Kategorie: Klimaschutz

Adidas AG Lieferkettengesetz Hauptversammlung 2024 Klimaschutz

„Liegt Ihnen Tier- und Umweltschutz am Herzen, sollten Sie vermehrt Lederalternativen für Ihre Produkte nutzen“: Rede von Liva Schäfer

Liva Schäfer bei ihrer Rede auf der Adidas-Hauptversammlung 2024

Sehr geehrte Damen und Herren,
sehr geehrter Vorstand und Aufsichtsrat,

mein Name ist Liva Schäfer und ich spreche für den Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre. Wir haben Gegenanträge eingereicht, die ich hiermit auf formal stelle.

Ferner habe ich noch weitere Fragen an Sie:

In Ihrem aktuellen Geschäftsbericht schreiben Sie, dass Sie weiterhin daran arbeiten, Ihre gesamte Wertschöpfungskette klimaneutral zu gestalten. Dazu wollen Sie u.a. bis 2025 die THG-Emissionen je Produkt um 15% im Vergleich zu 2017 reduzieren. Die durchschnittlichen jährlichen THG-Emissionen gingen zwar pro Produkt im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr tatsächlich um 3% zurück, jedoch nehmen die gesamten CO2-Emissionen volumenbedingt weiter zu. Weiterlesen

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SAP SE Hauptversammlung 2024 Klimaschutz

„Trotz Gewinnen baut SAP 8.000 Stellen ab“: Rede von Markus Dufner

Hauptversammlung der SAP SE am 15. Mai 2024

Wie kann SAP noch mehr für den Klimaschutz tun? V.l. Vorstandsvorsitzender Christian Klein, alter Aufsichtsratschef Hasso Plattner und sein Nachfolger Pekka Ala-Pietilä.

Sehr geehrter Herr Plattner, sehr geehrter Herr Klein, sehr geehrte Konzernverantwortliche, sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre von SAP!

Mein Name ist Markus Dufner, ich bin Geschäftsführer des Dachverbands der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre. Heute spreche ich zum ersten Mal auf der Hauptversammlung der SAP.

Deshalb möchte ich kurz meine Organisation vorstellen. Der Dachverband spricht im Namen seiner 29 Mitgliedsorganisationen. Unser besonderer Fokus gilt ESG: Umwelt, Sozialem und guter Unternehmensführung.

Auf der heutigen Hauptversammlung vertreten wir die Stimmrechte von Stiftungen und zahlreichen Kleinaktionär*innen. Weiterlesen

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HeidelbergCement AG Pressemitteilung Rohstoffe – im Konflikt mit Menschenrechten Lieferkettengesetz Klimaschutz

„Wir lehnen die Pläne von Heidelberg Materials ab, in Pati ein Zementwerk zu errichten!“

Zementgigant Heidelberg Materials erwirtschaftet Profite auf Kosten des Globalen Südens

Gemeinsame Pressemitteilung vom 15.05.2024

  • Klimaschutzmaßnahmen im Schneckentempo
  • Vernichtung von Lebensgrundlagen in Asien und Afrika
  • End Cement Bündnis protestiert am 16. Mai vor der Konzernzentrale Berliner Str. 6

Pati/Berlin/Köln/Heidelberg. Mit einem Protest vor der Konzernzentrale von Heidelberg Materials begleiten Menschenrechtler*innen und Klimaaktivist*innen die Hauptversammlung der Heidelberg Materials AG am 16. Mai. In einer Video-Ansprache appelliert der indonesische Aktivist Gunretno den Zementgiganten auf, den geplanten Abbau von Kalk im Kendeng-Karstgebirge zu stoppen. Das Bündnis und der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre fordern, dass wenigsten ein Bruchteil der Profite, die auf dem Rücken von Menschen vor allem im Globalen Süden erwirtschaftet wurden, an diese zurückgezahlt wird. Weiterlesen

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Deutsche Post AG/DHL Lieferkettengesetz Hauptversammlung 2024 Klimaschutz

„Sie setzen weiter auf Wachstum, was Ihre Klimaschutzambitionen noch weniger glaubwürdiger macht – auch unter Ihrer Leitung, Herr Meyer“: Rede von Liva Schäfer

Sehr geehrte Damen und Herren,
sehr geehrter Vorstand und Aufsichtsrat,

Ich bin Liva Schäfer und spreche für den Dachverband der Kritischen Aktionär*innen. Ich nehme Bezug auf unsere Gegenanträge, die ich hiermit auch formal stelle.

Wie schon für das Geschäftsjahr 2022 legen Sie im aktuellen Geschäftsbericht nicht genügend transparent und spezifisch dar, inwiefern Sie Ihre konzerneigenen Klimaziele erreichen wollen – von der Reduzierung der Scope 1- bis Scope 3-Emissionen.

