Mein Name ist Franziska Saalmann, ich bin Kampagnensprecherin und Meeresbiologin bei Greenpeace Deutschland und spreche hier heute als Aktionärsvertreterin des Dachverbands der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre.
Ich beziehe mich auf den TOP 2 „Beschlussfassung über die Entlastung der Mitglieder des Vorstandes“, auch in Bezug auf den vom Dachverband eingereichten Gegenantrag, der fordert, die Mitglieder des Vorstands nicht zu entlasten. Unsere Kritik trifft dabei auch auf die neuen Mitglieder des Gremiums zu.
Frau Dönges, Sie sagten in Ihrer Eingangsrede: „Schritt für Schritt wird Uniper zu einem nachhaltigeren, grünen Unternehmen werden.“ Von welchen winzigen oder sogar rückwärtsgehenden Schritten sprechen wir denn hier?! Weiterlesen
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Bundesregierung in der Pflicht, die Firmenstrategie in Einklang mit Klimazielen zu bringen
Neues Strategiepapier zeigt Chancen und Risiken von drei möglichen Entwicklungspfaden
Berlin, 23.05.2023. Anlässlich der morgigen Hauptversammlung von Uniper fordern die Organisationen Greenpeace, urgewald, E3G, Beyond Fossil Fuels und der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre die Konzernverantwortlichen sowie die deutsche Bundesregierung auf, einen klaren Transformationsplan vorzulegen, der die Firmenstrategie in Einklang mit den deutschen, europäischen und Pariser Klimazielen bringt.
Die Organisationen kritisieren, dass bisher weder vom neuen Uniper-Vorstand noch von der Bundesregierung eine transparente Debatte über die Ausrichtungdes fossilen und mit Steuergeld geretteten Energiekonzerns angestoßen worden ist. Weiterlesen
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vorab möchte ich mich beim Dachverband der kritischen Aktionärinnen und Aktionäre bedanken, heute hier dieses Rederecht wahrnehmen zu dürfen.
Mein Name ist Denise Ney. Ich komme aus Berlin, bin Mutter zweier Söhne und spreche heute zu Ihnen als Frau, Wirtschaftsingenieurin, Lehrerin und Vertreterin der Gruppe „Jetzt oder Nie – Eltern gegen die Fossilindustrie“.
Jetzt oder Nie – das ist die Botschaft des 6. Sachstandsbericht des IPCC.
Die besten Wissenschaftler*innen der Welt haben die Forschungen der letzten Jahre gesichtet und zusammengefasst – die Botschaft lautet:
Wir müssen jetzt handeln, sonst zerstören wir die Lebensgrundlagen der Kinder dieser Welt und der nachfolgenden Generationen so gründlich, dass wir ihnen ihre Zukunft nehmen. Weiterlesen
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Rede von Romy, Fridays for Future München, auf der virtuellen Hauptversammlung der BMW AG am 11.05.2023
Ich bin Romy von Fridays For Future München.
BMW ist als einer der größten Automobilkonzerne weltweit schonmal grundsätzlich schwer mit einer nachhaltigen und umweltgerechten Zukunft vereinbar und damit ein Angriffspunkt der Klimagerechtigkeitsbewegung. Aber auch unabhängig davon, ob das Auto eine Zukunft hat, serviert BMW jedem, der ein Stück an der dreisten Greenwashing-Kampagne des Konzerns vorbeischaut, die Kritikpunkte auf dem Silbertablett: BMW – Freude am Fahren. Richtung Klimakatastrophe.
