RWE AG Klima schützen – Kohle stoppen Hauptversammlung 2026

Risiken der fossilen Geschäfte: Unsere Gegenanträge

Gegenantrag zu Tagesordnungspunkt 2, Verwendung des Bilanzgewinns

Der Dachverband lehnt die von Vorstand und Aufsichtsrat vorgeschlagene Verwendung des Bilanzgewinns für das Geschäftsjahr 2024 ab.

Begründung:

Aufgrund der Risiken, die von der fossilen Geschäftstätigkeit von RWE ausgeht, müssen die Rücklagen für Entschädigungen und Maßnahmen zur Behebung und Abwendung von Schäden erheblich erhöht werden.

Daher lehnen wir die von Vorstand und Aufsichtsrat vorgeschlagene Verwendung des Bilanzgewinns für das Geschäftsjahr 2025 und die Ausschüttung einer Dividende von 856.277.653,20 Euro (1,20 Euro pro Stückaktie) an die Aktionärinnen und Aktionäre ab.

Wir beantragen, dass die RWE AG ihre Rückstellungen für die Kompensation von Klimakrisenschäden, zu deren Verursachung das Unternehmen beigetragen hat und noch immer beiträgt, deutlich erhöht. Weiterlesen

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Deutsche Post AG/DHL Hauptversammlung 2026

Klimaschädliche Expansion, sozialer Kahlschlag und Serviceversagen: Unser Gegenantrag

Zu Tagesordnungspunkt 3: Entlastung des Vorstands

Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre beantragt, dem Vorstand der DHL Deutsche Post AG die Entlastung zu verweigern.

Begründung:

Der Vorstand wird seiner Verantwortung für eine klimagerechte und sozial ausgewogene Unternehmensführung nicht gerecht.

Klimapolitisch verantwortungsloser Ausbau des Frachtflugverkehrs

Die strategische Ausrichtung auf eine weitere Ausweitung des Frachtflugverkehrs – insbesondere im Zusammenhang mit dem geplanten Ausbau des Frachtflughafens Leipzig/Halle – steht im Widerspruch zu den gesetzlichen Klimazielen. Die geplante Kapazitätsverdopplung würde die Treibhausgasemissionen weiter erhöhen und zugleich zu erheblichen Belastungen für Umwelt und Anwohner*innen durch Lärm und Luftschadstoffe führen.

Sozial unverantwortlicher Stellenabbau und Arbeitsverdichtung

Die Ausbaupläne stehen im Widerspruch zu dem massiven Stellenabbau am DHL-Flughafen Leipzig/Halle. Weiterlesen

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Alzchem Group AG Hauptversammlung 2026

Doppelstandard ohne Ausstiegsstrategie bei hochgefährlichen Pestiziden: Unser Gegenantrag

Zu Tagesordnungspunkt 3: Entlastung des Vorstands für das Geschäftsjahr 2025

Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre beantragt, den Mitgliedern des Vorstands die Entlastung zu verweigern.

Begründung:

Der Vorstand kommt weiterhin nicht hinreichend seinen menschenrechtlichen und umweltbezogenen Sorgfaltspflichten nach. Insbesondere die fortgesetzte Vermarktung des Produkts Dormex mit dem Wirkstoff Cyanamid, das als vermutlich krebserregend und fortpflanzungsgefährdend eingestuft ist, birgt nachweislich erhebliche Gesundheitsrisiken, insbesondere für Landwirt*innen.

Doppelstandard ohne Ausstiegsstrategie

Alzchem hält weiterhin an einem Geschäftsmodell fest, das auf der Vermarktung von in der EU verbotenen Wirkstoffen in anderen Weltregionen basiert, vor allem in Ländern mit unzureichender Regulierung und Standards in Bezug auf den Arbeits- und Umweltschutz. Weiterlesen

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Lieferkettengesetz Menschenrechte Hauptversammlung 2026

Eine Stimme für Konzerngeschädigte

Protest von Landarbeiterinnen in Südafrika gegen den Einsatz des Pestizids Dormex anlässlich der Hauptversammlung 2025 des Produzenten Alzchem

Gewinne vieler Aktiengesellschaften entstehen entlang globaler Lieferketten. Dort arbeiten Menschen oft unter unsicheren Bedingungen, sind gesundheitlichen Risiken ausgesetzt und erhalten Löhne unter dem Existenzminimum. Während Vorstände weit entfernt entscheiden, tragen die Menschen vor Ort die Folgen. Die Hauptversammlung ist der Moment der Rechenschaft – nicht nur bei Bilanzfragen. Das Beispiel Alzchem zeigt, wie wir gemeinsam die Belange der Betroffenen auf die Tagesordnung setzen können.

