Pressemitteilung des Dachverbands der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre zur Hauptversammlung der TRATON SE am 16.06.2026
Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre konfrontiert den deutsche Lkw-Hersteller TRATON SE auf seiner virtuellen Hauptversammlung morgen mit Fragen zu den schwachen Verkaufszahlen bei Elektro-Lkw und zu Wettbewerbsrisiken. Die Lkw-Tochter von Volkswagen könnte in einem sich rasch wandelnden Markt den Anschluss verlieren.
„Was uns wirklich beunruhigt, ist, dass genau dieselben schädlichen Lobbying-Praktiken, die wir bei TRATON in den USA beobachtet haben, nun auch nach Europa übergreifen“, sagt Markus Dufner, Geschäftsführer des Dachverbands. „Die deutschen Lkw-Hersteller stehen vor einer entscheidenden Wettbewerbsherausforderung. Während die Nachfrage nach Elektro-Lkw wächst und neue Wettbewerber auf den Markt drängen, verkauft TRATON Elektro-Lkw nur in begrenzten Stückzahlen und betreibt Lobbyarbeit gegen Vorschriften, die Investitionssicherheit schaffen und die Einführung beschleunigen sollen. Weiterlesen
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Wegen ihrer anhaltenden Finanzgeschäfte auf Kosten von Bergen, Meeren, Klima und Demokratie veranstaltet ein Bündnis aus Attac, Greenpeace Frankfurt und urgewald zwei bildstarke Protestaktionen zur Hauptversammlung der Deutschen Bank am Donnerstag.
Proteste zur Deutsche-Bank-Hauptversammlung
Einer der Aufhänger für den Protest ist die Beteiligung der Deutschen Bank an einem Kredit in Höhe von 2 Milliarden US-Dollar für die Vaca Muerta Oil Sur Pipeline in Argentinien. Die Pipeline soll Öl aus dem gewaltigen Vaca-Muerta-Fracking-Gebiet im Norden Patagoniens an die Küste des San-Matías-Golf transportieren. Noch bis 2022 stand der Golf von San Matías unter Schutz, der Bau fossiler Infrastruktur war dort untersagt. Doch nach dem Willen verschiedener fossiler Konzerne soll sich das bald ändern: Aktuell sind drei neue Öl- und Gasinfrastrukturprojekte geplant. Weiterlesen
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Für Netzneutralität und freies Internet / Rede auf der Hauptversammlung am 1.4.2026 in Bonn
„Deutsche Telekom verletzt Netzneutralität“: Thomas Lohninger von epicenter.works sprach zum dritten Mal auf der Hauptversammlung des Magenta-Konzerns.
Meine Damen und Herren, werte Aktionärinnen und Aktionäre, liebes Internet,
mein Name ist Thomas Lohninger von der Nichtregierungsorganisation epicenter.works und ich vertrete heute die 217.7550 Aktien des Dachverbands Kritischer Aktionärinnen und Aktionäre (1).
Ich spreche heute hier als Vertreter des Internets und als eine Person, deren Privileg es war von 2013 bis 2016 an der Gesetzwerdung der Netzneutralität auf EU-Ebene (2) mitzuwirken.
Dies ist meine dritte Telekom HV. 2017 (3) und 2019( 4) war der Fokus meiner Rede auf StreamOn. Weiterlesen
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Epicenter.Works und Dachverband stellen Forderungen auf der Hauptversammlung am 1. April in Bonn
Extrem hoher Strombedarf von Rechenzentren nicht ausschließlich durch grüne Energiequellen gedeckt
T-Mobile US ist konzernweiten Standards zum Teil nicht unterworfen
Risikoreiche Kooperation mit Elon Musks Space-X
Wien/Köln – Die Deutsche Telekom verletzt durch ihre Praxis der „bezahlten Überholspur“ grundlegende Prinzipien der Netzneutralität, wie sie in der EU-Open Internet Verordnung verankert sind. Zu diesem Ergebnis kommt die Nichtregierungsorganisation epicenter.works. Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre kündigt an, den Vorstand und Aufsichtsrat der Deutschen Telekom nicht zu entlasten.
Thomas Lohninger, Geschäftsfüher von epicenter.works, wirft der Deutschen Telekom vor, künstliche Engpässe an den Zugängen zu ihrem Netz zu schaffen. Weiterlesen
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Gegenantrag zu Tagesordnungspunkt 3: Beschlussfassung über die Entlastung der Mitglieder des Vorstands
Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre beantragt, den Mitgliedern des Vorstands die Entlastung zu verweigern.
