Vonovia SE Pressemitteilung Hauptversammlung 2020

Solidarität statt Dividende! Die Vonovia darf sich nicht an der Corona-Krise bereichern!

  • Kritische Aktionär*innen fordern Verzicht auf Dividenden-Ausschüttung
  • Gegenanträge zur Vonovia-Hauptversammlung
  • Gegenveranstaltung am 29.3.2020 auf YouTube

Aus Anlass des heutigen bundesweiten Aktionstages „Shut down Mietenwahnsinn – Sicheres Zuhause für alle!“ erinnert die Plattform kritischer Immobilienaktionär*innen an die hohen Gewinnausschüttungen, die sich die börsennotierten Wohnungskonzerne trotz der Kreise genehmigen. So will der Vonovia-Vorstand bei der Hauptversammlung am 30. Juni die Ausschüttung einer Dividende in Höhe von 851 Mio. Euro beschließen lassen. Wie wir errechnet haben, bedeutet das, dass von den Mieten, die 2019 gezahlt wurden, 37 Prozent in die Dividende fließen.

Bei den Mieter*innen der Vonovia handelt es sich zumeist um Menschen mit begrenzten oder niedrigen Einkommen. Weiterlesen

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E.ON SE Pressemitteilung Hauptversammlung 2020

Urenco: Hat E.ON-Chef Teyssen Aktionäre angelogen?

Uranmüllexporte von Gronau auch nach 2020
NL-Transportlizenz widerspricht E.ON-Chef
„Fehlinformation durch E.ON-Chef nicht akzeptabel“

Gemeinsame Pressemitteilung von Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre, Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen, Arbeitskreis Umwelt (AKU) Gronau, SOFA (Sofortiger Atomausstieg) Münster und Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU)

Köln/Münster/Bonn/Gronau – E.ON-Chef Johannes Teyssen hat auf eine Frage zur Zukunft der Uranmüllexporte von Gronau nach Russland nach 2020 die E.ON-Aktionäre auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung am 28. Mai offensichtlich falsch informiert. Wörtlich sagte Teyssen auf die entsprechende Frage des Dachverbands der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre: „Pläne für einen Export von abgereichertem Uran von Gronau nach Russland nach 2020 sind hier aber aktuell nicht bekannt.“ Weiterlesen

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Pressemitteilung Hauptversammlung 2020 Bilfinger SE

Protestaktion anlässlich der Bilfinger-Hauptversammlung am 24. Juni

Protest vor der Konzern-Zentrale in Mannheim gegen die Atomgeschäfte von Bilfinger in aller Welt

Sehr geehrte Damen und Herren,

während Deutschland aus der Atomkraft aussteigt, steigt der Mannheimer Industriedienstleister Bilfinger immer tiefer ins weltweite Atomgeschäft ein. Bilfinger ist beispielsweise an AKW-Neubauproketen in Großbritannien und Frankreich beteiligt, die trotz gewaltiger Kostenexplosion weiter vorangertrieben werden und damit Unsummen schlucken, die für tatsächlichen Klimaschutz fehlen.

Anlässlich der Bilfinger-Hauptversammlung, die in diesem Jahr aufgrund der Corona-Pandemie virtuell ohne Anwesenheit der Aktionär*innen aus der Konzern-Zentrale übertragen wird, protestiert die Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt vor Ort gegen die Atomgeschäfte des Unternehmens.

Mittwoch, 24. Juni 2020, ab 8:30 Uhr
Vor dem Haupteingang von Bilfinger SE, Oskar-Meixner-Straße 1, 68163 Mannheim

.ausgestrahlt Weiterlesen

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BASF SE Hauptversammlung 2020

Brasilien: Die Giftmülltonne der BASF

Statement der Permanenten Kampagne gegen Agrargifte und für das Leben aus Brasilien zur BASF-Aktionärsversammlung 2020

Die Permanente Kampagne gegen Agrargifte und für das Leben tritt an die Öffentlichkeit, um die Verbrechen des deutschen Unternehmens BASF in Brasilien anzuprangern.

Heute, während der Hauptversammlung der BASF, während sich ihre Aktionär:innen versammeln, um die Gewinne zu feiern und darüber nachzudenken, wie man mehr Geld mit der Ausbeutung der Arbeiter:innen und der Umwelt verdienen kann, werden Tausende von Menschenleben durch die von diesem Unternehmen produzierten Agrargifte und gentechnisch veränderten Produkte vergiftet.

