Rohstoffe im Konflikt mit Menschenrechten: Unser Bündnis protestierte vor der Hauptversammlung von HeidelbergCement am SNP Dome
Pressemitteilung vom 10.05.2023 zur Hauptversammlung der HeidelbergCement AG
Klimaneutralität erst 2050: Auch Investoren kritisieren schlechte Klimabilanz
Umweltrisiken, Menschenrechts- und Völkerrechtsverletzungen in Indonesien, im Westjordanland und in der Westsahara
Bündnis protestiert vor dem SNP Dome und in der Heidelberger Innenstadt
Auch wenn die HeidelbergCement AG mit „Heidelberg Materials“ eine neue Unternehmensmarke geschaffen hat, hält der Konzern an zahlreichen Projekten mit erheblichen Menschenrechts- und Umweltrisiken fest. Eine Transformation verschiebt der „Klimasünder“ auf die nächsten Jahrzehnte. Fridays for Future Heidelberg, Watch Indonesia!, pax christi und der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre werden am Donnerstag wegen der schlechten Klimabilanz und der Menschenrechtsverletzungen des Konzerns bis hin zur Nichteinhaltung des Völkerrechts vor dem SNP Dome in Heidelberg protestieren.Weiterlesen
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Zu Tagesordnungspunkt 2: Beschlussfassung über die Entlastung der Mitglieder des Vorstands der Uniper SE für das Geschäftsjahr 2022
Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre beantragt, die Mitglieder des Vorstands nicht zu entlasten.
Begründung:
Der Vorstand der Uniper SE hat weiterhin keinen klaren Transformationsplan vorgelegt, der die Firmenstrategie in Einklang mit den deutschen, europäischen und Pariser Klimazielen bringt. Es gibt keine offene, ehrliche Aufarbeitung, wie es zur fatalen, einseitigen Abhängigkeit von russischem Gas kommen konnte. Stattdessen drohen alte Fehler beim Bau langfristiger LNG-Projekte mit entsprechender Infrastruktur wiederholt zu werden und die Abhängigkeit von fossilem Erdgas länger und teurer als nötig zu verlängern. Weiterlesen
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Gegenantrag zu Tagesordnungspunkt 3, Entlastung des Vorstands:
Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre erteilt dem Vorstand keine Entlastung.
Begründung: Heidelberg Materials verstößt gegen das deutsche Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG).
Indonesien: Zerstörerisches Bergbauprojekt am Kendeng-Gebirge Der Vorstand von Heidelberg Materials verletzt einige OECD-Leitsätze für multinationale Unternehmen und auch Bestimmungen des Lieferkettengesetzes. Dies zeigt z.B. das Vorhaben der indonesischen Tochterfirma Indocement, im Landkreis Pati der Provinz Zentraljava eine Zementfabrik am Rand des Kendeng-Gebirges zu errichten und für Zement benötigte Ressourcen abzubauen. Heidelberg Materials ist mit 51% Mehrheitsaktionär von PT. Indocement; die Aktivitäten von PT. Indocement bzw. dessen Tochter PT. SMS werden somit dem „eigenen Geschäftsbereich“ von HeidelbergCement zugeordnet. Weiterlesen
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VW verkauft weiter zu wenig E-Autos im Vergleich zu Verbrennern
Konzern muss nach Verfahren und Urteilen im Diesel-Skandal mehr tun
Autobauer wegen Zwangsarbeit von Uiguren in China unter Druck
Anlässlich der morgigen Volkswagen-Hauptversammlung fordern der Dachverband kritischer Aktionäre und der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) den Autobauer auf, beim Klimaschutz über gesetzliche Vorgaben hinauszugehen. Entgegen dem eigenen Anspruch und Auftreten als Marktführer in Sachen E-Auto, fehlen insbesondere Angebote im vernachlässigten Kleinwagensegment. Gemäß absoluten Zahlen verkauft Volkswagen nach Tesla zwar noch immer die zweitmeisten E-Autos hierzulande, doch gemessen an den hohen Verkaufszahlen bei Verbrennern sind diese Zahlen vergleichsweise gering.
