrag aufgrund der Redezeitbeschränkung leider stark einschränken, was ich angesichts der frühen Uhrzeit schon sehr frech finde! Weiterlesen

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Volkswagen AG Hauptversammlung 2026

„Konfliktbezogenes Gold aus dem Sudan in der Lieferkette“: Rede von Aicha Alnour

Sehr geehrte Mitglieder des Vorstands,
sehr geehrte Mitglieder des Aufsichtsrats,
sehr geehrte Damen und Herren,

der Krieg im Sudan ist die Größte humanitäre Krise der Gegenwart. Er hat Hunderttausende Menschenleben gefordert und mehr als 11 Millionen Menschen vertrieben. Nach Angaben der Vereinten Nationen sind rund 25 Millionen Menschen – etwa die Hälfte der sudanesischen Bevölkerung – auf dringende humanitäre Hilfe angewiesen, um eine Hungersnot abzuwenden. Dies ist aber nicht nur eine sudanesische Tragödie.

Die Folgen dieses Konflikts reichen weit über den Sudan hinaus. Sie sind zunehmend in der gesamten Region und auch in Europa spürbar – durch Vertreibung, Migrationsdruck, und politische Instabilität. Weiterlesen

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Volkswagen AG Pressemitteilung Klimaschutz Hauptversammlung 2026

Volkswagen AG: Stellenabbau, E-Autos und falsches Personal im Aufsichtsrat

BUND und Dachverband verlangen neue Strategie auf der „Baustelle Wolfsburg“  / Keine Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat bei Hauptversammlung am 18. Juni

  • Kritik an hoher Dividende bei gleichzeitigem Stellenabbau
  • Arbeitsplatzerhalt durch kleine E-Autos und Fahrzeuge für den ÖPNV möglich
  • Personalwechsel im Aufsichtsrat dringend nötig

Berlin/Köln. Im Vorfeld der morgen stattfindenden virtuellen Hauptversammlung der Volkswagen Group kritisieren der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre die Strategie des Konzerns. Beide Organisationen bewerten die zu hohe Dividende bei gleichzeitigem Stellenabbau in Stammwerken negativ und fordern den Konzern auf, seine Kräfte zu bündeln und vermehrt kleine, sparsame E-Autos aus Europa auf den Markt bringen. Weiterlesen

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Porsche Holding SE Hauptversammlung 2026

Fragwürdige Rüstungsinvestitionen, Interessenkonflikte und Ausschüttungen trotz Milliardenverschuldung: Unsere Gegenanträge

Zu TOP 2: Verwendung des Bilanzgewinns

Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre beantragt, die von Vorstand und Aufsichtsrat vorgeschlagene Verwendung des Bilanzgewinns abzulehnen.

Begründung:

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2025 in Höhe von 461,5 Mio. Euro vollständig an die Aktionärinnen und Aktionäre auszuschütten.

Wir halten dies vor dem Hintergrund der finanziellen Situation und der strategischen Herausforderungen der Porsche Automobil Holding SE für nicht überzeugend.

Die Porsche SE weist weiterhin eine Nettoverschuldung von rund 5,1 Mrd. Euro aus. Zugleich verfolgt die Gesellschaft das Ziel, ihr Beteiligungsportfolio weiter auszubauen und neue Investitionsfelder zu erschließen. Im Geschäftsjahr 2025 wurden weitere Beteiligungen eingegangen, zudem wurde Anfang 2026 eine Investition von 100 Mio. Weiterlesen

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Volkswagen AG Pressemitteilung Hauptversammlung 2026

Vor VW-Hauptversammlung: Organisationen fordern Stopp von Kohlenstoffprojekt in Tansania

Volkswagens Klimastrategie gerät erneut in die Kritik: Anlässlich der Hauptversammlung der Volkswagen AG am 18. Juni 2026 erhöhen Menschenrechts- und Umweltorganisationen den Druck auf den Konzern: FIAN, Survival International, Misereor, GfbV sowie der Dachverband der Kritischen Aktionäre fordern Volkswagen auf, das von ihnen finanzierte Kohlenstoffprojekt „Longido and Monduli Rangelands Carbon Project“ in Tansania zu stoppen. Die Organisationen werfen Volkswagen vor, seine Klimabilanz auf Kosten der Rechte indigener Maasai-Gemeinden verbessern zu wollen.