Im Jahre 2023 muss aber natürlich auch BMW Maßnahmen treffen und Schritte Richtung Klimaneutralität und Nachhaltigkeit gehen. Und das passiert auch, bei unserer Recherche haben wir drei Punkte gefunden, die positiv hervorstechen:
Erstens: alle Werke werden aktuell bereits mit 100% erneuerbaren Energien betrieben. Weiterlesen
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Rohstoffe im Konflikt mit Menschenrechten: Unser Bündnis protestierte vor der Hauptversammlung von HeidelbergCement am SNP Dome
Pressemitteilung vom 10.05.2023 zur Hauptversammlung der HeidelbergCement AG
Klimaneutralität erst 2050: Auch Investoren kritisieren schlechte Klimabilanz
Umweltrisiken, Menschenrechts- und Völkerrechtsverletzungen in Indonesien, im Westjordanland und in der Westsahara
Bündnis protestiert vor dem SNP Dome und in der Heidelberger Innenstadt
Auch wenn die HeidelbergCement AG mit „Heidelberg Materials“ eine neue Unternehmensmarke geschaffen hat, hält der Konzern an zahlreichen Projekten mit erheblichen Menschenrechts- und Umweltrisiken fest. Eine Transformation verschiebt der „Klimasünder“ auf die nächsten Jahrzehnte. Fridays for Future Heidelberg, Watch Indonesia!, pax christi und der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre werden am Donnerstag wegen der schlechten Klimabilanz und der Menschenrechtsverletzungen des Konzerns bis hin zur Nichteinhaltung des Völkerrechts vor dem SNP Dome in Heidelberg protestieren.Weiterlesen
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Gegenantrag zu Tagesordnungspunkt 3, Entlastung des Vorstands:
Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre erteilt dem Vorstand keine Entlastung.
Begründung: Heidelberg Materials verstößt gegen das deutsche Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG).
Indonesien: Zerstörerisches Bergbauprojekt am Kendeng-Gebirge Der Vorstand von Heidelberg Materials verletzt einige OECD-Leitsätze für multinationale Unternehmen und auch Bestimmungen des Lieferkettengesetzes. Dies zeigt z.B. das Vorhaben der indonesischen Tochterfirma Indocement, im Landkreis Pati der Provinz Zentraljava eine Zementfabrik am Rand des Kendeng-Gebirges zu errichten und für Zement benötigte Ressourcen abzubauen. Heidelberg Materials ist mit 51% Mehrheitsaktionär von PT. Indocement; die Aktivitäten von PT. Indocement bzw. dessen Tochter PT. SMS werden somit dem „eigenen Geschäftsbereich“ von HeidelbergCement zugeordnet. Weiterlesen
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Sehr geehrte Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats, sehr geehrte Aktionär*innen,
mein Name ist Jonas Neiber und ich spreche hier heute für den Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre.
Die Hannover Rück scheint sich dem Problem des Klimawandels angenommen zu haben. Zahlreiche Ausschlussmaßnahmen für Kohle, Öl und Gasgeschäfte wurden in den letzten Jahren beschlossen und sollen in den kommenden Jahren umgesetzt werden. In der ScoreCard der Kampagne „Insure Our Future“, die 30 führende Erst- und Rückversicherungsunternehmen analysiert und ihre Politiken hinsichtlich der Versicherung von und Investitionen in Kohle, Öl und Gas bewertet, landet die Hannover Rück auf dem 08. Platz im Bereich Kohle und auf dem 9. Weiterlesen
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Dachverband verlangt mehr Investitionen in Nachhaltigkeit
Berlin/Hamburg/Köln – Anlässlich der Hauptversammlung der Hapag-Lloyd AG am 3. Mai bemängeln der NABU und der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre die Trägheit des Konzerns im Hinblick auf Klimaschutz. Besonders ärgerlich ist die hohe Dividende von 63 Euro pro Aktie. Das bedeutet, dass Hapag-Lloyd 65 Prozent des Gewinnes des Rekordjahres 2023 als Dividende auszahlt, anstatt das Unternehmen auf einen ökologisch nachhaltigeren und damit auch ökonomisch zukunftssicheren Weg zu steuern. Ein Umdenken ist hier unbedingt nötig, wenn die Hapag-Lloyd AG ihre Klimaziele ernst meint.
Leif Miller, NABU-Bundesgeschäftsführer: „Es stößt bitter auf, dass Hapag-Lloyd weiterhin nur auf fossile Energie wie etwa LNG setzt. Weiterlesen
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