Jens Hilgenberg, Leiter Verkehrspolitik beim BUND und Mitglied im Vorstand des Dachverbands der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre: „Der prozentuale Anteil von E-Autos an den verkauften VW-Fahrzeugen lag im ersten Quartal 2023 in Deutschland gerade einmal bei gut zehn Prozent. Weiterlesen
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Pressemitteilung von Ohne Rüstung Leben, Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel, RüstungsInformationsBüro und Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre– 8. Mai 2023
– Auftragsboom und Aufstieg in DAX bzw. MDAX – Festhalten an umstrittenen Geschäftspraktiken und -partnern – Protestaktion zur Rheinmetall-Hauptversammlung in Düsseldorf
Anlässlich der Hauptversammlungen der beiden Rüstungsgrößen Rheinmetall (9. Mai 2023) und Hensoldt (12. Mai 2023) in dieser Woche werfen die Friedensorganisation Ohne Rüstung Leben, das RüstungsInformationsBüro, die Kampagne „Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!“ und der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre den Konzernen Imagepolitur und Doppelmoral vor. Sie fordern ein Ende der Geschäfte mit Ländern, die Menschenrechte verletzen oder in völkerrechtswidrige Kriegshandlungen verstrickt sind. Weiterlesen
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Sehr geehrte Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats, sehr geehrte Aktionär*innen,
mein Name ist Jonas Neiber und ich spreche hier heute für den Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre.
Ich möchte die Gelegenheit nutzen, um auf unsere Gegenanträge aufmerksam zu machen. Wir beantragen zu Tagesordnungspunkt 3 den Mitgliedern des Vorstands die Entlastung zu verweigern.
Wir begründen dies damit, dass es der Vorstand der Munich RE abermals nicht geschafft hat, wirksamere Maßnahmen für den Klimaschutz umzusetzen. Ausführen wird dies im Detail Anna Lena Samborski von Urgewald, weshalb ich hier nicht näher darauf eingehen werde.
Außerdem beantragen wir zu Tagesordnungspunkt 7 den Beschlussvorschlag von Aufsichtsrat und Vorstand abzulehnen, den Vorstand zu ermächtigen, über die Durchführung einer virtuellen Hauptversammlung entscheiden zu können. Weiterlesen
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mein Name ist Klaus von der Kampagne Repression Nicht Zustellbar und ich spreche heute für die Kritischen Aktionär*innen.
Ich nehme jetzt Bezug auf den Gegenantrag, der dem Vorstand der Deutschen Post AG die Entlastung verweigert.
Der Vorstand hat es erneut versäumt, ambitionierte Klimaschutzmaßnahmen umzusetzen. Die auf endloses Wachstum ausgelegte Geschäftspraxis der Deutschen Post AG befeuert den globalen Klimawandel weiter. So werden Frachtkapazitäten am Flughafen Halle / Leipzig massiv ausgebaut und der demokratische Gegenprotest der örtlichen Bevölkerung kriminalisiert. DHL verklagt Aktivist*innen aus einer angemeldeten Demonstration auf eine halbe Millionen Euro Schadensersatz.
Das gesamte Verhalten steht im Widerspruch zu dem öffentlich so gern postulierten Nachhaltigkeitskonzept des Unternehmens. Weiterlesen
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Lützerath, Kohleausstieg und Klimawandel, gesundheitsschädliche Emissionen aus den Kohlekraftwerken im Rheinischen Revier, LNG-Terminals, Beteiligung an Urenco, gefährliche Abhängigkeit von fragwürdigen Investoren etc: Auszüge aus unseren Redebeiträgen auf der virtuellen Hauptversammlungen der RWE AG am 4. Mai 2023
Wir sind in diesem Jahr mit einem Bündnis am Start, das weite Teile der Zivilgesellschaft repräsentiert:
– Umweltverbände wie die Deutsche Umwelthilfe und der BUND-NRW, – Wissenschaftliche Einrichtungen wie das New Climate Institute, – Klima-Aktivist*innen von Fridays for Future und durch die Geschäftstätigkeit von RWE direkt Betroffene vom Braunkohletagebau Garzweiler und vom Konzernsitz Essen – und nicht zu vergessen: Kleinaktionär*innen, die uns ihre Stimmrechte übertragen haben. Weiterlesen
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