Auf der Hauptversammlung werden Vertreter*innen der Organisationen gemeinsam mit einer Vertreterin der Maasai über die konkreten Auswirkungen des Projekts vor Ort berichten. Sie berichten über drohende Einschränkungen traditioneller Weidewirtschaft sowie über fehlende Berücksichtigung von Frauen und Jugendlichen. Weiterlesen

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Traton SE Hauptversammlung 2026

„Nutzen Sie die Vorwürfe rund um den Niobabbau in Brasilien, um die Wirksamkeit Ihrer Sorgfaltsprozesse kritisch zu überprüfen“: Rede von Matthias Bachmann

Sehr geehrte Damen und Herren,

sehr geehrte Mitglieder von Vorstand und Aufsichtsrat,

ich spreche heute für den Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre.

Der folgende Redebeitrag wurde uns von Italo Kant von der brasilianischen, pastoralen Landkommission CPT von Minas Gerais (CPT-MG) übermittelt. Ich werde ihn stellvertretend vortragen.

„Die brasilianische pastorale Landkommission CPT von Minas Gerais (CPT-MG) und die Franziskanische Aktion für Ökologie und Solidarität (AFES) begleiten seit Jahren die Beschwerden der Bewohnerinnen und Bewohner der Region von Araxá. Unsere Organisationen haben Dokumentationsprozesse, öffentliche Lobbyarbeit und die Verteidigung der Rechte betroffener Gemeinschaften unterstützt und so dazu beigetragen, die nationale und internationale Aufmerksamkeit für die angeprangerten Verstöße zu erhöhen. Weiterlesen

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Pressemitteilung Klimaschutz Traton SE Hauptversammlung 2026

TRATON-Aktionäre schlagen Alarm wegen Wettbewerbsrisiken und der Zukunft der deutschen Lkw-Branche

Pressemitteilung des Dachverbands der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre zur Hauptversammlung der TRATON SE am 16.06.2026

Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre konfrontiert den deutsche Lkw-Hersteller TRATON SE auf seiner virtuellen Hauptversammlung morgen mit Fragen zu den schwachen Verkaufszahlen bei Elektro-Lkw und zu Wettbewerbsrisiken. Die Lkw-Tochter von Volkswagen könnte in einem sich rasch wandelnden Markt den Anschluss verlieren.

„Was uns wirklich beunruhigt, ist, dass genau dieselben schädlichen Lobbying-Praktiken, die wir bei TRATON in den USA beobachtet haben, nun auch nach Europa übergreifen“, sagt Markus Dufner, Geschäftsführer des Dachverbands. „Die deutschen Lkw-Hersteller stehen vor einer entscheidenden Wettbewerbsherausforderung. Während die Nachfrage nach Elektro-Lkw wächst und neue Wettbewerber auf den Markt drängen, verkauft TRATON Elektro-Lkw nur in begrenzten Stückzahlen und betreibt Lobbyarbeit gegen Vorschriften, die Investitionssicherheit schaffen und die Einführung beschleunigen sollen. Weiterlesen

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Allgemein HHLA AG Hauptversammlung 2026

„Behalten Sie bei der Transformation Beschäftigte und Klimaziele im Blick – und hinterfragen Sie die wachsende Macht von MSC“: Rede von Matthias Bachmann

Sehr geehrte Damen und Herren,
sehr geehrter Vorstand und Aufsichtsrat,

ich spreche heute für den Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre.

Bereits im vergangenen Jahr haben wir deutliche Kritik am Einstieg der Mediterranean Shipping Company, kurz MSC, bei der HHLA geäußert. Damals wurde uns vermittelt, dass der Einstieg Stabilität, Zukunftsinvestitionen und Wachstum sichern solle.

Heute, ein Jahr später, sehen wir eine Entwicklung, die unsere damaligen Sorgen bestätigt.

Denn aus dem Einstieg eines Großaktionärs ist inzwischen faktisch die vollständige Machtübernahme geworden.

Die Port of Hamburg Beteiligungsgesellschaft hält inzwischen über 95 Prozent der Aktien und hat Anfang Januar 2026 ein Squeeze-out-Verlangen angekündigt. Minderheitsaktionärinnen und Minderheitsaktionäre sollen also gegen Barabfindung ausgeschlossen werden. Weiterlesen

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