1.006 Ergebnisse für klima

Siemens AG Hauptversammlung 2019

Gegenanträge

Zu Tagesordnungspunkt 3: Beschlussfassung über die Entlastung der Mitglieder des Vorstands

Den Mitgliedern des Vorstandes wird die Entlastung verweigert.

Begründung:

Der Vorstand der Siemens AG wird seinen menschenrechtlichen Sorgfaltspflichten nicht gerecht.

Erst in den letzten zwei Jahren hat sich der Vorstand ernsthaft bemüht, mögliche Menschenrechtsverletzungen bei eigenen Projekten und in der Lieferkette überhaupt identifizieren zu können. Im Nachhaltigkeitsbericht 2018 stellt Siemens aufgrund der gesammelten Erkenntnisse fest:

„Im Kontext großer Infrastrukturprojekte wird offensichtlich, dass Menschenrechte indigener und besonders schutzbedürftiger Gemeinschaften […] potenziell dem Risiko nachteiliger Einwirkungen ausgesetzt sind.“

Siemens Nachhaltigkeitsinformationen 2018, S. 45

Das neue Programm zur Achtung der Menschenrechte soll aber erst „im Laufe der nächsten Jahre“ umgesetzt werden. Weiterlesen

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Siemens AG Hauptversammlung 2019

Siemens weiter blind gegenüber Menschenrechtsverletzungen

Dachverband kritisiert unzureichendes Engagement bei menschenrechtlichen Sorgfaltspflichten und Klimaschutz

Der Dachverband wird Vorstand und Aufsichtsrat der Siemens AG bei der kommenden Hauptversammlung am 30. Januar 2019 wegen unzureichendem Engagement zum Schutz der Menschenrechte bei eigenen Projekten und zum Klimaschutz nicht entlasten. Erst in den letzten zwei Jahren hat sich der Vorstand ernsthaft bemüht, mögliche Menschenrechtsverletzungen bei eigenen Projekten und in der Lieferkette überhaupt identifizieren zu können. Das neue Programm zur Achtung der Menschenrechte soll aber erst „im Laufe der nächsten Jahre“ umgesetzt werden. Dass Siemens dringend effektive Indikatoren für menschenrechtliche Problematiken benötigt, zeigt sich in einer Reihe von umstrittenen Infrastrukturprojekten:

Windkraftprojekte erschweren Lösung des Westsahara-Konflikts

Inmitten des Konflikts um die von Marokko besetzen Gebiete der Westsahara kooperiert Siemens mit einer Energiefirma, die sich im Besitz des marokkanischen Königs befindet und am Aufbau und an der Wartung mehrerer Windparks in den besetzten Gebieten beteiligt ist. Weiterlesen

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Klima schützen – Kohle stoppen

Tempo machen beim Kohleausstieg!

Da RWE den Kohleausstieg bremst und Uniper weiter an einem neuen Kohlekraftwerk baut, braucht es ein starkes Zeichen für den Klimaschutz, wenn Kohlekommission und UN-Klimakonferenz tagen. Wir rufen zu den Demonstrationen am 1. Dezember in Berlin und Köln auf

Im Dezember geht es gleich doppelt ums Klima: Beim Weltklimagipfel in Polen und in der Kohlekommission in Berlin. Während die Welt über die Umsetzung des Pariser Klimaabkommens verhandelt, entscheidet sich in Berlin, ob Deutschland seine Versprechen wahr macht – und schnell aus der Kohle aussteigt.

Energiekonzerne wie RWE und Uniper haben immer noch nicht verstanden, dass es nicht damit getan ist, etwas CO2-Ausstoß einzusparen. Weiterlesen

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Spenden

Mit Ihrer Spende unterstützen Sie uns dabei, mehr Klima- und Umweltschutz, soziale Gerechtigkeit, menschenrechtliche Sorgfalt sowie Transparenz bei deutschen Aktiengesellschaften einzufordern.

Ja, ich möchte den Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre mit einer Spende unterstützen:



Steuerlich absetzbar
Spenden an uns als gemeinnützig anerkannter Verein sind steuerlich absetzbar. Spenden und Mitgliedsbeiträge bis zu 300 Euro können ohne amtliche Spendenquittung mit dem Einzahlungsbeleg der Überweisung beim Finanzamt eingereicht werden, sollte dieses danach fragen. Für Beiträge über 300 Euro erhalten Sie für die gesamte Fördersumme jährlich eine Zuwendungsbestätigung zur Vorlage beim Finanzamt. Weiterlesen

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Unsere Themen und Kampagnen

Unsere Kampagnen und Dauerthemen bündeln unsere Arbeit für Menschenrechte, Klimaschutz und eine nachhaltige Unternehmensverantwortung. Hier finden Sie Hintergrundinformationen sowie die jeweils neuesten Beiträge:

Klimaschutz

Klimagerechtigkeit ist unser Maßstab: Wir setzen uns für konsequenten Klimaschutz und eine sozial gerechte Transformation der Wirtschaft ein. Unternehmen müssen ihrer Verantwortung für die Einhaltung der Klimaziele gerecht werden.