Begründung:
Verletzung der Netzneutralität
Die Deutsche Telekom verletzt durch ihre Praxis der „bezahlten Überholspur“ grundlegende Prinzipien der Netzneutralität, wie sie in der EU-Telekommunikationsrichtlinie verankert sind.
Die Deutsche Telekom muss in der Zusammenschaltung mit anderen Netzen beginnen, die Netzneutralität einzuhalten. Ihre derzeitige Vorgehensweise basiert auf künstlicher Verknappung des Eingangs in das Netz der Deutschen Telekom. Anders als alle anderen Internetanbieter funktionieren nur Verbindungen problemlos, für welche bezahlt wird. Dadurch wird die Wahlfreiheit von Telekom-Kunden eingeschränkt und auch die Angebotsfreiheit von deutschen Unternehmen wird verletzt, da diese teils enorme Preise an die Telekom zahlen müssen, um Telekom-Kunden ohne Probleme zu erreichen. Weiterlesen
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Veranstaltung mit dem Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre, der Künstlerin Verena Landau, dem Spaziergangsforscher Bertram Weisshaar und dem Verein Pödelwitz hat Zukunft am Freitag, 20. März 2026, 18:00–19:30 Uhr, im Deutschen Buch- und Schriftmuseum der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig
120 Jahre Braunkohletagebau in Deutschland haben tiefe Spuren hinterlassen: Mehr als 300 zerstörte Orte, 120.000 umgesiedelte Menschen und eine verwüstete Fläche von 1.000 Quadratkilometern in der Lausitz, im Leipziger Land und im Rheinland. Doch mit dem Kohleausstieg beginnt ein neues Kapitel. Die Veranstaltung „Zerstörung und Neuanfang. Das Mitteldeutsche Braunkohlerevier in Kultur und Konzernkritik“ will unterschiedliche Zugänge zu einer gigantischen Umweltzerstörung schaffen, menschliche Schicksale greifbar machen und gesellschaftliche Handlungsoptionen aufzeigen. Weiterlesen
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Es fährt (zumindest nach jetzigem Stand der Dinge) kein Zug durch das östliche Amazonien mithilfe dem Know-How der Deutschen Bahn.
Bahnstrecke in Amazonien. Hier: Carajás-Eisenbahn. Foto: Christian Russau
Die Deutsche Bahn-Tochter DB E.C.O. Group hat die eigentlich beabsichtigte Beteiligung am Hafen-und Bahnprojekt GPM (Grão-Pará Maranhão) in Alcântara im brasilianischen Bundesstaaat Maranhão im östlichen Amazonasgebiet durch Auslaufen des im Februar 2023 (siehe Bericht bei KoBra) mit GPM geschlossenen Memorandum of Understanding auslaufen lassen. Dies hat die Beschwerdestelle der Deutschen Bahn, bei der die brasilianischen Organisation Justiça nos Trilhos gemeinsam mit Misereor, Rettet den Regenwald, KoBra und das FDCL Ende Mai 2024 eine formale, an das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) angelehnten Beschwerde bei der DB eingereicht hatten, den Beschwerde führenden Organisationen im Januar dieses Jahres mitgeteilt:
„Wir stehen aktuell nicht aktiv im Austausch mit GPM und planen derzeit auch keine weitere Zusammenarbeit in dieser Angelegenheit.
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Der vorgebliche Rückzug der DB aus Projekten, die Umwelt- und Menschenrechte gefährden, ist unglaubwürdig:
Wir wiederholen, dass die DB (und als weisungsbefugt auch die deutsche Bundesregierung durch das Bundesverkehrsministerium) mitverantwortlich ist für die seit 2020 stattgefundenen Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörung durch das „Tren Maya“ Projekt. Am 23. Juni 2022 trat in Deutschland das ILO-169-Abkommen in Kraft. Zu diesem Zeitpunkt wusste die Bundesregierung bereits von signifikanten Verletzungen des Abkommens im Kontext des „Tren Maya“ und hätte spätestens zu diesem Zeitpunkt den Rückzug der DB aus dem Projekt forcieren müssen. Stattdessen wurde der Vertrag ein halbes Jahr später noch einmal verlängert, ohne die Öffentlichkeit darüber zu unterrichten. Weiterlesen
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