In Brasilien vermarktet die BASF mindestens 12 Wirkstoffe, die in Deutschland verboten sind. Unter ihnen sind Flocoumafen und Glufosinat, die als toxisch für das Fortpflanzungssystem gelten. Weiterlesen

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BASF SE Pressemitteilung Hauptversammlung 2020 Lieferkettengesetz

Für Konzerne wie BASF braucht es ein Lieferkettengesetz

Proteste zur Hauptversammlung am 18. Juni

Protestaktion in Ludwigshafen im Vorfeld der BASF-HV 2020

Ludwigshafen, Heidelberg, Köln, Hamburg, Johannesburg, BerlinDie diesjährige virtuelle Hauptversammlung der BASF am 18. Juni wird von Corona-gerechten Protesten vor der Konzernzentrale in Ludwigshafen und im Internet begleitet. Das internationale Netzwerk Plough Back the Fruits verlangt ein verbindliches Lieferkettengesetz, das Unternehmen wie BASF endlich dazu bringt, sich um Menschenrechtsverletzungen in ihren weltweiten Lieferketten zu kümmern. Von BASF fordert das Netzwerk, angesichts der Corona-Pandemie auf die Ausschüttung einer Dividende zu verzichten.

Bischof Jo Seoka von der Bench Marks Foundation in Südafrika erklärt zur Hauptversammlung 2020 per Videobotschaft: „In den letzten fünf Jahren haben wir die Hauptversammlung der BASF besucht und unsere Forderungen vorgetragen. Weiterlesen

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BASF SE Hauptversammlung 2020

Mit neuer Führung kann es kein „business as usual“ geben

Statement von Bischof Jo Seoka an die Aktionär:innen und den Vorstand der BASF zur virtuellen Hauptversammlung 2020

„Wir nehmen seit 2015 als Vertreterinnen und Vertreter der Marikana-Kampagne und Mitglieder der Kampagne „Plough Back The Fruits“ an der Hauptversammlung der BASF teil. Unsere Forderungen sind die gleichen geblieben. Dies zeigt, dass sich für die Arbeiter und die Gemeinden um Marikana seit dem Massaker nicht viel geändert hat, das am 16. August 2012 34 Bergleute das Leben kostete und hunderte von dauerhaft Verletzten hinterließ.

Marikana ist real und sollte als der Wendepunkt in der Geschichte des Platingürtels in Südafrika betrachtet werden. Das Blut von 34 Minenarbeitern, die von der südafrikanischen Polizei ermordet wurden, darf nicht dem Wohlstand geopfert werden, um den weißen Monopolkapitalismus zu erhalten. Weiterlesen

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BASF SE Hauptversammlung 2020

Statement der Kampagne Plough Back The Fruits zur virtuellen Hauptversammlung der BASF 2020

Unsere Kampagne „Plough Back the Fruits“ hat zum 6. Mal infolge seit 2015 einen Gegenantrag zur Entlastung des Vorstands der BASF Gruppe auf der Aktionärsversammlung eingereicht. Die Kampagne setzt sich für die Entschädigung der Hinterbliebenen, Verletzten und zu Unrecht Verhafteten aus Marikana ein und für die Wahrnehmung der Menschenrechte der südafrikanischen Minenarbeiter*innen und ihrer Familien.

Zur Erinnerung: In Marikana im südafrikanischen Platinabbaugebiet wurden 2012 am 16. August, 34 Minenarbeiter von der südafrikanischen Polizei ermordet. Sie streikten für Lohnerhöhungen, bessere Arbeitsbedingungen und menschenwürdige Lebensbedingungen in den informellen Siedlungen rund um die Minen.

Lonmin, der langjährige Geschäftspartner und Hauptplatinlieferant von BASF, wurde 2019 von Sibanye-Stillwater aufgekauft. Weiterlesen

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BASF SE Hauptversammlung 2020

Klima, Pestizideinsatz und menschenrechtliche Sorgfalt: Unsere Fragen an Vorstand und Aufsichtsrat der BASF 2020

Fragen zu Tagesordnungspunkt 2: Verwendung des Bilanzgewinns:

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, eine gegenüber dem Vorjahr von 3,20 je Aktie auf 3,30 Euro erhöhte Dividende auszuschütten. In der Coronakrise könnten aber gerade jetzt vergangene Gewinne sinnvoll für die Krisenbewältigung eingesetzt werden.

  1. Warum zahlen Sie angesichts der möglichen Belastungen durch die Corona-Pandemie eine erhöhte Dividende, statt mehr Liquidität für das Unternehmen zu sichern und die Folgen der Krise abzumildern?
  2. Haben Vorstand und Aufsichtsrat Gründe erörtert, die eine niedrigere Dividende rechtfertigen würden und wenn ja, welche?
  3. Trotz Staatshilfen in Form von günstiger Kreditaufnahme in Großbritannien und Kurzarbeitergeld in Deutschland wird an der erhöhten Dividende festgehalten.
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