Auf Hauptversammlungen haben Aktionärinnen das Recht, Fragen zu stellen und Missstände anzusprechen. Wir nutzen dieses Recht und zwingen die Vorstände zu einer Reaktion, indem wir sie mit konkreten Fällen von Menschenrechtsverletzungen und Umweltproblemen in der Lieferkette konfrontieren. Weiterlesen

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Mercedes-Benz Group AG Hauptversammlung 2026

„Menschenrechtliche Verantwortung zeigt sich nicht in Leitlinien, sondern im Umgang mit Beschäftigten und Gewerkschaften“: Rede von Matthias Bachmann

Sehr geehrte Damen und Herren,

sehr geehrte Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats,

mein Name ist Matthias Bachmann, ich spreche für den Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre.   Mit den uns übertragenen Stimmrechten fordern wir von Mercedes-Benz deutlich effektivere Maßnahmen bei der Achtung der menschenrechtlichen Sorgfaltspflichten ein. Dies gilt insbesondere auch für die grundlegenden Arbeits- und Gewerkschaftsrechte, vor allem in Ihren eigenen Betrieben. Die eindrücklichen Statements der Gewerkschafter*innen der UAW aus den USA haben heute deutlich gemacht, dass Sie mehr tun müssen, um gewerkschaftliches Engagement zu fördern, wenn Sie Ihre eigenen Richtlinien und Grundsätze dazu ernst nehmen. Leider sehen wir in den USA, dass Sie vielmehr gewerkschaftliches Engagement aktiv verhindern. Weiterlesen

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Veranstaltung Klimaschutz 40 Jahre Dachverband

Konzerne, Klimaschutz und der Strukturwandel in NRW

23. April 2026, 9:30 Uhr – 18:00 Uhr: Tagung im Gewerkschaftshaus Köln, Hans-Böckler-Platz 1, 50672 Köln


Programm

9:30 Uhr Einlass
Ausstellung mit Fotos des Rheinischen Braunkohlereviers von Hubert Perschke

Im großen Saal des Gewerkschaftshauses stellt der Fotograf und Sozialwissenschaftler Hubert Perschke, der seit langem im Rheinischen Revier lebt, Fotos der durch den Braunkohletagebau bedrohten, zerstörten, aber auch geretteten Dörfer an den Tagebauen Hambach und Garzweiler aus. 

Begrüßung, 10 Uhr: Markus Dufner, Geschäftsführer des Dachverbands
40 Jahre auf Hauptversammlungen: Was haben wir erreicht?

Panel 1, 10:15 – 12:30
Wie viel Verantwortung tragen Unternehmen für den Klimaschutz?
Moderation: Tilman Massa, Co-Geschäftsführer des Dachverbands

  • Dr.
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Mercedes-Benz Group AG Pressemitteilung Hauptversammlung 2026

United Auto Workers und Dachverband konfrontieren CEO Källenius

  • Mercedes-Benz hat 650.000 Dollar für gewerkschaftsfeindliche Agitatoren in den USA ausgegeben – entgegen seinen eigenen Grundsätzen
  • Was Mercedes in den USA tut, liefert eine Vorlage für Einschüchterung von Beschäftigten in Deutschland
  • United Auto Workers (UAW) und der Dachverband Kritische Aktionärinnen und Aktionäre fordern Verweigerung der Vorstandsentlastung

Auf der heutigen Hauptversammlung der Mercedes-Benz Group AG haben die UAW, eine der größten US-Gewerkschaften, und der Dachverband Kritische Aktionärinnen und Aktionäre gemeinsam eine Frage an den CEO Källenius gestellt: Warum hat das Unternehmen nachweislich rund 650.000 US-Dollar in den USA für gewerkschaftsfeindliche Agitatoren ausgegeben – und wie verträgt sich das mit den eigenen Grundsätzen zur sozialen Verantwortung? Weiterlesen

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Mercedes-Benz Group AG Hauptversammlung 2026

„Ist Mercedes-Benz bereit, alles zu tun, um auszuschließen, von Konfliktrohstoffen – insbesondere Gold aus dem Sudan – zu profitieren?“: Rede von Dr. Ibrahim Khattab, Sudan Club Berlin

Sehr geehrte Damen und Herren,
sehr geehrte Damen und Herren des Vorstands und des Aufsichtsrats,

der Krieg im Sudan ist derzeit die schwerste humanitäre Krise weltweit. Gleichzeitig ist er kein isoliertes Ereignis, sondern eng verbunden mit ökonomischen Strukturen – insbesondere mit der Kontrolle und dem Handel von Rohstoffen wie Gold.

Dieser Rohstoff ist heute eine der zentralen Finanzierungsquellen bewaffneter Akteure. Große Teile des sudanesischen Goldes werden über internationale Märkte exportiert und gelangen so in globale Lieferketten.

Vor diesem Hintergrund stellt sich eine grundlegende Frage: Welche Verantwortung tragen Unternehmen wie Mercedes-Benz, wenn ihre Lieferketten potenziell mit solchen Konfliktökonomien verknüpft sind?

Ich möchte daher gezielt auf Ihre Risikoanalysen, Ihre Lieferkettenverantwortung und Ihre konkrete Praxis im Umgang mit Konfliktrohstoffen eingehen. Weiterlesen

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