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RWE AG Klima schützen – Kohle stoppen Hauptversammlung 2023

RWE schafft Fakten und Politik schaut zu


Lützerath, Kohleausstieg und Klimawandel, gesundheitsschädliche Emissionen aus den Kohlekraftwerken im Rheinischen Revier, LNG-Terminals, Beteiligung an Urenco, gefährliche Abhängigkeit von fragwürdigen Investoren etc: Auszüge aus unseren Redebeiträgen auf der virtuellen Hauptversammlungen der RWE AG am 4. Mai 2023

Wir sind in diesem Jahr mit einem Bündnis am Start, das weite Teile der Zivilgesellschaft repräsentiert:

– Umweltverbände wie die Deutsche Umwelthilfe und der BUND-NRW,
– Wissenschaftliche Einrichtungen wie das New Climate Institute,
– Klima-Aktivist*innen von Fridays for Future
und durch die Geschäftstätigkeit von RWE direkt Betroffene vom Braunkohletagebau Garzweiler und vom Konzernsitz Essen
– und nicht zu vergessen: Kleinaktionär*innen, die uns ihre Stimmrechte übertragen haben. Weiterlesen

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Deutsche Post AG/DHL Hauptversammlung 2023

„Unsichere Wette auf angeblich nachhaltige Kraftstoffe“: Rede von Tilman Massa

Sehr geehrte Damen und Herren,
sehr geehrter Vorstand und Aufsichtsrat,

mein Name ist Tilman Massa, ich spreche für den Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre. Mit den uns übertragenen Stimmrechten fordern wir von der Deutschen Post deutliche effektivere Maßnahmen gegen die Klimakrise sowie für den Schutz von Umwelt und Menschenrechten ein.

Um es gleich vorweg zu nehmen: Wir werden Sie, den Vorstand, auch dieses Jahr nicht entlasten. Die Klimabilanz ist zu schlecht. Wir haben dies in unseren Gegenanträgen ausführlich begründet, die ich hiermit auch formal stelle.

Klimabilanz und Klimaziele:

Letztes Jahr sind Ihre klimaschädlichen Treibhausgasemissionen nur leicht gesunken, sie betragen immer noch über 36 Millionen Tonnen CO2. Weiterlesen

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Talanx AG Hauptversammlung 2023

„Befürworten Sie den Einbezug des Versicherungs- und Finanzsektors in das geplante EU-Lieferkettengesetz?“: Rede von Jonas Neiber

Sehr geehrte Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats, sehr geehrte Aktionär*innen,

mein Name ist Jonas Neiber und ich spreche hier heute für den Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre.

Ich möchte die Gelegenheit nutzen, um auf unsere Gegenanträge aufmerksam zu machen. Wir beantragen zu Tagesordnungspunkt 3 den Mitgliedern des Vorstands die Entlastung zu verweigern.

Wir begründen dies damit, dass es der Vorstand der Talanx AG abermals nicht geschafft hat, wirksame Maßnahmen für den Klimaschutz umzusetzen. Ausgeführt hat dies im Detail bereits Anna Lena Samborski von Urgewald, weshalb ich hier nicht näher darauf eingehen werde.

Außerdem beantragen wir zu Tagesordnungspunkt 8 den Beschlussvorschlag von Aufsichtsrat und Vorstand abzulehnen, den Vorstand zu ermächtigen, über die Durchführung einer virtuellen Hauptversammlung entscheiden zu können. Weiterlesen

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Deutsche Bank AG Hauptversammlung 2023

Weiterhin unzureichende Ausstiegspläne aus der Finanzierung fossiler Energien: Unsere Gegenanträge

Zu Tagesordnungspunkt 3: Entlastung der Mitglieder des Vorstands für das Geschäftsjahr 2022

Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre beantragt, den Mitgliedern des Vorstands die Entlastung zu verweigern.

Begründung:

Der Vorstand der Deutschen Bank AG wird seinem eigenen Bekenntnis zur Einhaltung internationaler Klimaziele und Sustainable Finance nicht gerecht.