Zwar konnten Sie die logistikbezogenen Treibhausgasemissionen 2023 im Vergleich zum Vorjahr um 9,1 Prozent senken. Sie merken dazu jedoch selbst an: „Der Rückgang der THG-Emissionen ist vor allem durch die rückläufige Entwicklung der Sendungsvolumina beeinflusst“. Weiterlesen

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Hapag-Lloyd AG Hauptversammlung 2024 Klimaschutz

Kritische Aktionär*innen und NABU fordern saubere Schiffe bei Hapag-Lloyd

Pressemitteilung zur Hauptversammlung am 30.04.2024 / Mehr Investitionen in Klimaschutz anstatt Dividende

Berlin/Hamburg/Köln – Anlässlich der Hauptversammlung der Hapag-Lloyd AG am 30. April kritisieren der NABU und der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre, dass der Schutz von Klima und Umwelt keinen ausreichenden Stellenwert einnimmt. Anstatt hohe Dividenden auszuschütten, sollten Gewinne vermehrt in den Ausbau klimafreundlicher und zukunftsfähiger Technologien investiert werden.

Lukas Leppert, Referent für Verkehrspolitik beim NABU: „Weiterhin bildet LNG das Rückgrat der Nachhaltigkeitsstrategie, obwohl dieser fossile Kraftstoff aufgrund des Methanschlupfes bei Herstellung, Lagerung, Produktion und Verbrennung eine desaströse Wirkung auf das Klima hat. Zudem hat der Verbrauch an schwefelhaltigem Schweröl im vergangenem Betriebsjahr weiter zugenommen. Weiterlesen

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Hapag-Lloyd AG Hauptversammlung 2024 Klimaschutz

Klimaschädigung durch LNG und Methanschlupf: Unsere Gegenanträge zur Hapag-Lloyd-Hauptversammlung am 30. April 2024

Die Containerlinienreederei Hapag-Lloyd verfügt über ein weltweites Liniennetz, das mehr als 600 Häfen auf fünf Kontinenten verbindet (vgl. Geschäftsbrericht 2024, S. 8 und 9).

Zu Tagesordnungspunkt 2: Verwendung des Bilanzgewinns.

Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre beantragt, die von Vorstand und Aufsichtsrat vorgeschlagene Verwendung des Bilanzgewinns abzulehnen.

Begründung:

Die von Vorstand und Aufsichtsrat vorgeschlagene Ausschüttung einer Dividende von 9,25 EUR je Aktie ist angesichts des im Geschäftsjahr 2023 gegenüber dem Rekordvorjahr stark eingebrochenen Gewinns zu hoch.

Stattdessen sollte die Hapag-Lloyd AG einen größeren Teil des Konzernergebnisses für dringend notwendige Maßnahmen in den Umwelt- und Klimaschutz investieren (siehe Gegenantrag zu TOP 3). Weiterlesen

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Lieferkettengesetz Menschenrechte Klimaschutz

„Generationenkapital“: Kritik an fehlenden Klima- und Menschenrechtsvorgaben

  • Referentenentwurf: Keine verpflichtenden ESG-Kriterien vorgesehen.
  • Beauftragte KENFO-Stiftung investierte zuletzt auch in fossile Unternehmen.
  • Kritik an fehlender Beteiligung des Bundestags und Transparenzproblemen.

Der Referentenentwurf[1] für das vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) und dem Bundesministerium der Finanzen (BMF) geplante „Generationenkapitalgesetz“ hat große Mängel in Sachen Umweltschutz und Menschenrechte. Dies kritisieren der Dachverband der Kritischen Aktionär*innen und urgewald im Rahmen einer Verbändeanhörung. Demnach fehlen verpflichtende nachhaltigkeits- und menschenrechtsbezogene Anlagekriterien für die Verwaltung der milliardenschweren staatlichen Geldanlagen. Außerdem bemängeln die NGOs die fehlende parlamentarische Beteiligung und fehlende Regeln zur regelmäßigen Offenlegung des Portfolios.

Während der Dachverband der Kritischen Aktionär*innen und urgewald die im Rentenpaket II geplante Stabilisierung des Rentenniveau bis 2039 bei 48 Prozent begrüßen, üben sie Kritik am Aufbau des kapitalmarktgedeckten „Generationenkapitals“ zur Teilfinanzierung der Renten – aufgrund der hohen Anlagerisiken auf dem Finanzmarkt. Weiterlesen

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Lieferkettengesetz Menschenrechte Klimaschutz

Stellungnahme zum Generationenkapital

Stellungnahme von urgewald und des Dachverbands der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre zum Entwurf für ein Generationenkapitalgesetz

Hiermit nehmen wir zum Referentenentwurf des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales und des Bundesministeriums der Finanzen vom 5. März 2024 für ein Gesetz zur Stabilisierung des Rentenniveaus und zum Aufbau eines Generationenkapitals für die gesetzliche Rentenversicherung Stellung. Während wir die Stabilisierung des Rentenniveau bis 2039 bei 48 Prozent begrüßen, sehen wir den Aufbau des kapitalmarktgedeckten Generationenkapitals zur Teilfinanzierung aufgrund der hohen Risiken am Kapitalmarkt kritisch. Darüber hinaus kritisieren wir, dass der Entwurf keine verpflichtenden nachhaltigkeits- und menschenrechtsbezogenen Anlagekriterien sowie Vorgaben für Transparenz und parlamentarische Beteiligung enthält. Weiterlesen

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