Menschenrechte

Wir setzen uns dafür ein, dass Unternehmen Menschenrechte entlang ihrer gesamten Liefer- und Wertschöpfungsketten achten und Verantwortung für ihr Handeln übernehmen.


Konzernatlas 2026

Der Konzernatlas zeigt Zusammenhänge zwischen großen Unternehmen der Agrar- und Ernährungsindustrie, ihrer wirtschaftlicher Macht und gesellschaftlichen Auswirkungen auf: Wenige Großkonzerne blockieren die Agrarwende und diktieren Preise, zum Nachteil von Landwirt*innen und Verbraucher*innen. Weiterlesen

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Henry Mathews Preis Jahrestagung 2018 SDGs im Praxis-Check

Öku-Büro und HondurasDelegation erhalten Henry Mathews Preis

Dachverband erinnerte an ermordete Menschenrechtlerin Berta Cáceres


Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre hat auf seiner Jahrestagung am Samstag in Köln den konzernkritischen Henry-Mathews-Preis an die HondurasDelegation und das Ökumenische Büro für Frieden und Gerechtigkeit München verliehen.

„Beide Organisationen haben in den letzten Jahren intensiv zu der Beteiligung von Siemens und Voith Hydro an dem umstrittenen Staudammprojekt Agua Zarca in Honduras recherchiert, informiert und auf den Hauptversammlungen von Siemens dazu gesprochen“, sagte Vorstandsmitglied Christian Russau. Die Umweltaktivistin Berta Cáceres war 2016 in Honduras aufgrund ihres Protestes gegen das Projekt von Auftragsmördern umgebracht worden. Der Prozess gegen die Hintermänner dauert an. Weiterlesen

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Pressemitteilung Henry Mathews Preis Jahrestagung 2018

„Armin Laschet, der Büttel von RWE“

  • Kritische Aktionäre fordern Positionierung der katholischen Kirche  
  • Jahrestagung 2018: Dachverband verleiht konzernkritischen Henry Mathews Preis an HondurasDelegation und Öku-Büro München

Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre fordert Ministerpräsident Armin Laschet auf, die Räumung des Hambacher Walds sofort zubeenden und in der Auseinandersetzung zwischen Umweltschützern und der RWE AG zu vermitteln. Mit seiner Umweltpolitik stellt sich der christdemokratische Landesvater gegen die kirchliche Position.

„Die nordrhein-westfälische Landesregierung ist in dem Konflikt um Rodungenam Hambacher Wald Erfüllungsgehilfe von RWE. Ministerpräsident Armin Laschetist der Büttel von RWE-Chef Rolf Martin Schmitz“, sagte Geschäftsführer MarkusDufner.

Dufner appellierte an den Ministerpräsidenten: „Herr Laschet, Sie müssen Ihre Haltung in dem Konflikt zwischen Umweltschützern und RWE revidieren. Weiterlesen

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Pressemitteilung Klima schützen – Kohle stoppen

Räumung im Hambacher Forst „dramatische Provokation“

  • Heute 16 Uhr: Kundgebung vor der Düsseldorfer Staatskanzlei
  • „Polizeieinsätze sind kein Klimaschutz – Kohleausstieg jetzt!

Anti-Kohle-Gruppen, Anti-Atomkraft-Initiativen und Umweltverbände sind entsetzt über die aktuell drohende polizeiliche Räumung des Hambacher Forsts und werten diese als dramatische Provokation und Verschärfung des politischen Konflikts um den Hambacher Forst, den dringend notwendigen Ausstieg aus der Braunkohleförderung und -verstromung sowie um die Zukunft des Klimaschutzes in NRW. Die Initiativen und Verbände rufen für heute Nachmittag um 16 Uhr zu einer gemeinsamen Kundgebung vor der Düsseldorfer Staatskanzlei auf. Motto der Protestaktion wird sein: „Reden statt Roden – Ministerpräsident Laschet will uns verkohlen. Hände weg vom Hambacher Forst – Kohleausstieg jetzt!“ Weiterlesen

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