Finanzierung von Flüssiggas massiv gestiegen

Der diesjährige im April veröffentlichte NGO-Bericht „Banking on Climate Chaos[1] stellte fest, dass die Deutsche Bank mit 7,5 Milliarden US-Dollar auch im Jahr 2022 zu den größten Finanziers der fossilen Industrie zählt (Platz 6 europaweit und Platz 31 international). Die Bank ist besonders aktiv bei der Finanzierung von Firmen, die neue Export-Flüssiggasterminals (LNG-Terminals) bauen. Weiterlesen

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RWE AG Klima schützen – Kohle stoppen Hauptversammlung 2023

RWE muss fossiles Geschäftsmodell beenden

Berlin/Köln/Frankfurt/Essen – Im Vorfeld der RWE-Hauptversammlung am 4. Mai kritisieren Vertreter*innen aus Wissenschaft und Klimabewegung die Unternehmenspolitik des Konzerns und fordern einen glaubhaften Ausstieg aus dem Geschäft mit fossilen Energien. Mit dem Festhalten am fossilen Geschäftsmodell ignoriert der Konzern die wissenschaftlichen Erkenntnisse zu Klima, Umwelt und Gesundheit. Anstatt die Zusammenarbeit mit rückwärtsgewandten Investoren wie der Qatar Investment Authority (QIA) zu suchen, muss sich RWE verstärkt beim Ausbau erneuerbarer Energien in Nordrhein-Westfalen engagieren. Auf die Ausschüttung einer Dividende sollte die RWE AG zugunsten der Erhöhung der Rückstellungen für die Bewältigung der Ewigkeitslasten der Braunkohlengewinnung verzichten.

Dirk Jansen, BUND NRW, bilanziert125 Jahre RWE: „Das sind auch 125 Jahre massiver Eingriffe in Natur und Landschaft, den Gewässerhaushalt, Siedlungen und das Klima durch die Braunkohlengewinnung. Weiterlesen

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RWE AG Klima schützen – Kohle stoppen Hauptversammlung 2023

Aufruf „RWE: Energie die Leiden schafft“

Zivilgesellschaftlicher Aufruf anlässlich der Hauptversammlung der RWE AG am 4. Mai 2023

Erstunterzeichner*innen:
Attac Deutschland, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland Landesverband NRW, Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre, Deutsche Umwelthilfe, Fridays for Future, New Climate Institute, 1,5-Grad-Mahnwache Essen, ethecon – Stiftung Ethik & Ökonomie

Die RWE AG befeuert die Klimakatastrophe und schädigt die menschliche Gesundheit.
Die RWE AG wirbt mit dem Slogan „Energie aus Leidenschaft“. Wir sehen aber noch immer ein Geschäftsmodell, zu dem eher das Motto „Energie, die Leiden schafft“ passt.

Der Braunkohletagebau und die Kohleverstromung der RWE AG zerstören unwiederbringlich wertvolle Ökosysteme und tragen maßgeblich zum Klimawandel bei. Weiterlesen

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RWE AG Pressemitteilung Klima schützen – Kohle stoppen

Pressekonferenz „RWE: Energie, die Leiden schafft“

Sehr geehrte Damen und Herren,

der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland, die Deutsche Umwelthilfe (DUH), Fridays for Future, die 1,5-Grad-Mahnwache Essen und der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre laden Sie anlässlich der virtuellen Hauptversammlung der RWE AG (4. Mai) zu einer Online-Pressekonferenz am 2. Mai um 14 Uhr ein. Es sprechen:

  • Dirk Jansen, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland NRW
    Tagebau Garzweiler: Welches Ziel verfolgt RWE mit seiner Strategie des Faktenschaffens?
  • Sascha Müller-Kraenner, Deutsche Umwelthilfe (DUH)
    LNG-Expansion von RWE: Terminals in Brunsbüttel und Planung für Rügen, Verträge mit Fracking-Gas-Lieferanten aus den USA
  • Pauline Brünger, Fridays for Future
    RWEs fossile Strategie: von Lützerath bis Rügen
  • Markus Dufner, Dachverband der Kritische Aktionärinnen und Aktionäre
    Welche Wege geht RWE mit dem neuen Großinvestor Qatar?
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Hensoldt AG Hauptversammlung 2023

Buhlen um Aufträge in Saudi-Arabien – trotz Embargo: Unsere Gegenanträge

Zu Tagesordnungspunkt 3: Entlastung der Mitglieder des Vorstands

Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre beantragt, den Mitgliedern des Vorstandes die Entlastung zu verweigern.

Begründung:

Das Unternehmen ist dem UN Global Compact beigetreten und betont, dass Nachhaltigkeit in all ihren Dimensionen ein zentrales Thema für die Hensoldt AG ist. Das steht jedoch in eklatantem Widerspruch dazu, dass die Hensoldt AG im Rahmen einer ehrgeizigen Wachstumsstrategie und trickreichen Internationalisierungsstrategie weiterhin an Geschäften mit hochproblematischen Kunden festhält.

Vertriebsstandorte in Türkei, Saudi-Arabien, Indien und den VAE

Die Unterzeichner des UN Global Compact bekennen sich dazu, internationale Menschenrechte zu unterstützen und zu achten sowie sicherzustellen, dass sie sich nicht an Menschenrechtsverletzungen mitschuldig machen. Weiterlesen

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